Sonntag, 6. Januar 2013

Warum ich lieber online einkaufe

Ehrfürchtig trete ich an die Glas­vitrine mit den teuren Schreib­ge­rä­ten heran. In der Mitte liegt ein grüner Kolben­füller, ein Pelikan Souverän M600 aus Lack. Genau so einen habe ich auch, er ist wunderschön. Aber was wäre ein handge­schrie­­bener Brief ohne ein per­sön­liches Siegel aus Lack? 

Ich habe zwar ein Petschaft, so nennt man den Siegel­stempel, aber ich suche ein Neues und bin auf die Auswahl gespannt, die mir in Kiels Tempel der Schreibkunst geboten wird.

Eine junge Verkäuferin steht hinter dem Tresen, in dem die edlen Schreibgeräte unter einer Glasplatte präsentiert werden.

"Entschuldigen Sie bitte", eröffne ich das Gespräch, "ich suche ein Petschaft."
"Was suchen Sie?"
"Ein Petschaft. Das ist ein Stempel mit dem man Siegel machen kann."
An ihrem Blick sehe ich, wie fremd mein Wunsch ist. Wo sollte man bei WhatsApp auch das Siegel drauf­quet­schen? Aufs iPhone?

Ich schlendere weiter die Holtenauer Straße entlang zu Hugendubel, einer Art Buchhandlung. Ich erinnere mich, dass ich das letzte Petschaft, das ich verschenkt habe, auch in einer Buchhandlung gekauft habe.

"Was soll das sein?", fragt die Verkäuferin unwirsch, als ich meinen Wunsch vortrage. 
"Das ist so ein Ding, mit dem man Siegel machen kann", vereinfache ich meine Erklärung in ent­schul­digendem Tonfall. Es ist mir unangenehm, dass mein Wunsch solche Schwierigkeiten verursacht.

"Sowas ha'm wir nicht. Wir sind eine Buchhandlung!" pflaumt sie mich an und zieht ein Gesicht, wie das Untier in Bloodfighter of the Underworld am Ende des zweiten Levels.

Ich versuche das bisschen Contenance zu bewahren, das mir zur Verfügung steht und antworte lahm: "Das Letzte habe ich aber auch in einer Buchhandlung gekauft", während ich in Wahrheit denke: "Pass mal auf, du dämliche Else, ich kann nichts dafür, dass du deine Briefe mit Kuli auf die Rückseite einer Brötchentüte kritzelst."

Ich finde es nicht schlimm, wenn man etwas nicht weiß, schließlich bin ich selbst nicht gerade die hellste Kerze im Leuchter, sondern es ist diese aggressive Vorneverteidigung, mit der Nichtwissen geleugnet und dem Kunden das Gefühl gegeben wird, er sei zu doof: Der gefragte Gegenstand existiere nicht, habe nie existiert und es gebe keinen Grund, ihn jemals zu erfinden. Denselben Mechanismus kenne ich auch aus Foto-, Computer und sogar Fleisch­abteilungen. 'Kenne ich nicht' bedeutet 'Gibt es nicht'. 

Das Gespräch hätte ja auch so ablaufen können:
"Ich suche ein Petschaft."
"Entschuldigen Sie, das sagt mir jetzt nichts. Was ist das?"
"Ein Stempel, mit dem man Siegel macht"
"Ach so, jetzt weiß ich, was Sie meinen. Nein, tut mir leid, das führen wir leider nicht, aber wir haben sehr schöne Schreibpapiere, falls sie so etwas interessiert."

Fazit: Wenn ich bei Amazon den Suchbegriff Petschaft eingebe, werden mir 358 Siegelstempel präsentiert. Darunter edle Stücke aus poliertem Edelholz und Messing in einer hübschen Geschenkbox. Genau deshalb kaufe ich so gerne online, während ich mit der Maus in der einen und dem Kaffee in der anderen Hand vor meinem Computer sitze.  Online gibt es alles, online kennt alles und online ist immer glei­cher­maßen freundlich. Sogar, wenn ich im Nachthemd im Laden erscheine...

Kommentare:

Typ3Typ hat gesagt…

Diese Erfahrung habe ich auch gemacht und praktiziere daher auch mit Vorliebe den Einkauf im www.

Übrigens fände ich es gut, wenn du wieder öfters solche "Banalitäten" aus dem Alltag bloggen würdest! Ich mag deinen Schreibstil und lese hier schon einige Zeit (Jahre?) mit.

Gruß vom
Ralfi

Michael Behr hat gesagt…

Schön finde ich ja den Ausspruch "wir sind eine Buchhandlung". Genau DAS sind die meisten dieser Läden inzwischen ja nicht mehr! Okay, Hugendubel haben wir bei uns nicht, aber wenn ich in die Mayersche oder zu Thalia gehe, dann habe ich immer öfter das Gefühl, dass es dort bald sein wird wie bei Tchibo: ein Gemischtwarenladen, wo man zufällig noch Kaffee (oder eben Bücher) kaufen kann.

Servicewüste war, glaube ich, das Stichwort dafür.

Betti hat gesagt…

Ja, freundlich geht oft anders.
Einmal wollte ich für eine Freundin zur Geburt ihres Babys einen Gutschein bei einem Babyladen kaufen. Die Verkäuferinnen unterhielten sich privat und als ich ihre Aufmerksamket einforderte bekam ich zur Antwort, die Kollegin, die hinten noch Ware auspacke, komme gleich.... Natürlich gab's von mir den passenden Kommentar im Sinne von: ich brauche Ihren Laden nicht, wenn Sie keine Kunden brauchen, ist ja alles gut... und ging.

actro hat gesagt…

Kann ich nachvollziehen. Keine Ahnung, ob es an Kiel liegt oder allgemein die Verkäufer inzwischen immer unfreundlicher werden. Mir ging es auf der Suche nach einem neuen Handy nicht viel anders. Mal von fehlendem Fachwissen ganz abgesehen, die meisten Verkäufer im $Elektronikmarkt scheinen vorher Bonbons bei Woolworth oder ähnliche hochwertige Produkte verkauft zu haben..

Lieber ein wenig googlen und dann bei Amazon schauen. In ein Fachgeschäft gehe ich eigentlich nur noch, wenn ich den Gegenstand meiner Begierde in der Hand halten möchte, um das Gefühl dafür zu bekommen.

