Mittwoch, 1. August 2012

30 Jahre bei der Polizei

Die Stubentür fliegt auf. Mein Zugführer und zwei Gruppenführer treten ein. Ich springe auf, knalle die Hacken zusammen und brülle mit hochrotem Kopf: "Stube 333 mit vier Beamten vollständig zur Stu­ben­durch­sicht angetreten."

"Rührt euch", brüllt der Zugführer. "SCHRÄNKE AUUUF....!" und zieht dabei das U in die Länge, damit es noch eindrucksvoller wirkt.

Freitags ist Stubendurchgang und erst danach werden wir ins Wochenende entlassen. Das heißt, natürlich nur, wenn keine schweren Verfehlungen festgestellt werden.

Wie das eine Mal, als eine Flasche Punica einen klebrigen Ring in meinem Spind hinter­lassen hatte. Oder als eine Patronenhülse in den Sohlen meiner Stiefel steckte, die ich mir wohl auf dem Schießplatz eingetreten hatte.

Ist das wirklich schon 30 Jahre her? Die Tinte auf meinem Abizeugnis ist noch nicht ganz trocken, da stehe ich am 1. August 1982 vor dem großen Tor der Polizeikaserne in Eutin. Es ist Sonntag. In der Rechten eine Tasche mit Klamotten, in der Linken das Schreiben der Polizei, dass ich angenommen bin und mich ab sofort KKA nennen darf, Kriminalkommissarsanwärter.

Die nächsten Monate lernen wir viel Praktisches, einiges Überlebenswichtige und manches eher Unnütze. Endloses Marschieren durch die Wälder um Eutin, Einsatztraining, Geländeläufe, Selbstverteidigung, Polizeikette, Wasserwerferausbildung, Waffenkunde, Schießausbildung, Einsatztaktik, Kartenkunde, eine Ausbildung zum Rettungsschwimmer, Orientierung mit dem Kompass im Gelände, Erste Hilfe, ein Schreibmaschinenkursus und dazwischen immer wieder Sport und Waldläufe. Außerdem lerne ich wie man ein Bett richtig macht, Parkett spänt und bohnert, Toiletten schrubbt und Hemden auf DIN A4 zusammenlegt. Mein Vater, selbst Offizier der Bundeswehr, nannte das ironisch: Den Prozess der Menschwerdung einleiten.

Nach der Grundausbildung dann mein Studium an der Verwaltungsfachhochschule in Kiel Altenholz. Damals bin ich zum ersten Mal nach Kiel gekommen, in die große Stadt, und habe mich sofort in sie verliebt. Hier möchte ich leben und arbeiten.

Drei Jahre dauert das Studium in Kriminalistik, Kriminologie, Spurensicherung, Strafrecht, Bürgerlichem Recht, Verwaltungsrecht, Einsatzlehre, Staats- und Verfassungsrecht, Verkehrsrecht, Berufsethik, Soziologie, Psychologie und einigen anderen Fächern. Die beste Zeit des Studiums waren die Praktika bei verschiedenen Kripo­dienststellen, denn von Anfang an bin ich gut mit den Kollegen und auch mit dem polizeilichen Gegenüber klargekommen.

Heute bin ich genau 30 Jahre bei der Kripo und ich bin noch immer gerne Polizistin. Es ist ein guter Beruf und ich mag die Tätigkeit, die oft abwechselungsreich und interessant ist, aber immer viel mit Menschen zu tun hat. Und ich genieße die Fürsorge, die ich von meinem Land erhalte, die Unterstützung, das "Zu seinen Beamten halten".

Zweimal habe ich das am eigenen Leib erfahren, zuerst nach meinem schweren Dienstunfall 1993, als ich mir das Genick gebrochen habe und dann bei meinem Switch von Sven zu Svenja. Beide Male hat man mich nicht im Stich gelassen, sondern mit der ganzen Kraft einer großen Behörde unterstützt.

Dafür lasse ich meine Polizei auch niemals hängen: Acht Monate nach dem Unfall war ich zumindest stundenweise wieder im Büro und für diese Sven-zu-Svenja-Sache bin ich dem Dienst keinen einzigen Tag ferngeblieben. Wie sagte mein Vater immer, wenn etwas Unangenehmes bevorstand: Da kneift man die Arschbacken zusammen, dass ein Fünfmarkstück die Prägung verliert und geht da hin!

Manchmal geht mir das Konservative so einer Behörde total auf den Geist. Das Umständliche, der Dienstweg, das Unbewegliche, dann geht mir manches nicht schnell genug. Die Welt verändert sich und wir als Polizei verändern uns mit, aber das können wir leider nicht in Echtzeit, so dass es manchmal eine gefühlte Ewigkeit dauert, bis eine neue Entwicklung bei uns angekommen ist. Aber gerade diese Beständigkeit und Verlässlichkeit ist zugleich auch unsere Stärke.

Neun Innenminister habe ich in den vergangenen 30 Jahren verschlissen, der erste war Uwe Barschel, mein Innenminister während ich noch in der dritten Hundertschaft in Eutin war. Inzwischen habe ich den zehnten am Wickel, Andreas Breitner, der zwei Jahre nachdem ich in Altenholz fertig war, dort angefangen hat. Zehn Jahre lang war unser neuer Innenminister selbst Polizist in Schleswig-Holstein. Ein Kollege also.

Fazit: Zehn Jahre noch, dann werde ich selbst außer Dienst gestellt. Über 40 Jahre werde ich dann gedient haben. Bin jeden Tag aufgestanden, habe mich presentable gemacht und bin fit und ausgeruht, gewaschen und gekämmt zum Dienst erschienen. Habe Aufregendes getan, Bürokram erledigt, habe mich gehauen, mich gelangweilt, bin verletzt worden, habe mich über Innerdienstliches geärgert, über Kollegen aufgeregt, mit ihnen gefeiert und gelacht und bin immer anständig bezahlt worden. Freue ich mich auf meine Pensionierung? Nein, das sicher nicht, aber meine Pension, die habe ich mir dann verdient.

Kommentare:

Alexander hat gesagt…

Ich find es immer wieder schön, wenn Menschen nach so vielen Berufsjahren insgesamt mit einem positiven Fazit auf Ihr Berufsleben zurückblicken können.

