Sonntag, 8. März 2015

Ferien an der Loire

Die nächste Reise soll eine Erholungsreise werden, das hatte ich am zweiten Tag in Polen in mein Moleskine geschrieben. Ein richtiger Urlaub mit Lebensart und südlichem Flair, mit gutem Essen und mit ohne viel Abenteuer. Der erste Gedanke, der mir in den Sinn kommt ist: Frankreich!





"Frankreich? Davon weiß ich leider gar nichts", gibt Claudia bedauernd zu: "Ich kenne weder die Geographie, noch die einzelnen Regionen. Das Land ist mir völlig fremd", räumt die beste Freundin von allen beschämt ein. Ein Land, über das Claudia nichts Kluges zu sagen weiß? Mein Interesse ist geweckt.

Dreimal bin ich bisher mit dem Motorrad in Frankreich gewesen: 1982 mit meiner Suzuki DR500, zwei Jahre später auf meiner XT350 und 2010 mit Greeny, meiner KLX250. Die Motorräder, mit denen ich reise, werden immer kleiner.

Woran erinnere ich mich aus den achtziger Jahren? An wunderschöne, schmal geschlängelte Straßen durch liebliche Landschaften, an ein groteskes Überangebot von Campingplätzen, an unglaubliche Sanitäranlagen, die an den Waschraum aus Trainspotting erinnern und an Menschen, mit denen ich mich noch schwieriger verständigen kann, als mit den Polen.

Andererseits ist Frankreich das Heimatland von Entrecote und Blanchet, von Käse und Rotwein, von Lebensfreude und Genuss, kurzum von Erholung für ein älteres Dämchen wie mich. 

Meine Ziele sind die Loire und die Auvergne. Von Kiel fahre ich über Hamburg und Bremen nach Holland, weiter durch Belgien nach Frankeich bis an die Loire, wo ich dem Lauf des Flusses bis in die Auvergne folge. Die Auvergne und die Cevennen sind die am dünnsten besiedelten und einsamsten Regionen Frankreich, in denen mehr Kühe und Schafe leben als Menschen.

Gerade studiere ich Reiseführer, Landkarten und Reiseberichte, klicke mich durch Google Maps, fahre Straßen mit Google Street View ab, suche nach alten Eisenbahntunneln, Schaubergwerken und hübsch gelegenen Campingplätzen. Der aktuelle Stand der Planung? Ich bin schon bis Garrel, ein Dorf kurz hinter Bremen. 

Fazit: Diesen Sommer geht es zum Familienurlaub nach Frankreich: Nur Greeny, Pieps und ich. Pieps ist begeistert, weil sie von jedem "Orlaub" begeistert ist und außerdem Frankreich für das Mutterland von "Onktrekoot, Körsch und Leberwoast" hält. Nun, wir werden sehen...

PS: Tipps und Hinweise zu Frankreich sind sehr willkommen.

Kommentare:

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OLe hat gesagt…

In Frankreich kann sehr viele Interessante Fotos machen. Irgendwie sind die, dort anders. Wobei ich dort noch nie auf einem Campingplatz war. Aber Waschräume wie bei Trainspotting, kann ja überall finden.
Manchmal ist ja auch ganz angenehm, wenn man die Menschen nicht versteht.
Auf jeden Fall, Frankreich ist immer eine gute Idee.

Loquis Blog hat gesagt…

Nach Frankreich fahr ich immer wieder gerne wenig Verkehr auf den kleinen Depertement Strassen, große Supermärkte überall wo man billig tanken kann (24h) fast überall mit EC-Karte nur ganz wenige noch mit Einheimischen Kreditkarten. Das Lebensmittelangebot in den Supermärkten ist super riesige Fleischtheken mit leckeren Sachen nicht nur Huhn, Schwein und Rind sondern auch Strauss (nicht so meins), Känguru,Springbock und Büffel. Machmal auch was exotisches wie Krokodil oder Froschschenkel. Dann ist da noch die meist kleine (ca. 20-30m) Weinregalwand. (es muß nicht immer Blanchet sein, da gibt es auch richtigen Wein). Nun nach dem Essen will ja auch mal das Haupt zur Ruhe kommen ;-) Ich suche mir fast immer die "Camping Municipal" aus billig und sauber mein absoluter Preisrekord war 3,70€ und für 4,85€ für mich das Moto und Zelt bekommt man schon mal einen Platz mit ordentlichen Duschen und englischen Rasen (http://stefan-schadt.homepage.t-online.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/12/046.png). Ich hoffe ich hab dich damit was neugierig gemacht bis denn mal und immer dran denken erst anhalten dann absteigen ;-)
Loqui

D'eau Venus hat gesagt…

*lach* Bei Garrel fällt mir immer nur Toastbrot ein. Das muss so eine Art Hauptstadt des Toastbrots sein. Wenn man auf die Packungen schaut, dann kommt alles von da.
Für Frankreich kann ich als Tip Lascaux nennen. Ich war mal in der Originalhöhle, aber auch in dem Nachbau. Der ist echt sehr gelungen und höchst sehenswert. Zudem ist die Gegend berühmt für Leberpastete.

Viele liebe Grüße und viel Spaß in Frankreich!
Minya

Aber sag, wie machst Du das, dass Du auf dem Bild wie Mitte zwanzig ausschaust...?

Anonym hat gesagt…

Oh ha, da hast Du dir ja was vorgenommen dieses Jahr.
Wir sind immer etwas weiter südlich am Meer (Agde) im Herbst zum Campen.
Achte darauf das Du nicht in den französischen Sommerferien dort unterwegs bist! Dann ist auch in den einsamsten Regionen die Hölle los. In den Cevennen kannst Du mit Greeny schöne, einsame Touren fahren.
Da gibt es auch einige Berichte im Netz. Auf Deinen Bericht über die Tour freue ich mich jezt schon.
Ich wünsche Dir eine schöne Reise.

Gruß
Jörg

Ps: Die Atlantikküste hinter Calais ist auch schön zum Moped fahren (D940)

Hans Alpers hat gesagt…

Ahhh... Cool! Ich bin jetzt schön wieder auf deinen Reisebericht sowas von gespannt. :-)

MIC hat gesagt…

Wie megagei-äll, Frankreich, da habe ich mich auch eben eingearbeitet.
Mein Ziel ist der äusserste Süden, die Katharerburgen, aber ohne Mopped, mit Rucksack und im Freien pennen wie Sacki.

Für dich kommt evtl. auch die "Guedelon"-Neubau-Burg in frage, die muss sehr cool sein.
Vielleicht lernst du auch noch ein paar Wörter oder Sätze, es macht eigentlich Spass. Ausserdem: gib mal bitte bei Youtube ein: "Chabal - We are in France, we speak French... OK ?"
...der Gezeigte ist ein Rugbyspieler, aber dem wirst du ja sicher nicht begegnen ...
*fg*
Also, mit dieser Reisezielauswahl stimme ich zu 110% überein und freu mich mindestens genauso drauf wie bei der (von mir hochverehrten) Norwegentour.
Schöne Grüsse, Michael

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja!
2012 war ich zweimal in Frankreich: Die "Grande Alp" nach Südfrankreich und über den "Tende-Pass" (zwischen Frankreich und Italien) und über den "Maira-Stura-Kamm" wieder nach Norden (das hatte den Touch einer "Abenteuer-Reise" und war wegen vieler spektakulärer Pässe ziemlich aufregend), und beim zweiten Mal über Grenoble und an der "Ardeche-Schlucht" (dort sind die Zeltplätze ziemlich teuer) entlang runter ans Mittelmeer und rüber zu den Pyrenäen, und dort hinauf zum Atlantik zur "Düne von Pilat". Anschließend dann schnell mit einer Übernachtung bei Lyon zurück nach Hause. Bei beiden Fahrten war ich von den Landschaften in Frankreich begeistert.
Deine ausgewählte Gegend von Frankreich habe ich also fast gänzlich umfahren...
Aber falls Du nach Grenoble willst: Die Straßen sind chaotisch voll. Aber die Staus lösen sich immer wieder wie durch ein Wunder auf. Wenn ich so darüber nachdenke, habe ich dort an einer riesigen Kreuzung wohl den unterhaltsamsten Stau meines Lebens erlebt... ;-)
Ich wollte Grenoble eigentlich nur einmal besuchen, um mit einer der bekannten kugelförmigen Gondeln zur Festung hinauf zu fahren. Und das hat sich gelohnt. Abgesehen davon gibt es in der Gegend wirklich viele schöne "Motorrad-Straßen".
Viel Erfolg bei Deiner weiteren Reise-Planung. Ich bin sicher, dass ich nach Deiner Reise wieder viel Neues und Unterhaltsames von Dir "er-fahren" werde (ohne selbst "weg-fahren" zu müssen. Nettes Wortspiel).
Liebe Grüße
Thomas R. aus Süddeutschland

Anonym hat gesagt…

Frankreich ist natuerlich auch immer eine reise wert .... auch wenn der ehem. Ostblock urspruenglicher ist .... viel spass beim planen :-)
Lg hertschi

Arne Maschke hat gesagt…

Hallo Svenja, wenn Du leckeren Wein und gutes Essen suchst dann schau mal bei Josef in seiner Mühle vobei. www.le-moulin.de
Ich werde Ostern wieder kurz dort vorbeischauen. Ist für mich quasi eine feste Station in Frankreich mit tollen Motorradstrecken in der Umgebung.
Gruß Arne

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Ole: Du hast sicher recht und ich freu mich auch schon auf die Reise. Ein wenig jedenfalls, denn ich hoffe, es wird nicht zu langweilig. Und dann steht mir diese ätzende Anfahrt durch Deutschland bevor. In keinem Land fahre ich so ungern Motorrad, wie bei uns zu Hause. Das einzige Land, in dem ich war, in dem eine 250er zu langsam ist im Straßenverkehr.

@Loqui: Ja, die schmalen Department Straßen sind genau die, die ich meine, daran erinnere ich mich. Und an die Fleischtheken natürlich von meiner Reise 2010.
Wein...lach. Ja, Käse und Wein abends vorm Zelt. Trotzdem will ich vorher abklären, ob es am Camp ein Restaurant gibt und abends richtig stilvoll essen gehen mit Pieps: "Einmal Schnitzel, Pommes, einmal Fischstäbchen mit Püree, Bier und ne Cola!"
Nein, im Ernst, ich möchte mich im Restaurant mal verwöhnen lassen. Entrecote kann ich danach immer noch braten :-)

@Minya: Toastbrot? Ach, das ist mir noch gar nicht aufgefallen. Guck ich mal.
Die Höhle schreib ich mir gleich auf, mal sehen, wo die auf meiner Strecke liegt.
Die Jugend? Gute Gene und unnatürlich viel Schlaf. Ruf mich nie nach 21 Uhr an :-)

@Jörg: Wie weit südlich ich komme, weiß ich noch nicht. Auf die Sommerferien achte ich doch immer: Schon weg sein, bevor die anderen Touristen und die Mücken kommen, oder aufbrechen, wenn beide gerade durch sind, Anfang September.
Ob ich bis in die Cevennen komme, weiß ich noch nicht, aber an die Atlantikküste auf keinen Fall.

@Hans: Mal sehen, ob es aus Frankreich etwas zu berichten gibt. Boah, ich werde mich sowas von erholen, hoffe ich.

@MIC: Die Guedelon Neubau Burg? Nehm ich gleich in die Liste der Ziele auf, die ich abchecken will, ob ich sie einbauen möchte. Danke dir, MIC.
Und das Video guck ich mir noch an. Mal sehen, wie Frankreich so ist. Die Sprache zu lernen ist mir wohl zu mühevoll, dafür reicht es bei mir nicht. Ich komm schon durch, die werden mich verstehen MÜSSEN :-)

@Thomas R.: Wow! Du bist ja schon richtig tolle Strecken gefahren in Frankreich. Für die Route de Grand Alpes bin ich wohl zu früh im Jahr unterwegs, aber die Ardeche Schlucht guck ich mir sicher an. Besonders bin ich auf die Auvergne gespannt und Großstädte meide ich ja ohnehin. Jetzt rückt der Urlaub schon in großen Schritten näher...

@Hertschi: Ich fahre eben Beides :-)

@Arne: Danke, Arne. Mal sehen, wo diese Mühle liegt und ob ich in diese Gegend kommen werde.

HeikeK64 hat gesagt…

Frankreich - das Land des Käse - oder nicht? Baguette, Rotwein und Käse. Na ich bin gespannt, wie es euch gefällt!

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja,
für Garrel da hab ich einen Tipp für Dich!
http://www.fleischparadies.de
MFG Klaus

G'schitn Erzählerin hat gesagt…

DbMva allen und ich waren 2013 im französischen Süden.
Schau mal in meinen alten Bedroom-Blog.

Liebe Grüße,
'Matilda'

G'schitn Erzählerin hat gesagt…

Ich schick dir mal alles an Infos, was ich so habe per Mail. Ok?

Julia Julchen hat gesagt…

Oh ja schön, Frankreich.Als Kind war ich oft in Südfrankreich am Mittelmeer.Im Atlantik wär ich fast mal ertrunken.
Ich fands dort immer super schön, nur reden ist mit denen schlecht.Ich hab immer gesagt:"No Compri, Allemagne." Was soviel heißt wie "Nix verstehen, deutsch"Es gibt aber schon einen großen Unterschied zwischen dem Süden und dem Norden.
Ich wünsch dir ganz viel Spaß und freu mich schon auf den Bericht.Ganz liebe Grüße
Julia

Wolfgang hat gesagt…

Falls du soweit nach unten kommen solltest, ist das Tal der Dordogne und dort dort die Höhle von Lascaux, ganz gewiss ein unbedingtes Muss. Das Schlösser springen hat man recht schnell über.

Anonym hat gesagt…

So so, alte Eisenbahn Tunnels durchbrettern....! Schau dir mal auf www.railwalker.de (du muß dann auf seine Picasa Seite). Er hat viele alte Strecken imn der Massif Central gewandert und ausgiebig fotografiert. Dort siehts du welche Strecken in welchen Zustand sind- Schotterpiste oder Radweg- und im welchen Zustand die Tunnels sind und ob die überhaupt zugänglich sind. Die Strecken Le Vigan-Sommieres und Langogne-Le Puy wäre möglicherweise für dich interessant. www.railtrash.nl hat auch eine interessante Strecke-le Transcevenole- die nie fertig gebaut war. Bei railtrash sind die Tunnel fotos sehr interessant aber die Kommentaren sind auf Niederländisch............

Zu Guedelon- auf YouTube unter 'BBC Documentary' gibt es eine 5(?) Teilige Doku das zeigt wie der Burg gebaut wird bzw. wie man im 13 Jahrhundert vorging. Die Serie heisst "Secrets of the Castle". Ich find die beteiligte Historikerin ab und zu mal nervig, aber die Sache ist echt interessant und auch lustig.

Lynn

Anonym hat gesagt…

Moin Svenja!
Motorradfahren in den Cevennen ist eine Traum! Ich empfehle dir Le Pont-de-Montvert anzulaufen. Schon die Anfahrt entlang des Tarn ist ein Traum. Kurven über Kurven mit traumhaften Ausblicken.
Gruß
Willio
P.S. Fahre leider BMW R100R mit Seitenkoffern und trage Klapphelm :-((

Anonym hat gesagt…

Acg ja, ich hab's vergessen. Die Guedelon Doku-Filme sind leider immer wieder von (Deutsche) Werbung unterbrochen!

Lynn

elbstrand hat gesagt…

in meiner frühen motorradzeit bis 2010 war ich heavy-user des autoreisezuges von hamburg-altona nach nord-, mittel- und südfrankreich. mindestens 50 fahrten waren das. mir gefielen die mittelgebirge besser als die hochgebirge. meine hausstrecke war, mit dem reisezug in den süden zu fahren und mit dem motorrad langsam zurück.

deine freude an eher skurrillen gegenden und menschen und ggf erholung sehe ich am ehesten in der bretagne in der vorsaison befriedigt. klar gibts im süden mehr alpen und mehr pyrenäen, aber die an- und abfahrt insbesondere in die wunderbaren pyrenäen ist ohne reisezug echt heftig.
jetzt hat aber die bretagne zwar keltischen charme, ist aber eher berühmt für die fisch-gerichte. die einfache entfernung von kiel bis saint malo sind schon fast 1.500km.

das ist jetzt echt weit, willste wirklich???

dein bedenkenträger,
elbstrand

Jakob hat gesagt…

Hallo Svenja,
zu Frankreich kann ich dir leider keine Tipps geben (wie du war ich bisher nur im Elsass) aber vielleicht für den Weg dorthin: Wenn du durch die Niederlande fährst, halte dich von den mit "N xxx" markierten Straßen (Autobahnen sowieso) fern, die sind meist schnurgerade und vielbefahren. Die kleineren Straßen, die auf der Generalkarte schon nicht mehr dargestellt werden, dagegen sind schön zu fahren, wobei man nur langsam vorankommt: die Geschwindigkeit ist meist auf 60 beschränkt und ab 64 bitten dich deine niederländischen Kollegen zur Kasse. Sehr schöne Gegenden sind das Achterhoek (die Gegend östlich einer Linie Arnhem-Apeldoorn) und das Waldgebiet "Veluwe" (westlich einer Linie Arnhem-Apeldoorn-Zwolle).