Schlimm finde ich es auch, wenn ich mich durchgerungen habe, mein sauer Erspartes in etwas hochpreisiges zu investieren und dann ewig auf einen Verkäufer warten muss, der mir dann auch noch erzählt, er müsse die Ware bestellen, ausser dem Vorführgerät habe er keines da. Wer mein Geld nicht will, soll sich dann später nicht darüber beschweren, wenn ich online kaufe.

Christine Beck hat gesagt…

Servicewüste Deutschland kann ich da nur sagen. Die Einzelhändler brauchen überhaupt nicht jammern, dass die Umsätze zurückgehen weil so viel im Internet gekauft wird.

Chrisi

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Ralfi: Ich finds prima, dass du das mit den Banalitäten ansprichst, denn genau davor scheue ich mich. Ich blogge so selten, weil ich denke, dann müsste auch irgend etwas Wichtiges kommen, aber wer hat das schon immer. Aber an Banalitäten herrscht kein Mangel :-)

@Michael: Ich war so erstaunt, als ich Hugendubel in dem Geschäft sah. Bis vor kurzem war das noch die Kieler Buchhandlung Weiland, die ich sehr geschätzt habe. Ich denke, Hugendubel ist eine große Kette. Auf jeden Fall aber ein alberner Name. Bücher kaufe ich überwiegend für mein Kindle und nur Reiseführer noch in Papierform.

@Betti: Ich habe den Eindruck, dass viele von uns ganz ähnliche Erlebnisse hatten. Dabei weiß ich natürlich, dass Kunden auch totale ...geigen sein können, aber ich bin immer total freundlich und werde trotzdem manchmal so abgefrühstückt. Mein iMac macht das nie mit mir, deshalb kaufe ich da immer ein.

@Actro: Das hast du gut gesagt: Nur noch, wenn man den Gegenstand einmal anfassen möchte, oder ihn am selben Tag braucht. Aber was man da erleben kann, das hast du ja selbst gut beschrieben.

@Chrisi: Dabei macht es so einen Spaß einzukaufen, wenn die Leute nett und gut informiert sind. Aber das ist tatsächlich nicht die Regel.

Ti Gize hat gesagt…

www macht zwar Arbeitsplätze kaputt, aber ich schätze auch diesen "in Jogginghos, ungekämmt, mit Kaffeetasse-"Shopping. Und eben ratz-fatz da - ohne Parkplatz-Problem.

Bin wieder da ;o) :
www.gruensind.blogspot.de

Tengai-Marcus hat gesagt…

Wusste ich doch, daß Du mit Pieps zusammen einkaufst... (...mit der Maus in der Hand...) ;-)
Aber ich habe auch schon den Vorteil von Paypal und Co. entdeckt. Und wenns nicht passt, gehts zurück...ist zwar ein übler Brauch und für die Paketdienste die Hölle, aber ich muß auch jeden Morgen aufstehen und zur Arbeit...
Gruß
Marcus

Irina Fundurina hat gesagt…

Ich kaufe auch lieber online ein, einfach weil das Händlernetz so ausgedünnt ist und ich gar nicht weiß, ob ich ein von mir begehrtes Produkt überhaupt in der Stadt bekomme. Ok, selber schuld, würde man mehr im örtlichen Einzelhandel kaufen ...

Nun arbeite ich ja seit einiger Zeit selber in einem Onlineshop und finde es gar nicht so schlimm, dass Leute Sachen bestellen und wieder zurückgeben oder im besseren Fall umtauschen, außer wenn sie es als Hobby betreiben. Natürlich sind die Portokosten ärgerlich, die uns durch die Retouren entstehen. Ich mag es übrigens, wenn die potentiellen Kunden anrufen, sich vorher beraten lassen und dann erst die Bestellung auslösen.

leocat/Kathrin hat gesagt…

Sorry to bust your illusions: "Weiland" (ein ehemals Lübecker Unternehmen) gehörte schon sein Anno 2007 mehrheitlich zur DHB - dem gleichen Unternehmen, dem auch Weltbild (inkl. Jokers) und Hugendubel angehören. Und das gehört im Grunde wieder 14 Diözesen der römisch-kath. Kirche und der Soldatenseelsorge (bizarr, oder?). Die DHB ist vor Thalia die größte BuchhandlesgmbH in diesem Land. Die Umfirmierung war lange einfach nur nicht nötig - warum einen guten Namen wegwerfen? Nu haben sie aber doch beschlossen, einen auf Konzern zu machen. Der DHB-Artikel in wikipedia ist lang aber informativ.

Wenn du kleine Buchhandlungen unterstützen willst, bleibt dir immer noch, über die Webseiten der entsprechenden Läden online (meist entweder über Libri oder buchkatalog.de (=KNV), deren Grossisten) zu ordern. Oder versuch's mal in der Holtenauer - da ist immerhin noch "Litera" - noch eins der letzten inhabergeführten Geschäfte. In der Dänischen Straße sind dann noch E&N (online unter http://www.bookservice.de) und diese evangelische Bücherstube (da war ich noch nie drin, die haben aber auch eine Webseite über das Libri-System: http://buecherstube-kiel.shop-asp.de/shop/action/?aUrl=90008645). Ich sag dir: "support your local dealer" wird immer schwieriger.

Petschaft ist aber auch ein wirklich vergessenes Wort. Ich habe das zuletzt vor 20 Jahren mal gehört und musste auch erstmal überlegen, was das nochmal war. Ich schreib schon gern mit Füllfederhalter - aber versiegelt habe ich auch noch nie einen Brief.

Frierefritz hat gesagt…

Jaja, wann war das noch, als der Kunde König war? Heute eine absolute Seltenheit. Wir kaufen auch oft per Internet, manchmal habe ich auch ein schlechtes Gewissen, dem Paketboten gegenüber. Dann sehe ich es aber so, wie in meinem Job: Wer mich um Rat fragt, auch wenn es das 100.mal die gleiche Frage für mich am Tag ist, ist mir wichtig, sollte mit Freundlichkeit u. Respekt behandelt werden und SICHERT MEINEN ARBEITSPLATZ!
LG Ute

mo jour hat gesagt…

ach das war früher auch nicht besser.
ich erinner mich da an einiges :-)
online gibt es zwar mehr auswahl, aber leider kann man es vorher nicht anschauen und nicht in die hand nehmen, nicht dran schnuppern und die oberfläche fühlen, das gewicht spüren ...
bei nichtgefallen ist zwar umtausch möglich - aber die vorfreude ist dahin, die rücksendung umständlich und es dauert zu lange, bis mein geld wieder da ist.
immerhin weiß ich jetzt, dass hugendubel keine petschaft führt.
wieder was gelernt. danke svenja, und weiterhin viel freude beim shoppen - wo auch immer ;-)

Maike/ eule hat gesagt…

So gerne ich den heimischen Handel fördern möchte, das was ich will, kriege ich vor Ort meistens nicht... und wenn, dann ist es teurer.