Gruß aus SB

Alexander

Christine Beck hat gesagt…

30 Jahre Dienst??? Das kann doch überhaupt nicht sein, soooooooo alt bist Du doch noch gar nicht. :-p

Marilette hat gesagt…

Die Schreiberei (u. a.) ist wohl immer auch Erinnerung, Auseinandersetzung und Würdigung des Vergangenen, selbst wenn dies oft schmerzhaft-(schön) ist und scheint so einige Prozesse
bei dir auszulösen. Zwischen den Zeilen kann man lesen, insbesondere in den Zitaten deines Vaters. :-)
Hier drei Zitate für dich, Svenja, die Schreiberin:
"In die Welt zu gehen, ist deswegen für einen Schriftsteller nötig, nicht sowohl damit er viele Situationen sehe, sondern selbst in viele komme."
(Lichtenberg)
"Man muß erst zum Leben aufstehen, bevor man sich niedersetzt zum Schreiben."
(Henry David Thoreau)
"Geistiges möglichst ungeistig, sinnlich, heiter, unscheinbar zu sagen: es bleibt das letzte Ziel des Schriftstellers."
(Alfred Kerr)
Du schreibst von Tag zu Tag besser! Tag 8, WoW!
LG´s

Sabienes hat gesagt…

Du bist wahrscheinlich die einzige von den "grünen Freunden", der ich jemals zum Dienstjubiläum gratuliere ...
Also: Herzlichen Glückwunsch!!!
Sabienes

Alice hat gesagt…

Mein Papa muss Ende Oktober in Pension gehen, mit exakt 60. Nicht mal das Jahr darf er fertig machen. Hinter ihm liegen 40 Jahre und er wäre gerne geblieben... Bin mal gespannt ob wir uns in 10 Jahren noch lesen und ob du es dann genauso bedauern wirst wie er gehen zu müssen...

PicDame hat gesagt…

was Christine schreibt, war auch mein erster Gedanke: man sieht Dir nicht an, dass Du schon 30 Jahre arbeitest :-))

Ich gratuliere Dir, aber vor allem Deinem Arbeitgeber, zu Deinen 30 Dienstjahren - ich bin sicher, Dein Brötchengeber weiss auch was er an Dir hat!

Auf dem Foto siehst Du aus wie Roy Black,

viele liebe Grüße,

Birgit

Frau Vau hat gesagt…

Gratulation - 30 Jahre, das ist eine lange Zeit.. Es ist schön, wenn jemand seinen Beruf so sehr mag wie du!

Anonym hat gesagt…

Meinen herzlichen Glückwunsch ,liebe Svenja.

Nur wer lange in einer Firma oder Behörde ist,der weis auch was es heißt .
z.b. die Verantwortung für sein Tun vor 10Jahren oder länger zu tragen.
Leute ,die oft den Job oder Firma wechseln sind davon weitgehend frei.

Also sag deinen Kollegen und Vorgesetzten das sie mächtig Glück haben mit dir und das auch dir gegenüber ruhig bemerken können:-)

Grüß Dich
FranceR

Castorp hat gesagt…

Ich schliesse mich den Glückwünschen an. Schön, wenn ein Arbeitsverhältnis nicht nur auf gegenseitigem Nehmen, sondern auch auf gegenseitigem Geben beruht.

Etwas würde mich noch Wunder nehmen. Wie bist du damals eigentlich auf den Beruf Polizist gekommen? Hat die damalige Motivation noch mit der heutigen Motivation zu tun oder hat sich das komplett verändert?

Die Kichererbse hat gesagt…

Das würde mich natürlich auch mal brennend interessieren :)

Herzlichen Glückwunsch!

Öre hat gesagt…

Hej Svenja,

auch ich gratuliere dir; dann bist du ja schon ein Dino. Gabs denn wenigstens eine Prämie für die nächste Ausfahrt mit Pieps?

Lieben Gruß von Birgit

Indication hat gesagt…

Ja, da gratuliere ich auch mal ganz fix. Das ist eine Leistung. Du kannst stolz sein auf dich. Zu gern wüsste ich, was du in all den Jahren erlebt hast, so dienstlich, meine ich. Ein halbes Leben... Arbeitsleben...
Feiere schön!
LG Indication

Frau Mahlzahn hat gesagt…

Du hast Dir mal das Genick gebrochen??? Wie ist das denn passiert -- und Göttin sei Dank, dass Du es überlebt hast!

Das ist ein schöner Bericht, den Du da geschrieben hast, man merkt die Freude am Beruf, und so was ist immer wieder schön.

Sag' mal, kennst Du die Krimi-Cops? Das sind Polizisten aus Düsseldorf, die bislang drei Krimis veröffentlicht haben, und ich hab' mich vull weggehauen beim Lesen, ;-).

So long,
Corinna

Schlaflos in Essen hat gesagt…

Hi Svenja,
na da ist doch mal eine Gratulation fällig. Ich wünsche dir das du auch die nächsten Zehn Jahre voller Kraft und Freude am Ball bleibst.

Alles liebe von Schlaflos in Essen

Hexe hat gesagt…

Herzlichen Glückwunsch zu den 30 Dienstjahren und dazu, dass dein Beruf dir immer noch Freude macht.

zimtapfel hat gesagt…

30 Jahre bei der Polizei? Wow, dann hast du also mit zwei Jahren da angefangen! ;-)

Das mit dem Genickbruch hast du glaube ich schonmal irgendwo erwähnt, aber ich finde es immer noch ganz schön heftig. Ich habe als Kind mal gelernt, das man da in jedem Fall dran hopps geht...
Und ich freue mich immer sehr über dich als Polizistin und auch über deine vorwiegend positiven Erfahrungen in dem Laden. Weil sich damit nämlich so nette Zeitgenossen, die die Freunde und Helfer leider nur als entmenschlichte "Bullenschweine" sehen können, wunderbarst auskontern lassen.

Herzlichste Glückwünsche zum 30jährigen Dienstjubiläum! So jung, wie du noch wirkst, lassen sie dich da locker nochmal 20 statt nur 10 Jahre dranhängen.

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Alexander Ja. das finde ich auch und dabei ist es einerlei, welcher Beruf das ist. Gibt es das heute überhaupt noch außer im Staatsdienst, dass man ein Leben lang denselben Arbeitgeber hat?

@Christine: lach....oh, danke schön, Christine. Das geht runter wie Öl.

@Marilette: Das ist aber ein guter Gedanke. Sich mit dem Schreiben zugleich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Ja, das stimmt tatsächlich. Und so sind es 30 Jahre Polizei in a Nutshell geworden.
Danke, Marilette.

