Dienstag, 8. Juli 2014

Die Reise nach Masuren

Der Ostblock ist mir nicht geheuer und alles andere als sympathisch: Trostlos und verdrießlich, trist und grau, grell­bunte Reklame auf bröckelndem Beton, hässliche Einfall­straßen in öde Städte, miese Camping­plätze, auf denen sich am Wochenende betrunkene Jugendliche tummeln. Doch, ich habe ein ziemlich klares Bild von Polen. 

"Bist du denn schon einmal dort gewesen?", möchte Claudia wissen und sieht mich dabei mit diesem ruhigen Blick an, der einem total auf die Nerven gehen kann. So ein Blick, wie ihn sonst nur Deutschlehrer drauf haben, die immer zu wissen scheinen, wenn man nur den Klappentext gelesen hat.

"Wieso? Was hat das denn damit zu tun?", gebe ich ausweichend zurück. Wenn man sich nicht sicher ist, ist es immer gut, eine Gegenfrage zu stellen.

"Also, warst du schon einmal in Polen, oder warst du nicht?", bohrt die beste Freundin von allen unerbittlich nach.

Jetzt darf ich auf keinen Fall Schwäche zeigen: "Ne, war ich nicht, aber ich war auch noch nicht am Nordpol und weiß trotzdem, dass es da schweinekalt ist und alles voller Pinguine", erwidere ich schlagfertig und komme mir schon etwas weniger ertappt vor.

"Hör mal, Tinky Winky," setzt Claudia ihre Predigt fort, "du solltest ein Land schon kennen, bevor du in aller Öffentlichkeit solch ein vernichtendes Urteil abgibst. Und am Nordpol gibt es übrigens keine Pinguine, das ist der Südpol", fügt sie klugscheißerisch hinzu.

"Du könntest dir Masuren ansehen, tiefblaue Seen, verlassene Landstriche, sandige Waldwege, alte Allen, Vögel und Geziefer, Sümpfe und Einsamkeit", kommt Claudia ins Schwärmen. "Das ist doch genau das, was du auf deinen Motorradreisen so schätzt."

"Meinst du wirklich, das lohnt sich, da mal hinzufahren?", frage ich misstrauisch.

"Da gibt es so Vieles, das du dir ansehen könntest: Die gewaltige Marienburg, den Elblag Kanal, die Kaschubische Schweiz, die Festung Bytow, die kurische Nehrung, die Biebrza-Sümpfe, die Wälder von Augustow, den Masurischen Kanal, der niemals fertig gestellt wurde, und natürlich Nikolaiken, das Venedig des Nordens."

"Na gut, wir können am Samstag ja mal sehen, ob es so eine Art Reiseführer von der Gegend gibt", lenke ich großmütig ein, denn ich erinnere mich, dass von Claudia auch der Tipp mit Gotland kam und der war gar nicht so schlecht, aber das können wir jetzt noch nicht wissen.

Noch vor vier Jahren habe ich über die Angst vor Polen geschrieben und bin dort nicht hingefahren, aber inzwischen gibt es einige Lichtblicke, denn wir beide haben uns weiterentwickelt, Polen und ich.

Ich durch günstige Lebensumstände und die fleißige Einnahme von Hormonen, und Polen durch den Lauf der Zeit, die Zugehörigkeit zur EU, oder vielleicht steht das Land auch nur auf einer Wasserader, ich weiß es nicht, aber die letzte Gay Pride soll zum ersten Mal eine fröhliche Party ohne Hauerei gewesen sein.

Nun ist mir die Gay Pride als solche völlig piepenhagen, aber sie ist ein wichtiger Indikator für die Toleranz und Aufgeschlossenheit einer Gesellschaft, eine Art Lackmustest, so wie Heidekraut auf sandigen Boden hinweist, denn ich habe keine Lust, verkloppt zu werden, nur weil irgend ein Hinterwäldler glaubt, er habe meinen Exmann entdeckt.

In der Buchhandlung kann ich mich für keinen der Reiseführer entscheiden und jetzt liegen beide aufgeschlagen und mit zahlreichen Markierungen versehen zwischen Infomaterial, Schmierpapier und Textmarkern auf einer Landkarte von Masuren.

Auf dem Bildschirm des iMac ist ein altes Eisenbahnviadukt zu sehen, das nahe der russischen Grenze steht. Wäre es nicht irre, da mit der Enduro rüberzufahren? Keine Ahnung, ob das geht, aber ich werde es herausfinden.

Fazit: Ich freue mich auf Polen und ganz besonders auf Masuren, aber ich bin auch ein klein wenig ängstlich, doch seinen Ängsten und Vorurteilen muss man sich stellen. Immer wieder.

PS: Natürlich bin ich nicht ganz allein unterwegs, denn Pieps und Greeny sind dabei, wie auf allen Reisen...