Und wenn ich Bücher möchte, die nicht Mainstream sind, muss ich eh bestellen und damit zweimal fahren, während amazon mir alles vor die Haustür legt,

Und Zauberbälle gibt es im Internet auch meist in größerer Auswahl als bei dem local dealer

Leider!

LG Maike/ eule

Annette Rettka hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Kati hat gesagt…

Seitdem ich als Testkäuferin arbeite (übrigens auch manchmal in Kiel) sehe ich die Dinge durchaus entspannter. Kommt mir Jemand blöde, lächle ich mild und hoffe auf einen baldigen Auftrag in selbigem Geschäft *fiesgrins*
Ich bin manchmal echt geplättet, was sich die Mitarbeiter, trotz des Wissens, dass Testkäufe gemacht werden, so erlauben.

LG

Kati

Pixie hat gesagt…

Ja, was Verkäuferfreundlichkeit angeht, hab ich auch einen ganzen Stapel an Erfahrung und bin beim selben Ergebnis angekommen. Lokaler Einzelhandel? Ja, aber nur noch in ganz ausgesuchten Fällen.

Ich wurde in einem örtlichen Traditions-Buchladen (keiner Kette zugehörig) von einer dortigen Verkäuferin ausgelacht, weil ich - Gott bewahre - ein Buch am Erscheinungstag zu kaufen erwartet habe.

Hätte ich es online bestellt, hätte ich es spätestens an diesem Tag, vermutlich einen Tag eher, vom Paketboten überreicht bekommen. Das ist meine Erfahrung.

Und der Paketbote hat mich auch noch nie ausgelacht. *maul*

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@TiGize: ich weiß gar nicht, wie das mit den Arbeitsplätzen ist, aber lokal hast du sicher recht. Wieder da? Ich muss erst einmal überlegen, wer du früher warst...hmmm...nein, bis du ja immer noch :-)

@Marcus: lach...genau, mit der Maus in der Hand. Ich hoffe, sie findet nicht heraus, dass mein bei Amazon auch Flake bestellen kann, aber nur kistenweise!

@Irina: Das ist wirklich ein Argument, vieles gibt es einfach nicht. Selbst in einer Großstadt wie Kiel gibt es vieles nicht, von dem man es erwarten sollte. Petschafte zum Beispiel...
Doch, die Rücksendungen sind ärgerlich. Ich kenne das aus der Vergangenheit gut genug. Ich finde es toll, dass du das sportlich siehst und einfach freundlich abwickelst. Darf man bei euch auch im Nachthemd zum Shoppen kommen?

@Leocat: Das habe ich wirklich nicht gewusst. Ich war ganz überrascht, als ich das Schild mit dem neuen Namen wahrgenommen habe. Der Name Hugendubel sagte mir gar nichts, bis mir eingefallen ist, dass das eine große Kette sein muss, weil die sogar einen eigenen E-book Reader haben. Dann gibt es Weiland im Sophienhof vermutlich auch nicht mehr.
Seit ich das Kindle habe, gehe ich selten in Buchhandlungen. Ein wenig auch aus dem selben Grund, weshalb ich nicht zum Spaß in Schuhgeschäfte gehe, ich würde vermutlich immer etwas kaufen.

@Frierefritz: nein, ein schlechtes Gewissen habe ich nicht. Die Paketdienste boomen doch auch durch den Internetboom. Und ich verstopfe niemals am Wochenende die Zufahrt zum Kieler CittiPark, wo tausende von Fahrzeugen sich drängen, weil die Leute ihre Einkäufe erledigen. Ich halte die Straßen frei. Für die Paketdienste :-)

@Mo: Nein, das in die Hand nehmen ist mir nur selten wichtig. Viele Gegenstände kann ich mir gut genug vorstellen, oder ich habe alles darüber gelesen. Und zurücksenden tue ich nur ganz extrem selten etwas. ich kenne meine Größen so gut, dass es immer passt. Und wenn nicht, habe ich etwas zum Reinwachsen :-)

@Maike: Vieles gibt es einfach nicht im Handel vor Ort. Ich bin kurz davor, sogar Fleisch online zu bestellen, wenn nur die Versandkosten nicht so wahnsinnig hoch wären. Sie können um die 20 Euro betragen. Viele Fleischsorten, die ich gerne esse, gibt es beim Schlachter nicht. Da bin ich schon froh, wenn sie überhaupt irgend eine Sorte Entrecote haben. Die wirklich guten Sachen gibt es nur im Onlinehandel für Fleisch.

@Annette: Ja, ist das so? Ich kann es mir gut vorstellen, dass die Japaner höflicher sind. Das war in Australien schon so. Besonders im Restaurant war die Bedienung persönlicher und herzlicher.

@Kati: Ich wusste gar nicht, dass es Testkäufer tatsächlich gibt. Das ist ja interessant. Jeder hat sicher einmal einen schlechten Tag, aber Freundlichkeit ist auch eine Frage der Persönlichkeit und der Einstellung und die ist bei einigen doch noch Trainings bedürftig.

@Pixie: das ist ja erstaunlich. Ich bin bislang immer davon ausgegangen, dass Bücher am Erstverkaufstag überall verfügbar sein? Wieder etwas gelernt. Weil ich meine Bücher fürs Kindle bestelle, bekomme ich davon wenig mit. Man klickt die Vorbestellung an und sowie das Buch freigegeben ist, ist es eines Morgens auf dem Kindle. Ich mag das.

Pixie hat gesagt…

Davon war ich bis dahin auch ausgegangen, zumal das ja gerade auch von Amazon so gehandhabt wird, dass man sein Buch am Erscheinungstag in Händen hält.

Aber seit Kurzem nutze ich auch den Kindle, daher kann mir die fiese Verkäuferin jetzt spätestens egal sein. :)

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja!