Besonders ans Herz legen möchte ich dir die Straße/Weg auf dem nördlichen Lekdijk von Wijk bij Duurstede (bei Utrecht) nach Krimpen aan de Lek (bei Rotterdam). Auf diesem Weg liegt u.a. Schoonhoven, eine sehenswerte historische Kleinstadt, die auf jeden Fall eine Pause auf dem Marktplatz wert ist. Ich bin die Strecke vor zwei Jahren von Krimpen nach Schoonhoven gefahren und war begeistert. Den Schildern am Straßenrand nach muss das ne ziemliche "Motorradrennstrecke" sein, die kurz vor ner Sperre steht, aber als ich dort in der Woche nach Pfingsten gefahren bin, ist mir nur ein Motorrad und eine Handvoll Autos begegnet.
In Krimpen kannst du dann mit der Fähre nach Kinderdijk übersetzen und dir die UNESCO-Windmühlen anschauen oder auch den Touristenrummel links liegen lassen und weiter Richtung Belgien fahren. Wenn du vorhast, länger in Holland zu bleiben, schreib ich dir gern noch mehr. ;)

In Belgien war ich zuletzt in den 90ern, und kann deshalb nicht mit vielen Tipps aufwarten. Vielleicht nur soviel: Ich bin damals einmal ziemlich verzweifelt und glaubte mich verfahren zu haben, weil wegen des flämisch-wallonischen Sprachenstreits wallonische Orte mit französischem Namen auf flämischen Wegweisern mit ihrem niederländischen Namen angegeben werden und umgekehrt. Muss man erstmal drauf kommen, dass mit "Anvers" Antwerpen und mit "Bergen" Mons gemeint ist. Ansonsten lass dir die hervorragende belgische Küche munden und iss auf jeden Fall ordentlich (Miesmuscheln mit) Pommes, die sind dort nämlich viel besser als hierzulande.

Ich freu mich schon auf deine Reiseberichte!
Die Linke zum Gruß - Jakob

Anonym hat gesagt…

Hi Svenja, was für den Heimweg: Seealpen, also südliche französische Alpen, Gorges du Clans, Gorges du Darius, das sind tolle Schluchten, Route des grandes Alpes (Im nördlichen Teil ggf. bis Ende Juni gesperrt), alternativ über kleinen San Bernardo, Aostatal und weiter zum großen San Bernardo, usw.
Viel Spass-Felix

Jan Ellerbrock hat gesagt…

Hallo Svenja,
da lag ich mit einer meiner 54 Reisezielvermutungen ja goldrichtig. Frankreich. Selbst als Norge und England - Fan muss ich sagen: als Reiseziel weltweit kaum zu toppen. Und auch in 5 Wochen unmöglich komplett zu bereisen. Also: weniger ist mehr. Aber was sind die Highlights? Jörg hat recht: hinter Calais (z.B. Die Gegend um Wissant) ist es ein einziger fast menschenleerer Traum von sanften Hügeln, dramatischer Steilküste und unglaublich schönen Stränden. Nur nicht auf der Anfahrt von den hässlichen Industriegebieten an der Küste vor (östlich) Calais abschrecken lassen. Unmittelbar hinter Calais taucht man in eine andere Welt. Eine Welt, in der ein gigantisches Ufo in Form des Eurotunnel-Komplexes gelandet zu sein scheint. Faszinierende Gegensätze. Das ist Frankreich.
Von Bretagne und Normandie war ich damals enttäuscht, weil ich das Jahr vorher in Norwegen war. Wo man sich in Norwegen trotz erstklassiger Straßen wie ein Entdecker fühlen konnte, waren in Nordfrankreich immer schon Horden von Touristen da und mindestens 1 Platzwart und 3 Parkwächter hielten die Hand zum Kassieren auf. Nicht mein Ding.
An der Loire war es insoweit ähnlich, aber falls zu ein Faible für Schlösser hast bist du da natürlich richtig. Am Atlantik würde ich mich auch nur eher vorübergehend mit der gigantischen Düne von Pilat aufhalten, da extrem überlaufen und Kommerzialisiert. Dann lieber weiter nach Süden, an Bordeaux vorbei und bei Contis Plage in Lit et Mix unter ewig rauschenden Bäumen im Camping Municipal das Zelt aufschlagen. Da gibt es keine Hotelkomplexe, nur Strände und Wald bis zum Horizont.
Gruß Jan

Anonym hat gesagt…

Hi Svenja,
ich habe selbst einmal längere Zeit in Frankreich gelebt und freue mich, dass Du dieses schöne Land durchstreifen willst. Es ist ein Land großer Gegensätze, geographisch, politisch, ökonomisch und auch vom Verhalten der Menschen her gesehen. Der Norden ist eher mitteleuropäisch, der Süden ist mediterran geprägt. Und Paris ist ein Juwel.Ich habe mich dort immer total wohl gefühlt, und das ist immer noch so.
Besonders die Sprache mag ich, sie gibt soviel vom Temperament der Franzosen wider. Leider ist sie in Deutschland nicht mehr so hoch im Kurs und schon gar nicht bei Männern. In den Unis und Schulen wird das Fach Französisch eindeutig von Frauen und Mädchen dominiert, und man müsste eigentlich eine Männerquote einführen.
Der September ist für Frankreich neben dem Frühjahr die ideale Reisezeit. Tipps lassen sich, finde ich, immer nur schwer geben, es kommt ja darauf an, was Du willst. Wenn ich Dich bei Deinen Vorbereitungen sehe, so munter und fröhlich, bin ich mir sicher, dass Deine Fahrt super wird, schließlich hast Du noch Pieps dabei.
Pass bloß in den Bergen bei den Serpentinen auf, in den Kurven liegt oft Rollsplitt, auch Nebenstraßen werden z.T. nur damit saniert.
Auch mit kleinen Anmachen, "draguer" nennen die Franzosen das, musst Du als Frau aus Allemagne rechnen, besonders, wenn Du womöglich abends im Mini noch ins Café oder Restaurant gehst.
Ich freue mich für Dich und " bon voyage", liebe Svenja.
Sei gegrüßt von Felicitas

Anonym hat gesagt…

@Willio
Klapphelm? Mach Dir nichts draus, ich trage auch einen. Der von Schubert ist nunmal der leiseste und m.E. beste. Für Brillenträger ist das schon ganz praktisch beim Auf- und Absetzen. Svenja: Lass Dich aber nicht davon abhalten, den Begriff weiter zu verwenden. Er beschreibt ziemlich treffend eine bestimmte Gattung von Motorradfahrern... und Ausnahmen soll es ja überall mal geben.
Gruß Jan

Anonym hat gesagt…

@Jan
Ja, einen Schubert hatte ich auch. Aber Nolan passt besser und der Hebel zum verriegeln des Kinnteils in geöffneter Stellung ist Super. Mein Schubert klappte schon ganz gern von alleine zu. Ärgerlich beim fahren. Gerade im Sommer ist es eine Wohltat mit geöffnetem Helm zu fahren. Aber du hast recht...die meisten Klapphelmträger sind eine besondere Gattung....Vielleicht fährt Svenja nach Ihrem Frankreich Urlaub auch Klapphelm?! NATÜRLICH nur der Frischluft wegen.
Gruß Willio

Anonym hat gesagt…

Wenn es schon gerade Kommentare zum Thema "Klapphelm" gibt...
Darf ich mich dazu gesellen? Habe einen alten "Schuberth" und bin immer noch begeistert, wie bequem er ist. (Na ja, mit den Jahren passt er sich eben an meinen Kopf an. - Oder ist es umgekehrt?)
Das mit dem unfreiwilligen Zuklappen habe ich auch schon erlebt, als ich den Helm einmal versehentlich nicht schloss. (Ich fahre eigentlich immer mit zugeklapptem Helm.) Ich fuhr mit meiner Reise-Enduro im Stehen von der Zeltwiese. Dabei hielt ich zwangsläufig den Kopf gesenkt Und plötzlich fiel das Kinnteil runter und ich sah nichts mehr, weil der Helm natürlich nicht vollständig zuklappt und somit das Sichtfeld zu weit oben ist. Gefährlich! - Und, noch schlimmer: peinlich!

Liebe Svenja, auch als Klapphelm-Fahrer mit BMW und Warnweste fühle ich mich nicht angesprochen, wenn Du schreibst: "günstige Gästezimmer für die Klapphelme"!!! ;-) Ich liebe Den Humor in Deinen Berichten!
Liebe Grüße von
Thomas R. aus Süddeutschland

Christian hat gesagt…

Hallo Svenja,

mit Frankreich kannst Du nichts falsch machen. Ich würde Dir zu einem Reisewörterbuch und evtl. einem Phrasenwörterbuch raten um die Speisekarte zu dekodieren.

https://youtu.be/_92Cm8gl7Ls

Viel Spaß,
Christian

Jan Ellerbrock hat gesagt…

Klar, Schuberth natürlich mit "h" am Ende, wie konnte ich nur.... ts ts ts!! Auvergne.... Da waren meine Holdenund ich vor ca. 20 Jahren mit Audi 80 und Zelt. Wie ein Blöder habe ich diese Vulkankegel gesucht, die auf der Volvic Flasche abgebildet waren. Habe es nicht gefunden, obwohl dieser Funkturm genauso wie auf dem Flaschenlabel zu sehen war. Svenja, schau doch mal nach, ob das Ganze vielleicht ne Fotomontage ist....��

Jan

Anonym hat gesagt…

Ach Svenja, kannst Du nicht ausnahmsweise die Maus zu Hause lassen und mich mitnehmen? Mach mich auch ganz klein. War vor Jahren ganz oft an der Atlantikküste ( Biarritz) zum campen und ich liebe Frankreich so dolle.. ganz liebe Grüße
Martina

Pieps™ hat gesagt…

Pöööööh!

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Heike: Damit hab' ich Pieps auch gelockt. Außer mit dem Wein natürlich...

@Klaus: Na, das ist mal ein guter Hinweis :-)

@Matilda: Guck ich mir gerne an, danke.

@Julia: Ich freue mich auf die südliche Gelassenheit und auf liebliche Landschaften. Diesmal möchte ich mich einfach erholen. Ohne Abenteuer, ohne Aufregung, vielleicht sogar ohne jedes Off-Road-Fahren.

@Wolfgang: Danke dir, das nehm ich gleich in die Liste der Ziele auf, aus denen ich die Route plane.

@Lynn: Danke Lynn. Mal sehen, ob mich die Abenteuerlust noch packt. Momentan ist mir nur nach Erholung. Kurze Tagesetappen, früh zelten, schlafen, lesen, essen, wieder schlafen. Mal sehen, wie es mir damit geht.

@Willio: Ob ich bis in die Cevennen komme, weiß ich noch nicht, aber danke für den Tipp. Ich bin noch immer in Deutschland mit meiner Planung.

@Elbstrand: Du bist SO oft mit dem Autoreisezug gefahren? Wie cool. Ich noch nie und würde zu gerne einmal darüber berichten, wie das so ist.
1500 km wären ja nur sechs Tage lang 250 km, das ist leicht zu schaffen. Aber mein Hauptziel wird die Auvergne sein. Das wird gar keine so weite Reise werden im Vergleich zu sonst und Greeny ist topfit und wie nagelneu.

@Jakob: Oh, soviele gute Tipps. Allerdings werde ich in Holland nur ein paar Kilometer westlich der Grenze unterwegs sein, tiefer ins Land fahre ich diesmal nicht. Vielleicht ist Holland mal etwas für eine kürzere Herbst- oder Frühlingstour.
Belgien ist eine Durchreise, aber trotzdem habe ich schon ein paar Zwischenziele ausgemacht. Mal sehen, die Planung steckt noch ganz am Anfang. Danke dir für die Tipps.

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Felix: Leider werden die Pässe noch gesperrt sein wenn ich unterwegs bin. Die Route de grand Alpes ist ein Projekt für einen anderen Urlaub. Vielleicht.
Diesmal wird es die Auvergne sein.

@Jan: lach... Ja, du lagst richtig, das hab ich auch gedacht, als ich es gelesen habe. In die Gegend Calais werde ich nicht kommen, wie gesagt, das Ziel ist die Auvergne und das Loire Tal. Deshalb auch nicht Bretagne und Normandie. Ich bin ja in einer ganz anderen Ecke unterwegs. Meine Güte, ein großes Land ist das, dieses Frankreich. Die Campingplätze Municipal kenne ich noch. Sie sind günstig und vor allem gibt es sehr viele davon. Vielleicht probiere ich mal das Camping auf dem Bauernhof. Ach, ich freu mich schon. Danke für die Tipps, Jan.

@Felicitas: Dann hast du den Vorteil, die Sprache zu beherrschen, aber es soll mich nicht abhalten, dass ich sie nicht kann.
Ich möchte einfach mit offenen Augen und großer Neugier ein unbekanntes Land bereisen. Noch immer unbekannt, auch wenn ich schon dreimal dort war, aber da habe ich nur wenig gesehen und erlebt. Danke für die interessanten Einblick. Das klingt schon jetzt spannend :-)

@Klapphelm: Es ist schwer zu beschreiben, wen ich damit meine. Kennt ihr die Kerle, die in die Tanke zum Bezahlen kommen und den hochgeklappten Helm noch aufhaben? Die mit ihrer schweren Maschine kaum wenden können, ohne die Füße zur Hilfe zu nehmen? Bei denen man immer das Gefühl hat, das Motorrad sei viel zu groß und zu schwer für ihre Fahrkünste, aber es musste nun einmal unbedingt eine BMW sein?

@Thomas: Mein Rat, wenn man denn einen Klapphelm hat: Nie mit hochgeklapptem Kinnteil fahren! Nicht, weil es gefährlich ist, davon weiß ich nichts, sondern weil man damit aussieht wie ein Dorftrottel. Oder wie jemand aus den Reiseberichten im TOUREMFAHRER...

@Christian: Das ist eine gute Idee, danke Christian.

@Jan: Ich werde ein paar Fotos machen, mal sehen, wie fotogen so eine Auvergne ist. Nur von Selter, da verstehe ich sehr wenig :-)

@Martina: lach... Du hättest mal das Gezeter einer gewissen Maus hören sollen. Aber nein, die ist doch Familie und gehört zu mir wie Greeny, Kuscheldecke und Entrecote.
Frankreich ist ganz sicher ein tolles Ziel für dein MiniWoMo und dich.

@Pieps: Das war doch nur Spaß, Mäuschen. Dein Platz ist wie immer sicher. Heimatland des Käse :-)

elbstrand hat gesagt…

@svenja
die ANREISE wäre 1500km, dann die umrundung, dann 1500km retour. saint malo wäre erst der start. womit sich dieser tip endgültig erledigt hat.

jajaja, ich wohne doch in altona fast in laufnähe zum bahnhof für die reisezüge. so oft bin ich wirklich gefahren und erinnere mich so gerne daran. die sonderangebote waren teilweise so sexy, auch wenn ich keine zeit/lust/geld hatte, fuhr ich mit dem motorrad nach südfrankreich, eine zeit lang kostete der motorradtransport NEUN EURO NEUNZIG!

das ist vorbei, war eine tolle zeit, 2-3 mal im jahr in den süden war locker drin. jetzt stellt die bahn den betrieb ein, ABER der ÖBB fährt mit viel besseren zügen und wenig geld über nacht nach wien. von da aus kannst du mit optimatours nach edirne fahren, kurz vor istanbul. sehr leckereres projekt. die zeitschrift "abenteuer wege" berichtete über eine motorradreise ab da entlang des "iron curtain trial" bis an die ostsee.

dein klapphelm-thread hat mich jetzt doch auf den schuberth c3 neugierig gemacht. ironie des schicksals: durch svenja wurde ich auf klapphelme aufmerksam...

immer dein

elbstrand

Anonym hat gesagt…

Autoreisezüge... my dear.... never again.. im Herbst vor einigen Jahren stach mich der Hafer und ich fuhr mit meiner damaligen Yamaha von Hildesheim nach Narbonne, Frankreich. Als ich mein Abteil erreichte, wurde mir von zwei Norwegern mitgeteilt, ich hätte sofort zu verschwinden. Mit zwei Personen sei das Abteil schon überfüllt... Schließlich saßen wir zu sechst im Abteil dieses Liegewagens. Die Nacht war ein einziges Grauen. Da möchte ich gar nicht näher auf das Gerumpel, ständige Halts (irgendwie stand der Zug mehr als er fuhr), diverse Gerüche von Mitreisenden und vor allem ein Schnarchkonzert, dass ich in der Form noch nie erleben durfte, eingehen. Es war die Hölle und ich empfand es als schiere Befreiung als ich diesem alten Rumpelzug wieder verlassen durfte. Vorher allerdings drohte Genickbruch beim Herausfahren aus dem Motorradanhänger. Mein Kopf mit Helm lag fast auf dem Tank und dennoch war die Stahldecke der 2. Etage nur wenige Zentimeter entfernt. War ich froh, nur die Hinfahrt gebucht zu haben. Mein Fazit damals: Ehe ich nochmal so einen Reisezug nehme, durchquere ich den Kontinent mit einem Mofa.
Gruß Jan

Anonym hat gesagt…

Natürlich ist es gut, wenn man sich in der Sprache des jeweiligen Landes ausdrücken kann, aber selbst in Frankreich, wo angeblich alle nur Französisch können, kommt man mit Englisch locker durch. Jedes Kind lernt Englisch so wie wir hier, und wenn es drauf ankommt, lassen sich Alltagssituationen auf Englisch meistern.Ich glaube, viele Franzosen ziehen nur deshalb ihre Muttersprache der fremden vor, weil sie sich unsicher fühlen und das nicht unbedingt zeigen möchten und nicht, weil sie, wie man manchmal hört, angeblich arrogant sind. Du wirst Deinen Spaß haben und hoffentlich mit lieben Leuten in Kontakt kommen, was auf dem Land, das Du ja anvisierst, eher möglich ist als im anonymen Großstadtleben. Ein Urlaub wie die Göttin in Frankreich,Svenja!
Liebe Grüße
Felicitas

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja! Ein kleiner Abstecher über Luxemburg? Da is es auch sehr shön! (z.B. das Müllerthal http://www.mullerthal.lu/de)
Liebe Grüsse aus Luxemburg!
Marijke

elbstrand hat gesagt…

Aus gegebenem Anlass:
Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift MOTORRAD beinhaltet sowohl einen vergleichstest der besten klapphelme als auch einen ausflug durchs vercors, westalpen und jura, meine hausstrecke, als der geniale reisezug noch fuhr und ich nur die hinfahrt buchte.

toller neuer tag, gestern abend,

elbstrand

Hubertus Sondermann hat gesagt…

Hallo Svenja,

hier ein guter Campingplatz in der Nähe von Amboise / Loire. liegt am Flüsschen Le Cher :
http://blereplage.free.fr/Accueil.htm
Gruß Charly

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja, bin hier als Newbie, und möchte jetzt auch mal meinen Senf zu Frankreich abgeben... also auf dem Weg in die Auvergne lohnt sich auf jeden Fall ein Abstecher ins Burgund und in die Champagne - liegt ja quasi auf dem Weg - und dabei möchte ich Dir Troyes einer tollen Altstadt ans Herz legen. Wenn Du im Juni reist, solltest Du unbedingt den 21.06. mit einplanen, da ist in ganz Frankreich "Fête de la musique" und es spielen in vielen Städten Bands auf Plätzen und in den Fußgängerzonen for free. Ich durfte das einmal miterleben und es war echt klasse. Hinsichtlich des Essens in Frankreich kann man eigentlich nicht viel falsch machen mit den Menus, die jedes Restaurant anbietet. Genauso verhält es sich mit dem Wein, mit einer Karaffe des Hausweins habe ich noch nie falsch gelegen. Da kann man besonders auf dem Land sehr gut Essen und Trinken und es ist oft sogar günstiger, als in Deutschland. Und wenn Du schon im Burgund bist, dann fahr mal hoch ins Morvan, dem Höhenzug im Zentrum des Burgund, das liegt eigentlich immer noch auf dem Weg in die Auvergne und ist auf jeden Fall einen Abstecher mit dem Motorrad wert. Auf dem Rückweg vielleicht noch einen Abstecher nach Auxerre, oder über Chaumont (Champagne-Ardennes) und dort das Eisenbahnviadukt ansehen? liegt allerdings einen Tick weiter westlich.... Am liebsten würde ich gleich mitkommen.
Gruß aus Schwerin von Klapphelmfahrerin Christina

Hubertus Sondermann hat gesagt…

Hallo Svenja,
benutzt du eigentlich immer noch deine I Pod Touch, oder bist du auf ein I pad umgestiegen. Ich habe da lange nichts mehr zu gelesen?
Gruß Hubertus

Frau Speck hat gesagt…

Es gibt ein kleines Bergdörfchen, das heißt Thines. Wunderschön, winzigklein und ursprünglich. Dort gibt es eine Gaststätte, bei der man sich um 100 Jahre in die Vergangenheit gebeamt fühlt.