Kommentare:

1 – 200 von 344   Neuere›   Neueste»
MIC hat gesagt…

Aha, nun also doch.
Der Osten lässt dich nicht los. Das kann nur ein Abenteuer werden. Ich habe den Verdacht, diesmal wirst du evtl. mit wenig hohen Erwartungen rangehen und somit total positiv überrascht werden. Das wünsche ich dir jetzt schonmal.
Ist ja noch ein bisschen hin. Kommt vorher noch was von Schweden ?
Übrigens wiederhole ich mich, aber du siehst wieder ziemlich schicki aus...
Gruss, M.

Irmtraud Kesselring hat gesagt…

Liebe Svenja,
ich kann nur sagen: Die Masuren waren wunderschön. Ich habe diese Reise nicht
bereut und würde - wenn es gesundheitlich ginge - wieder hinfahren. Die weite der
Landschaft, die vielen Seen, geschichtsträchtige Orte und eine liebenswerte Be-
völkerung. Ich habe mir sogar die berühmt, berüchtigte Wolfsschanze angeschaut.#
Du merkst: Ich komme wieder ins schwärmen. MACH die Reise. Du wirst es nicht
bereuen.
Liebe Grüße schickt
Irmi

Anonym hat gesagt…

'Kalischken war ein Paradies, aber schwer zu finden ganz hinten im äußersten Winkel Masurens vielleicht'
(Buch : Aus dem Nest gefallen)

Masuren ? Da habe ich doch schon einmal was von gehört ... ich googelte ;) nein, ich kramte mene alten Bücher raus .. stimmt, vor tausend Jahren las ich gerne Bücher von Arno Surminski, der über seine Heiimat Ostpreußen u.a. Königsberg schrieb. Jokehnen oder Wie lange fährt man von Ostpreußen nach Deutschland !

Ach ja Svenja, da fahr mal hin und berichte ... :-)

LG Claudia & Bärly

Matilda hat gesagt…

1998 war ich mit der ev. Jugend in Polen. Eine sogenannte "Sühnereise", die damals so modern waren. Ich habe die Polen als nette Menschen kennengelernt. Wobei wir damals nur in Städten unterwegs waren... Warschau, Krakau, Slubice. Und halt Oświęcim (ich schreibe jetzt mal bewußt nicht den dt. Ortsnamen).

Ein wirklich sehr interessantes Land.
Bin gespannt, wie es euch gefallen wird und freu mich auf deine Erzählungen hinterher.

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@MIC: Nein, der Osten lässt mich nicht los. Ich will nicht akzeptieren, dass ich mich dort nicht wohlfühle und deshalb fahre ich wieder hin. Tschechien war schon so merkwürdige, nicht schlecht, sondern ziemlich strange. Und deshalb versuch ichs noch einmal mit dem Osten. So lange, bis es klappt. :-)
Ich weiß noch nicht, wann ich mit Schweden beginne, aber vermutlich doch noch vorher. Dann wird es nur eine zwei bis drei wöchige Unterbrechung geben. Die Reise war so... Nein, das sag ich noch nicht.
Oh, danke für das Kompliment. Ja, ein gut ausgeschlafener und sorgfältig geschminkter Samstagmorgen war das. *freut sich*

@Irmtraud: Danke Irmi. In diesem Tenor habe ich jetzt schon mehrfach über Masuren gelesen und inzwischen bin ich selbst gespannt. Die Wolfsschanze werde ich auslassen, aber so vieles andere ansehen. Ich bin gespannt, was es hinterher zu berichten gibt.

@Claudia und Bärly: Ich hab nun noch gar nichts literarisches über Masuren gelesen. Früher einmal So zärtlich war Suleyken, aber da war ich noch sehr jung und ich erinnere mich nicht mehr.

@Matilda: Das lese ich gern, danke Matilda. Ich möchte ganz bewusst nicht auf geschichtlichen Spuren wandeln, sondern Polen als ein modernes neues Land kennenlernen. Aber schon beim Planen der Reise merke ich, dass man die gemeinsame Geschichte nicht ausklammern kann. Sie ist an jeder Ecke präsent und ich weiß noch nicht, wie ich damit umgehen möchte. Das wird vermutlich erst die Reise zeigen.

Blondisoph hat gesagt…

Liebe Svenja, du kannst doch nicht schon wieder wegfahren, bevor der letzte Reisebericht angefangen, veröffentlicht und fix und fertig ist?! Völliger Sittenverfall in der Redaktion, also echt...
Trotzdem natürlich ganz viel Spaß und gutes Wetter (also nicht zu heiß und gerne trocken)!!
LG, Blondi

Funny Fundurina hat gesagt…

@Blondie: Vor allem, wo der vorletzte Bericht noch nicht beendet ist :-)

D'eau Venus hat gesagt…

Oh, das muss so schön sein! Ich habe schon in vielen alten Büchern Fotos von dort gesehen und wäre mächtig gespannt, wie es heute dort aussieht. Vor X Jahren wäre ich um ein Hasr mal nach Breslau gekommen, aber das ist im letzten Moment nichts geworden.
Ich bin total neidisch irgendwie...