Schön, dass du wieder schreibst - ich wünsch dir ein ganz ganz tolles Jahr 2013!

LG Maxy

PS: Wolltest nicht auch mal deine Gummistiefel herzeigen - bevor es wieder Sommer wird? ;-)

HeikeK64 hat gesagt…

Mhm - kenne ich ... ich zog eine Jacke an und wußte schon im voraus: brauch ich gar nicht erst versuchen, die Ärmelbünde sind zu eng. Verkäuferin glaubte mir nicht. Erst, als sie selber diese Jacke anzog, stellte sie fest: Oh, Ärmel unten zu eng ...
*eyes roll*
Wie wäre das Gespräch in England gelaufen? Oder in Dänemark?
"Oh entschuldige, was genau meinst du? Aha? Nein, das tut mir sehr leid, so etwas habe ich hier nicht für dich. Aber wenn du nach XYZ gehst, da gibt es so etwas. Soll ich für dich anrufen?"

Happy New Shopping - ein Hoch auf das Internetkaufen, was ich genau wie Du genauso praktiziere. Exakt genauso - mit Kaffee und auch oftmals im Nachtkleid ;-)
Lieben Gruß - Heike

Anonym hat gesagt…

tja, gepflegt einkaufen wird einem verleidet durch die Konfrontation mit der Realität unserer Arbeitswelt: ich sehe es jedem und jeder Mitarbeiter/in im Einzelhandel, das heißt: im Niedriglohnbereich nach, wenn die Motivation eeben auch nicht besser ist als das Gehalt. Und da nehmen sich Einzelhandel/amazon/Paketdienste allsamt nichts. Paradies wäre was anderes. blaulila.

Irina Fundurina hat gesagt…

Na klar, bei uns kann man auch im Nachthemd zum Shoppen kommen und man braucht sich auch nicht extra mit einem Bildschirm bedecken :)

Eggis Welt hat gesagt…

Hallo liebe Svenja,

ja, das kenn ich genauso wie Du.

Ich kaufe mittlerweile die allermeisten non-food-Sachen fast nur noch im Netz.
Das erspart mir die Lauferei, die Spritvergurkerei und das dauernde Nachfragen.

Rein ins Netz
kurz (!!!) suchen
vergleichen; auch mit anderen Anbietern
kaufen
fertig

LG

Eggi

Nina Radtke hat gesagt…

Hi Svenja :)

Süß, für solche Sachen überhaupt noch ins Geschäft zu gehen :P Und natürlich das du noch echte Briefe schreibst <3 Ich kaufe eigentlich auch überwiegend online und bezahle dann immer mit Kreditkarte, was wohl auch meine Abrechnungen von locker mal 400 Euro erklärt ;) Und freut mich das du mal wieder was postet Svenja ! :) :) Und mit den Verkäufern hast du auch vollkommen Recht, ich finde freundliches Nachfragen hat noch nie geschadet :)

Liebe Grüße :)
Nina <3

riese hat gesagt…

hihihi, ist das geil, den begriff petschaft hab ich das letzte mal bei der NVA gehört, wenn die waffenkammer oder irgend welche anderen türen versiegelt wurden. kein wunder das die geheration von heute die mit handys und solchem zeugs aufgewachsen sind, so was nicht mehr kennt, das ich die petschaft der waffenkammer kontrolliert hab, ist ja auch schon über zwanzig jahre her

duftbäumchen hat gesagt…

Ich besitze zwar noch eines, aber das bekommst Du nicht.
's ist aus echtem Aluminium. Von damals. Als ich noch dabei war. Anfang der Neunziger.

Meeiin Schaaaatzzzzz.

Anonym hat gesagt…

Jutta hat gesagt...

Jaja, das Leben als Verkäufer könnte so schön sein wenn nur die lästigen Kunden nicht wären!

Das Drama mit den Geschäften kenne ich auch. Speziell hier in Fulda hieß das Motto schon früher: Alles ein paar Klassen schlechter und weniger Auswahl aber zum Ausgleich alles ein paar Klassen teurer. Und als ich mal nach einem Großserienmodell(!) fragte, wurde ich beschuldigt, "karierte Maiglöckchen" zu verlangen die man sich nun wirklich nicht in den Laden legen würde.

Früher sind wir dann z.B. nach Kassel zum Einkaufsbummel gefahren. Und für mein Hobby ging es meistens nach Thüringen (Vacha, Eisenach, Erfurt,....)oder, je nach dem was gebraucht wurde, nach Kassel, Göttingen oder Gießen.
Angesichts der Spritpreise und auch weil es die Einkaufsmöglichkeiten nicht mehr so gut oder gar nicht mehr gibt, bestellen wir jetzt hauptsächlich im Internet. Dort bekommt man dann auch ganz spezielle Sachen problemlos die man wirklich mit karierten Maiglöckchen gleichsetzen kann.
Und wenn man bedenkt, daß das Porto meistens um 5 Euro kostet und ich für Hin- und Rückfahrt mit dem Stadtbus nach Fulda (ca. 3km) etwa genau soviel bezahlen muß, dann wird die Luft für den (verschnarchten) örtlichen Handel schon ziemlich dünn. Außerdem erspart man sich die "unprofessionelle Behandlung" durch genervtes Personal und vor allem den Frust, das Gesuchte wieder nicht bekommen zu haben.

Übrigens habe ich den Begriff "Petschaft" vorher noch nie gehört - oder, warte mal, da gabs doch in den 80/90ern so eine Popgruppe: "Die Petschaft Boys". die hatten doch einen Hit "´s hat kein Sinn" - oder so ähnlich......

Liebe Grüße aus der Servicewüste

Jutta aus Osthessen

Anonym hat gesagt…

Hi Svenja,

Schön mal wieder von dir zu lesen! Hatte dich schon vermisst.
Gib aber auf Folgendes Acht, wenn du Briefe mit Siegel verschicken willst: Du darfst sie never ever so lassen! Der versiegelte Brief muss nochmal in einen Umschlag, so dass das Siegel verdeckt ist. Sonst nimmt die Post den Brief nicht an/kratzt das Siegel ab/knöpft dir bis zu 20Euro Sonderzahlung ab... Sie begründen das damit, dass das Siegel ihre schönen Maschienen zerstören kann.
Gibt es bei dir in Kiel noch eine "alte" Papeterie? Dort bekommt man oft sowas und auch Siegelwachs etc (halt alles, was man so braucht). Sonst kannst du auch bei Galeria gucken.
Liebe Grüße,
Sina

SilkeSolingen hat gesagt…

Hallo Svenja, ich kann das gut nachvollziehen, auch bei Dingen, die lange nicht so ausgefallen sind wie ein Petschaft. Ich hab gleich Deine Idee geklaut und in meinem Blog etwas zu dem Thema geschrieben: http://drachin.wordpress.com/2013/01/09/neulich-im-supermarkt/
Liebe Grüße,
Drachenfrau (SilkeSolingen)

Sarah hat gesagt…

Hallo Svenja, schön, das du wieder schreibst...