Helge Wunn hat gesagt…

Hallo Svenja, mit begeisterung habe ich Deinen Reisebericht über Schottland gelesen. Das ist mein Reiseziel im Juni. Auch allein, wie`s bis jetzt aussieht. Ich bin aus Saarbrücken und somit natürlich alle Nase lang mit`m Moped in Frankreich. Vorletzten Herbst bin ich mit zwei Kumpels mal bis nach Gibraltar. Wir hatten uns in der Ardèche getroffen und weil ich unbedingt das Viadict von Millaut sehen wollte sind wir über die Cevennen dorthin gefahren. Wir sind eine ganze Zeit lang am Flüsschen Tarn entlang gekurvt. Ich war begeistert. Uralte französische Bergdörfer, wie man sich sie vorstellt, wenig Verkehr, freilebende Geier, Kastanienwälder und Natur pur.
Guck mal, ob Du am Fluss Tarn vorbeikommst. Ist auf jeden Fall eine tolle Gegend dort.
Gruß Helge

Anonym hat gesagt…

@Svenja von Harka
Die Wasserfestungen in Bourtange oder Naarden dürften doch dieses Mal recht nah an deiner Route liegen. Zumindest aus der Luft machen die echt was her. Wenn dir soetwas gefällt, dann wäre da noch das Kasteel de Haar nahe Utrecht. Das Kasteel Ammersoyen liegt südlich davon und wurde angeblich vom Burgherren im beim Würfelspiel an den örtlichen Pfarrer verloren.

Anonym hat gesagt…

noch mal Harka:
Wie weit willst du nach Frankreich hinein? Wäre Rocamadour ein Ziel für dich?

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Elbstrand: Gerade habe ich den ersten Newsletter der Bahn bekommen, in dem sie für Auto & Zug werben, aber das kann ich mir gar nicht vorstellen. Schade, dass diese Ära zu Ende geht. Ich bin noch nie Autozug gefahren.
Und die Abenteuer Wege habe ich inzwischen abonniert, das war ein prima Tipp von dir.
Klapphelme, hmpff... Sicher die besten Helme, aber für mich habe sie eine hohe Sümbollik für Vieles, dass ich am Motorradfahren 2015 nicht mag. Ansonsten bin ich natürlich auch der Meinung, dass ein guter Helm durchaus Geld kosten darf, zur Not sogar bis zu 100 Euro.

@Jan: lach... Ich bin so gespannt, wie ich das empfinden werde, falls es je dazu kommt. Schnarchen stört mich nicht, ich schlaf ja, Gerüche sind mir auch egal, bloß Primitivlinge könnte ich schwer ertragen. Aber inzwischen bin ich eher neugierig auf diese Unternehmung. Ganz sicher hätte ich etwas zu berichten, nur dass ich vermutlich ein paar Gesichter verpixeln müsste...

@Felicitas: So, wie du die Englischkenntnisse der Franzosen schilderst, habe ich es mir auch gedacht. Ich werde schon klarkommen und notfalls ist da ja noch die bezaubernde Pieps :-)
Sie hat übrigens ganz süße Sommerkleider für die Reise bekommen. Wir werden uns eine gute Zeit machen in Frankreich, das soll ein wahrer Erholungsurlaub werden. Diesmal könnte ich die Stollenreifen auch zu Hause lassen, denke ich. Oder könnte ich nicht...?!

@Marijke: Danke dir für den Tipp. Dort fahre ich dicht vorbei, aber diesmal nicht durch. Dennoch kommt der Tipp sogleich in meine kleine Datenbank. Danke schön.

@Elbstrand:
Zu 1: Hmpfff
Zu 2: Ah, interessant...

@Charly: Oh, prima. Danke schön für den Tipp. Frankreich ist wirklich DAS Campingland.

@Christina: Danke schön für die guten Tipps. Ich zelte ganz in der Nähe von Troyes in dem Naturschutzgebiet nebenan. Nein, im Juni bin ich nicht mehr dort, in drei Wochen starte ich schon.
Auf das Essen freue ich mich schon und ganz sicher werde ich auch einmal ein Plate du Jour essen und eine Karaffe Hauswein trinken. Zumindest ein wenig davon.
Das Morvan habe ich schon fest eingeplant, dort gibt es einen wunderschönen, sehr abgelegenen Campingplatz. Danke für den schönen Tipp.
Ach menno, ich freu mich schon so auf die Reise. In den nächsten Tagen soll es an der Ardeche schon 30° warm werden. Puh... Ich lass das Winterfutter hier und nehme den dünnen Schlafsack mit.

@Hubertus: Nein, ich habe nie wieder ein Internet Device mitgenommen. Das hat sich überhaupt nicht bewährt. Darüber muss ich neu berichten. Man ist mehr mit dem WiFi Signal und seinen Mails beschäftigt, als mit der Reise. Ich nehme nur noch ein Billighandy mit für SMS und den ADAC Notfall.

@Frau Speck: Danke schön, das ist ja ein wunderbarer Tipp. Ich habe Thines sogleich fest in meine Route eingebaut. Irgendwann im Sommer kann man lesen, wie es mir dort ergangen ist.

@Helge: Das Viaduct von Millaut werde ich auch sehen, allerdings gibt es ein ganz anderes Viaduct, das es mir angetan hat, so wie das in Masuren: Viaduc des Fades. Da würde ich gerne rüberfahren. Die Schienen kommen kurz davor aus einem Tunnel, den ich auch gerne fahren würde.
Und auf deinen Tipp hin werde ich die gesamte Tarn Schlucht entlangfahren und auch dort zelten. Eine irre Gegend ist das.

@Harka: Das liegt ein wenig außerhalb meiner Route, denke ich, aber ich muss es noch einmal genau nachschauen. Da hat es aber viele Schlösser in Frankreich...
Ich bleibe östlich von Rocamadour, fahre aber weit nach Süden.

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja!
Auf Deine Reise bin ich nun sehr gespannt. Es gab hier in den Kommentaren einige gute Reise-Tipps, so dass ich auch wieder Lust hätte, nach Frankreich zu fahren.
Verständigungsprobleme hatte ich in Frankreich nur einmal auf einer Autobahnraststätte. Das Bestellen war noch einfach, da mein Finger gut auf das gewünschte Teilchen zeigen konnte... Doch dann wurde ich etwas gefragt und verstand es nicht. (Ich wurde gefragt, ob ich das Essen mitnehmen oder drinnen essen will. Zum Glück war jemand in der Nähe, der mir half und übersetzte.) Da schaute mich die junge Verkäuferin richtig verächtlich an, weil ich nicht verstand. (Ich habe mir nun ein Smartphone mit einer Übersetzungs-App zugelegt. Aber die hilft wohl auch nicht, wenn ich den Anderen nicht verstehe...)
Andererseits verstand ich auf einem Zeltplatz an der Ardeche-Schlucht jedes französische Wort, weil der Betreiber des Platzes "mit Händen und Füßen" redete. Das war super!
Tipp: Bei der Ardeche-Schlucht lieber einen Zeltplatz oberhalb der Hauptstraße nehmen. Da ist es ruhiger. (Na ja, von unten schallt schon auch "Remmi-Demmi" herauf.) Und die steile Fahrt den Berg rauf würde Dir bestimmt gefallen.
Na, da wünsche ich Dir schon jetzt einen schönen Urlaub, viele schöne Erlebnisse und auch die gewünschte Erholung!
Liebe Grüße
Thomas R. aus Süddeutschland

Jan Ellerbrock hat gesagt…

Falls es dich noch etwas südlich von Clermont verschlagen sollte, habe ich einen exzellenten Campingtipp.

Camping Château La Grange Fort

Zelten direkt am Schloss im Schlosspark. Der Platz wird von Niederländern geführt, es gibt auch eine urige Schlosskneipe (rittermäßig). Das Schloss liegt auf einem Berg und völlig separat.

Als wir dort vor Jahren mit dem Eriba Touring Wohnwägelchen aufschlugen, war zunächst tolles Wetter. Wir schauten uns dann so im Schlosshof um (tolle Atmosphäre!!), da zog ein Unwetter auf, es wurde schlagartig dunkel und das Ganze wirkte wie eine Original-Edgar-Wallace Kulisse...

ADAC Campingführer sagt:

Frankreich
63500 Les Pradeaux/Allier


GPS-Koordinaten

Breitengrad 45° 30' 32" N (45.508900)
Längengrad 3° 17' 4" E (3.284500)
.

Kontakt

Tel. +33473710243, +33473710593

Fax +33473710769

Rezeption

An der Rezeption spricht man auch deutsch.

Anfahrtsweg

A75/E11, Ausfahrt 13 Weiter auf der D996. In Parentignat nach Süden auf die D999/D34, noch ca. 3 km, beschildert.

Betriebszeit

2015: 1.4.-30.10.

Mittagsruhe

13-14.30 Uhr


Besonderheiten

Geführte Kanu- und Kajaktouren. Zweimal wöchentlich Schlossführungen.

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja!
Ein Tipp für den Autoreisezug: Vor 2 Jahren bin ich ja auf dem Weg nach Norwegen damit von München nach Hamburg gefahren. Und seltsamerweise kam ich als Erster in das Abteil und hatte die Auswahl, welches Bett ich nehme. Auf einer Seite gab es drei übereinander liegende Betten, und auf der anderen Seite 2. Von diesen zwei nahm ich dann das obere. Dort hatte ich am meisten Kopffreiheit, und am Fußende noch eine große Ablage, die bis über die Eingangstüre reichte (, die allerdings auch von anderen Reisenden benutzt wird). Mir gefiel es, im oberen Bett etwas vom "Trubel" unten entfernt zu sein und ohne Störung die Augen schließen zu können. Außerdem schätze ich, dass man oben die Zugbewegungen während der Fahrt viel intensiver erlebt!
Aber wenn man als Frau vielleicht ein Minikleid trägt, ist es etwas schwierig, unauffällig (und gleichzeitig elegant) die Leiter hinauf oder hinunter zu steigen...
Aber vielleicht leistest Du Dir ja auch ein Einzel-Abteil?
Liebe Grüße
Thomas R. aus Süddeutschland

D'eau Venus hat gesagt…

Das sieht auf jeden Fall nach einer sehr interessanten Reise aus! Wie immer bin ich jetzt schon mördergespannt auf Deinen Erlebnisbericht!

Joerg hat gesagt…

Wow, da kommst Du ja weit in den Süden hinunter. Und das im Mai: Da könnten wir uns glatt begegnen, denn ich bin ab Mitte Mai durch Italien, Frankreich und Spanien nach Marokko unterwegs. Und da Du auf Tunnel stehst: Der Col du Parpaillon ist nicht zufällig auf Deiner Route? Das kann man nämlich auf der Karte schwer erkennen. Denn im Mai ist der Tunnel mit Sicherheit sogar noch vereist und eine ganz besondere Herausforderung selbst für eine 250er. Musst mal auf Youtube schauen.
Gute Reise!
LG
Jörg

HeikeK64 hat gesagt…

Laaaaach - die pinken und die blauen Markierungen und die Erklärung - HERRLICH
Ich wünsche Dir so viel Spaß, wie Du erhaschen kannst.Mögen die Baguettskis nett zu Dir sein. Wenn nicht, kauf ich nie wieder Camenbert.

Anonym hat gesagt…

Col du Parpaillon.. seufz... da möchte ich schon seit Urzeiten mal hin...
Gruß Jan

Anonym hat gesagt…

Sollte während der Reise Bedarf nach Alternativen aufkommen, ich bin zweimal in Givet gewesen, einmal mit dem Rad, einmal mit 125ccm. Dort wo die Maas die Grenze passiert. Cafés am Fluss, für Fahrrad und Zelt hatte ich auf dem städtischen Camping 2,72 € bezahlt, ansonsten ist noch ein Camping direkt am Fluss. Das wenige Kilometer entfernte Hierges ist einen Besuch wert. In beiden Orten waschechte Kreuzritterburgen, (......@Roland) ;), schöne Motorradtour die Semois entlang, wenn man vom Kurs abkommen möchte. Charleville-Mézières recht nett, genauso wie der Zeltplatz mit Blick auf das Rimbaud - Museum.
Gruss Roland

Loquis Blog hat gesagt…

2569 Stimmen ;-)

Anonym hat gesagt…

Mann kommt ja vom Hütchen aufs Stöckchen.
Kann man auch noch gucken. http://www.eifel.info/wallender-born.htm
Spart man sich immerhin die Islandreise. ;)
Gruss Roland

Anonym hat gesagt…

@Svenja von Harka
Bist du dir sicher, dass du nicht mal auch nur einen Blick auf das Mittelmeer werfen willst?

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Thomas: So ähnlich habe ich das sprachlich auch erlebt. Ich sag einfach immer "Nein!", dann kann nix schiefgehen :-)
Frankreich ist tatsächlich mein einziges Reiseland, in dem es mir ein wenig peinlich ist, die Sprache nicht zu sprechen. Keine Ahnung, wieso, vielleicht weil die Franzosen sich damit so anstellen? Nun, ich werde es herausfinden.
Das berühmte Felsentor an der Ardeche werde ich mir anschauen, aber zelten erst viele Kilometer weiter. Ich denke nicht, dass es überfüllt sein wird, da ich schon in zwei Wochen starte und früh im Jahr unterwegs bin. Ach, inzwischen freu ich mich so auf die Reise, dabei war es anfangs nur ein Notnagel, weil mir nichts Besseres einfiel. Aber inzwischen...

@Jan: Danke, Jan. Den hab ich mir auf der Karte gleich angeschaut. Und eine Schlossführung kommt vielleicht auch vor auf dieser Reise. Ich möchte rundum genießen und mich erholen. Das war vielleicht ein Jahr...

@Thomas: Danke, das ist ein prima Praxistipp. Also nehme ich Bett Nr. 2 oben. Und das mit dem Leiterklettern krieg ich geregelt: Ich lass einfach die Leggings unterm Nachthemd an :-)
Ne, kein Einzelabteil. Einmal möchte ich ins pralle Leben fassen und schauen, wie es mir gefällt. Außerdem hab ich dann bestimmt etwas Spannendes zu berichten.

@D'eau Venus: Ja, das denke ich auch. Südliche Berge sind mir noch so angenehm fremd. Mal sehen, wie sich die von Norwegen unterscheiden.

@Jörg: Den Tunnel hab ich mir sofort angesehen, aber ich denke nicht, dass der Mitte Mai schon zugänglich ist. Da dürfte noch zuviel Schnee liegen. Das ist aber wirklich ein tolles Ziel. Wow...!
Gute Reise nach Marokko wünsch ich dir. Das wird sicher eine Abenteuerreise.

@Heike: lach... Ich wusste, dass sonst jemand fragen würde, was es damit auf sich hätte. Und das war die Erklärung :-)

@Jan: Davon hatte ich zuvor nie gehört. Tolle Ziele in den Bergen dort.

@Roland: Danke Roland. Inzwischen steht die Route aber fest. Ich überquere die Grenze östlich von Givet.

@Loquis Blog: Es wirkt. Danke dir...

@Roland: Tolles Ziel, aber falsche Gegend. Diesmal kommt nur der belgische Teil der Eifel vor. Dort gibt es sogar eine Weser, aber das ist eine andere, glaube ich.

@Harka: Das hatte ich auch überlegt, aber nein. Ich fahre die Tarnschlucht von Albi nach Osten. Weiter südlich komme ich nicht.
Ich ärgere mich so, dass die Bahn den Autozug nach Narbonne und überhaupt alle Auslandsverbindungen Autozug eingestellt hat. Doofmänner, die...!