@Sabienes: Ich trage ja gerade kein grün, bzw. blau. Kripo hat keine Uniform (außer Jeans uns Schimanskijacke).
Nein, nein, diese Sichtweise auf die "grünen Schergen" ist zu begrenzt. Gerade beschäftigt mich die Geschichte um Marc Dutroux so sehr, weil seine Komplizin jetzt frei kommt, und das ist ein Bereich, in dem ich meine Arbeit sehe.

@Alice: Dann hat dein Papa die volle Dienstzeit abgeleistet. Puh, eine lange Zeit ist das. Letztlich weiß die Öffentlichkeit nie, was wir da alles getan und erlebt haben. Man spricht auch selten drüber und wenn, dann nur mit Kollegen. Das ist eben der Beruf. Ich bin selbst gespannt, ob es mir schwerfallen wird, in 10 Jahren Zivilistin zu sein. Und was ich mit der ganzen freien Zeit machen soll.

@PicDame: Danke, Birgit, das ist lieb von dir. Ich fühle mich auch noch nicht alt. Wie 50 schon, aber eben nicht alt. Roy Black? Oh, ja an den erinenre ich mich. Der war Einsatztrainer in der zweiten Hundertschaft, oder...? :-)

@Frau Vau: Danke, Frau Vau. Ich habe Glück, dass ich offenkundig den richtigen Beruf für mich gewählt habe. Aber immer war ich mir dessen auch nicht sicher.

@FranceR: Danke dir. Ich habe nie einen anderern Arbeitgeber gehabt, ich kann mir gar nicht vorstellen, wie das wohl ist, wenn man wechseln muss. Schlimm sicher.

@Castorp: Das sehe ich auch so: Geben und Nehmen. Es giebt den Begriff der "vollen Hingabe an den Beruf" im Beamtenrecht, dafür erwarte ich aber auch die passende Fürsorge, die allerdings im Laufe der Jahrzehnte immer mehr zusammengestrichen wurde, auch wenn sie immer noch gut genug ist.
Warum ich das geworden bin? Gerade habe ich meine alte Bewerbung gefunden: "Weil ich aktiv an der Verbrechensbekämpfung teilnehmen will."
Ich habe es oben schon einmal geschrieben: Gerade beschäftigt mich die Geschichte um Marc Dutroux gedanklich wieder sehr, weil seine Komplizin jetzt frei kommt. Diese Motivation, den Schwachen zu helfen, den Opfern von Verbrechen, das ist noch immer jeden Tag meine Motivation. Polizei ist so viel mehr als Verkehrskontrolle. Damit hatte ich nie zu tun, obwohl es genauso wichtig ist. Aber immer dann, wenn es um Verbrechen gegen Kinder und Schwächere geht, dann weckt das meinen Beschützerinstinkt und ich möchte etwas dazu beitragen, um das Unrecht aufzuklären und einen Teil wieder gut zu machen. Klingt so schwülstig, war aber schon vor über 30 jahren so und ist es noch heute. Da hat sich auch für Svenja nichts geändert.


@Kichererbse: Siehe Castorp...

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Öre: Ein Dino, hmpfff... Nein, im Ernst, eine Prämie gibt es nicht. Das ist ja kein offizielles Dienstjubiläum. Das ist nur das 25 jährige und die 40.

@Indication: Es ist wirkich fast ein halbes Leben. Ja, ich habe tatsächlich viel erlebt, aber darüber darf man eben nicht schreiben oder sprechen. Außer die Kollegen untereinander und die interessiert es gegenseitig nicht, weil sie eben so alle Ähnlches erlebt haben.

@Frau Mahlzahn: Ja, habe ich. Ein Unfall im Dienst, wie er ab und zu vorkommen kann. Aber ich war gut versorgt.
Nein, die Krimi-Cops kenne ich nicht. Ich googel das mal. Danke, Corinna.

@Schlaflos in Essen: Ich danke dir und ich glaube, das bekomme ich auch hin. Mein Beruf macht mir Freude wie eh und jeh. Was nicht heißt, dass ich jeden Tag gerne so früh aufstehe, aber ich tue es eben. Und ich weiß genau, was mein Papa dazu sagen würde... Aber dazu bräuchte ich ein 5-Mark Stück.

@Hexe: Danke Hexe, wie lieb von dir. Und ticker mir mal, wenn du doch weiterblogst, bitte.

@Zimtapfel: lach... ganz genau, mit 2 Jahren angefangen. Du bist süß.
Du hast natürlich Recht, aber solange das Rückenmark nicht durchtrennt ist, kann man das überleben und dieses Glück hatte ich. Inzwischen ist das nur noch eine Erinnerung, eine Narbe und ein nicht zur Seite gucken können. Aber was ist da schon groß zu sehen...? Die Entrecotes stehen immer genau vor mir :-)
Ich hoffe, dass ich nicht wirklich noch dranhängen muss. Freiwillig ist ok, wenn es mir gut genug geht, aber müssen ist doof. Ich soll nach heutigem Stand bis 60 Jahre und 11 Monate, glaube ich.

Lily hat gesagt…

Svenja, Besteste Kripotante der Welt, meinen Glückwunsch zu den ewigen Gelübden der öffentlichen Armut (wie mein alter Chef gern sagte...) Du hast im Großen und Ganzen so Recht. Wenn auch meine Milde heute morgen arg litt, als mir mal wieder klar wurde, dass ich noch doofe 18 Jahre "muss". Mit Ende 40 wird einem da schon mulmig. Aber ich steh auf jede, die gerne im ÖD arbeitet, weil es mir im Grunde auch so geht. Prima Ausbildung, alles in allem, viele wirklich interessante Einsatzgebiete- was will man schon mehr in diesem Leben.
Und ich bin immer noch sehr froh mit dir, dass dein Rückenmark so zäh war! Uns wär doch was entgangen... und dir erstmal. Lecker Entrecôte nach Kiel,
Lily

Pieps™ hat gesagt…

Nur ich nehm' Schammpannja ...

petra hat gesagt…

hallo svenja,

dein beruf scheint dir immer noch spaß zu machen. ich finde es schön, wenn jemand es so getroffen hat.
und das die dienststelle, in der du arbeitest, hinter dir steht und du nicht gemobbt wurdest.

ich wünsche dir, das du auch die zeit bis zur pensionirung noch gerne dort hingehen kannst.

alles liebe

petra

petra hat gesagt…

ups, was vergessen,

zur dutroux-sache.....

ich war opfer von übergriffen....
ich kann die angst der opfer und der hinterbliebenen verstehen, die wut, das unverständnis...
genausowenig wie ich die "milden" urteile für missbrauchstäter verstehen kann.