Viele ganz liebe Grüße, das wird bestimmt ganz groß,
Minya

Markus hat gesagt…

cool, bei dir überschlagen sich ja die reisen dieses jahr!
viel spass im osten und berichte darüber ...

Anonym hat gesagt…

Masuren und kaschubische sind sehr schoen ... staedte sind nicht so unser ding
Gruss hertschi

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Blondi: Du hast Recht, hier geht es drunter und drüber. Die Redaktion kann sich einfach noch nicht aufraffen, etwas zu schreiben und möchte sich die Story lieber für regnerische Zeiten aufheben. Nur Pieps malt schon fleißig mit Wachsmalkreide die ersten Skizzen.

@Funny: WOHL der schon fertig ist. Oder hab ich was übersehen?

@Minya: Ich bin auch gespannt und kann mir vorstellen, dass vieles noch sehr ursprünglich ist. Auf jeden Fall werde ich eine Menge Fotos machen. Hoffentlich hab ich ein wenig Glück mit dem Herbst.

@Markus: Ne, eigentlich nicht. Sonst mache ich immer drei Reisen, Frühjahr, Sommer und Herbst und diesmal nur zwei. So wenige Kilometer wie in diesem Jahr bin ich wohl noch nie gefahren, aber das hole ich im nächsten Jahr wieder auf...!

@Hertschi: Großstädte meide ich auch, ist ja keine Städtereise, so eine Endurowanderung :-)

JurekP hat gesagt…

Glückwunsch zu dieser Entscheidung. Nach meiner Erfahrung (bin schon ein paarmal und gerne in Polen gewesen) ist Polen modern, schick und schlicht liebenswert. Und die polnische Sprache ist so niedlich, ich hab ein bisschen davon gelernt. Jurek P - Geheimtipp: Łodż, Munifactura, einzigartig!

JurekP hat gesagt…

Manufactura natürlich

Sandra Kaliga hat gesagt…

Ich finde es klasse, das Du Dir und Polen eine Chance gibst! Erst danach sind wir schlauer und um hoffentlich viele Eindrücke, Erfahrungen und hunderten von Bildern (digitalen und denen im Kopp) reicher. Mir geht es gerade ähnlich in Bezug auf die Ängstlichkeit, aber schnurz, die Aufregung und Neugierde für das 'Fremde' ist größer. Bin total gespannt auf Deinen Bericht.

Anonym hat gesagt…

Von Thalia an Svenja
Hei Svenja.
Ich weis gar nicht ob dich das überhaupt interessiert. Ich erzähl´s aber trotzdem.
Meine Mutter kam ursprünglich aus Königsberg. In meinen Adern fliesen also
ein paar tropfen Polnisches Blut.
Die Familie meiner Mutter bewirtschaftete in Ostpreußen vor 45zig ein
großes Gestüt. Ich selber Reite aber lieber auf Pferden die runde Füße
haben und mindestens 80 PS auf die Straße bringen. Nach Polen bin
ich allerdings noch nicht geritten. Daher kann ich dir diesmal keine
Reisetipps geben. Bin aber jetzt schon seeeehr auf deinen Bericht
gespannt.

Ich habe übrigens eine ´Freundin, die in der nähe von Warschau wohnt.
Wen alle Polen so tolle Menschen sind wie dieses Mädel, - brauchst Du
dir über Diskriminierung oder Anfeindungen keine Gedanken zu machen.

Von Dipsi an Claudia
Heee Claudii…. Protest. Es gibt sehr wohl Pinguine die im Norden wohnen.
(Flügel in die Hüfte stemm) Mein Name ist Dipsi –ich bin ein Pinguin und
wohne in Schleswig-Holstein. - So und nu kommst du…

Von Thalia über Dipsi
Jaaa, das kann ich nur bestätigen. Dipsi wohnt seit ein paar Jahren bei mir
und sägt seither ständig an meinen Nerven…

Von Dipsi an Tally
Gar nicht wahr…

Von Tally an Dipsi
Wohl wahr...

Von Tally an Dipsi
….. nu is aber gut Dipsi. Sonst denkt Svenja noch, „
das wir nicht mehr alle Nadeln an der Tanne haben“.

Sorry Svenja (verlegen grinss). Bis dann denn lg Thalia…

Anonym hat gesagt…

svenja,
meine eltern kamen aus der region. die flucht hat sie ins südliche deutschland verschlagen.
als ich ein kind war sind wir (damals noch durch die ddr) in ihre geburtsorte gefahren, da sie ihre heimat nochmal sehen wollten.
ich war damals so ca. 9 jahre alt, aber an die schönheit der landschaft dort erinnere ich mich noch 33 jahre später.
ich wünsche dir eine wunderschöne reise und freue mich auf deinen reisebericht mit vielen schönen bildern.

grüße
petra

wir-und-das-leben hat gesagt…

Liebe Svenja, in Polen war ich vor vielen Jahren mal. Ich habe selten ein so freundliches Volk erlebt. Ein so freier Umgang miteinander und von Shoppen gar nicht erst zu reden. Ich war u.a. in Danzig und auch die Marienburg sucht seines Gleichen. Kann ich nur empfehlen. Klar, hast hier und da auch mal Dumpfbacken - aber die gibts auch nach der nächsten Ecke, von daher^^

Wünsche Dir eine spannende Reise, lass Dich drauf ein, ich denke dann kannst Du nur positiv überrascht werden.

lg.