Anonym hat gesagt…

Ich wollte auch nur eine nicht ganz uninteressante Gegend für Motorradtouren vorstellen. Und für Kommissare. In Givet ermittelt "Maigret bei den Flamen."
Vielleicht doch besser nur dran vorbeizufahren.;)
Gruss Roland

Heidi hat gesagt…

Hallo Svenja,
ich lese schon einige Zeit die Reiseberichte. Die sind super (musste ich einfach mal los werden). Ich bin jetzt schon gespannt drauf,wenn der Frankreichbericht online geht. Nicht nur für diese Reise "Gute Fahrt" wünscht
Heidi

Joe K. hat gesagt…

Hallo Svenja,

was für ein Zufall! Habe dieses Jahr auch vor, seit langem mal wieder "Urlaub" in Frankreich zu machen und überlege mir gerade eine Tour von rund 3000km in etwa 19 Tagen. Ende Mai soll‘s bei mir losgehen und ich hoffe, das Wetter spielt mit. Würde mir trockene 18°-22°C wünschen :-) Frankreich ist immer mal wieder eine Reise wert, aber das muss ich Dir ja nicht sagen. Ok, die französische Sprache ist so eine Sache. Mit etwas Sprachkenntnissen kommt man schon besser durch einen Frankreichurlaub. Mit dem Autoreisezug und dem Motorrad bin ich früher auch oft gefahren, aber immer nur nach Bozen/Südtirol. Ist mir aber irgendwann zu teuer geworden und die Auslandsrouten des Autoreisezugs wurden ja nun auch eingestellt. Habe im Winter auch darüber nachgedacht, mir eine 250er Enduro (Kawa oder Honda) zuzulegen, bin aber letztlich doch bei einem 350er Piaggio Beverly Motorroller gelandet. Ist ein gutes Fahrzeug für den „Alltag“ und ich denke, auch längere Touren sind damit möglich, allerdings wird sich der „Offroadanteil“ mit dem Beverly allenfalls auf Feldwege beschränken ;-)

Meine Route wird etwas östlicher verlaufen als Deine und soll mich grob durch die Vogesen, den Parc Jura Vaudois, das Ardeche-Tal nach Arles und in die Camargue führen, wo ich mich etwa eine Woche aufhalten möchte. Zurück geht’s dann durch die Provence und ein Stück entlang der Cote d´Azur nach Menton, durch das Piemont zum Lago Maggiore, durch das Bregenzer Waldgebirge zum Bodensee und durch den Schwarzwald wieder nach Hause. An dem einen oder anderen Ort möchte ich 1-2 Tage verweilen. Soll also auch eher eine Genuss- und Entspannungstour und kein „Abenteuerurlaub“ werden, … so der Plan.

Wünsche Dir eine tolle Frankreichtour und gutes Wetter!

Auf Deinen Bericht freue ich mich schon!

LG, Joe

Anonym hat gesagt…

Was Du fährst nach Frankreich mit dem Motorrad ? Ich will sofort mit ;)
XX mal in Frankreich mit Zelt und Motorrad Urlaub gemacht. Das schöne ist, es gibt überall Campingplätze, einfach los fahren so lange man Lust hat. Kleiner Tip zum Tarn.
In Sainte Enimie gibt es in einer Seitenstrasse, etwas weiter hinten, eine gute Pizzeria.
Und wenn schon am Tarn, dann vergiss nicht in Le Rozier abzubiegen und eine kleine Rundtour am Jonte entlang zu machen. Schau öfters mal nach oben, da gibt es freilebende Geier. Erfolgschance für die Sichtung ca. 90% je nach Tageszeit.
Ich wünsche Dir eine schöne Reise aber Achtung, Wiederholungsgefahr ;)

Dieter

G'schitn Erzählerin hat gesagt…

Du möchtest einen Tipp für September? Dann fahr mal nach Rumänien und/oder Griechenland. Und nimm gleich noch Kroatien mit. Die Tour hat mein Mann 2010 gemacht und ist heute noch begeistert.

ChaosQueen hat gesagt…

Hallo Svenja,
ich wünsche Dir viel Spass in Frankreich, wir waren vor einigen Jahren in den Pyrenäen und es war eine tolle Reise...mit viel Schotter und netten Menschen.
Unsere Frühjahrs-Tour fällt leider aus...ich liege mit frisch operiertem Kreuzband daheim....ich hoffe, bis zum Urlaub im September wieder fit zu sein...da solls nach Rumänien gehen...
Liebe Grüße von Antje

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja,

ich hoffe Deine Urlabsplanung ist noch nicht abgeschlossen.
Mein Urlaubstipp für Frankreich wäre die Ardeche und vor allem die Verdonschlucht.
Dort gibt es einen schönen und trotzdem preiswerten "camping municipal" so ziemlich direkt am Fluss.

Camping Municipal
Carajuan
04120 Rougon
Frankreich

43.795854, 6.437421

Ich bin vor zwei Jahren eher durch Zufall dort gelandet ...
Die D952 führt von castellane direkt am Fluß entlang. Von der D952 geht die D23 ab,
eine schöne Straße zum Motorradfahren mit vielen Aussichtspunkten in die Schlucht.

Ich wünsche einen schönen Urlaub, LG aus Berlin, die dani

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja!
Willkommen zu Hause! Schön, dass Du wieder gesund heim gekommen bist!
Liebe Grüße
Thomas R. aus Süddeutschland

Anonym hat gesagt…

Welcome back! Ihr habt die Kältewelle also überstanden!!
Bester Gruß Jan

elbstrand hat gesagt…

yep, das wetter hatte ich mir auch immer wieder angesehen. und fand einzelne fast trockene stellen.

ich vetraute aber darauf, dass svenja immer nur bei bestem wetter reist. engel reisen auf weiten flügeln.

den klapphelm-thread hier habe ich zum anlass genommen, den c3 von schuberth probe zu fahren. der ist irre toll, aber für ne enduro einfach zu toll. das wären perlen vor die säue. ab 200km/ ist der bestimmt richtig toll...

danke, svenja, für die intensive befeuerung des themas.

immer dein

elbstrand

Anonym hat gesagt…

Die Popcornproduktion für deinen Bericht ist schon angefahren.
Bin seit ein paar Tagen auch aus Südfrankreich zurück. War natürlich wieder mit 9,2 PS unterwegs, mehr braucht der Mensch nicht, und habe außer einem Ammoniten von der Tarn die Erkenntnis mitgebracht, dass es nicht die letzte Fahrt dorthin gewesen sein soll.
Hin und zurück über den Vercors-Gebirgszug, aus der geplanten Durchfahrt sind 5 schöne Tage geworden. Und so richtig langweilig sind die Strassen für Motorräder dort auch nicht, siehe combe laval.
Gruss Roland

Helge hat gesagt…

Hei Svenja,
Ich hab von meiner Gibraltar-Tour einen Film auf YouTube gestellt. Leider nur den ersten Teil. Ohne Musik ist's ein bisschen Langweilig. Wegen der a****lochs-GEMA kann man ja keinen Ton mit einstellen. Aber wenn Du mal gucken willst... von Minute 5 bis Minute 9 hab ich die Fahrt am Tarn vorbei gefilmt. An einem Anderen Moped wären die Aufnahmen vielleicht weniger verwackelt, aber so ist's halt nun mal.
Gruß Helge

Helge hat gesagt…

Äääh...Achso....vergessen....

https://www.youtube.com/watch?v=GnsLlZ7myEc

:-)

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja!
Der erste Urlaubstag war doch ganz in Ordnung: Kein Regen! ;-)
In der letzten Zeit habe ich wieder Deine Berichte vom Nordkap, von Gotland, Tschechien und Masuren gelesen, und nun freue ich mich auf Deine neuesten Abenteuer!
Ich vermisse es, mich auf mein Motorrad zu setzen und auf Reisen zu gehen, der Moment der Abfahrt, das Loslassen vom Gewohnten und Sicheren, und nicht zu wissen, wo ich am Abend schlafen werde und was die kommenden Tage bringen werden...
Der Werbefilm der Bank hat mich melancholisch gestimmt, weil ich mit 52 Jahren nicht mehr das tun kann, was diese Männer mit 81 können. Na ja, vielleicht irgendwann mal wieder.
Aber ich kann an meine Reisen der letzten Jahre zurückdenken, zu denen Du mich inspiriert hast. Bevor ich Deine Internet-Seite gefunden hatte, hätte ich nie den Mut gehabt, alleine so weite Reisen mit dem Motorrad und kleinem Zelt zu unternehmen. Und was habe ich alles Schönes gesehen! Und dafür möchte ich Dir jetzt einmal herzlich danken.
Viele liebe Grüße
Thomas R. aus Süddeutschland

Funny Fundurina hat gesagt…

Zum Glück verstehst du es, aus Sch ... äääääh ... ich meinte natürlich ... auch einen langweiligen Tag gut zu verkaufen, sozusagen.

Ich bin gespannt, wie du bei deiner Freundin untergebracht bist. Zelt im Gästezimmer? Ah ja ... *grins* ...

Anonym hat gesagt…

von Harka
Ich bin immer wieder über die erstaunlich treffenden Charakterzeichnungen gewisser Mitbürger begeistert. Svenja geht mit ungewöhnlich offenen Augen und scharfen Sinnen durchs Leben und trifft immer wieder dabei genau den Punkt.

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Roland: Ach, danke. Den hab ich verpasst. Ich hab ein paar ganz tolle von Commissaire Dupin in der Bretagne gelesen. Die fesseln mich sehr. Bretagne... Klingt interessant.

@Heidi: Danke Heide. Der erste Tag der Frankreichreise ist just online gegangen. Noch ein bisschen öde, aber das wird sicher noch :-)

@Joe K.: Nun sind wir ja beide wieder da, denke ich. Ich hoffe, du hattest auch so eine tolle Reise wie ich, aber das kann ja jetzt noch niemand wissen. Der erste Tag der Reise ist schon online.

@Dieter: Nun bin ich schon zurück und der erste Tag ist erzählt. Dann kennst du Frankreich ja und weißt, was mich dort erwartet. Guck doch mal rein.

@G'schitn Erzählerin: Rumänien und Griechenland sind für die kurze Herbstreise zu weit, da bin ich ja nur 2 Wochen unterwegs, aber zumindest Rumänien finde ich interessant.

@Chaos Queen: Ja, die Pyrenäen, das ist auch noch mal ein Ziel für mich. Meine Güte, noch soviel zu bereisen. Du willst nach Rumänien fahren? Da wünsche ich dir schon jetzt gute Reise und bin so gespannt, was du zu bereichten weißt. Gute Besserung, damit du fit bist bis dahin.

@Anonym: Da war ich ja schon drei Wochen unterwegs, als du das geschrieben hast. Der Platz ist deshalb nicht vorgekommen. Inzwischen ist der erste Tag online.

@Thomas: Danke dir. Das war mal eine ganz andere Reise, auch wenn vieles war wie immer.

@Jan: Kältewelle. Hmpff...
Woher wussten die, das wir kommen?

@Elbstrand: Das Wetter, meine Regenkombi und ich sind inzwischen wirklich ein besonderes Team. Lass dich überraschen.
Boah, Klapphelme, DU doch nicht! Egal bei welchem Tempo. Dieses Thema ist noch lange nicht ausgestanden. Noch lange nicht...!

@Roland: Mit 9,2 PS? Das klingt interessant, wirklich. Dann haben wir uns am Tarn ja nur knapp verpasst, denke ich. Ne, langweilig sind die Strecken nicht.

@Helge: Guck ich in Ruhe. Der Tarn ist auf jeden Fall interessant.

@Thomas: Stimmt, kein Regen! Hah.
Ja, dass du das Reisen vermisst, das kann ich nachfühlen und ich hoffe sehr, dass du es eines Jahres doch wieder tun kannst und mit deiner Enduro auf Tour gehst. Ich denke nur an das schöne Fotobuch, das du mir geschenkt hast. Das sind tolle Eindrücke.

Funny: Kennst du die Serie: "Die Camper"? Die könnte da gedreht worden sein, nur dass im Film mehr Natur war. Alles Hauptdarsteller auf dem Platz.
Die Freundin? Ich hoffe nur, ich krieg da die Heringe in Teppich...

@Harka: Oh, danke Harka. Es hat mich selbst verwundert, wieviel Negatives ich an dem Tag berichte, aber das piekt mich schon lange und heute musste es mal raus.

janellerbrock.blogspot.de hat gesagt…

Wie cool ist das denn???? Du legst ja schon los mit dem Reiseberichts. Habe noch nix gelesen (denn das Beste mache zum Schluss), nur, dass wir offenbar ähnliche klimatische Bedingungen hatten... Aber DU hast eisern durchgehalten. Beim nächsten Versuch, die Cevenne auf zwei Rädern zu erobern, werde ich mir sogar eine ganze Woche Zeit nehmen. Und im August wird einem ja wohl nicht der Hintern wegfrieren...

janellerbrock.blogspot.de hat gesagt…

@Roland: was sind das für 9,2 PS?? Lüfte mal das Geheimnis, was ist das für ein Bike? Obwohl ich der Street Triple wirklich nichts (!) vorwerfen kann (das hat bei mir noch nie ein Motorrad geschafft..., sie kann 20 oder 120 km/h im 6. Gang fahren, federt komfortabel wie ein Citroën (mit HP), ist zugleich stabil wie ein Citroën (mit HP), verkraftet selbst meinen nicht vorhanden Fahrstil usw.), liebäugele ich damit, eines Tages Motorradwandern mit der 6,8 PS Yamaha RD 80 zu beginnen. Das wäre dann die zwangsweise verordnete Entdeckung der Langsamkeit. Und das macht zB im Vorharz richtig Laune.
Gruß Jan

janellerbrock.blogspot.de hat gesagt…

Sorry, jetzt bin ich es SCHON wieder, der postet. Aber ich bin einfach zu begeistert. Tag 1 Frankreich. Langweilige Anreise? Nix. Keine Ahnung, wie Du dich noch steigern könntest. Muss ja auch nicht. Denn dein Erzählstil, diese Beobachtungen der vermeintlichen Kleinigkeiten, die treffenden Schlussfolgerungen. Mehr geht nicht. Einsame Klasse.

D'eau Venus hat gesagt…

Ja! Es gibt dieses Abenteuer, die Erlebnisse und die Freiheit! Ich bin gerade mittendrin und dabei!
Klasse, gerade jetzt Deinen ersten Reisetag lesen zu können, während der Wind mit dem Zelt spielt.

Liebe Grüße aus Potsdam vom Königlichen Campingplatz,
Minya

scrooge hat gesagt…

Willkommen zurück! :) Auf dem Campingplatz an der Thülsfelder Taalsperre waren wir auf unserer Herbstradtour letztes Jahr auch, glaube ich (https://grenzwanderer.wordpress.com/2015/03/14/urlaub-im-moinland-teil-1/, etwas runterscrollen zum Foto). Allerdings hatten wir uns vorher gründlich verfahren und waren so erledigt, dass uns die Dauercamper, über die ich am ersten Reisetag auch sinniert habe, wurscht waren.

Ich freue mich auf weitere Berichte.

Anonym hat gesagt…

Gleich mal gut zu lesen der erste Tag.
@ Jan, so geheimnisvoll sind die 9,2 PS gar nicht. Bei mittlerweile ca. 90 Millionen verkauften Exemplaren und the best motorcycle ever.
https://www.youtube.com/watch?v=aaeKrqJJqm0
Ich fahre die Honda Innova Version und so mancher Franzose schaute recht ungläubig oder amüsiert als er mein Nummernschild sah.
Und auf den schmalen und oft verkehrsarmen Strassen in Südfrankreich ein Genuss für mich, damit unterwegs zu sein.
Dazu noch Ticket to the Moon im Gepäck.....
Gruss Roland

janellerbrock.blogspot.de hat gesagt…

@Roland: die gute Innova kenne ich gut. Vor einigen Jahren hatte ich selbst eine, in silber. Es hat viel Spaß gemacht, mit diesem Leichtgewicht und der Halbautomatik durch die Gegend zu fahren. Gnadenlos unterschätzt wird das Teil. ... ach, an sich bräuchte ich ne große Scheune... dann hätte man sie alle behalten können.
Ich schätze du führst die Innova als Beiboot zum Wohnmobil nach Frankreich?

Anonym hat gesagt…

Suupi ... endlich wieder auf tour und alle duerfen mitreisen ... die rocket hat allerdings nur 3 zylinder ...
Lh hertschi

Anonym hat gesagt…

Die Innova als Beiboot? Nö, wäre ziemlich langweilig. Ok, früher bin ich noch auf die Autobahn damit, mache ich nicht mehr. Dafür ist sie auch nicht gebaut. Und 60-70 kmh Reisegeschwindigkeit mag ich. Zelt, Thermarest, Hängematte, Kettensägeöl ( in diesem Fall kein biologisches) für die Kette....bin ohne Probleme wieder zu Hause angekommen.
Gruss Roland

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja,
na da komm ich doch gerade noch rechtzeitig um
dich bei deinem Frankreichtrip zu begeleiten.

Vor drei Jahren war ich übrigens mit meiner Honda Deauville
in Deauville und habe in einem Deauville Hotel übernachtet.
Ich gehör wohl auch zu denen die dicke Maschinen fahren
im Hotel übernachten und von alten Zeiten im zugigen
Zelten träumen (schnief).

ganz liebe Grüße und noch viel Spaß auf deinem Trip.
Thalia...

PS. und nen Klapphelm hab ich auch noch (oh Gott)...

Funny Fundurina hat gesagt…

Das Poster habe ich extra für dich aufgehängt, damit du dich wie zu Hause fühlst ... :-)

So ein schöner Abend ... und die beiden Flaschen Blanchet und die TUC Cheese, die ich vor lauter Aufregung gar nicht aufgetischt habe, liegen noch hier und warten auf deinen nächsten Besuch ... und wir auch.