von dem was ich über deine tätigkeit bei der polizei gelesen habe kann ich dir nur umsomehr eine erfolgreiche arbeit wünschen.

in diesem sinne, schnapp sie dir

petra

Anonym hat gesagt…

Ich möchte Dir auch zum Dienstjubiläum gratulieren!
Viele liebe Grüße

Jenny

(die immer wieder Deine Seite besucht und als "Er" zum Dienst geht - auch wenn es drinnen anders aussieht ..... sorry, ich habe nicht den Svenja Mut )

Maike/ eule hat gesagt…

Lach - bei mir waren es letztes Jahr am 01.10. 25 Jahre, wir nannten uns RIAs (Regierungsinspektoranwärter) und die Uniformen trägt die andere Hälfte von meinem Verein, aber sonst: Kenne ich irgendwie... und würde es auch wieder machen

Alles Gute für die restlichen Dienstjahre Maike/ eule

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Lily: Oh, danke Lily. Doch, das habe ich immer rausgehört, dass du gerne im ÖD arbeitetst, auch wenn du manchmal mit deinen Leuten geschimpft hast, aber wem geht das nicht so? Ja, zähes Rückenmark hat was für sich. Ich warte ja immer noch, dass du dich wieder aufs Motorrad schwingst und die Welt eroberst. Und die Entrecote-Party findet am Samstag statt.

@Pieps: Du, mein kleiner Schatz, bekommst deinen Piratensekt in der lila Flasche, den du so gerne magst. Kaufen wir morgen ein.

@Petra: Ja, der Beruf macht noch immer Spaß, bzw. knechtet mich nicht so sehr, dass ich ungerne hingehen würde. Wenn du selbst Betroffene warst, nein bist, dann verstehst du, weshalb ich es so schlimm finde, dass sie die Dutroux Tante jetzt rausgelassen haben. Das war doch alles erst gestern...

@Jenny: Ach, Jenny, danke schön. Dann lebe ich das für dich mit, aber vielleicht wird das Leiden irgendwann so groß, dass du doch noch den Mut findest und glaube mir: Es ist wunderbar!

@Maike: Ja, dann bist du eine Kollegin. An mein 25-jähriges erinnere ich mich nicht gerne. Da hatte ich noch so viel Ärger mit meiner Vergangenheit, dass alles andere davon überdeckt wurde. Deshalb feiere ich mein Dreißigstes ganz besonders.

Alexander hat gesagt…

Ich denk schon, daß es das nach wie vor gibt, aber sicher nicht mehr so oft wie früher...

Ich selbst bin inzwischen fast 25 Jahre im Berufsleben, hab aber in der Zeit immerhin 3 Arbeitgeber gehabt.

Grüße aus SB

Alexander

Anonym hat gesagt…

Oh.Mann. Ich hab gerade das Foto angeschaut und mir die ganze Zeit gedacht "Boa, hat Svenja sich verändert...". Bis ich dann darauf gekommen bin, daß Du damals ja noch Sven warst. *ähäm* Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum! *sektflasche schwenk*
Steph

Inka hat gesagt…

Schön, dass Du nach 30 Jahren Deinen Job immer noch gerne magst. Das ist ja eher selten. Die meisten haben doch mit 50 schon resigniert und reißen nur noch die Jahre bis zur Pensionierung ab.
Obwohl (oder gerade weil) ich Beamtentochter bin (mein Vater war bei der Justiz), wäre so ein Job in einer Behörde absolut unvorstellbar, denn für mich ist die persönliche Freiheit ganz besonders wichtig und deshalb bin ich auch schon früh in die Selbständigkeit gegangen. Allerdings kann es vielleicht auch ganz angenehm sein, wenn man so "umsorgt" wird und jeden Monat pünktlich sein Gehalt auf dem Konto hat.
Wie auch immer, auf jeden Fall freue ich mich für Dich, dass Du nach wie vor Spaß bei der Arbeit hast, und gratuliere Dir zum Dienstjubiläum! Hat Du denn wenigstens von Deinen Vorgesetzten Blumenstrauß, Urkunde und Sondergratifikation bekommen, oder sind diese Aufmerksamkeiten auh schon dem Rotstift zum Opfer gefallen?
Liebe Grüße und gute Wünsche für die nächsten zehn Jahre im Job!
Inka

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja,

ich bin erst gestern auf deinen Block gestossen
und habe ihn bis eben grade von Anfang bis Ende
gelesen! Wirklich !!!

Ich muss sagen ich bin überwältigt und möchte
dir an dieser Stelle nicht nur zu deinem
Dienstjubiläum gratulieren, sondern zu ALLEM
was du bis jetzt erreicht hast.

Ich habe deinen Block mit sehr viel freude aber
auch ein bisschen Neid gelesen ;-)

Ich selber fühle mich wohl ähnlich wie du es
früher getan haben musst. Aber auch ich (mit
erst 27) habe eine Familie, die ich für meine
"weibliche" Seite nicht aufgeben will...

(Was in Zukunft ist kann ich jetzt natürlich
noch nicht sagen :-) )

Ich bin da denke ich etwas schizophren!? Ich
bin sehr gerne ein Mann aber dann doch wieder
lieber eine Frau!? Naja ist ja auch egal...

Hier geht es ja schliesslich nicht um mich :D

Also, allesLiebe und Gute auf all deinen
weiteren Wegen und "Abenteuern"... Ich werde es
ab jetzt auf jeden Fall ein wenig mitverfolgen ;-)

viele liebe Grüße

Sascha (und manchmal Sarah) :-)

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Alexander: Das lese ich gerne, danke Alexander. Es wird soviel Negatives aus dem Arbeitsleben berichtet, dass das Positive meistens zu kurz kommt, weil es nicht genannt wird. Aber wir, näh...?!

@Steph: lach.... Und ich hab mich überhaupt nicht verändert, näh...?! Nicole war meine große Liebe und ich wollte schon damals so sein wie sie. Hat ja nun auch hingehauen. Inzwischen fährt sie die KTM :-)

@Inka: Doch, ich arbeite ausgesprochen gerne in einer Behörde. Die Alternative wäre ja nur mit Pieps zusammen eine private Detektei zu eröffnen, dann wäre ich auch selbstständig. "Pieps und Partner - Fälle aller Art". Nein, im Ernst, ich wollte nie selbstständig sein. ich brauche mein regelmäßiges Gehalt und den Urlaub.
Nein, zum 30. gibt es nichts, das ist offiziell kein Dienstjubiläum. Das habe ich erst wieder zum 40. Dann gibt es wieder ein Posting. Falls es den Blog dann überhaupt noch gibt.