Thymi hat gesagt…

Du wirst es mögen.

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@JurekP: Danke für diesen süßen und aufmunternden Kommentar. Inzwischen bin ich so gespannt.

@Sandra: Ja, die Neugierde über die Fremde. Deshalb ist es auch so schön allein zu fahren, es ist viel spannender als in einer Gruppe. Allein ist man aufmerksamer, ängstlicher, offener, auch wenn die Gruppe Sicherheitsgefühl gibt.

@Thalia und Dipsi: Ihr Beiden. Hah, und mein Großvater war Verwalter eines großen Ritterguts in Plock.
80 PS...?! Boah, das würde ich mir nie zutrauen. Ich bin schon froh, dass ich Greenys 22 PS bändigen kann.
Liebe Grüße auch an den Schleswig-Holsteinischen Pinguin. Hmpff...

@Petra: Ja, die Schönheit der Landschaft. Und die Abgeschiedenheit, darauf bin ich gespannt. Es wird dennoch sicher ganz anders als Skandinavien sein.

@Wir-und-das-Leben: Freundlich, das klingt gut. Das vermisse ich manchmal anderswo. Ich bin gespannt, ob sich das auch für mich bewahrheitet, aber ich werde mir alle Mühe geben, auf die Menschen zuzugehen.

@Thymi: Das hoffe ich.

Anonym hat gesagt…

Hej Svenja! Viel Spaß im Urlaub!

Anonym hat gesagt…

von Harka:
Du wirst in Polen dieselben Verständigungsprobleme haben, wie bei den Tschechen. Die Jugend hat Englisch oder Deutsch als Pflichtfach in der Schule. Viele männliche Polen haben zeitweise in Deutschland gearbeitet oder tun dies noch immer. Frauen kommen eher als Erntehelfer nach Deutschland und sind dort unter sich, sprechen somit seltener Deutsch. Echte Polen sind sehr hilfsbereit und gastfreundlich, jedoch schotten sich Polen heute mehr ab, als vor 20 Jahren. Viele Grundstücke, welche früher frei betretbar waren, sind heute von Zäunen und hohen Koniferenhecken umgeben. Diebstähle sind in Polen selten, in den ehemals deutschen Gebieten aber nichts Ungewöhnliches. Die Zeiten, in denen einem auf jedem Parkplatz etwas verkauft werden will, sind lange vorbei, auch springt nicht mehr an jeder Ampel eine Fensterputzkolonne hervor.

Das Land und die Bewohner sind streng katholisch und haben einen Nationalstolz, den man in Deutschland so allenfalls bei den Nazis vorfindet. Wichtigster Grundsatz: Polen sind allen überlegen und haben von allem das Größte. In das „größte Stadion Europas“ passen dann doch nur 40.000 Menschen und die „größte Zementfabrik Europas“ produziert dann im Jahr doch nur so viel, wie Deuna pro Woche. Hakt man nach, geben die Polen zu, geflunkert zu haben. Sie stellen ihr Land gerne größer dar, als es ist und schwelgen in Erinnerungen an die Zeit, als sie gemeinsam mit den Kosaken und den Litauern meinten über ein Reich von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer zu regieren. Tatsächlich hätten die Kosaken keine polnische Regierung akzeptiert, sie hatten nur gemeinsame Feinde.

Die Masuren wurden vom Deutschen (Ritter-)Orden erstbesiedelt. Polen gab es dort vorher keine. Der Deutsche Orden hat dort beeindruckende Bauwerke hinterlassen. Erst im späten Mittelalter siedelten sich auch Polen in den dünn bevölkerten Masuren an. Größere Industrie hat es dort nie wirklich gegeben. Nach dem II. Weltkrieg wurde ein großer Teil der deutschen Bevölkerung vertrieben. Das Land ist heute verlassen und dünn besiedelt. Überall findet man verfallene Gehöfte. Es dominiert die Landwirtschaft, allerdings geben die Böden nicht viel her und der hohe Grundwasserspiegel verhindert häufig den Einsatz schwerer Technik. Es wird viel Fischfang betrieben und dabei nicht unbedingt nach dem Angelschein gesehen.

Das Essen wird dir gefallen. Krakauer kennst du ja, aber auch polnische Grützwürste sind gebraten sehr lecker – was allerdings nicht jeder Deutsche so sieht. Die polnische Küche kennt keine Soßen. Vorsuppen sind üblich. Solltest du zum Essen eingeladen werden, iss niemals den Teller ab. Solltest du das tun, kommt garantiert die nächste Ladung und beim nächsten Mal hast du gleich das Doppelte auf dem Teller. Versuche mal Bigos zu bekommen. Das ist eine Ladung Schweinefleisch, Schweinespeck, Weiß- und Sauerkraut und zwar genau in der Reihenfolge bei der Menge. Da gehört mindestens doppelt so viel Fleisch wie Kraut in den Topf. Ein gutes Bigos muss lange (mindestens einen Tag) ziehen und Knoblauch ist Pflicht. Polnisches Bier ist trinkbar und zeigt keine Nachwirkungen. Achte auf die Prozente – die brauen kein bayrisches Dünnbier.