Ich bin gespannt, wie die Reise weiter geht. Ich hoffe ja, dass es nicht mehr regnet und ein bisschen spannender wird ... *grins* ...

janellerbrock.blogspot.de hat gesagt…

Tag 2: immer noch nicht langweilig! Aber das mit dem warmen Inlet wäre natürlich schon früher ein guter Tipp gewesen... ;-)

D'eau Venus hat gesagt…

Hm, das Emsland als solches kenne ich auch genau so, wie Du es beschreibst. Bretteben und mit schnurgeraden Straßen. Vielleicht hat der Bericht, den Du gelesen hast, einen anderen Abschnitt gemeint? Da, wo die Ems her kommt, ist die Gegend tatsächlich netter.
Oder es gibt wirklich mehrere Emsen, genau wie es mehrere Elben, Saalen, Lippen, oder Wesern gibt...

Anonym hat gesagt…

Hej Svenja,
ich bin tief erschüttert nachdem ich deinen ersten Frankreich Bericht gelesen hatte. Ich hatte mir schon übelegt mein Moped zu verkaufen und mir eine 250er anzuschaffen.
Aber heute Nachmittag war ich mit meinem Freund Winne in Uslar beim Goldwingfuchs. Dort stand eine wunderschöne 1800er mit Beiwagen in Gelb. In diesem Beiwagen würde deine Pieps sich bestimmt sauwohl, Entschuldigung, mäusewohl fühlen.
Ich habe mich aber entschossen erstmal auf diesen Tausch aufzuschieben, da ich ja kein normaler Goldwingfahrer bin.

-Immerhin fahre ich ca. 9.000Km/Jahr
-Fahre mit Zelt und Schlafsack. Bei Touren mit meinen Freunden tun es auch einfache Hütten.
-Fahre Schotterpisten,aber dort würdest du mich warscheinlich abhängen
-Sitze auch schon mal 750km an einem Tag im Sattel
-Meine Maschine wird nicht im Pferdeanhänger oder anderen Transportmitten befördert
-Aber Musik muss manchmal auf dem Moped sein, besonders bei schönem Wetter.

Liebe Grüße,
Klaus

der gerade mit seiner GW aus Schweden zurück gekommen ist und in 3 Wochen nach Norwegen startet

Anonym hat gesagt…

Um die Dürrezeit bis zum 3. Reisetag mit einem Tipp etwas zu überbrücken. Anduze in Südfrankreich hatte sich auf meiner Tour als recht guter Ausgangspunkt für Cevennentouren erwiesen. Mehrere Campingplätze vorhanden, ein sehr empfehlenswerter ein paar Kilometer ausserhalb mit Terassenstellplätzen oder direkt am Fluss, großes Gelände mit viel Baumbestand. Einige Supermärkte in Anduze, Cafes sowieso, am Bahnhof fährt die Dampflock ab, eine sehenswerte Bambouseraie gibt es auch. War der einzige Ort den ich fest eingeplant hatte, ansonsten kann man in Frankreich fahren bis das nächste Schild Camping auftaucht. Wenn man unterwegs ist, hat man das Gefühl, dass man immer zu weit von der nächsten Tankstelle, aber nie zu weit vom nächsten Campingplatz entfernt ist, jedenfalls bei meinem 3,7 L Tank.
Gruss Roland

HerBert Sahler hat gesagt…

Das hätte ich nicht gedacht, dass die Elbe da Oben so breit ist, dass man noch ein Würstchen zwischendurch essen kann. Wenn wir bei uns die Maas oder den Rhein überqueren, lohnt es noch nicht mal, die Handschuhe auszuziehen ;-)

janellerbrock.blogspot.de hat gesagt…

@Roland: guter Tipp! Das ist Camping Cevennes Provence. Da waren wir schon zweimal mit den Kindern. Top für Familien. Weiß aber nicht, ob man sich da als Solo Biker so wohl fühlt...? Ist halt recht trubelig. Aber sehr geschmackvoll das Ganze. Für mich wohl der beste Campingplatz überhaupt. Anduze ist auch allerliebst. Wunderschönes Städtchen.

Gruß Jan

G'schitn Erzählerin hat gesagt…

Schön, das du zurück bist. Ich freu mich schon auf deinen Bericht, der bestimmt wieder spannend ist. Bei uns waren es nur 5 Tage in Frankreich. Aber trotzdem schön. :)

Anonym hat gesagt…

Auf den billigen Plätzen wird weiter geplauscht ;)
@Jan, Voller Campingplatz, Hauptsaison, Frankreich, kenne ich von früher. Auf allen vier Campingplätzen in France diesen Mai angenehme Leere. In Anduze hatte ich mal wieder die Qual der Wahl sozusagen. Konnte mich nur schwer entscheiden. Die paar Familien am Wochenende meiner Ankunft hätten mich auf dem schönen Grün am Fluss grundsätzlich nicht gestört. Platz war genug. Aber eine Terrasse mit den passenden Bäumen und Blick ins Tal für mich alleine war dann doch zu verlockend. Ich habe mich im Mai nicht nur über ausreichend freie Stellplätze gewundert, sondern auch, vor allem Wochentags, über menschenleere, schöne Landschaften und Straßen auf denen mir manchmal ca. alle 15 Min. ein Fahrzeug begegnete.
Und die Qualität der Campingplätze für meistens um die 10€ war auch gut.
So sind aus geplanten 2-3 Tagen in Anduze 7 geworden, an denen ich allerdings fast immer unterwegs war. In der Hängematte den Vögeln lauschen kam leider etwas zu kurz.
Im Vercors bin ich an einem Platz vorbeigekommen der nur Motorräder erlaubt, ich war aber zufrieden mit dem ausreichenden Abstand zu den Wohnmobilen auf meinem Camping in Mirabel-et-Blacons.
Gruss Roland

Christoph hat gesagt…

Hallo Svenja,
das geht ja schnell los mit dem neuen Framkreich-Bericht. Gut so - keine Zeit verlieren! Denn ich bin ja gespannt, ob ich auch vorkomme...
Du wirs ja zur Philosophin - der Text vom ersten Tag mit den Goldwings im Pferdeanhänger hat viel wahres - weniger ist oft mehr! Ich hatte im Saharacamp zwar das kleinste Mopped - aber vermutlich den mesten Spaß!
Beste Grüße von Christoph aus Hannover

Funny Fundurina hat gesagt…

Du hast eine Gabe, so zu schreiben, als ob man dabei gewesen wäre ... *fett grins* ... Aber hast du ja auch und war ich ja auch.

Du bist die beste Biker-Kumpeline, die man sich nur vorstellen und wünschen kann. Danke, für dieses unglaubliche Erlebnis. Schade, dass wir uns morgen trennen ... Uuuupsi, das können wir ja jetzt noch gar nicht wissen :-)

HeikeK64 hat gesagt…

Herrrrrrrrrrrlich, der Tag mit der Reise nach Belgien. Und ja, es stimmt - wenn sich Blogger begegnen, ist es erst etwas aufregend, aber dann so wie wenn man sich schon ewig kennt ;-).
Ich erinnere mich da an meinen 6.6.2015, wo eine gewisse MotoMinya und ich, und mein neuer Freund ... ah - aber dazu später in MEINEM Bericht.
Schön war dein Bericht, liebe Svenja. Und DANKE für die netten Grüße, Minya hat sie mir brav ausgerichtet!!!

janellerbrock.blogspot.de hat gesagt…

Hmmm... die Route ist wirklich kompliziert. Ich kann sie kaum nachvollziehen. Im belgischen Grenzgebiet müsste sie mitten durch Naturschutzgebiet geführt haben. Und eingezeichnete Wege finde ich auch nicht... okay, ohne Fremdenführer(in) nichts zu machen. Aber den Campingplatz merke ich mir! Der macht einen wirklich guten Eindruck.
Gruß Jan

Rainer hat gesagt…

Moin Svenja, irgend wann mal bin ich auf Deine Seite gestoßen und seit dem schaue ich immer mal wieder vorbei.
Es motiviert total wenn man ließt wie Du Deine Reisen beschreibst ;)
Ich selber reise auch sehr gerne, teils mit dem Motorrad / Fahrrad und Zelt oder dem Bulli.
Ich bin sehr gespannt was noch kommen wird :)
Übrigens bin ich 2000 eine ähnliche Strecke mit meiner alten Roller (125er Zweitakter) nach Andalusien gefahren.
Sehr viel Spaß noch ;)
Rainer

Martin hat gesagt…

Hallo Svenja,
ja ja, ich lasse mich jetzt doch zu einem Kommentar hinreißen und wage mich aus dem Schatten der Anonymität.

Danke, dass du meinen Klapphelm nicht erwähnt hast. Irgendwie fühle ich mich den von dir so hervorragend gezeichneten Charakteren aber auch nicht zugehörig.
Schade, dass du in meiner alten Heimat diese Erfahrungen machen musstest. Ja, die Bundesstraßen führen gerade aus, schnell und potteben durch die Landschaft. Die, auf der wir uns getroffen haben, ist ein Paradebeispiel dafür. Deswegen gibt's die; deswegen meide ich die wo immer möglich. Hättest du was gesagt, hätte ich dir andere Wege zeigen können. Sogar mit Anforderungen an Enduros.
Ich habe gerade Tag 3 zu Ende gelesen und bin wie üblich begeistert, von deiner Art zu schreiben und schon total neugierig auf den Rest...
Möge dir dein Vorrat an Themen nie zu Neige gehen.

Gruß,
Martin aus Lingen

Knacki hat gesagt…

Hallo Svenja,

ich hatte dir ja per Email schon von der schönen Nordeifel erzählt. Als ich jetzt deinen Frankreich Reisebericht weiter las, entdeckte ich das Foto mit dir und deiner Freundin Funny und dem Wegweiser für Radfahrer nach Großhau und Gey.
Im Nachbarort Kleinhau habe ich gerade mit anderen das Jahrestreffen des DR-BIG Forums veranstaltet und wohne selbst in 25 km Entfernung von da. Falls du mal gucken magst:
http://dr-big.de/forum/viewtopic.php?f=16&t=85123
Wie angekündigt arbeite ich fleißig an meiner website ... es wird langsam was. Ich melde mich nochmal mit dem Link wenn ich fertig bin.

Bis dahin viele liebe Grüße
Knacki

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Jan: Dann waren wir ja zur selben Zeit fast auf den selben Pfaden unterwegs. Hätte ich dich denn erkannt unterwegs? Nun, du hättest sicher Greeny erkannt, die ist ja nicht so häufig zu sehen. Ja, man braucht Zeit für so eine Reise, dann hat man auch nicht nur ein Wetter.
Die Anreise ist eben kein Highlight zum Erzählen, aber wenn man sie erlebt, dann ist es dennoch aufregend. Aber wem sag ich das, du hast ja selber gezeltet.

@Minya: Nun sind wir ja schon weiter und ich hab sogar deine tollen Fotos gesehen. Aber das ist eine ganz andere Geschichte...

@Scrooge: Du hast Recht, wenn man nur erledigt genug ist, sind einem sogar die anderen Camper egal. Gabs da nicht mal so eine tolle Serie, oder war es ein Film, Die Camper?

@Roland: Die Honda soll so super, super sparsam sein. Aber das sind Hondamotoren ja alle. Mit der warst du in Frankreich sicher prima unterwegs.

@Hertschi: Stimmt, das hab ich inzwischen geändert. Aber dafür massig Hubraum.

@Thalia: Dafür bist du auf schwankenden Segelbooten in tiefem Wasser unterwegs. Das ist widerum gar nichts für mich. *grusel*

@Funny: Und das hab ich auch, mich zuhause gefühlt, meine ich. Aber den Blanchet hätten wir nun wirklich mitnehmen können. *vorwurfsvoll guck*

@Jan: findest du nicht? Das ist lieb von dir. Ich bin selbst noch nicht so ganz begeistert, aber ich glaube: Das wird noch :-)

@Minya: Ne, der Bericht hat ein anderes Emsland gemeint. Irgend so eine Geschichte mit einem Paralleluniversum. Anders ist das nicht zu erklären.

@Klaus: Nein, du bist wirklich kein handelsüblicher Goldwing Fahrer. Die Wege, die du langheizt, fahren manche mit der Reiseenduro nicht. Beide Daumen hoch.

@Roland: Es gibt soviele schöne Campingplätze, dass die Auswahl schwer fällt. Und gerade die Municipal Plätze können ganz hervorragend sein, glaube ich. (kann ich jetzt ja noch gar nicht wissen)

@Herbert: Doch, die Fähre ist 25 min unterwegs. Da gehen sogar mehr Würstchen als nur eines :-)

@G'schitn Erzählerin: Ja, das glaube ich. Nun bin ich bei Tag 4 und hab noch viele vor mir.

@Christoph: Oh, du wirst drin vorkommen, aber das dauert noch eine ganze Weile. Meine güte, welch eine Überraschung...

@Funny: "als ob man selbst dabei gewesen wäre". Hmpff...
Ja, das waren schon besondere Tage. Und mal sehen, wie der Abschied wird. Du kennst ja die Pflastertheorie.

@Heike: Ja, das ist wirklich aufregend. Man weiß nie, wie es sein wird und ist daher immer spannend. MotoMinya? Das war ein schöner Nachmittag hier in Kiel.

@Jan: Ja, die ist kompliziert, aber auf Motoplaner ganz leicht hinzuziehen, so hab ich es auch gemacht. Die winzigen grauen Sträßchen. Ja, das Camp lohnt sich wirklich. So ein schöner Platz.

@Rainer: Danke dir. Boah, mit dem 2takter nach Andalusien. Da muss ich erst noch hinkommen. Aber eines Jahres mache ich das ganz sicher.

@Martin aus Lingen: Hey, so schön von dir zu lesen. "Wo ist Pieps?", diesen Satz hab ich allen meinen Kollegen erzählt. Das war so cool, als du plötzlich neben mir an der Ampel standst. *lach*
Die Route war nur als schnelle Anfahrt gedacht, sonst hätte man sicher mehr rausholen können. Daher das Emsland-Bashing :-) Nun, heute ist Tag 4 online gegangen und so ganz allmählich wird es weniger langweilig.

@Knacki: Mach das. Das möchte ich gerne lesen, wenn es fertig ist. Bin schon gespannt, was du so machst.

Anonym hat gesagt…

Mit ihrer Schilderung von trüben Tagen macht Svendura selbst trübe Tage des Lesers unterhaltsam.
@Svendura, die Innova verbraucht soo suuper wenig, dass ich gar nicht auf den Verbrauch schaue. Benzinpreise sind mir unbekannt. Ich weiß nur, dass ich meistens für 4€ tanke.
In Frankreich war ich so prima damit unterwegs, dass ich mir öfters gesagt habe, was anderes brauche ich nicht.
Wenn et kütt wie et kütt, fahre ich dieses Jahr noch einmal mit der kleinen Honda durch Südfrankreich.
Gruss Roland

Joerg hat gesagt…

Wow, ich hätte gar nicht erwartet, dass schon die Frankreich-Reise zum Lesen bereitsteht. Jetzt habe ich mir noch schnell der ersten Tag "gegönnt". Morgen werde ich sicher den Rest verschlingen. Das Werbevideo der Bank ist super gemacht, das spricht mir auch aus der Seele.

Funny Fundurina hat gesagt…

Ach wie schade, dass ich am nächsten Tag einen Termin hatte und nicht weiter mit konnte. Die 1,80 im Stollen hätte ich (sogar mit Pieps auf den Schultern) locker unterboten :-D

Ja, es waren wirklich zwei wunderbare Tage ... *smile* ...

Funny Fundurina hat gesagt…

PS: Ich lach mich schlapp, Käse ist vergammelte Milch mit KälberÖRKS... Aber da hat Caro ja nicht ganz Unrecht :-)

janellerbrock.blogspot.de hat gesagt…

@Svenja: Du warst mir weit voraus... vor allem auch zeitlich ;-) In die Gegend von Dijon kam ich ja erst am 20.5. Schätze, da hast du längst die Tarnschlucht unsicher gemacht. Dich hätte ich natürlich sofort erkannt. Ich mit ner schwarz/silbergraue Jacke (gurke aber oft mit Warnweste herum, ja uncool, aber im Zweifel besser als Krankenhaus oder Sarg), Klapp**..(!! Duck und weg)-Helm Schuberth silber.
Gruß Jan
**trage ne Brille, da ist das praktisch

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja, bin zufällig auf die Seite gestoßen - Respekt. Bitte schreib weiter solche erfrischenden Reiseberichte. Ich bin derzeit auf der Suche nach der richtigen Enduro für mich (ein Wiedereinstieg nach 17 Jahren HD). Alles Gute Sven

asterix187 hat gesagt…

Hallo Svenja,
es heisst zwar le jour, aber la journée. Also auch bonne journée und nicht bon journée.
Ich denke mal, Deine Französischkenntnisse haben noch reichlich Luft zum Dazulernen :-)
Ach ja: ich war vor 2 Wochen in Irland und hab 2/3 Deiner damaligen Tour nachgefahren. Du hast mir bei der Reiseplanung sehr viel Arbeit erspart: Herzlichen Dank für Deine tollen Reiseberichte - eine tolle Bereicherung fürs Internet - nicht nur für Motorradfahrer.
LGe
Günter

Anonym hat gesagt…

Bon ist italienisch, journée französisch. Hauptsache romantisch. ,)
Gruss Roland

Pieps™ hat gesagt…

Un' Bongbongs ka' ma' ess'n, näää!? ... Abba nich' kau'n, weil das is' voll schlescht für ein' seine Tzehne ... Jaaaaa_haaaa, is'. Weil dann könn' die ab brech'n ... oda faul wer'n ... oda gelb ...

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Roland: Danke Roland, das ist ein tolles Lob. Doch, ich kann mir gut vorstellen, dass du auf der Innova ganz prima unterwegs bist, so klein, wendig und vor allem zuverlässig, wie sie ist.

@Joerg: Doch, diesmal war ich schnell damit, den Bericht zu beginnen. Es macht einfach Spaß, obwohl die Reise sich bisher eher mit gebremstem Schaum entwickelt.

@Funny: Manchmal ist es eben praktisch, wenn man von eher mittlerem Wuchs ist, siehst du?!
Von wem der Spruch mit der Milch kommt, wissen wir ja beide. Aber das hätte auch Özlem sagen können.