Tja, deine Erfahrungen mit dem gewünschten Artikel, zeigt mal wieder die
"Servicewüste Deutschland“.
Es gilt hier anscheinend immer noch "Achtung Kunde kommt...nix wie in Deckung ;-)"
Und wenn Sie/Er dann doch vor einem steht, wird Sie/Er angeblafft.

Viele regen sich ja über die "Big Player" im Einzelhandel auf. Dort ist man ja meistens als Kunde in den großen Läden sich selbst überlassen.
Wenn man dann doch mal einen MA zu Gesicht bekommt, kennen die sich des großen Sortimentes wegen auch nur vage aus.
Macht man es dann so wie Du, geht in die kleinerern Läden, um evtl.etwas mehr Service zu erwarten, stösst man u.U. auch dort auf "bissiges Verkaufspersonal"
"Der Fisch stinkt immer vom Kopf an".
Ich hatte Anfang letzten Jahres vorübergehend im "Regalservice" gearbeitet und war in einem Markt eingesetzt, bei dem der Marktleiter alles andere als ein "Gut-Mensch" ist.

Eher das Gegenteil, der hat seine Untergebenen so unter seiner "Knute" das selbst Du als normaler Kunde das merkst, wie mies die Stimmung in dem Laden ist.
Das ist wahrscheinlich kein Einzelfall, sieht man sich den massiven Anstieg psychischer Erkrankungen von Arbeitnehmern an.
Höher,Schneller,Weiter... mehr Profit zu lasten des Personals und letztendlich auch des Endverbrauchers.
Ich bestelle mittlerweile auch vieles übers Netz, weilś einfacher günstiger ist, Wege und Nerven spart. Zum Glück war bisher nur selten ein Reinfall dabei :-)

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Pixie: Ja, das Kindle ist klasse. Und jeden Tag gucke ich die Seite an, wo es ein Buch für 99 Cent und manchmal sogar umsonst gibt: Kindlepost

@Maxy: Die kann ich wirklich mal wieder tragen. Zum Mini mit Strumpfhosen. Das Wetter passt....!

@HeikeK: So richtig negative Erfahrungen mit Verkäufern habe ich ja kaum, aber bei der Petschaft war ich schon erstaunt, dass nicht einmal der Handel das kannte.
Bei Klamotten bin ich schon gut beraten worden. Ich probiere immer zu enge Sachen an. Und wenn die Verkäuferin mich darauf hinweist, verlasse ich beleidigt den Laden, hmpff... :-)

@Blaulila: Sicher ist das kein Beruf, der nur angenehme Seiten hat, aber welcher Beruf ist das schon? Außer vielleicht Matratzentester bei Möbel Kraft :-)

@Irina: na gut, ich verlass mich drauf. Aber nicht, dass jemand blöd guckt, wenn ich mit meinen Eskimoschühchen im Nachthemd da reinschlurfe.

@Eggi: Na klar, bei dir habe ich auch nichts anderes erwartet, du Internetverrückter :-)

@Nina: Es macht mir viel Spaß, am Samstag ein wenig bummeln zu gehen und es war ja auch kein wichtiger Artikel, den ich gesucht habe. wäre trotzdem schön gewesen.

@Riese: Ja, das stimmt, Petschaften werden im Geheimschutzbereich heute noch angewandt. Vielleicht sollte ich da mal nachfragen, ob die eins übrig haben...?!

Duftbäumchen: Du kennst das also auch. Aus Alu? Ach das gibt es auch? Ich kannte nur Messing. Interessant...

@Jutta: Kiel ist eben eine kleine Großstadt, genau deshalb mag ich sie ja auch so. Groß genug, dass es schon einen Bäcker und ein Schuhgeschäft gibt, aber klein genug, um mich hier zurecht zu finden.
Petschaft Boys...lach...du Verrückte :-)

@Sina: Das ist mir noch nie passiert. Bisher haben sie die problemlos transportiert. Allerdings habe ich die letzten dann sogar persönlich eingeworfen beim Empfänger im Kasten.
Trotzdem, guter Tipp, danke dir.

@Drachenfrau: Danke für das interessante Posting, da bin ich ganz bei dir. Onlinehandel funktioniert bei Tee offensichtlich auch gut.

@Sarah: Ja, das stimmt. Die Verkäuferin wollte sich keinen Millimeter mit meinem Wunsch auseinandersetzen. Und bei Hamann habe ich noch jetzt das Gefühl, die haben den Artikel irgendwo und die Verkäuferin wusste das nur nicht, weil sie noch nie von einer Petschaft gehört hatte.

Anonym hat gesagt…

Jutta hat gesagt...

Liebe Svenja,

zu Deinem heutigen 25,5. Geburtstag wünsche ich Dir alles Gute und daß Du Deinen Humor nie verlieren mögest (völlig uneigennützig natürlich).
Ich bin mit Dir gespannt darauf, was Dir Dein 26. Lebensjahr bringen wird.

Mit den besten Wünschen

Jutta aus Osthessen

Katharina K. hat gesagt…

Liebe Svenja,

zu deinem heutigen Geburtstag wünsche ich dir alles Liebe und Gute! Hier noch ein kleiner Geburtstagsspruch : Geburtstage soll man begießen, bis in die Nacht genießen. Ruhe gönnen, nicht rastlos durch die Gegend rennen. Pfeif einfach auf die ganze Welt und tu nur das was Dir gefällt!!