Zeltplätze sind rar und meilenweit vom deutschen Standard entfernt. Wild zelten ist verboten, aber wenn du einem Bauern ein paar Złoty in die Hand drückst, kannst du auf seiner Wiese zelten. Das Land wird zurzeit touristisch erschlossen. Bootsfahrten, Kanuverleihe etc. gibt es überall und man spricht nicht selten deutsch oder versteht es zumindest. Ferienhäuser gibt es massenhaft und diese sind in gutem Zustand (ok, keine Garantie). Zelten hat in Polen keine Tradition und wird nur von Pfadfindern betrieben. Polen schlafen lieber zu zehnt auf Strohsäcken in einer Scheune, als dass sie zelten würden. Die Zeltplätze sind eher für die weiße Zunft ausgelegt.

Die Natur ist sehr unberührt und die Gewässer klar. In den Wäldern leben zahlreiche Wölfe, Luchse, Wisente und auch Elche – um mal nur ein paar der größeren Brocken zu nennen.

Anonym hat gesagt…

von Harka:
Was die Route betrifft: halte dich nördlich und nimm Kołobrzeg, das alte Kolberg, in die Streckenplanung mit auf. Mein Vorschlag: fahre über Usedom und zelte in Bansin. Der Zeltplatz ist topp. Wenn du noch mit etwas Kultur angeben willst, fahre über Karnin und fotografiere die Reste der Hubbrücke.
In Polen solltest du dich in Küstennähe aufhalten. Hier findest du eher einen vernünftigen Zeltplatz.
Ich weiß ja nun nicht, wie lange die Reise dauern soll, aber es gibt auf der Reise verdammt viele historische Ecken. Einige wurden genannt. Falls du mehr brauchst, melde dich.
Die Wisła (Weichsel) überquerst du am besten bei Tczew (Dirschau). Dort findest du die berühmte Dirschauer Weichselbrücke, welche eine der extrem selten gewordenen Gitterkastenbrücken ist. Sie war eine kombinierte Straßen-Schienenbrücke und hier fielen die ersten Schüsse des Zweiten Weltkrieges. Irgendein Nerd hat dazu auch was bei Wikipedia geschrieben. Die Brücke ist heute noch befahrbar.

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja,

soll es dieses Jahr noch hingehen nach Polen?

LG, Inga

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja,
ich finde es toll, daß Du nicht aufgibst und dem Ostblock noch eine Chance gibst.

Ich komme selber aus Polen, lebe aber schon seit 30 Jahren in Deutschland, sogar in der Nähe von Kiel.

Vor ein paar Jahren war ich auch mit dem Motorrad im Polen, unter anderen auch in Masuren. Wir sind damals von Kiel mit der Litauen Fähre nach Klaipeda gefahren und von da über die Grenze nach Polen. Der Grund damals der sehr unangenehme LKW-Transitverkehr durch Polen Richtung Russland gewesen, vor allem angesichts der nich ganz so optimal ausgebauten Strassen in Polen.

Ausserdem hatten wir auch keine Lust auf lange Autobahnfahrt. Die Schiffspassage war sehr angenehm, entspannend. Am Abend konnte man auf dem Deck sitzen mit einem Glas Wein und die Küsste betrachten, die ständig zu sehen war. Es war schon schön.

Viele Menschen sprechen in Masuren auch Deutsch, man kommt mit Deutsch ganz gut durch (ich glaube, sogar besser als mit Englisch, aber das kann ich nur schwer beurteilen, weil ich selber auch Polnisch kann). Auf jeden Fall Dein Lieblingabendessen heisst „Antrykot wolowy“, das wäre dann schon mal gerettet.

Was die Campingplätze betrifft... nun ja, man muss seine Ansprüche etwas zurückschrauben, der Standard war (damals, vor 5 Jahren zumindest) bescheiden. Dafür ist die Gegend und die Natur wirklich schön.

Auch den Autoverkehr fanden wir sehr nervig, man fährt in Polen im allgemeinen nicht wirklich umsichtig, man muss schon selber sehr vorsichtig sein und mit vielem rechnen. Da wir aber vor allem kleinere Strassen wählen, war das nur manchmal ein Ärgernis.

Ich wünsche Dir, daß die Reise gelingt, daß Du nur nette offene und tolerante Menschen und nur gute Autofahrer triffst. Bin sehr gespannt auf Deine Eindrücke.

Viele liebe Grüße,
Inga

fjordgesabbel hat gesagt…

Mir kam dasselbe in den Sinn, wie Blondi. Noch kein Wort über die letzte Reise hier und dann schon wieder los wollen? Geht ja man gar nicht!