@Jan: Am 20.5. war ich sehr viel weiter, das stimmt. Aber so eine neongelbe Jacke habe ich auf der Frankreichreise davor ja auch getragen. Mir gefällt nur nicht, wie auffällig man damit abseits des Motorrads ist, wenn man durch die Stadt geht, oder in einen Laden.

@Sven: Danke dir für den netten Kommentar. Du findest sicher die geeignete Enduro für dich. Viel Erfolg dabei.

@Günter: Ich dank dir, Günter. Jede Art von Belehrung ist willkommen, wenn man kein Französisch spricht. Besonders die Grammatik ist wichtig, finde ich. Nun, ich arbeite daran :-)

@Roland: Ok, danke. Mein Google Translate erkennt allerdings auch "bon" als französisch für "gut". Nun, die haben mich ja trotzdem verstanden, oder sie waren nur höflich.

@Pieps: Dass du an Bonbons denkst, war mir klar, Mäuschen. Aber diesmal war etwas anderes gemeint. Und deine Zähne wachsen so schnell, dass du sowieso immer etwas knabbern musst.

Anonym hat gesagt…

@Svenja von Harka
Das mit den unpersönlichen Aldi-Kassen stimmt nicht ganz. Seit ich unlängst beim Überfliegen des Kassenbons merkte, dass ich eine Flasche Cola zu wenig bezahlt hatte und dies reklamierte (und nachzahlte), werde ich dort äußerst nett bedient. Das funktioniert auch bei Lidl (dort war es ein Brötchen zu wenig). Selbst wenn ich da mal wochenlang nicht hingehe, werde ich dort immer mit einem Lächeln begrüßt. Ich muss auch keine Taschen oder Beutel mehr hochgeben - die wissen und vertrauen darauf, dass da nichts drunter ist.
Und was die Sprache betrifft: Meine Erfahrung ist, dass man sich immer irgendwie verständigen kann, wenn das biede Seiten wollen, auch wenn man die Sprache nicht wirklich beherrscht. Ich habe mich selber erst kürzlich dabei erwischt, wie ich meiner besten Freundin ein französisches Video simultan übersetzt habe, obwohl mir die Sprache so fremd ist, wie dir Polnisch (Marina - French Got Talent Rolling in the deep ).

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja!
Die Reise entwickelt sich ja sehr gut. Und die Regenkombi könntest Du mit der Post nach Hause schicken!
Aber eines hast Du im Bericht Deines fünften Tages falsch geschrieben: "eine ältere Dame etwa in meinem Alter". - Das geht doch gar nicht!!! Das ist ein Widerspruch an sich!
Fehlte in Frankreich wieder das Papier in den Toiletten? Und: In Frankreich wird so viel süßes Zeug angeboten, das ziemlich gut aussieht, aber nur zuckrig schmeckt. Und wie oft wollte ich einfach nur Brötchen und vergriff mich dann an Teilchen, die süß und pampig waren. Na ja, Baguettes und Croissants erkennt man meistens...
Ich bin schon gespannt, wie Deine Reise weiter geht!
Liebe Grüße
Thomas R. aus Süddeutschland

Anonym hat gesagt…

"....denn das Entrecote ist fertig und es sieht göttlich aus." Puuhh..so enden Kapitel in guten Krimis. Oder bei Hitchcock beginnt das Unheil seinen Lauf zu nehmen. Auf dem Scheitel des Spannungsbogens wird abgebrochen.
Ich bin aber ganz zuversichtlich, dass es schmecken wird. .)
Dass man mit der Honda Cub gut unterwegs ist, kann man hier sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=hyLkiCkbUjc
Gruss Roland

MIC hat gesagt…

"eine ältere Dame etwa in meinem Alter" ?? Zeit für einen Doppelgänger-Check !
Svenja, bist du es ? Solche Worte aus deinem Mund, Madame ?
Da warst du ja auf dem Markt genau in deinem Element :-)
Mir gefällt total gut, wie du den Alltag beschreibst. Bin konzentriert am Mitlesen, weil ich diesen Herbst oder nächsten Frühling auch nach F will.
BTW. Hast du mitbekommen, dass sich Gerüchte um eine KTM 390 Adventure verdichten ?
DAS wär cooool !
Schöner Gruss, Michael

SoD hat gesagt…

Diese Französischen Toiletten mögen ja etwas hygienischer sein, als das unsere sind, wenn es eine öffentliche ist...es kann aber auch schnell eklig werden, wenn man nicht weiß wie es geht xD
Aber sagmal wofür braucht man soviele Tempos?

janellerbrock.blogspot.de hat gesagt…

... das wird wohl nur der nachfolgende Kunde klären können..

Joerg hat gesagt…

Hallo Svenja,
ich kann leider auch kein Französisch, aber nach 2 Wochen Camping dieses Frühjahr in französischen Gefilden fange ich an, Land und Leute zu lieben. Diese riesigen Supermarchés sind ein Traum. Ich mußte mich immer dermaßen zusammenreißen, nur soviel zu kaufen, wie ich abends auch alleine essen kann. Baguettes in allen Varianten und praktischerweise auch als "Kurzform", die in den Motorradkoffer paßt. Diese Salamis hätte ich auch immer gerne gekauft, aber die Wärme tagsüber hätte ihnen wohl den Garaus gemacht. Nächstesmal nehme ich wieder eine kleine Kühltasche mit. Ich freue mich schon auf die nächsten Tage Deines Reiseberichts.
LG
Jörg

ChrisCook hat gesagt…

très bon, Svenja, comme toujours ....
hier in den Alpen z.Zt. 14° und kompakter Regen
bone route
cu
CC

asterix187 hat gesagt…

Hi Svenja,
kein "ne" ohne "pas" !!! "Je ne parle pas français"
Was die Mairie anbelangt: in vielen französischen Orten heisst die auch "Hotel de Ville". Das ist dann nicht das 1. Hotel im Ort sondern das Rathaus. Aber Du zeltest ja immer und läufst nicht Gefahr, da nach nem Zimmer zu fragen :-)
LG ausm Saarland
Günter

Funny Fundurina hat gesagt…

Ob nun 'je ne parle pas français' oder 'bonne journèe', Hauptsache ist doch, dass unsere Svenja weder gesteinigt, noch des Landes verwiesen wurde und verhungert ist sie auch nicht. Also alles gut :-)

Cooler Bericht mal wieder :-)

janellerbrock.blogspot.de hat gesagt…

Ganz genau!

Gruß Jan

Anonym hat gesagt…

5. Tag - Noch nicht zu spät, um ab jetzt Deiner neuen Reise zu folgen.
Gute Reise, Svenja!
Beste Grüße,
Steffen

Lily hat gesagt…

Hat mich an meine erste Frankreichreise erinnert, vor über 30Jahren, in die Provence. So schön... Da ke für die schönen Bilder.

elbstrand hat gesagt…

oh mann, so viele male war ich in france, allein, mit meinen sporttourern. immer mit reisezzug. eine bar-tabac ist so normal wie ein brötchen gewesen. und jetzt bin ich familienvater und der reisezug existiert auch nicht mehr.

und dann kommt svenja daher und unternimmt vergleichbar, was ich noch vor kurzer zeit als meine hausstrecke bezeichnete.

ist das so schön sentimental, dieses herrliche france-entdecken (die märkte!) noch einmal gezeigt zu bekommen.

DANKE

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja
ich warte immer ungeduldig auf deinen nächsten Bericht
fahre mehr schreibe schneller es wird nicht genug sein
lg
leon

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja,
Ich freue mich, dass Du Frankreich bis hierhin so genießen konntest, das wird hoffentlich so bleiben...Deine Erzählungen kommen total natürlich rüber, und Du zeigst, dass man dieses Land einfach gern haben muss, alles einfach nur schicki!
VLG
Felicitas

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja!
In der letzten Zeit funktionierte es nicht, hier einen Kommentar zu schreiben. Vielleicht jetzt?
Hast Du extra für die Frankreich-Reise einen Korkenzieher eingesteckt?
Ich wünsche Dir, dass die schönen Reiseerlebnisse noch lange in Deinen Arbeits-Alltag hinein wirken!
Liebe Grüße
Thomas R. aus Süddeutschland

Anonym hat gesagt…

Salut Alphaweibchen, (winke, winke)
- dezent mit beiden Armen wedeln und auf der Stelle hüpfen :-)

Das Foto - von der Brück nach Gien - gefällt mir besonders gut.
Irgendwie erwarte ich beim betrachten - das im nächsten Augenblick
vier Musketiere Degenschwingend über die Brücke reiten und dabei
die Marseillaise singen.

Bon voyage mes amie, ich wünsche Dir und Pieps noch viel Spaß auf eurer Reise.

LG Thalia

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Harka: Meistens klappt es ja mit dem Verständigen, schon weil man nichts Kompliziertes will. Obwohl ich in Tschechien große Probleme hatte. Im Supermarkt ist es am einfachsten. Frankreich hat jedenfalls prima funktioniert.

@Thomas: Das habe ich auch fast gedacht mit der Regenkombi. Bisher sieht es prima aus, mal sehen, wie es weitergeht.
Das ältere Dämchen, lach, doch das bin ich inzwischen, aber es ist nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Röcke sind jedenfalls noch nicht länger geworden :-)
PS: Morgen fahre ich noch mal ein paar Tage mit dem Zelt nach Dänemark. Darauf freu ich mich schon. Ist schon alles gepackt...

@Roland: Hah... So hab ich das noch gar nicht gesehen, guter Gedanke mit dem Krimiende :-)
Oh ja, es hat geschmeckt und tut es jeden Abend aufs Neue. Die Cub? Die kenn ich noch gar nicht.

@MIC: lach... Ich ahnte, dass jemandem das aufstößt. Aber ist ja auch nicht schlimm, ein älteres Dämchen zu sein. Solange ich Enduro fahren und zelten kann.
Oh ja, die Wochenmärkte in Frankreich waren toll. Weiß zufällig jemand, ob es auch in Österreich schöne Wochenmärkte gibt?
Die KTM 390 Adventure? Ja, habe ich gehört. Aber in einem Interview hatte der Stefan Pierer von KTM deutlich gesagt, dass so etwas nicht in der Pipeline sei. Nun, mal sehen. Die Mash Adventure 400 finde ich cool, aber leider chinesisch.

@SoD: Die Tempos? Das sind meine Allround Küchen- und Hygienetücher. In Frankreich gibts auf Campingplätzen kein Klopapier und ich brauche es für die Küche im Zelt und überhaupt. Die sind genial, die kleinen Päckchen.

@jan: oder so :-)

@Jörg: Das sehe ich ganz genauso. Die tollen Supermärkte, die netten Leute. Die Salamis haben die Wärme gut überlebt. Fleisch kann ja gar nicht schlecht werden :-)
Der nächste Reisetag kommt erst einen Sonntag später. Ich fahr morgen noch mal los nach Dänemark...

@ChrisCook: Ah, das Tief Chris :-)
Gute Reise.

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Günter: Merkwürdig, sie haben mich dennoch verstanden. Wenn zu mir ein Albaner bei der Festnahme sagt: Ich nix deutsch, dann verstehe ich ihn ja auch, selbst wenn es korrekt heißen sollte: Ich spreche leider kein Deutsch. :-)

@Funny: Es ist nicht wichtig, dass man eine Urlaubssprache grammatisch völlig korrekt sprechen kann, hauptsache, man spricht überhaupt und hat keine Scheu. Ich bin immer verstanden worden, sonst guck ich einfach böse.

@Jan: Siehste, sag ich doch!

@Steffen: Ne, noch nicht zu spät. Tag 6 ist online, aber Tag7 dauert noch. Ich muss noch mal losfahren.

@Lily: Die Provence? Da soll ich auch noch einmal hin. Lavendelfelder, das sind diese hübschen Blauen, nicht wahr?

@Elbstrand: Du warst dort so oft und kennst es so gut, dieses wunderschöne Frankreich. Für mich ist noch alles neu und aufregend. Besonders die Bar-Tabac ist das. Und diese Wochenmärkte sind unglaublich anders und interessanter als die, die ich bisher kannte.
Den Autozug nach Lörrach muss ich nutzen, solange es den noch gibt. Hätte ich das bloß früher für mich entdeckt. Mist, das hab ich verpennt.

@Leon: lach... Noch schneller geht nicht. Und nun fahre ich schon wieder, also verzögert sich Tag 7 noch ein wenig.

@Felicitas: Ja, Frankreich ist bisher ganz wunderbar. Und ich bin selbst gespannt, wie es weitergeht. Nun bin ich ja endlich an der Loire angekommen.

@Thomas R. Ich weiß nicht, woran es liegt, kenne das aber von anderen Blogs auch. Ich schreibe alle Kommis im Editor und kopiere sie erst dann in das Kommentarfeld. So können sie nicht verloren gehen und ich habe einen zweiten Versuch.
Ja, die Reiseerlebnisse wirken noch immer nach.

@Thalia: Die Loire Brücke in Gien ist wirklich hübsch. Und der Gedanke an die 4 Musketiere ist einfach prima :-)
Danke dir, Pieps gefällt es bisher auch ganz ausgezeichnet. Ich glaub, sie mag Keese...

Anonym hat gesagt…

Hei Svenja. (Achtung Telegramm für Pieps...)
Das Pieps auf Keese abfährt is ja eigentlich nicht ungewöhnlich (für ne Maus oder?!?).
Dipsy hat Mir ausgerichtet - das ich Dir ausrichten soll - das Du Pieps ausrichten sollst -
das er auf Kaiserschmarrn mit VanülleSauce steht.
ähhhä Tally...





Dipsy flippt immer aus wen`s Kaiserschmarrn gibt.

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja!
Ach, das freut mich, dass Du Dir eine kleine Fahrt nach Dänemark gönnst! Bei Euch im Norden sind die Temperaturen auch viel besser zum Motorradfahren. (Bei Temperaturen zwischen 30 und 40 Grad Celsius fühle ich mich in der Motorradkleidung nicht mehr wohl. "Schwitz!")
Gute Fahrt!
Thomas R. aus Süddeutschland

Anonym hat gesagt…

Es zieht sich etwas bis zum 7ten Tag. Ich versuche einfach mal meine, auf seriöse Intuitionen beruhende Version vom Ende des 5 Tages wiederzugeben, zumal dort eine geheimnisvolle Zeitlücke existiert.
"....denn das Entrecote ist fertig und es sieht göttlich aus."
Wie von Geisterhand schiebt sich eine dunkle Wolke vor die strahlende französiche Sonne und legt einen schweren, dunklen Schatten auf die Landschaft. Aus der Ferne ertönt der melancholische Ruf eines irritierten Käuzchens. Äste knacken im Unterholz.
Das Schweizer Offiziersmesser trennt butterweich den ersten Bissen des Entrecotes. Was ist das? Ein Schauer läuft meinen Rücken hinunter, Schweißperlen rinnen von der Stirn. Der Geschmack lässt keine Zweifel. Dänisches Rindfleisch. Von, wie holländische Tomaten auf Styropor, schnell in Dänemark gemästeten Rindern. Und das im Land der Charolais.
Mit geschlossen Augen spucke ich entsetzt den Bissen aus. Ein kleiner Hilfeschrei ertönt, gefolgt von einem Plopp.
Pieps, begraben unter dem Bissen Entrecote ist fix und fertig und sieht elendig aus.
:) Gruss Roland

Pieps™ hat gesagt…

Pöööööh! ...

Anonym hat gesagt…

Jeden Tag schau ich geschaetzte 5mal hier rein, wann kommt endlich Tag 7 (Frankreich)??


Ansonsten coole Seite die mich echt inspiriert hat: in 14 Tagen were ich meine neue gebrauchte 660 Tenere days erste Mal durch Frankreich, Italien und die Schweiz treiben, auf den Spuren von Svendura, allerdings ohne Entrecôte;)

janellerbrock.blogspot.de hat gesagt…

Ich gehöre ja auch zu den Svendura Junkies. Meine Tour startet ja erst in einem Monat. Ebenso inspiriert von Svenja's Frankreich Reise.
Gute Idee von dir, Svenja, zwischendurch mal DK unsicher zu machen. Sonst wird der Motor noch kalt!! Vielleicht ja sogar mit Reisebericht! Aber: das ist mit viel Aufwand verbunden. Und vielleicht ist ja auch mal nur die reine Erholung gefragt. Von daher volles Verständnis, falls es mal keine Dokumentation gibt. 👍

Ingolf Meindl hat gesagt…

Hallo Svenja,

vielen Dank für die bisherigen Frankreich-Tage. Wie immer herrlich beschrieben und absolut lesenswert. Gibt's eigentlich sowas wie einen Newsletter oder so, für den man sich anmelden kann, um immer zu wissen, wenn's was Neues bei Dir zu lesen gibt? Bei Feldwegstreuner zum Beispiel habe ich sowas gesehen.
Am ersten Mai-Wochenende war ich im Böhmerwald unterwegs, daran wurde ich bei Deinem ersten Tag gleich erinnert. Dauerregen und kuschlige 8 Grad = perfektes Motorradwetter.

Gruß, Ingolf

Anonym hat gesagt…

@Svenja von Harka
In Frankreich scheint das mit der Verständigung ja gut zu klappen. Irgendwie witzig. Mir bleibt diese Sprache so verschlossen wie dir die unserer östlichen Nachbarn. Erst in Spanien oder Italien hätte ich die Chance möglicherweise eine Speisekarte richtig zu deuten. Irgendwie beneide ich da auch meine Nichte, die französisch wie die Muttersprache spricht, Englisch ab der fünften als zweite Fremdsprache hatte, ab der siebten Latainisch lernte, ab der achten spanisch und nach dem Abitur itlaienisch nachholte. Inzwischen hat sie auch mit den Portugiesen keine Sprachprobleme mehr und spricht auch mehrere spanische Dialekte (ihr Bruder ist mir einer Latainamerikanerin verheiratet). Könnten wir uns weltweit denn nicht auf eine Sprache einigen? Ich würde, völlig selbstlos natürlich, vorschlagen wir einigen uns auf Deutsch.