@Sarah: So war es bei mir mit 27 auch noch. Ich hatte meine weibliche Seite gut im Griff und konnte auch als Sven glücklich leben, aber das hat sich immer weiter verändert. Inzwischen würde ich das keinen Tag mehr durchhalten. Und dir wünsche ich, dass du glücklich wirst, ob als Sascha oder Sarah.

Meise hat gesagt…

30 Jahre. Unfassbar. Bist du mit zehn zum Dienst angetreten???
Auf jeden Fall wünsch ich dir das Beste für die nächsten zehn Jahre.

by Moma hat gesagt…

Ach was, so alt bist du doch noch gar nicht.
30 Jahre, was eine lange Zeit.
Aber herzlichen Glückwunsch.
Ich wünsch dir noch viele schöne Jahre bei der Polizei und natürlich auch in deiner Freizeit.
Noch viele tolle Motorradurlaube und alles was du dir wünscht.
LG
Claudia

Sudda Sudda hat gesagt…

Gratuliere.

Das klingt nach Zufriedenheit.

Und es ist so wichtig, die Arbeit, die einen ja nun wirklich viel Lebenszeit begleitet, mag.

Große Klasse.

Urlaubsgrüße von
Sudda

katja hat gesagt…

sehr interessant svenja dein beitrag hier und glückwünsch das du so lange dabei bist im öffentlichen dienst mach weiter so

lg katja

scrooge hat gesagt…

Herzlichen Glückwunsch zum Jubliläum. Schön, dass du so positiv auf 30 Dienstjahre zurückblicken kannst. Alles Gute für die nächsten 10 Jahre.

Anonym hat gesagt…

Jutta hat gesagt...
Liebe Svenja,
alles Gute zu Deinem Jubiläum. 30 Jahre beim selben Arbeitgeber das ist heute schon eine Seltenheit. In meinen 27 Jahren im Berufsleben ging es die ersten 10 Jahre kreuz und quer. Von Arbeitslos bis Beamtenstatus war jeder berufliche Status dabei, zum Teil mehrfach.Und so blicke ich auf ein buntes Sammelsurium an beruflichen Qualifikationen zurück: 3 gelernte Berufe und 2 angelernte. Ironischerweise arbeite ich letztendlich seit 17 Jahren in einem Beruf für den ich seinerzeit einen Crashkurs von sage und schreibe 3 Wochen(!)bekommen habe: ich arbeite im Beamtenstatus für "Dr. Z" (Du weißt schon für welchen Verein ;-) .)
Heute habe ich auch endlich das sagenhafte Geheimnis des Entrecotes lüften können. Bei uns in der Gegend sind Entrecotes/ Ribeyesteaks unbekannt und nicht zu bekommen. Aber der Neukauf um die Ecke hat eine dreitägige Sonderaktion mit kulinarischen Besonderheiten, darunter argentinisches Entrecote. Klar, daß ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen ließ und so gab es heute zweimal Entrecote und in der Getränkeabteilung gab es tatsächlich Kilkenny was wir natürlich stilecht dazu tranken: Essen wie Svenja in Irland.

Von Herzen alles Gute wünscht Dir

Jutta aus Osthessen

PicDame hat gesagt…

Du schreibst, Du genießt die Fürsorge, die Du von Deinem Land erhältst und das ist etwas, das mein Sohn auch sagt. Auch er ist inzwischen Offizier bei der Bundeswehr. Die Kameradschaft war einer von vielen Gründen, die (für ihn) pro Bundeswehr waren und sind.

Schönes Wochenende und viele Grüße,

Birgit

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Meise: Danke Meise. Mit 10? Schön wärs, lach...

@Claudia: Ja, das war wirklich eine lange Zeit, dabei ist mir der erste Tag noch so vertraut, als wäre er gestern gewesen.

@Sudda: Danke Sudda. Und dir noch einen schönen Urlaub.

@Katja: Ja, schon 30 Jahre im öffentlichen Dienst. Wow, eine lange Zeit. Danke, Katja.

@Scrooge: Doch, das war eine positive Zeit. Und die zehn Jahre, die noch vor mir liegen werden es sicher auch.

@Jutta: Ach, das ist ja spannend. Meine Güte, welch ein abenteuerlicher Weg. Ich hatte in meinem Leben genau eine Bewerbung geschrieben. Diese.
Keine Entrecotes? Nein, die gibt es in Kiel auch nur beim guten Schlachter. Haben sie dir denn wenigstens geschmeckt? Ich liebe die Biester. Heute abend grille ich ein paar davon. Das mag ich am liebsten. In Frankreich und England gibt es die tatsächlich bei jedem Schlachter, bzw. Supermarkt. Kilkenny? Oh toll. Ich mache heute abend selbst ein Irland Revival Essen mit Grillen, Cider und Bier (und Blanchet)

@Birgit: Dann kennt dein Sohn das Gefühl und weiß es auch zu schätzen. Mir geht es ebenso, auch wenn viel gemeckert wird: Ich bin zufrieden.

Anonym hat gesagt…

Jutta hat gesagt...
ja, die Entrecotes waren lecker und auch am Kilkenny habe ich Geschmack gefunden. Viel Spaß bei Deinem Grillabend.

Liebe Grüße

Jutta aus Osthessen

aende hat gesagt…

Herzlichen Glückwunsch :) ! Die nächsten 10 Jahre werden so schnell rum gehen...Ich mache meine Arbeit als Sozialarbeiterin wirklich auch sehr gerne, trotzdem fieber ich meiner Rente entgegen....:)Kannst du nicht doch mal später heimlich und anonym ein Buch über deinen Job schreiben? Das wäre bestimmt klasse. Mein Opa war bei der Kripo (Lünen), der Mann meiner Schwester ist es(Köln), ein Cousin von mir auch und die Schwester eines Ex-Freundes ( beide Dortmund). Ist schon ein genialer Job :). L.G. Andrea

Diana *a Live worth living it* hat gesagt…

Wenn auch verspätet, aber besser jetzt als nie:

Auch von mir Herzliche Glückwünsche und alles Gute für die Restdienstzeit

LG Diana

CeKaDo hat gesagt…

Eines habe ich, als gelerntes "Behördengewächs" gelernt, auch wenn ich heute und in meiner Vergangenheit viel auf Menschen im öffentlichen Deinst geflucht habe, immer geehrt: Die Arbeit unserer Schutz- und Sicherheitskräfte im Lande.