Lg Katharina

Dagmar hat gesagt…

Liebe Svenja, ich schließ mich den beiden Gratulantinnen an und wünsch dir von Herzen alles Gute zu deinem Geburtstag, das du mit dieser tollen Seite und deinen Reiseberichten so weiter machst und das du auch in der Liebe dein Glück findest.
In einem halben Jahr ist bei mir auch soweit dann ist bei mir auch die eins nach der **dran ;-)

Ganz liebe Grüße aus Bayern von Dagmar

Blondisoph hat gesagt…

Also erstmal: ALLES LIEBE ZUM GEBURTSTAG!! Aber aufpassen: mit deinen 21 fällst du netzt nicht mehr unter das Jugendstrafrecht...
Ansonsten gilt: im Internet wirst du nicht umschmeichelt von den guten unter den VerkäuferInnen. Und in meiner Stadt wüsste ich tatsächlich einen guten Laden, der so was entweder selbst hat oder freundlich hilft. Aber ich kann es auch verstehen: obwohl ich versuche, lokale Geschäfte zu unterstützen und eben nicht alles online zu erwerben, obwohl ich gern Produkte anfasse und von allen Seiten betrachte, bevor ich dann auch kaufe - manchmal sticht das Internet eben alles aus. Und so stellt man eben erst nach der Lieferung fest, dass die neue Yoga-Matte zwar PVC-frei ist, aber irgendwie trotzdem interessant riecht...
Fazit: ohne Internet gäbe es keine Svenja-Blogs und keine Reiseberichte, die eine ausgedehnte Lektüre wert wären. Und so unterstütze ich das Internet mit diesem Kommentar und die lokalen Buchhandlungen mit gelegentlichen Besuchen - warum muss eigentlich immer ich die Welt retten??
LG und ganz viel Spaß, Freude, Feierlaune, Freunde, Liebe, Wünsche, Erfüllung und Neugier nach Kiel!
Blondi

Lily hat gesagt…

Huhu besteste Svenja,

alles Liebe und Gute nachträglich zu deinem Geburtstag!! Einseinself.
Als Kinder haben wir anstelle von Petschaften immer diese ornamentierten Knöpfe benutzt, die machten auch hübsche Abdrücke. Ich muss mal schauen, ob Omas Knopfkiste noch welche davon hat... Wäre bestimmt ein passendes Geburtstagsgeschenk dermaleinst zum 30. :-)
Was ich am online-Kauf so liebe, ist die Möglichkeit, zwischen vielen Angeboten der gleichen Art wählen zu können, mir die Beurteilungen anderer Käufer anzusehen und dann eine Entscheidung zu treffen, die mich auch zufrieden stellt. Hab mit Amazon bisher tatsächlich nur Glück gehabt, wobei ich zwischendurch sogar Bücher noch vor Ort kaufe, wenn ich sicher bin, dass sie da zu kriegen sind. Nur fremdsprachige Bücher sind mir hier einfach zu teuer, und vergriffene Bücher sind online viel eher zu kriegen als lokal.

Anonym hat gesagt…

Liebe Svenja, wie ich hier lesenderweise erfahre bist Du, wie ich, ein Wasserweibchen? Ich bin am 21.Januar dran. Gerne hätte ich Dir mit dem selben Füller eine "Alles gute zu Deinem Geburtstag" -s Karte geschrieben.
Es ist eine Freude, Herzensangelegenheiten dadurch Wahrhaftigkeit zu verleihen, indem man mit der Hand schreibe. Aber danke für die Idee mit dem Sigel. Mein Vater hatte einen. Ich muß mal sehen, ob ich den finde und das angefangene Stück Siegellack dazu.
Schön auch für mich, nach langer Zeit hier wieder zu lesen, daß es Dir gut geht. Alles Liebe, Anjanette Borel

Tengai-Marcus hat gesagt…

Ups. Total verpennt.
Liebste Svenja, alles Gute zum Purzeltag. Möge das neue Lebensjahr wieder ein Höhepunkt in Deiner Biographie werden.
Gruß
Marcus

Anonym hat gesagt…

Ui hier wurde Geburtstag gefeiert und ich hab's verpasst und keinen Kuchen bekommen ...

Alles, alles Gute nachträglich zum Geburtstag liebe Svenja, bleib schön gesund, so dass du noch viele
Abenteuer auf der Greeny bestehen kannst.

LG Claudia

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja!

Von mir auch alles Liebe zum Geburtstag - habs leider erst hier erfahren, dass du volljährig geworden bist! ;-)

LG Maxy

Kati hat gesagt…

Liebe Svenja,

ist doch klar! Du hast (ohne böse Absicht) dafür gesorgt, daß die Verkäuferin sich wie ein Depp bzw. Dir unterlegen fühlt. Und gerade die, die sowieso schon nicht die allerfreundlichsten sind, möchten natürlich gerne die Oberhand behalten. Daher schlage ich folgendes Experiment vor: Versuche es doch beim nächsten Mal mit der Frage "Entschuldigen Sie bitte, vielleicht können Sie mir weiterhelfen...ich suche so ein Ding, mit dem man ein Motiv in Siegelwachs drücken kann...sowas wie ein Stempel aus Metall, leider weiß ich nicht, wie es heißt. Haben Sie sowas?" Ich wette, Du kommst zu Deiner freundlichen Antwort mit der Briefpapierempfehlung! :-)

Alles Liebe für's neue Jahr sendet Dir

Kati

Anonym hat gesagt…

hallo svenja
ich hab bekannte,die im einzelhandel tätig sind.
leider wird die arbeits-situation immer schwieriger.es wird mehr arbeitseisatz bei weniger lohnzahlung erwartet. oftmals werden auch stellen einfach gestrichen und wo früher zwei bis drei leute für einen bereich tätig waren, darf jetzt eine einzelne person springen und sich schier zerreißen.es geht auch kaum noch ums verkaufen,sondern ware nachpacken ist angesagt.den vollen druck bekommen die leute ab,wenn die regale nicht ordenlich aufgefüllt sind. ich bin mal zeuge geworden in einer großen drogerie,wie eine mitarbeiterin von ihrer vorturnerin runtergeputzt wurde,nur weil diese das wc aufgesucht hat......und wer stellt denn heute noch fest ein,alles 400€ kräfte,kaum ausgebildet. und da schließt sich der kreis.kein service,keine kunden.lieber online kaufen.wann fing das an.es war doch früher nicht so......es gibt sicher auch ausnahmen,und mit größter warscheinlichkeit auch kunden,die man am liebsten unangespitzt in den boden rammen möchte.dann kommt noch die geschichte mit dem falschen bein am morgen dazu und und und....ich muß es ganz ehrlich sagen,ich gehe nicht mehr gern einkaufen. liebe grüße von bine aus mölln