Pieps™ hat gesagt…

Duuuuuu_huuuuu, Bääääjbieh, nur kann ich no' 'n Mandarin_schjänn? ... Oda 'ne Schinäsische Stach'lbeere? ...

janellerbrock.blogspot.de hat gesagt…

Svenja, lass doch zwischendurch mal kurz hören wie Dänemark war!!!
Gruß Jan

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Tally: Pieps fährt ungefähr auf alles ab, das man essen kann. Außer auf Rosenkohl vielleicht. Und über den Kaiserschmarrn reden wir noch, aber das wird eine andere Geschichte...

@Thomas: Danke Thomas. Ach, Dänemark war prima. Viel zu heiß und viel zu alles, aber trotzdem wunderbar. Ich hab viele Fotos und Notizen gemacht. Das wird irgendwann ein kleiner Reisebericht, wenn mir der Stoff ausgeht.

@Roland: lach... Eine tolle Geschichte. Du hast ja vielleicht Ideen. Man dürfte jedes Stück Entrecote auf Pieps fallen lassen, sie würde es begeistert fangen. Und tatsächlich hab ich dänisches Entrecote gegessen, aber das ist eine eigene Geschichte, die ich irgendwann einmal erzählen muss.

@Pieps: Du hättest nicht um Hilfe gerufen, wenn Entrecote kommt, nicht?!

@Anonym: Ungefähr in einer Stunde, denke ich. Nur noch Korrektur lesen und eine Überschrift ausdenken...
Gute Reise auf der neuen Tenere. Ein tolles Motorrad, ich wünsch dir viel, viel Spaß. Und lieb von dir, dass du das Entrecote für mich übrig lässt...

@Jan: Danke Jan. Ich konnte einfach nicht anders, als Tagebuch zu schreiben und Notizen zu machen. Zu gerne würde ich den kleinen Bericht schreiben, aber zuerst kommt Frankreich und bevor ich damit fertig bin, fahre ich schon wieder nach... Aber das können wir ja noch gar nicht wissen.

@Ingolf: Ein Newsletter? Nein, noch nicht. Bisher ist es so, dass am Sonntagabend immer eine neue Episode erscheint.
Böhmerwald? Ja, das war eine interessante Gegend. Und tolles Essen...

@Harka: Zum Sprachenlernen bin ich wohl zu faul. Das Verhältnis von Vergnügen zu Anstrengung stimmt einfach nicht. Deshalb radebreche ich weiter durch die Welt, oder ich fahre mal wieder nach Großbritannien, das kann ich und macht viel Vergnügen.
Was ist bloß aus Esperanto geworden? In meiner Jugend war davon häufig die Rede, aber hab ich nie wieder von gehört. Ob es das noch gibt?

@Pieps: Nein, Mäuschen, kein Obst mehr. Wir gehen gleich in die Wanne, es ist doch Badetag.

@Jan: Dänemark war so klasse. Ich hab einen weiteren tollen Campingplatz für mich entdeckt. Ein Wochenend Rückzugsort, wo ich mich sicher häufiger vergraben werde. Davon muss ich unbedingt berichten.

janellerbrock.blogspot.de hat gesagt…

Das mit dem Campingplatz in DK klingt verheißungsvoll!! Bin sehr gespannt auf weitere Details!! Hmm der müsste dann ja in Süd Dänemark liegen. Ich tippe auf Ostsee, kleines Insel und am besten gleich noch ein hübsches Schloss gleich in der Nähe...

Anonym hat gesagt…

Endlich, Tag 7 ist da. *freu*
Hatte mir schon Sorgen gemacht...
Weiterhin viel Spaß,
Werner

MIC hat gesagt…

Ein schöner gemütlicher Urlaubstag. Zeit haben. Machen, wie schnell man selber will ! Ganz anders als im Alltag.
Schööön.
Die Stadt hat mich nicht beeindruckt. Aber Pieps sieht wieder so zuckersüss aus in ihrem Kleidchen !
Da wo du jetzt bist, ist gleich um die Ecke ... ma gucken wo du morgen längs fährst.
Wegen shitstorm und Stierkampf hast du recht. Ich halte schon weitestgehend die Klappe wegen deiner Fleischeskapaden, aber das wäre dein Meisterstück :-P
Ich freu mich sehr auf die Fortsetzung, es ist ja ungewiss wie es weitergeht.
Schöne Grüsse, M.

Anonym hat gesagt…

@Svenja von Harka
Tja, der 8. Mai, im Westen Deutschlands ist es der Tag der Kapitulation, der Niederlage. Im Osten Deutschlands ist es der Tag der Befreiung. Für die Alliierten ist es der Tag des Sieges. Irgendwie haben alle recht. Ok, meine Vorfahren waren zu der Zeit eher im KZ, im Zuchthaus oder der Strafdivision 999 zu finden. Noch genauer, mein Großonkel war 1942 erfolgreich aus dem Zuchthaus Brandenburg ausgebrochen und hatte sich zur Ostfront durchgeschlagen, mein Großvater hatte weniger Glück und landete bei den 999ern. Letztlich war die Niederlage im Krieg leider ein Gewinn. Ich habe Oswiecim besucht und auch den Ort, den Deutsche in seiner Nähe erbauten. Ich habe die Beweise gesehen und ich brauche keine weiteren Argumente. Ich war an dem Ort, der im kollektiven Bewusstsein der zivilisierten Völker nur als Auschwitz eingebrannt wurde. Deutsch haben wir dort nicht gesprochen. Nein, es besteht dort keine Gefahr für Deutsche. Nur, man möchte ob all des Leides nicht den Anschein erwecken, zum selben Volk zu gehören wie diese Bestien, die dies dort organisierten und ermöglichten. Unsere polnischen Freunde waren erstaunt und positiv überrascht, dass wir uns dies freiwillig anschauten und antaten. Ja, der 8. Mai 1945 war ein Tag der Befreiung, ein Tag des Sieges, für all jene, für die Humanismus noch eine Bedeutung hat. Auch wenn meine Vorfahren im KZ oder Zuchthaus einsaßen, weil sie gegen diese Verbrechen waren, muss man sich immer wieder vor Augen halten, dass die Mehrheit des Volkes diese Verbrechen ignorierte und ausblendete. Auch das deutsche Volk wurde am 8. Mai 1945 befreit und sollte den Tag feiern. Militärisch kennzeichnet der Tag die Niederlage, aber moralisch und ethnisch konnte es nur bergaufgehen und es ging Gott sei Dank in die richtige Richtung, wenn auch mit Verspätung.

elbstrand hat gesagt…

so viel reise-wertvolles an einem pausentag:

der satz isses besonders:
"....Hier scheint beim Essen niemand auf den Preis zu sehen, dafür ist der Parktplatz voller Kleinwagen, während vor ALDI in Kiel Audi, BMW und SUV stehen...." hmmpf, ja!

das foto "am ufer stehen platanen" hat mich richtig umgehauen, da hab ich gegessen :-)

schön, mal einen link von deinem zelt zu haben, das ding ist ja wirklich irre preiswert.

und ja: in france und polen bin ich besonders leise und höflich, denn unsere ahnen waren die bestien, zumindest nahmen sie desinteressiert billigend in kauf und "hatten ihre eigenen sorgen". ich fühle mich dafür verantwortlich und werde sehr leise, wenn solche feierlichkeiten anstehen.

immer dein

elbstrand

Knacki hat gesagt…

Hi Svenja,

einen Monat später ist jetzt die website soweit, dass ich sie hochgeladen habe. Ein paar Kleinigkeiten fehlen noch, Texte müssen teilweise ergänzt werden und ob alles funktioniert wird man sehen ;-) . Ich denke aber so kann man sie erstmal vorstellen. Link: http://www.running-machines.de

Lieben Gruß
Knacki

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja,
wieder `mal ein interessanter Tag den Du da erlebt hast.
Aber ich hab´da ´mal ´ne Frage: Wie machst Du das als Alleinreisende, wenn Du dich auf einen solchen Statdbummel begibst mit Deinen "Wertsachen" (also Navi, iPod usw.)? Schleppst Du alles mit Dir herum, oder hast Du soviel Gottvertrauen und läßt die Sachen im Zelt?
Ich bin auch immer wieder fasziniert über Deine Liebe zum Zelten - hast Du nicht manchmal auch ein ungutes Gefühl allein im Zelt ? Leider sind die Zeiten ja mittlerweile so, dass nicht nur gute und ehrliche Menschen durch die Gegend laufen.

Viele Grüße
Jo

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Jan: Ich war auf der Insel Kegnaes, die kannte ich vorher noch gar nicht und es war einfach klasse. Schon wegen dieses Mörderheißen Wochenendes neulich. Boah. Und kein Schatten am Zelt. Darüber erzähl ich mal bei Gelegenheit.

@Werner: Nein, keine Sorgen, alles in Ordnung mit mir und Tag 7. Ich sitz doch schon über der 8...

@MIC: Diese Jokertage werde ich mir jetzt immer mal wieder gönnen. Früher bin ich ausschließlich an einem Platz geblieben, aber eine Mischung aus Beidem ist mir am liebsten.
Ich weiß doch, wie tapfer du meine Entrecotes erträgst und das finde ich auch ganz prima von dir. Keine Angst, einen Stierkampf mute ich euch nicht zu.
Frankreich ist auf jeden Fall ein ganz tolles Urlaubsland, jedenfalls scheint sich die Reise so zu entwickeln :-)

@Harka: Deine Familiengeschichte ist völlig anders als meine, obwohl meine Leute auch aus Masuren vertrieben wurden. Opa hat da ein großes Rittergut verwaltet, aber ich bin dort nicht hingefahren auf meiner Reise.
Genau diesen Konflikt zwischen Niederlage für ein Land und Sieg für das Gute habe ich gemeint.

@Elbstrand: Dort hast du gesessen? Das ist ja ein Ding! Hätte ich nämlich auch, wenn nicht alles geschlossen wäre am Morgen. So saß ich gleich um die Ecke.
Ja, die deutsche Sparsamkeit. Sie ist eine unserer besten Eigenschaften und eine der grässlichsten zugleich. Am Essen möchte ich nicht sparen und wenn ich es mir erlauben kann, gibt es was Gutes. Frankreich ist DAS Land dafür.
Das Zelt ist wirklich günstig und es ist die 3-Personen Ausführung, aber die braucht man auch mit dem ganzen Gerödel, um sich noch wohlzufühlen.

@Knacki: Danke für den Link, guck ich in Ruhe an. Ich wünsch dir viel Freude an deiner Website.
PS: Warst du neulich in Belgien?

Jo: Ich lasse immer alles im Zelt. Nur wenn ich den Campingplatz verlasse, dann nehme ich Brieftasche, Foto und Tagebuch mit. Sonst bleibt immer alles im Zelt, das Navi sowieso. Mir ist in 35 Jahren Camping noch nie was geklaut worden. Auch den Helm lasse ich immer an der Maschine. Ich stülpe ihn mit den Handschuhen über den Spiegel und verschwinde. Wenn der mal geklaut wird, bin ich angeschmiert, aber ist bisher noch nie passiert. Vielleicht auch, weil es so ein alter Billighelm ist, der keine Begehrlichkeiten weckt.
Nein, ich halte das Zelten für sehr sicher, habe nie was anderes gehört oder erlebt.

janellerbrock.blogspot.de hat gesagt…

Danke für die Info! Da kann man ja echt neidisch auf deine homebase Kiel werden. So ein adrettes Inselchen hätte ich auch gern in meiner Nähe. Und Dänemark finde ich sowieso viel hübscher und gemütlicher als Deutschland. Das muss die frühkindliche Prägung eines Bad Oldesloers sein, der jeden Sommeru bei Ebeltoft verbrachte..

Anonym hat gesagt…

@Svenja von Harka
Mit dem Stierkampf in Frankreich liegst du etwas falsch. Es gibt Stierkämpfe in Südfrankreich und die sind genauso blutig und tödlich für den Stier wie in Spanien. Diese Stierkämpfe sind in Frankreich zwar erlaubt, aber nicht sehr populär. Was es in Südwestfrankreich aber auch gibt, dass sind "Stierrennen". Das ist eine völlig andere Sportart. Bei der werden die Stiere mit abreißbaren Schmuck behängt. Ziel des Wettkampfes ist auf gar keinen Fall der Tod des Stieres, im Gegenteil, das wäre völlig unerwünscht. Das Ziel ist es den Schmuck abzureißen. Auch in Portugal und vielen latainamerikanischen Staaten wie in Mexiko ist der Tod des Stieres vielerorts nicht das Ziel des Spektakels. Erfolgreiche Stiere, die es schafften, dass die Quasten oder was auch immer ihnen nicht innerhalb von 10 Minuten abgenommen werden konnten, werden dort zur Zucht genommen oder teuer als Zuchttiere verkauft. Nach 10 Minuten werden die Tiere aus der Arena entfernt, was mitunter durch den Einlass von Kühen eingeleitet wird, welche das Interesse des Stiers erwecken und alle als Herde abtrotten lassen ... Irgendwie recht menschlich und nachvollziehbar ...

Knacki hat gesagt…

Hi Svenja,

Samstag war ich mit meiner DR-Big in Belgien, aber nur auf der Durchreise nach Aachen.

Lieben Gruß
Knacki

Anonym hat gesagt…

Rasetuer und Tourneur beim Course Camarguaise werden enttäuscht ihre Kokarden zurückgeben, wenn das nicht mehr wenigstens als spielerischer Kampf bezeichnet wird.
Gruss Roland

Pieps™ hat gesagt…

Duuuuuuuu_huuuuu, Bäääjbieh, nur kanns' du mir Geld geb'n, für 'ne Brawo zu kauf'n? Weil da is' bestümmt 'n Posta von die Schäijms Blannt drinn ...oda 'n Schta'schnitt ...

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Jan: Doch, Kiel hat schon einige Vorteile als Startpunkt für Motorradreisen, schon weil hier die Fähren nach Göteborg, Oslo und Klaipeda starten. Meine Lieblingsform der Anreise zu fernen Zielen. Aber auch Dänemark liegt so nah vor der Haustür. Dafür ist der Süden soweit. Seufz...

@Harka: Diese Kämpfe, bei denen dem Stier ein Schmuck abgerissen wird, der zwischen den Hörnern hängt, den meine ich. Der ist typisch für Frankreich und den möchte ich gerne sehen. Aber das mach ich heimlich und leise, wenn Pieps schon schläft und davon erzähle ich nur Claudia :-)

@Knacki: Ah, ok. Ich dachte, du warst vielleicht kurz auf dem Wesercampingplatz.

@Roland: Siehst du, genau die meinte ich :-)

@Pieps: Was hast du nur immer mit dem James Blunt? Magst du den denn so gerne leiden? Na gut, komm, dann geb ich dir 2 Euro und gehst zum Kiosk und holst dir eine Bravo. Aber das Poster mach ich dir an die Wand und nicht wieder du selbst. *denkt mit Grauen an die Substanzen, die Pieps für geeigneten Klebstoff hält*

Pieps™ hat gesagt…

Pöööh, du has' au' von die Schokkelade abgebiss'n. Jaaaaaa_haaaaa, has' du. Bei die Schokkelad'n-Lad'n auf die Straße ... Fümpfdreizehn ma' ...

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Pieps: Ach, Mäuschen. Dieses Lakritzwasser war wirklich nichts für dich. Davon können Kinder ganz doll krank werden. Wir kaufen dir morgen wieder die Lakritz, die du auch darfst und so gerne magst.
Von der Schokolade wollte ich na nur mal ein winziges Stück probieren. Aber die war gut, näh?!

Pieps™ hat gesagt…

Oda ich nimm ausmamsweise ma' Schüpps ... Weil davon wörd man au' nich' krank, näää!? ...

Anonym hat gesagt…

@Svenja von Harka
Dir ist schon klar, dass du nicht in Physik sondern in Chemie gefehlt hast? ;-)
Außerdem würde mich mal interessieren, wie die Schokolade die Hitze überlebt hat. Ich habe da unschöne eigene Erfahrungen machen müsse, die nur ein Kühlschrank nicht zum Desaster werden lies. Ok, die Form hatte danach etwas gelitten ... ;-)

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Pieps: Aus deinem Mund bekommt das Wort "ausnahmsweise" eine ganz besondere Bedeutung. Aber gut, mein kleiner Engel, hol dir eine Tüte Chips aus dem Schrank. Aber bring dir eine Schüssel mit und eine Serviette. *staunt selbst über ihre Naivität*

@Harka: Hah! Ich hatte so gehofft, dass jemand das sagt. Aber nein: Der Louche Effekt ist ein physikalischer, kein chemischer.

elbstrand hat gesagt…

der gestrige tag 8 in france war ohne bild von svenja. nur der tagesabschluss mit den füßen beim abendessen. saber das zählt nicht.

die fotos gefielen mir gut, aber irgendwas fehlte. svenja?!

immer dein
elbstrand

HeikeK64 hat gesagt…

Ich muß gestehen: nach dem Foto mit der Bruchschokolade war ich nicht mehr aufnahmefähig. Das sieht sowas von verdammt lecker aus - und wir wären uns sogar nicht in die Quere gekommen. Ich hätte die weiße bevorzugt ...

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Elbstrand: lach... Es war diesmal kein Tageslicht-taugliches Foto darunter, leider. Aber lieb, dass du das bemerkt hast. Die von Pieps gelingen dafür jedes Mal. Hmpff...

@Heike: Dabei ess ich sonst kaum Süßes. Für eine Bratwurst lass ich jedes Eis stehen. Ich hab die Schokolade nur für Pieps gekauft. Welch eine Tafel das war. Wow...

Pieps™ hat gesagt…

Nur da'f ich au' 'n Wörstschjänn? ... *besonders entzückenden blick aufsetz* ...