Anonym hat gesagt…

also die Masuren sind super...war 2011 dort...fahr weiter nach podlasien...super super geil für Enduro...
nur September....hmm war zu Pfingsten dort...super wetter... ich empfehle dir an der Ostsee langzufahren Danzig ...Marienburg...weiter in die Masuren...wolfsschanze...svjeta lipka (heiligenlinde)...super nette leute..legger essen...Camping...ach hat nicht gelohnt.. wir haben für die hütte 12 euro bezahlt zelt wären 8 gewesen...da nimmt man die hütte...podlasien...die holzmoscheen der Tataren...mehr als sehenswert...saugenial...aber September...überleg dir das....ich würde das eher in den Sommermonaten fahren..alleine die Flora und Fauna...soviele störchen hab ich noch nie gesehen...

lg stephan

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja,
ich würde einige Stecken gern dich begleiten.
Wann gehts los? Welche strecke hast Du angepeilt.
Ich kenne einige schöne Gegenden,hab mal in Gdynia für 4 Jahre gewohnt.
Würde mich über Deine Antwort freuen.
Gruß Rollerheinz

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Anonym: Danke schön.

@Harka: Danke Harka, das sind wieder einmal top Informationen. Ich werde deine Routenvorschläge genau mit meinen Punkten vergleichen und sicher vieles einbauen. Kanäle, Schleusenanlagen, Brücken, all das interessiert mich. Ob ich mir auch noch die letzte Burg anschauen werde, das glaube ich eher nicht, aber sicher die Marienburg und ein oder zwei andere.
Ja, das die Campingplätze nicht so besonders sind, das las ich schon, aber ich habe einige herausgesucht, die sehr schön liegen und richtig gut aussehen.

@Inga: Ja, ich fahre im September nach Polen. Dort enden die Sommerferien am 1. September und ich werde die Camps für mich haben.
Dem Osten noch eine Chance geben, ja, das mmöchte ich. Dass es mir dort bisher nicht so gut gefallen hat, liegt sicher mehr an mir als am Osten. Ich muss eben noch üben, der Osten ist nix für Anfänger :-)
Ich werde solche kleinen Nebenstrecken fahren, dass ich mit dem Transitverkehr kaum in Berührung kommen sollte. Ach, ich freu mich und ganz besonders auch über deinen netten Kommentar und die Übersetzung für mein Lieblingsessen: Antrykot wolowy. Danke Inga :-)

@Fjordgesabbel: Boah, ich kann mich einfach noch nicht aufraffen, dabei hab ich...nein, das sag ich noch nicht...und es war so....aber das können wir jetzt noch gar nicht wissen.
Nein, im Ernst, ich bin noch ganz auf Sommer eingestellt und noch nicht auf Schreiben. Aber das kommt noch...

@Stephan: Die Holzmoschee habe ich mir auch schon angesehen auf Street View. Mal sehen, ob ich bis dorthin fahre, die Route steht noch nicht. Aber den September habe ich ganz bewusst ausgesucht, am 1. Sept beginnt dort wieder zur Schule und die Campingplätze werden nicht mehr überfüllt sein. Der Sommer ist mir ohnehin zu heiß. Ja, die Hütten sind eine Alternative und auch Pensionen, aber ich zelte doch so gerne. Mal sehen, was es wird.

@Rollerheinz: Das ist echt lieb von dir, aber ich fahre so gerne allein, das ist abenteuerlicher.

Anonym hat gesagt…

von Harka:
Wie schnell willst du nach Polen? Von Kiel erreichst du Wismar recht fix. Der Ort ist einen Besuch wert. Das ist eine typische unzerstörte Hanse-Stadt. Von dort könntest du der Küste folgen und zwischen Wismar und der verträumten Urlauberinsel Poel liegt auch noch ein Betonschiff vor der Küste auf Grund. Ja, der größte Verbrecher aller Zeiten hat echt versucht den deutschen Eisenmangel im Schiffbau durch Beton ersetzen zu können. Kühlungsborn ist völlig abgehoben, die Dampfloks dort sind kult und dem Heiligen Damm folgend könntest du in Börgerende einen ordentlichen Campingplatz finden. Ist dir die Strecke zu kurz, fahre weiter an der Küste entlangt nach Rostock. Dort lohnt nur der Besuch des Zoos, denn die Innenstadt ist im Zweiten Weltkrieg leider fast komplett abgebrannt. Zwar war es nicht so ein Feuersturm wie in Hamburg, aber - nun ja, die Bausünden sind allgegenwärtig. Dies kannst du umgehen, in dem du den einzigen Zoll - ähm - Mautpflichtigen Tunnel Deutschlands benutzt, und das nördliche Hafengelände unterfährtst, oder durch die Stadt dir mautfrei deinen Weg suchst. Der Darss hat sehr schöne Campingplätze zu bieten. Sie liegen faktisch häufig direkt in den Dünen.
Ein Tripp über Stralsund zu den Kreidefelsen Rügens ist auch nicht zu verachten. Der Weg über die neue Strelasundbrücke ist beeindruckend und du könntest über die Fähre Glewitz-Stahlbrode auf das Festland zurück finden.
Das mit Usedom und den Überesten der Karnimer Hubbrücher hatten wir ja schon.
Auf dem Zeltplatz von Banzin solltest du dir einen möglichst vom Eingang weit entfernten Platz zuweisen lassen. Alle Zelte stehen da zwar praktisch hinter der Düne zur Ostsee, aber die entfernteren Plätze werden üblicherweise von Dauercampern und Wiederholungstätern belegt. Dort herrscht Ruhe und deutsche Ordnung. Im Nahbereich der Rezeption tummeln sich die Partygänger.