SK hat gesagt…

Hallo Svenja, ich habe auch einen Pelikan Souverän. Der ist seit Jahren defekt und erst neulich hatte ich ihn wieder in der Hand und konnte ihn einfach nicht wegwerfen, da er ein sehr persönliches Geschenk war, und ich deshalb sehr dran hänge. Schon vor vielen Jahren wollte ich ihn reparieren lassen, da wurde mir im Schreibwarengeschäft mitgeteilt, dass es die Firma Pelikan nicht mehr gäbe und auch keine Ersatzteile. Frag mich nicht, warum ich das einfach ohne Überprüfen geglaubt habe? Durch den Link in Deinem Artikel bin ich jetzt auf den Reparaturservice gekommen und hab den Füller eingeschickt. DANKE DANKE DANKE :) Grüßles, Kati

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Jutta: Danke Jutta, wie lieb von dir. Es war ein wundervolles Geburtstagswochenende. Viel Raclette und noch mehr Blanchet. Und ich bin sogar mit einer einzigen Kopfschmerztablette ausgekommen...

@Katharina: Danke, Kathy. lach...genau so habe ich es gemacht. Ordentlich begossen den Geburtstag. Wir haben bis in die Nacht hinein gegessen, uns unterhalten und getrunken. Ein wirklich gelungener Geburtstag.

@Dagmar: Ach danke, ich hab euch viel zu lange nicht geantwortet. Aber ich freu mich auch jetzt noch über die Glückwünsche. Danke, Daggy.

@Blondisoph: Danke, Blondi, hihi...das Jugendstrafrecht.
Tatsächlich hat Claudie in Kiel auch noch so ein Geschäft ausgegragen, ganz ähnlich wie du es beschreibst, die Füllhalterecke. Die wussten und die hatten. Und jetzt habe ich eine nagelneue Petschaft und einen Gutschein für die Gravur.
Ich habe auch so gerne den örtlichen Handel unterstützt und mir danach manchmal dieselbe Frage gestellt: Warum ich?
Aber manchmal mache ich es noch immer, besonders wenn die nett sind.
PS: Das war übrigens ein erstklassiger Geburtstag mit Blanchet, Raclette und netten Gästen. Ich hab das ganze Wochenende mehr oder weniger mit Feiern verbracht.

@Lily: Danke, liebe Lily. Das ist ja eine coole Idee mit den Knöpfen. Manche Metallknöpfe haben doch so tolle Muster. Hätte ich auch drauf kommen können, bin ich aber nicht.
Die Beurteilungen bei Amazon sind mir auch wichtig, aber da ist auch ein ziemliches Hauen und Stechen unter den Rezensenten. Ich bekomme das mit, wenn ich selbst dort Kritiken schreibe. Das könnte ich eigentlich mal wieder tun.

@Borel: Nein, ich bin Sternzeichen Steinbock. Aber ich hab keine Ahnung, ob das gut oder schlecht ist. Vermutlich gut :-)
Ja, der Blog kam erst an zweiter Stelle, solange ich an dem Reisebericht Irland geschrieben habe, aber jetzt habe ich wieder mehr Zeit dafür.

@Marcus: Danke dir, Marcus. Oh ja, das hoffe ich auch. Ich denke, es wird ein aufregendes Jahr werden.

@Claudia: Den Kuchen haben Pieps und ich inzwischen alleine gegessen. Aber danke für die guten Wünsche, sie haben gewirkt.

@Maxy: Danke Maxy. Es war ein schöner Geburtstag.

@Kati: Du hast Recht, aber das war natürlich gar nicht meine Absicht. Ich ging ganz selbstverständlich davon aus, dass die sowas kennen. Und ich frage wirklich immer mega freundlich mit einem Lächeln im Gesicht. Im Nachhinein gebe ich dir aber völlig Recht. Danke, Kati.

@Bine: Das verstehe ich gut, der Arbeitsmarkt ist ganz allgemein nicht mehr lustig. Deshalb bin ich auch immer sehr freundlich und überhaupt keine Beschwerdekundin. Wenn es mir irgendwo nicht gefällt, dann beschwere ich mich nicht, sondern gehe da nie wieder hin. (außer auf Arbeit, da muss ich... :-)

@SK: Der ist wunderschön, der Souverän, oder? Gerade in schwarz mit grün mag ich den so. Hier in Kiel ist es die Füllhalterecke, wo einmal im Monat der Füllhalterdoktor Station macht und die Patienten anschaut. Aber schön, dass du den Reparaturservice von Pelikan entdeckt hast. Ich freu mich für dich.

EmBy hat gesagt…

Wenn die Else mit dem Füller
unwirsch mault, nicht grad der Knüller,
"Dat hamwa nich, da gibbet nie."
hilft nur - Ruhe.
Und ein Tritt vors Knie.

jürgen hat gesagt…

hallo svenja,
hier schreibt der jürgen mal wieder. habe deine geschichten alles gelesen,man kann sagen es dauerte aber nun ist ja alles geschafft.
wenn ich nicht so faul wäre , könnte ich ja auch hier mal was schreiben, aber ich bin halt nicht so der geschichtenschreiber.
Was du machst, gefällt mir sehr und geht mit meinen vorstellungen von urlaub oder freizeit konform.dein moped scheint genial günstig leicht im handling wendig und fast leicht zu fahren wie ein fahrrad. vom tempo her ist es auch mehr als ausreichend.
dein wetter während der fahrt hätte besser sein können, aber du hast es ja auch so geschafft.
ich wünsche dir auf jeden fall weiterhin gute reisen, besseres wetter, und viel glück für deine planung . werde immer mal wieder rein schauen ob sich was neues ergeben hat.
LG Jürgen

Anonym hat gesagt…

Es ist immer wieder erstaunlich, wie kurzsichtig manch einer mit seinem Arbeitsplatz umgeht. Die beiden Damen (oder Elsen... *g*) schaffen sich doch arbeitstechnisch selbst ab. Wie Du schon geschrieben hast, etwas nicht zu wissen ist kein Verbrechen; dumm bleiben zu wollen ist hingegen ein Verbrechen an sich selbst.