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Pieps: *seufz* Du kannst essen, wie eine siebenköpfige Raupe, weißt du das eigentlich? Na gut, du darfst noch eines von den kleinen Würstchen nehmen, aber danach sofort Zähneputzen und ab ins Bett. Ohne Murren und Knurren diesmal, hörst du?

janellerbrock.blogspot.de hat gesagt…

Ich habe diesen wunderbaren Tag, der an der Kanalbrücke beginnt noch gar nicht zu Ende gelesen. Zu den Campern muss ich dennoch gleich was loswerden. Klar, alles Vorurteile.... aaaaber... diese Wohnmobilisten nehmen unter den Campern (Ausnahmen soll es geben) noch eine Sonderstellung ein. WoMo kann kosten was es wolle. Aber blooooss niiiiemals Gebühren für einen Campingplatz berappen. Das könnte den sicheren Ruin bedeuten. Mein Beileid. Das parkt man doch lieber kostenlos direkt neben dem Atomkraftwerk. Nein wie eklig ist das denn???? Sorry, und wenn es der letzte Stellplatz auf diesem Planeten wäre, da würde ich nie nächtigen. Allein der Gedanke an mögliche Strahlung brrrrrrhhhh

Anonym hat gesagt…

Warum nicht mal Erbswurst statt Entrecote. Pieps wäre begeistert.
https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/58750-Erbswurst-WO-kaufen-und-Rezepte-dazu
;) Gruss Roland

Pieps™ hat gesagt…

Erbswors'!? Bjäääääääch ... *hektisch mündchen auswisch* ... BÄÄÄÄÄÄJBIEEEEEEH, NUR KANNS' DU MIR VON DIE SCHOKKELADE GEB'N FÜR MEIN' MUND ZU DÄS'NNFEKTZONIER'N? ... SCHNEEEEEEEEELL! ... *laute würgegeräusche mach* ...

Anonym hat gesagt…

Wat de Mus nit kennt, dat ....:)
Gruss Roland

Pieps™ hat gesagt…

Nur kenn' ich wohl. Weil da kann ma' mämlich au' Eishokki mit spiel'n ... Nur da'f ich ja nie mit Ess'n spiel'n ... Menno!

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Jan: Das mit den Wohnmobilisten denke ich auch manchmal, aber dann sehe ich die vollen Campingplätze und weiß, dass es nur einige betrifft. Natürlich ist es schön, wenn man irgendwo frei stehen kann, aber das muss auch wirklich schön sein dort und nicht nur umsonst. In Norwegen und besonders auf den Lofoten war fast jede Einfahrt/Zufahrt mit Findlingen abgesperrt, damit man da nicht campt. Das zeigt mir, dass es da tatsächlich ein Problem gibt.
Vom AKW Stellplatz muss ich noch mal ein Foto posten, das musst du sehen! Ich hab eins.

@Roland: ICH liebe Erbswurst. Das ist doch so Erbsensuppe in einem Schlauch, oder? Muss man nur aufkochen. Aber Pieps brauch ich damit nicht zu kommen. Schon die Farbe erinnert zu sehr an Rosenkohl. *lach* Du willst ihr nicht gegenübersitzen, wenn sie einen Löffel probiert :-)

@Pieps: Ist ja gut, Mäuschen. Ich weiß ja nun, dass du die nicht so sehr liebst. Nur für dich kaufe ich weiter Entrecote und Schokolade. *lächelt gütig in der Gewissheit, eine gute Mama zu sein*

@Roland: Du sagst es. *seufz*

@Pieps: Erinner mich nicht daran, was du mit der Erbswurst damals gemacht hast. Hmpff...

Pieps™ hat gesagt…

Hihi ... Wie ei'ma', als ich gedacht hab', die Erbswors' wär'n Badetablett'n für in unsare Badewanne, näää!? ... *bei der erinnerung an die sauerei in der badewanne kicher* ...

janellerbrock.blogspot.de hat gesagt…

@Svenja: Auf das Foto freue ich mich schon. Campen mit Gruseleffekt.. Aus meiner Sicht macht so ein Mobil nur Sinn, wenn es (zB wie ein VW Camper) so kompakt ist, dass man damit überall anhalten und ggf. auch übernachten kann. Auf den Campingplätzen tun mir die WoMo Führer eher etwas leid, weil sie - ist das Riesenteil mit seinem Geraffel erst mal abgestellt - nahezu zur Immobilität verdammt sind. Hat man so einen kleinen Wohnwagen, kann man sich einfach mal das nächste Städtchen ansehen oder einkaufen etc. das finde ich sinnvoller. Aber faszinierend ist auch das Campen mit Motorrad und Zelt. Die schnelle, megaflexible und vor allem freie Alternative. Dafür nicht ganz so bequem.

Yaspiz hat gesagt…

Danke SvenJA!

Pieps™ hat gesagt…

... *tour de france berichterstattung guck* ... KRIIIIIIIIE ... Va'flegung ... *kekspackung grabsch* ... Duuuuuu_huuuu, Bäääjbieh, ... mampf schmatz ... nur da wa'n wir au' überall, näää!? ... Außa dass es da keine Va'flegungs-Statzjohn gab mit die Beut'l zum nehm', als wor vorbei gefah'n sin' ... mümmel mümmel schmatz ... Menno!

Anonym hat gesagt…

@Svenja (von Harka)
Dir ist schon klar, dass das ein Test war ;-)
Du hast bestanden.

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja!
Der Tag 9 war wieder sehr interessant und gut zu lesen! Am meisten hat mir der Hinweis auf das "BMW Saharacamp" gefallen, das ich noch nicht kannte. Obwohl ich kein "Herdentier" bin, würde mir das schon gefallen, wenn ich gesund wäre. Aber wahrscheinlich wären meine Fahrkünste dort überfordert. Das ist eine Gegend, die man als Mitteleuropäer wohl normalerweise nicht so oft sieht. - Abenteuer pur! (Dabei waren für mich Montenegro und Albanien schon Abenteuer. Und das ist doch noch "Zivilisation".) Ob ich alleine nach Marokko fahren würde...?
Übrigens: Ich kann mich daran erinnern, dass Du Dich einmal geweigert hast, ein Wasser mit dem Namen "Evian" zu kaufen, weil der Name rückwärts gelesen etwas anderes bedeutet...
Ich freue mich auf Deine weiteren Reisetage!
Liebe Grüße
Thomas R. aus Süddeutschland

Christoph Lüders hat gesagt…

Hallo Svenja,
es ist Sonntag - und heute steht ein genz besonderer Tag online. Wie immer - sehr schön geschrieben - und wenn man selbst drin vorkommt dann liesdt sich deas besonders gut!
Eine schöne Erinnerung an einen schönen Abend.
Ich wünsche Dir noch viele schöne Touren - und wer weiß, vielleicht kreuzen sich unsere Wege noch ein mal.
Beste Grüße aus Hannover
von Christoph!

MIC hat gesagt…

Du bist und bleibst unmöglich.. Kaum glaube ich, ganz gemütlich einen vernünftigen Reisebericht zu lesen, da kommst du mit so einem Knaller wie dem Standardwerk zur Auvergne.
Asterix und Obelix - könnte mich jedesmal kringeln, wenn du mich so unerwartet erwischst :-)

Das mit dem langsamen Tempo ist doch meine Rede ! In Norwegen war ich auch Sonntagmorgen zwischen 60-70 kmh unterwegs, wie soll man sonst die Landschaft geniessen ?!
Wenn du nicht so ein Bewegungs...muffel wärst, müsstest du mal Fahrrad ausprobieren, DAS ist Genuss pur - bis aufs Schwitzen - aber du kriegst einfach alles Schöne der Strecke mit.

Der Tag war so schön beschrieben, dass ich mich selber wie Urlaub fühle.
Also so, als bräuchte ich Urlaub.
:-)))
Nee - du weisst schon.
Schöna Gruss, M.

elbstrand hat gesagt…

ach ja, der war echt schön, der tag. viele svenja-fotos (so viele, als wolltest du nachholen) ziemlich entspannt, so ruhig. france eben. wie wärs mit nem vhs-kurs für nächtes jahr in der bretagne? ich mag diese erwachsene art des reisens, ohne kilometer-/ kilogramm-stress und knie auf dem boden.

immer dein
elbstrand

Anonym hat gesagt…

Fahrrad fahren ... mit dem Rad verschmelzen ..... schwimmen stundenlang - mit dem Wasser eins werden ... das ist es einfach ... und was machst du ... du fährst mit so einem komisches Motorrad durch die Gegend ..
ist das überhaupt ein richtiges Motorrad ... *grübel* .... lachhhhhhhhhhhhhhhhh

Anonym hat gesagt…

http://bazonline.ch/basel/stadt/leggings-in-den-schrank-flipflops-in-die-badi/story/21521325

RM hat gesagt…

Hallo Svenja,

habe eben deinen Reisebericht gelesen, nein eigentlich komplett aufgesaugt und bin begeistert. Leider war ich wieder viel zu schnell am Ende angekommen......

Grüße
Ralf

Pieps™ hat gesagt…

Nur schade, dass ich, als ich aufgegess'n hatte in die Restoronng, schomma alleine in's Bett musste in unsam Zelt un' mich förcht'n, näää!? Weil ich musste wein' ... *anklagend guck* ...

Anonym hat gesagt…

Radverschmelzer und Wassereinswerder sind eindeutig die besseren Menschen. Da beißt die Pieps keinen Faden ab.
Gruss Roland

janellerbrock.blogspot.de hat gesagt…

Anonymus sollte eine Selbsthilfegruppe gründen. Da gibt es sicher eine Menge aufzuarbeiten!

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Pieps: Hmpff. Erinner mich nicht an die Geschichte. Gerade hatte ich angefangen, die zu vergessen. Welch eine epische Schweinerei.

@Jan: In meinem ersten Leben bin ich mit einem Riesen Wohnwagen rumgefahren. So ein Megateil Marke Schausteller's Delight. Wenn wir mit dem Chevy davor auf den Campingplatz gefahren sind, haben die Leute die Wäsche von der Leine geholt: 1 Schwarzkopf (ich), fünf Kinder, zwei Bullterrier und eine etwas zu blonde Blondine. Das war immer eine tolle Show :-)

@Yaspiz: ?

@Pieps: Wir haben ja nun wirklich genug Verpflegung bekommen. Weißt du noch, wie eng dein Bikini am Schluss war? Und nein, der ist nicht eingelaufen, weil der nämlich noch nie mit Wasser in Berührung gekommen ist. Aber das kann ja noch keiner wissen...

@Harka: Doppeltest, ätsch :-)

@Thomas R.: Ja, das wäre sicher was für dich, das Saharacamp. Hoffentlich klappt das irgendwann mal wieder. Für mich wären es zuviele Menschen. Abenteuer muss man alleine erleben, oder bestenfalls mit einem, oder zwei Freunden.
Marokko? Ich habe schon oft daran gedacht, aber bin mir nicht sicher, weil ich den Kulturkreis fürchte. Wann habe ich zuletzt etwas Gutes von dort gehört? Vielleicht überwinde ich das eines Jahres und fahre dorthin. Aber dann müsste Pieps ein Kopftuch bekommen.
Ja, das Evian... lach ... Dass du das noch weißt. Bei MC hatten sie kein anderes und der Name sagt in dem Zusammenhang eine Menge: Es war teuer :-)

@Christoph: Danke dir. Ja, das war ein schöner Abend, auch wenn es das schlechteste Entrecote der ganzen Reise war, aber der Wein und das Brot waren prima. Und der Pastis...

@MIC: lach... Den Band habe ich mir extra im Comic Book Shop bestellt. Wir haben einen ganz tollen an der Ecke. Und tatsächlich erkennt man einiges daraus wieder, aus dem Arvernerland.
Ja, Norwegen ist DAS Land zum langsamen Fahren. Eine Menge Straßen waren so eng und kurvig, dass 70 gar nicht zu schaffen wären, ohne sich umzubringen.
Bewegungsmuffel? Ich? Stimmt. Meine verrückte Mountainbike Zeit, in der ich auf Zeit "meine Runde" gefahren bin, ist lange vorbei. Doch den Reiz des Langsam-Fahrens, den verstehe ich gut.

@Elbstrand: Je älter man wird, desto geringer ist die Ausbeute akzeptabler Bilder, die ich auch zeigen mag. Aber das geht wohl allen Frauen so. Meine Milly Cyrus Phase ist lange vorbei :-)
Das habe ich auch schon überlegt mit dem Kurs, aber der ist vorrüber in Kiel.
Die Bretagne ist klasse, aber 1.500 km Anreise für ein relativ kleines Zielgebiet. Darüber muss ich noch nachdenken. Es gibt soviele Ziele, die ich noch heimsuchen möchte.
"Erwachsene Art des Reisens". Hmpff... Gar nicht! :-)

@Anonym: Ich bin früher auch gern geschwommen, aber nun nicht mehr. Nein, ein richtiges Motorrad ist die KLX sicher nicht. Jedes Baby weiß, dass ein richtiges Motorrad bei genau 800 ccm beginnt. Dafür aber ist die KLX eine richtig tolle Enduro.

@Anonym: Modetipps aus der Schweiz? *gröhl* Das ist wie "Svenjas beste vegane Rezepte". Da bist du aber ganz schön reingefallen, Baby.

@RM: Danke Ralf, ich freu mich über das nette Feedback.

@Pieps: Du musstest ins Bett? HAH! Dir war schlecht, weil du von allen Tellern alle Reste und aus allen Gläsern alles getrunken hast. Und dann wolltest du in die Heia. Aber du hast so selig geschlummert, als ich dazu gekommen bin. Wie mein kleiner Engel.

@Roland: Nein, beißt sie nicht, da hast du Recht. Woher dieser merkwürdige Spruch wohl kommt? Mäuse, die Fäden abbeißen?

@Jan: Dabei mag ich Radwanderer, die sind mir unterwegs immer am nächsten, weil ihre Art zu reisen unserer so ähnelt. Nur nicht die mit Sendungsbewusstsein :-)

Anonym hat gesagt…

http://www.swr.de/blog/1000antworten/antwort/1155/woher-kommt-die-redewendung-da-beist-die-maus-keinen-faden-ab/

:-)

LG Roland/Nürnberg

Anonym hat gesagt…

Auch wenn ich der Meinung bin, dass der Spruch von einem Kreuzritter aus der Auvergne stammt, kann man sich mehrere Reime drauf machen.
https://de.wiktionary.org/wiki/da_bei%C3%9Ft_die_Maus_keinen_Faden_ab
Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt.
Gruss Roland/Nichtnürnberg

Christoph Lüders hat gesagt…

Zu Marokko: Ich hatte da ja auch erst Respekt vor - anderer Kontinent, anderer Kultuirkreis und so, Deshalb bin ich erstmal zum Saharacamp, um zu sehen wie das Land so funktioniert und dabei nicht ganz alleine dazustehen.
Aber im Nachhinein wäre das nicht nötig gewesen. Marokko ist von der Mentalität nicht weit von Südeuropa weg und der langjährige französiche und spaniche Einfluß ist noch deutlich spürbar. Insgesamt ist Marokko einfach zu bereisen - gute Infrastruktur und bevölkert von sehr freundlichen und geduldigen Menschen.

Pieps™ hat gesagt…

BA_NNA_NNAAAAAA ... hihi ... Nur ich bin 'n kleina Troll, näää!? ... *fröhlich grins* ...

Anonym hat gesagt…

@Harka: "Deine Familiengeschichte ist völlig anders als meine, obwohl meine Leute auch aus Masuren vertrieben wurden. Opa hat da ein großes Rittergut verwaltet, aber ich bin dort nicht hingefahren auf meiner Reise.
Genau diesen Konflikt zwischen Niederlage für ein Land und Sieg für das Gute habe ich gemeint. "

Dies spiegelt meiner Meinung nach ein weiteres Problem dar, mit dem Du dich auch nicht auseinander setzen möchtest.
In Deinem Blog vermisse ich nach wie vor Beiträge, die sich mit Deinen vielen leiblichen Kindern befassen.
Haben die denn noch nie Fragen an Dich gestellt bei dem, was Du hier so online bringst?
LG

Funny Fundurina hat gesagt…

@Anonym: Es ist völlig normal, dass Kinder nicht in den Blogs ihrer Eltern auftauchen wollen. Das muss man respektieren und es lässt keinerlei Rückschlüsse auf irgend etwas zu.

Du bist vermutlich nicht Svenjas Kind, aber du ziehst es ja auch vor, anonym zu bleiben.

LG Irina

Anonym hat gesagt…

Zum Thema "Privatleben":
Ich finde, Svenja erzählt schon sehr viel von sich hier in der "Öffentlichkeit". Aber sie hat auch ein Recht auf Dinge, die privat bleiben sollen.
Was sie auf ihre unnachahmliche Art und Weise erzählen will, das lese ich auch gerne und fühle ihre Gefühle mit. Aber niemals will ich irgendwelche "Erwartungen" an sie richten, dies oder jenes zu berichten.
Wer mehr "Privates" von Leuten lesen will, kann sich ja durch die "Regenbogenpresse" lesen.
Thomas R. aus Süddeutschland

Pieps™ hat gesagt…

Duuuuuu_huuuu, Bäääjbieh, nur kanns' du mir au' bald ma' 'n' Reg'nbog'n an Himm'l 'flück'n damit ich den press'n kann? Weil sieht bestümmt voll schön aus. Nur den häng' ich dann über unsa Betti ... Abba auf meine Seite ... Jaaaaaa_haaaa, weil hab' ich ja dann gepresst ... ERSTA ÜBER MEINE SEITE HÄNGA OHNE STREIT !!! ...

Anonym hat gesagt…

Was macht man bis zum zehnten Reisetag? Genau.
Geier gucken: http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=40640
oder Motorradsurfen: https://www.youtube.com/watch?v=lDi9uFcD7XI
Gruss Roland

Anonym hat gesagt…

Noch immer nicht Sonntag. Wie wär`s mit Wintersport bis dahin?
https://www.youtube.com/watch?v=lwaJwaTyOB4
Gruss Roland

janellerbrock.blogspot.de hat gesagt…

Ich vertreibe mir die Wartezeit einfach mit meiner eigenen Reise nach Frankreich. Soweit es funzt, blogge ich direkt von der Fahrt. Wer Lust hat kann ja mal reinlesen und gerne auch Tipps und Kommentare abgeben.
Gruß Jan

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