Ich habe selbst gut 14 Jahre im kommunalen Vollzugs- und Vollstreckungdienst gearbeitet und wurde von der Polizei dafür praktisch ausgebildet. Ich habe viel mit der Polizei durchsucht, gekämpft, verloren und gewonnen, stets im Kampf gegen die Ungerechtigkeit und das Böse in den Menschen. Wir haben viel zusammen gelacht und füreinander eingestanden, auch wenn wir auf verschiedenen Ebenen miteinander gearbeitet haben.

Dabei sind mir meine Erfahrungen aus 20 Jahre Katastrophenschutz und Rettungsdienst immer wieder zugute gekommen. Auch hier war es ebenso langweilig wie aufregend, doch immer zum Wohle der Allgemeinheit.

Aus dieser Zeit werde ich eine Zusatzrente von 226 € monatlich brutto bekommen. Vermutlich wird mich das vor der Grundsicherung retten. Und gern würde ich wieder in den Dienst treten, nicht wegen der Rente, sondern wegen der Arbeit. Doch wie es im Leben so ist, mache ich jetzt andere Dinge, arbeite aktiv an der Zukunft unserer Jugend. Ob ich das irgendwann auch einmal als gute und wertvolle Arbeit sehen werde, wird sich ergeben.

Doch eines habe ich, ebenso wie Du, in den ganzen Jahren erfahren dürfen. Für die Gemeinschaft zu arbeiten, um sie zu schützen und auszubilden, ist eine sehr anstrengende und erfüllende Aufgabe.

Und ganz ehrlich? Die 50 glaube ich erst, wenn wir uns einmal gegenüber stehen ;-)

Niki hat gesagt…

30 Jahre, puh ist das wirklich so lange her? Meine Glückwünsche! Mal ehrlich, das Foto von uns ist doch rattenscharf oder nicht? Ich erinnere mich noch sehr sehr gut an die Zeit und an die vielen Partys, die wir da an den Wochenenden immer gefeiert haben und den Pernot! Ich kann das Zeug bis heute nicht mehr trinken :D

Svenja hat gesagt…

@Jutta: Das freut mich. Danke, Jutta, es war ein ganz netter Abend.

@Aende: Der Rente entgegenfiebern, ich bin selbst hin und hergerissen. Wenn ich dann noch so gesund bin wie heute, dann freue ich mich auf den Ruhestand, obwohl ich nicht weiß, was ich mit der vielen freien Zeit machen soll. Ich hab ja heute schon zuviel davon. Nein, dem sehe ich noch recht misstrauisch entgegen.

@Diana: Danke dir, Diana.

@CeKaDo: Ich finde es schön, dass du deine Dienstzeit auch so positiv beurteilst. wir sind ja gewissermaßen Kollegen. Mir geht es ganz ähnlich, wenn ich an meinen Beruf denke. Wenn man es ausspricht, klingt es leicht schwülstig, aber letztlich ist es genau diesr Dienst an der Gemeinschaft, der unsere Arbeit ausmacht. 50? Schon, aber ich fühle mich körperlich viel jünger. Sonst manchmal eher schon älter, weil ich die jüngeren nicht mehr verstehe.

@Niki: Hey, Baby, wie schön von dir zu lesen. Welch eine irre Zeit wir hatten, oder? Und so brav wie auf dem Foto hast du wirklich nur am Tag meiner Vereidigung ausgesehen. Ich erinnere mich noch an deinen verrückten Look. War es wirklich Pernot, den wir so maßlos getrunken haben? Dann ahne ich auch, weshalb ich das Zeug noch immer toll finde, aber nicht einmal mehr den ersten Drink davon runterkriegen. Und weshalb ich Cola nicht ausstehen kann. Und beweg deine KTM mal wieder, wenn jemand darauf passt, dann du...!

Frau Dinktoc hat gesagt…

Glückwunsch zum Jubiläum und danke für den wunderbaren Bericht.
Köstlich ist das Zitat Ihres Vaters über die Arschbacken und das Fünfmarkstück: wie recht er damit hat und wie gut man sich hinterher fühlt, wenn man dem Unangenehmen ins Auge gesehen und es mit Anstand hinter sich gebracht hat.

Julia hat gesagt…

30 Jahre? Holy Moly. Glückwunsch auch von mir.
Auch wenn du mit der Verkehrsüberwachenden Einheit der Polizei nichts zu tun hast. Mir ist immer wieder aufgefallen, dass das Geschimpfe über diese Beamten ja so oft unzutreffend ist. Gerade hier in Kiel bin ich immer wieder erfreut über die Freundlichkeit und Menschlichkeit, mit der die Kontakte mit den Polizisten abläuft. Erst kürzlich kam ich mit einer Freundin nachts in eine Verkehrskontrolle (Wir beide T-Girls). Ich finde nie einen Grund zum Meckern.
Wenn du nicht weißt, was du mit der vielen Freizeit machen sollst, frag mich: Du wirst mit deinem Bike noch ausgedehntere Touren unternehmen und zu Hause einige tolle Kriminalromane schreiben. Gute Idee?
@Jenny: Wenn du dich dann doch mal traust, einen Svenja-Mut zu haben, wie ich ihn erst vor wenigen Monaten aufbrachte, dann wirst du sehr erstaunt sein, wie wenig späktakulär das ablaufen kann.

chiefjudy hat gesagt…

Glückwunsch zum Jubiläum! 30 Jahre... Ich vergesse immer wieder, dass Du ja schon 50 bist ;)

Ich bin ja auch im öffentlichen Dienst, aber ganz so lange werde ich es nicht schaffen. Wenn ich mir so durchlese, was Du alles gelernt hast, und wie abwechslungsreich Dein Beruf wohl ist, dann kann ich mir vorstellen, dass es Dir viel Spaß macht. Und ja - auch die gemischten Gefühle die Pensionierung betreffend verstehe ich. Ich vermisse meine Arbeit ja sogar jetzt, obwohl ich gerade so viel Anderes zu tun hab und weiß, dass ich wieder zurückkehren werde. da kann ich mir (noch) gar nicht vorstellen, ganz aufzuhören. Aber noch hast Du ja 10 Jahre :-)

Lily hat gesagt…

Glückwunsch zum 30. Jubiläum! :) 0
Ein wirklich toller Blog und mir gefällt Irland auch ganz besonders.
Auf jedenfall viel Spaß weiterhin im Dienst und hoffentlich mit wenig Ärger. :)

Liebe Grüße,
Svenja (Lily)

Anonym hat gesagt…

Das zieht mich ja richtig hoch ;-), daß Du soo positiv auf Deine Berufung (die ist es ja offensichtlich) blicken kannst! Freu mich für Dich und gratuliere!
(Unterm Finanzminister dienend habe ich dies und das anders erfahren ...)