Gruß Elwood

Julia hat gesagt…

Hallo Svenja,
ja, ich schliesse mich an, bitte schreibe ruhig über solche Banalitäten, die m.E. oft nicht mal welche sind. Ich schaue auch immer wieder hier nach, ob es mal wieder etwas Neues von dir gibt. Auch in deinen Reise-Seiten schmökere ich regelmässig und lese mich meist für Stunden fest.
Aus einem anderne Bericht von dir, weiss ich, dass du mal eine Reise nach Polen plantest und diese dann aber noch ändertest. Daher denke ich, könnte dich vielleicht dieser Artikel interessieren:
http://kurier.at/politik/ausland/hass-haeme-und-respekt-polens-erste-transsexuelle-abgeordnete/3.136.050

Wenn du wissen, willst wer ich bin und wie es um mich steht:
https://www.youtube.com/watch?v=uBy-AeDPSSw

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja!
Ein bißchen schäme ich mich, dass ich so lange keinen Blick mehr in Deinen Blog geworfen habe, so dass ich diesen Beitrag erst jetzt fand.

Bitte, bitte höre nicht auf, uns mit Deinen Erkenntnissen und Erfahrungen zu erfreuen. Es ist sagenhaft, mit was Du Dich alles beschäftigst. Den Begriff "Petschaft" hatte ich vorher noch nie gehört.

Also: Svenja steigert die Allgemeinbildung ihrer Leser! Und das auf eine unübertroffen nette Art!

Viele liebe Grüße
Thomas R. aus Süddeutschland

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@EmBy: lach... Du hast immer das passende Poem. Zu jeder Gelegenheit. Cool...!

@Jürgen: Ja, das war eine lange Reise und auch ein ziemliches Projekt, den Reisebericht darüber zu schreiben. Aber auf die Weise ist der Winter nur noch halb so lange. Jetzt ticker ich gerade meine Hurtigruten Reise auf die Svenduraseite und danach schreibe ich etwas über die Pläne für den nächsten Sommer. Ich bin schon ziemlich aufgeregt...

@Elwood: Du hast Recht, aber vermutlich sehen die das selbst nicht so, oder können es nicht erkennen. Obwohl es sicher auch Freude machen kann, in einer Buchhandlung zu arbeiten und man jeden Tag viele Kontakte hat. Egal, inzwischen habe ich, was ich gesucht habe. Sogar wunderschön...

@Julia: Meinst du? Ok, ich hab auch schon eine Idee. Es gibt da so ein paar Dinge über die Kieler Gastronomie, die ich unbedingt mal loswerden möchte. Und ich möchte wissen, ob es nur mir so geht. Näheres folgt...
Polen, ja. Das bestätigt eher meine Ängst, so wie sie mit der Dame umgehen. Typisch...!?
Danke Julia.

@Thomas: Hallo Thomas, ich hatte dir eine lange Mail geschrieben und mich schon gewundert, dass du nie geantwortet hast, aber dann warst du wohl länger offline?!
Petschaft, ich hab die erste schon als Kind von meinen Eltern bekommen. Meine Liebesbriefe haben dadurch immer das entscheidende Bisschen mehr Eindruck geschunden, als andere :-)

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja!
Ich bin immer ein bisschen zwiegespalten was das Einkaufen im Netz angeht. Denn jedesmal, wenn ich durch unsere Fussgängerzone gehe, sehe ich, dass ein anderes Traditionsgeschäft dicht macht um einem Handyanbieter oder Starbucks zu weichen. Aber es ist nunmal bequemer, einfacher und meist auch deutlich günstiger online einzukaufen. Und stundenlang im Bademantel vom Sofa aus bei Zalando zu stöbern ist nunmal viel gemütlicher als in die Stadt zu fahren, Parkgebühren zu löhnen, sich mit unmotivierten Verkäufern rumzuärgern und dann noch nicht mal den einen oder anderen Rabattgutschein einlösen zu können.
Zwei Beispiele haben mich in den vergangenen Tagen wieder vom Onlineshopping überzeugt. Mein favorisierter Kunstdruckkalender war im örtlichen Buchhandel Anfang Februar gerade mal von 40 auf 32 Euro reduziert und schon ziemlich lädiert. Bei Amazon habe ich ihn binnen 48 Stunden nagelneu eingeschweißt für 15 Euro erhalten. Und als ich bewusst den örtlichen Teeladen unterstützen wollte war der Tee dort deutlich teurer als im Onlinestore des Herstellers und die Teebonbons schon ziemlich überlagert. Kurze Zeit später bestellte ich online, bekam frischste Ware und noch ein paar Gratisproben dazu. Frei Haus und auf Rechnung.
Die Zukunft gehört dem Internet, da führt kein Weg daran vorbei.

Dir einen schönen Sonntag bei einer guten Tasse Tee (oder Kaffee), liebe Grüsse, Maren

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja, sag Pieps, sie soll mal in den Kommentaren wühlen, irgendwo hab ich ihr gratuliert (nur "irgendwo", denn eine ältere Polizistenmutter kann halt manches nicht so besonders gut).
Übrigens: tolle Photos von Dir!
Thymi

Anonym hat gesagt…

PIEPSY ... zeig dich, komm raus, versteck dich nicht ... ich weiß es ... du hattest gestern
Geburtstag ... HÄBBY Börsday, häbby Börsday to
yoo .... *feier*sing*freu*

Alles Liebe & Gute wünscht
dir (euch)

Claudia

Pieps™ hat gesagt…

Danke schön ... *artig knickschen mach und geschenke entgegen nehm* ...

weltdeswissens hat gesagt…

Neulich fand ich bei Ihbäh ein Petschaft und musste an Sie denken. Vor diesem Artikel wusste ich auch nicht, was das ist!

Peter hat gesagt…

Hallo Svenja,
Deinen Irland Reisebericht habe ich mit Begeisterung gelesen. Zum einen die Darstellungen der Landschaften, zum anderen die Beschreibungen der unterschiedlichen Charaktere. Ganz besonders hat mich Deine Diszplin bezüglich des Zeltens bei diesem Regenwetter beeindruckt. Jetzt werde ich mir Deine weiteren Reiseberichte durchlesen.

Svenja hat gesagt…

@Peter: Danke, Peter. Das war wirklich eine ganz besondere Reise. Aber das Wetter war eine Katastrophe, wie wohl überall in Europa in jenem Sommer.

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