...ein bischen transgender gibt's nicht! Ob Rock oder Hose sei völlig egal, denn die Leute kennen mich ohnehin nur noch als Svenja.So bin ich also heute morgen an einem wunderschönen Montag zum ersten Mal im Rock zur Arbeit gegangen. Um nicht gleich ganz so doll aufzufallen dachte ich mir: nimm lieber nicht so viiiieeeel Rock. Also zog ich meinen schokobraunen Mini mit den passenden Stiefeln an :-)
Ich bekam ausnahmsweise keinen Parkplatz und durfte ein ganzes Stück zum Eingang stöckeln.
Wow! Welch ein tolles Gefühl mit dem Wind an den Beinen.
Ich fühle mich absolut wohl und bin heute ziemlich viel im Amt herumgelaufen, um mich (..und die Kollegen) an den neuen Look zu gewöhnen. Ich habe zwar ziemlich viele erstaunte Blicke geerntet, aber das wars dann auch schon.
Oh, Lucky ME!
Mein Plan ist es herauszufinden, wieviele Tage hintereinander ich es schaffe, im Rock zur Arbeit zu gehen. Wenn ich jeden Morgen ein Foto mache, wird es eine richtig schöne Fotogalerie aller meiner Röcke werden :-)
..und das sind nicht eben wenige..
3 Kommentare:
Ja - ich lese gerne - und ich lese besonders gerne - was Menschen schreiben - die auch zu dem stehen - was sie von sich geben ...
@Alfredo: Oh, wie nett. Der erste Kommentar zu diesem Posting, dabei ist es für mich eines der ganz Wichtigen in diesem Blog.
Ich bin stolz darauf, dass ich mich so durchgesetzt habe, aber ich hab auch endlose Tränen vergossen. Manchmal dann, wenn ich meine Bürotür von innen zugeschlossen hatte. Das passiert mir nur noch sehr selten, aber es geschieht noch dann und wann. Aber ich gehe gestärkt daraus hervor.
Die Ebenen - die uns immer wieder in Schmerz versinken lassen - stärken unsere Fähigkeit - irgendwann - reines Mitgefühl zu empfinden ...
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