Liebe Grüße
Susann
(aka Michi: http://transgender.at/galerie/showuser.cgi?name=Michi_&land=DE&attr=ks)

Anonym hat gesagt…

Hi Svenja,
alles Gute zum Jubiläum. Mir standen beim Lesen des Textes Tränen in den Augen = vielleicht, weil du einfach einfühlsam und mitreißend schreibst - vielleicht, aber auch weil du einfach ein toller Mensch mit einem unglaublichen Durchhaltevermögen bist, das macht vielen Lesern Mut.

Ganz liebe Grüße sendet dir Farah (die Farah, die früher regelmäßig hier kommentiert hat ;-), die mit dir durch www.michaela-bodensee.de in Kontakt gekommen ist)

Kerstin hat gesagt…

Dankeschön!

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Frau Dinktoc: Danke dir. Dieser 5-Markstück Spruch mit den Dingsbacken hilft mir tatsächlich manchmal dabei, mich zu etwas zu überwinden und es mit Anstand hinter sich zu bringen.

@Julia: Krimis schreiben? Ja, das müsste Spaß machen. Zumal ich dann nicht alles erst mühsam selbst erleben muss, sondern mir einfach eine tolle, spannende Story ausdenken kann. Und ich weiß schon jetzt: Die Heldin fährt eine Enduro und isst am liebsten Entrecote. Und ihr Assistent ist eine Maus...

@Chiefjudy: Danke Chief. Ich vergess das ja selbst immer. Zum Glück! Das sind schon nachdenkliche Überlegungen, wenn ich an die Zeit im Ruhestand denke, aber vermutlich wird es bei mir ebenso sein, wie bei dir: Es wird ein Unruhestand. Das wünsche ich mir.

@Lily: Danke, Lily. Freude am Beruf ist soo wichtig, mehr Zeit verbringen die Leute nicht einmal vorm Fernseher :-)

@Susann: Aber ja, ich sehe das sehr positiv. Vermutlich ist es auch ein wenig meine Art, den Dingen ihre guten Seiten abzugewinnen. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit meinem Dienstherrn und ich hoffe, deiner ist auch nicht so schlimm.

@Farah: Oh, danke schön, Farah. Du bist ja noch so jung und stehst ganz am Anfang deines Berufslebens. Ich wünsche dir von Herzen, dass du in einigen Jahrzehnten auch so positiv zurückblicken kannst.

@Kerstin: Es war mir ein Vergnügen. Meistens, jedenfalls...

perennementesloggata hat gesagt…

Was Du alles erzählst, ist ein Traum heutzutage. Ein Job fürs Leben, Hingabe und Leidenschaft für seinen eigenen Job...
Ich beneide Dich, herzlich gemeint :)
Also, nachträglich herzlichen Glückwunsch: ich hoffe, Du wirst immer so weiter leben, sowohl beruflich als auch privat!
Slog aus Italien

Moni hat gesagt…

Ich hab mir auch immer einen Job fürs Leben gewünscht aber dann musste mein geliebtes Familienunternehmen an die Börse gehen und schwupps war ich als jüngst weg. Ist agrnicht so leicht wieder was zu finden... selbst wenn man etwas wirklich kann, so lange man keine Scheine hat kriegt man nichts. Deprimierend. Wenn man mal alleine wohnt ist so eine Sache mit Fortbildung oder ich fang nochmal neu an auch nichts weil wovon soll ma ndann bitte leben? Umso schöner bei Dir zu lesen, das Du glücklich bist in Deinem Job und es so gut läuft

Anonym hat gesagt…

Mein herzlicher Glückwunsch, auch wenn ich als Rechtsanwältin leider die Polizei nicht uneingeschränkt als Freund und Helfer empfehlen kann.
Gruß Lysan

kwiekatze hat gesagt…

Gratulation zu Deinem Jubiläum. Ich habe auch mal in dem Verein gearbeitet. Heute bin ich froh und auch nicht froh, daß ich dort nicht mehr bin. Ich war dort wegen meiner Vergangenheit zwar nicht schlecht behandelt worden, es war aber plötzlich anders...

Wünsche Dir alles Gute weiterhin. :)

Sabine hat gesagt…

Huhu Svenja,

was für eine Leistung. Hut ab! Viele hauen nach einiger Zeit "in den Sack", aber die meisten Polizisten, die ich kenne, sind es mit Leib und Seele. Dabei müssen die Beamten immer mehr einstecken. Es gibt ja nicht mal mehr eine Jubiläumszuwendung, allenfalls einen feuchten Händedruck und eine schicke Urkunde.

Alles Gute weiterhin.
LG Sabine

Tengai-Marcus hat gesagt…

Soll noch mal einer sagen, Beamtentum ist nicht gesund für den Körper...bei Dir Svenja kann man sich vom Gegenteil überzeugen.
Die Kriminummer würd ich mal ins Auge fassen...bewerbe mich jetzt schon auf eine Motorradfahrernebenrolle...natürlich im Abspann erst nach Pieps zu nennen.
Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum aus dem Süden! (Neuerdings wieder auf der Tengai fahrend :-) )

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Slog: Ich bin so froh darüber, dass ich einen Beruf fürs Leben gefunden habe. Ich könnte mir eine Anstellung mit Zeitverträgen nicht vorstellen. Ich hätte immer Angst um meine Existenz. Danke, liebe Slog.

@Moni: Ohne Schein bekommt man bei uns tatsächlich nichts. Das ist sehr schwierig, die Zeiten sind wohl vorbei. Ich wünsche dir viel Glück und hoffe, dass du auch etwas Gutes für dich gefunden hast.

@Lysan: lach... ja, das ist ein eigenartiges Spannungsverhältnis zwischen Rechtsanwälten und der Polizei, da stimme ich dir zu. Wir erleben uns ja gegenseitig immer wieder bei Einsätzen und tun auf gegenüberliegenden Seiten unseren Job. Ich finde das jedesmal spannend.

@Kwiekatze: Wir waren einmal Kollegen? Cool. Du bist wegen trans ausgeschieden? Ich muss mich ersteinmal in deinen Blog einlesen, dann weiß ich sicher mehr.