ChaosQueen hat gesagt…

Hallo Svenja, Tag 5 hab ich jetzt online....wenn Du Fragen zu Griechenland hast, dann lass uns mal mailen...ich bin mir sicher, es würde Dir dort gefallen...wir mussten oft an Dich denken...;-)
LG Antje

Anonym hat gesagt…

GöGa war vor einigen Jahren mal mit dem Motorrad in Masuren und kam ganz begeistert und mit wunderschönen Bildern wieder... Ich glaub, das wird dir gefallen! Ganz viel Spaß dabei!
LG Barnie

Karan hat gesagt…

Liebe Svenja, bei dieser Fahrt würde ich mich am liebsten klitzeklein zaubern und neben Pieps in Deiner Satteltasche verstecken. Weil's aber nicht kann sein, freue ich mich jetzt schon auf den Reisebericht!

Bernsteinsammeln an der Nehrung nicht vergessen! :-)

Balu hat gesagt…

Angst verkloppt zu werden? Nä Nä, was ist nur aus unserer Polizei geworden.....

Anonym hat gesagt…

von Harka:
Das mit dem Bernsteinsammeln will gut überlegt sein. In der Ostsee haben alle Kriegsparteien nach dem II. Weltkrieg ihre Munition versenkt. Dort wurden auch Phosphorbomben versenkt. Dieser sieht aus wie Bernstein und schwimmt aus verrosteter Munition auf und kann sich durch Reibung allein entzünden.

Tina hat gesagt…

Nää wat hab ich wieder kichern müssen über Deinen neuen Blogeintrag. ;-) Deine Schreibe.... herrlich!

Finde es übrigens toll, daß Du quasi meine Vorhut bist und in all diesen Ländern schonmal die Lage peilst, bevor ich es selber tun muß. Bei Tschechien hat das schon super funktioniert, nun also auch noch Polen. Und dann machste aber auch mal das Baltikum, nä?
Ich bin ja irgendwie noch viel zu schissig um mir endlich einen Ruck zu geben und mich selber aufzumachen um den Osten auszukundschaften .... *schäm*

Immerhin hab ich für nächstes Jahr jetzt tatsächlich Schweden anvisiert statt Großbritannien, und das auch noch mit einer Freundin. Oder vielleicht ja auch WEGEN der Freundin, weil sie da doch einiges an Überzeugungsarbeit geleistet hat..... Aber Deine Reisberichte von dort waren ebenfalls maßgeblich an meiner Entscheidung beteiligt! Von daher bin ich erst recht gespannt auf 'Polinesien'!

Jedenfalls, ich hab wirklich nur gutes gehört über Polen, alle Leute die ich kenne die dort waren sind durch die Bank schwer begeistert. Also Kopf hoch, bin sehr zuversichtlich und hab das Gefühl, daß Deine Reise dorthin dir besser gefallen wird als Tschechien.

Viele liebe Grüße vom Rhein
(und von mir,hihi)
Tina

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja,

Polen wird bestimmt spannend und ich denke, Du wirst auch dort wunderbare Eindrücke sammeln. Bis September ist es ja noch etwas hin, da kannst Du noch einen tollen Sommer in Kiel genießen und genügend Kraft sammeln, um Deine "Redaktion", die mit den sehnlichst erwarteten Reiseberichten nicht anfängt, zurecht zu stauchen.

LG Lexa ... muss mal dringend wieder ins Chelsey oder Trafo (war ein guter Tipp vor Jahren)

Pieps™ hat gesagt…

Nur ich vaklopp’ imma den Felix, näää!? … *an fingern aufzähl* … Un’ die Kaaaaaro … un’ die Ämmälieh mit ihr’n häßlig’n Naaaaaam’ …

Anonym hat gesagt…

Hoi Svenja

Das hat nun nichts mit Deiner geplannten Ferienreise zu tun. Nein, ich möchte Dir einfach ein Kompliment zu Deinem Aussehen/Outfit geben. Deine schönen langen und dunklen Haare, in der Kombination mit diesen tollen grossen Ohrenringen, dass steht Dir wirklich gut. Natürlich auch Dein Outfit im Ganzen. Mir gefällt Dein Geschmack, ich hoffe ich kriege es auch einmal so gut hin. ;)

Polen wird sicher gut, verstehe aber Deine Ängste von damals. Alles gute!

liebe grüsse aus der Schweiz
Dani

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Harka: Die Hin- und Rückreise soll schnell gehen, weil es nur ein 14-Tage Kurztrip wird. Ich werde an der Müritz zelten und am zweiten Tag schon in Polen. Rügen wird mal eine Reise für sich selbst werden, das ist zuviel für nebenbei miterleben. Danke für die guten Campingtipps, selbst wenn ich die nicht auf dieser Reise nutzen werde, so kommen sie sicher irgendwann einmal vor. Danke, Harka.