@Sabine: Das ist schon ein Beruf, den man mit Leib und Seele ausüben sollte, obwohl das 30 Jahre lang sicher nicht gleichmäßig durchzuhalten ist. Aber doch, ich bin noch immer zufrieden mit meinem Beruf. Aber ein paar mehr Leute wären schon nicht schlecht. Ich kann doch nicht alles alleine machen :-)

@Tengai: Glückwunsch zur Genesung, Markus. Es tut gut, zu lesen, dass du wieder on the road bist.
Einen Krimi schreiben? Klar kommst du darin vor. Schon wegen der Geschichte mit der Ente, lach... Nein, im Ernst, viel lieber würde ich die Hauptrolle in meiner eigenen Krimireihe spielen. Aber ich mach dann auch das Catering am Set...!

Tengai-Marcus hat gesagt…

Wenns Ente geben sollte, könnt ich mich vielleicht hinreissen lassen, mal reinzubeissen. So als ausgleichende Gerechtigkeit...:-))

Georg hat gesagt…

Da kannste mal sehen. Ich habe 1985 meinen Dienst in Lübeck angetreten. Damals beim BGS. Deine damalige Abteilung war mit der meinen "verpartnert" und wir haben uns gegenseitig auch mal besucht.

Alles Gute zum dreissigsten. Ich beneide Dich sehr um Deinen Dienst.
Mir fällt die Hauerei auf der Straße mittlerweile sehr schwer. Auch wenn ich den Job mag.
Georg

kwiekatze hat gesagt…

Svenja, ich meine, wir haben schon mal Kontakt gehabt, vor einigen Jahren. Kann mich nicht mehr so richtig erinnern. Ausgeschieden war ich, stimmt, aber nicht wegen meiner Transsexualität.

Anonym hat gesagt…

hallo svenja,
ein tipp wegen helm: ich habe vorne so ein spiralfahrradschloss an der lenkerbar, damit kann man den helm am spiegel ruckzuck anschließen!
sg
markus

Anonym hat gesagt…

ups- /der kommentar oben sollte zum irland thema!
sg
markus

Anonym hat gesagt…

Hi Svenja,

hm, wie kann man denn mit 40 schon 30 Jahre bei der Polizei sein? Trotzdem: Herzlichen Glückwunsch und ich wünsche dir genausoviel Zufriedenheit für die nächsten Jahre!

Nebenbei mal eine banale Frage: Benutzt du HKS EXTREM (sieht bei Tag 11 deiner Irland-Reise so aus). Wenn ja, magst du mal auf deiner Motorradseite darüber berichten?

LG

Markus

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Tengai: Yep, das wäre nur fair, auch wenn die Ente keinen Helm aufhat.

@Georg: Ich dank dir, Georg. Der Beruf hat sich in den vergangenen Jahren sehr geändert und ist doch derselbe geblieben. Du solltest vielleicht auch bald in den Innendienst wechseln und einen Gang zurückschalten.

@Kwiekatze: Das ist gut zu hören. Beides...

@Markus: Ich benutze noch immer das unsichtbare Schlos des Vertrauens. Oder war es der Riegel der Blauäugigkeit...?

@Markus: Hah, danke dir. Genau das wollte ich endlich mal lesen :-)
Ja, HKS Extreme. Ich hab es jahrelang benutzt. Der Träufler ist auf Reisen so praktisch. Mal sehen, was ich zu dem Thema mache.

Anonym hat gesagt…

normalerweise stillleser, aber jetzt muss ich was schreiben: svenja, schreib weiter!
auch auf weitere reiseberichte bin ich sehr gespannt. lg aus wien nadja

riese hat gesagt…

so nach dem mein konto och wieder gehet, kann ich dich auch wieder ärgern.

30 jahre polizistin? mein beileid.
aber ich sollte meine klappe halten seit dem
1. september sind es bei mir auch 30 jahre, das ich einer von denen bin die stets und ständig für ein bissel licht und logischerweise bissel strom für deinen pc sorgen, hiiihihhii nur bei mir sieht es gar nicht so gut aus mit der pension. He?

Anonym hat gesagt…

Liebe Svenja....wenn ich nach Monaten hier wieder mal lande,bin ich wie immer begeistert wie toll und nicht langweilig werdend du hier schreibst.Ich habe (Bin eine Frau) Deinen Mut bewundert,wie Du Dich durchsetzt und so Alleine als Endurobiene durch die Welt düst,nebenbei noch Bösewichte fängst.
Ich kann nur sagen,das wäre ein Buch mal wert.Lg Heike aus dem schönen Sachsenländle

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Nadja: Aber na klar schreib ich weiter, Nadja. Sowie mein Irland Reisebericht fertig ist, schreibe ich auch wieder für den Blog. Ich brauch nur eine gute Story und ein paar Fotos dazu...

@Heike: Dank dir, Heike. Das waren auch aufregende Reisen in den vergangenen Jahren seit ich die KLX habe. Endurobiene, danke das ist süß von dir und gefällt mir :-)

Claudia hat gesagt…

Hi Svenja,

ich habe Dich und Claudia heut das erste Mal "live" in Kiel, nähe Jungfernstieg, gesehen. Es war merkwürdig jemandem aus dem Internet real zu sehen, aber ich hab mich auch gefreut.
Ihr wart aber so vertieft in ein Gespräch miteinander, dass ich nicht stören wollte.

Schönes WE noch wünscht noch ne Claudia

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Claudia: Stimmt, da war ich heute morgen. Und wenn du das neue Posting von heute liest, dann weißt du auch, wo ich gerade hergekommen bin :-)
Bis nächstes Mal...

Sandra K. hat gesagt…

es gibt sicherlich nicht viele die sich so für ihren Job einsetzen.....ich sage ja auch immer "ich reibe mich täglich für mein Land auf - bis zur totalen Erschöpfung" :) Herr Pistol hat sich bei einem seiner Besuche darüber köstlich amüsiert. Aber es gibt auch Gegensätze (eins davon sitzt bei mir im Büro - o Mann darüber könnte ich wohl ein Buch schreiben) ....Deine Pension hast Du Dir wirklich verdient .....ich werde aber auf alle Fälle mal bei Dir vorbei schauen, wenn ich Post hole oder Kollegen besuche, ......sei gegrüßt aus der 3. Etage :)

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Sandra: Danke dir Sandra. So ein Beruf und eine so lange Zeit haben ihre Höhen und Tiefen und nicht immer ist man gleich gut motiviert, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden. Doch, das kann ich sagen.
Schau mal rein. Viele Grüße. Svenja.

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