@Antje: Ja, hab ich schon gesehen, aber ich finde den Text nicht. Im Blog steht auch nur: Tag 5 ist online. Wo steht denn der eigentliche Text?
Griechenland? Oh ja, das gute Essen, die Sonne, der Ouzo. Aber erstmal frier ich noch lieber als zu schwitzen, das ist was für später. Gute Reise euch Beiden...!

@Barnie: War er? Oh, fein. Inzwischen bin ich auch ganz überzeugt davon. Hauptsache, der Herbst kommt nicht zu früh.

@Karan: Irgendwann werde ich einen größeren Tankrucksack kaufen müssen, Pieps meckert auch manchmal schon, dass sie nicht genügen Vorräte mitbekommt. Bernsteinsammeln? Dazu fehlt mir wohl die Geduld, aber vielleicht kaufe ich ein Schmuckstück als Erinnerung. Allmählich komme ich in das Alter, in dem ich Bernstein tragen kann...

@Balu: Na hör mal, ein kleines, zartes Mädchen gegen Polen...?! Hmpff...

@Harka: Letztens hat sich damit tatsächlich ein Urlauber in Brand gesteckt. Er hatte einen faustgroßen(!) Klumpen in die Hosentasche gesteckt. Aber ich pass auf. Ich steig ja sowieso kaum ab unterwegs...

@Tina: Ja, mir macht es auch besonderen Spaß, wenn ich ein Land zum aller ersten Mal besuche. Dann ist alles noch so neu und spannend.
Schweden? Du wirst es lieben, wenn du auch nur ein klein wenig Glück, oder zumindest kein Pech mit dem Wetter hast. Und warte erstmal die Gotlandreise ab, da kommen noch ein paar neue Eindrücke, von denen wir jetzt aber noch nichts wissen können.

@Lexa: Gerade gestern war ich im Chelsey. Uli hatte Maulwurfstorte gebacken und Eddi frischen Riesling angebaut. Oder so ähnlich...

@Pieps: Mir hast du gesagt, er hat angefangen...?! **tiefer Seufzer** Manchmal wäre ich froh, du würdest zumindest ein paar Kinder weniger verkloppen. **denkt mit Grausen zurück an Felix Papa, der sich so ätzend aufgeregt hat und deshalb beinahe selbst noch verkloppt worden wäre**

@Dani: Oh, danke schön. Es hat auch ganz schön lange gedauert, bis ich so "meinen Look" gefunden hatte. Kleid, danzu Leggings oder Strumpfhosen, Ballerinas oder Pumps. Fertig ist die Svenja :-)
Ja, du verstehst meine Ängste sicher, aber inzwischen hab ich die nicht mehr (so doll).

Pieps™ hat gesagt…

Nur den Felix sein' Pappa hab' ich dann die Klettis von den seine komig'n Sandaaaaahl'n zusamm' gemacht, als der mit dir gestreitet hat, näää!? ... *nachträglich noch mal gluggs vor lauter freude* ...

Anonym hat gesagt…

Wenn man die Bilder so sieht - der Männerwelt entgeht was ...
Mach et, Svenja!

Anonym hat gesagt…

Supertolles Land, wirst viel Spaß haben, wenig Geld brauchen und leckeres Essen gibt es da auch ! War vor zwei Jahren mit meinem Minicamper (Fiesta Courier) und habe meine DR800 ohne Ende vermißt ;-)

Anonym hat gesagt…

Von Harka:
Da du ja sicher nicht über mautpflichtige Autobahnen zum Ziel kommen willst, solltest du wenigstens eine Route an der Küste entlang planen. Wie schon geschrieben, Kołobrzeg, das alte Kolberg, ist einen Besuch wert. Auf der E28 würdest du Gdynia erreichen, könntest dazwischen aber auch ein paar interessante Orte ansteuern, welche jedoch dein möglichst rasches Vordringen ins Zielgebiet verhindern würden. Gdynia ist eine Retortenstadt ohne nennenswerte Historie. Sie wurde nach dem ersten Weltkrieg als Konkurrenz zur Freien Stadt Danzig (heute: Gdańsk) überhaupt erst geschaffen. Polen hatte keinen eigenen Hochseehafen im polnischen Korridor. Gdańsk hat im Krieg zwar einiges abbekommen, aber anders als in Deutschland wurden in Polen die zerstörten Gebäude möglichst historisch korrekt wieder aufgebaut. Die heute recht moderne Stadt ist deshalb eine typische deutsche Hansestadt und die Bausünden halten sich in Grenzen (wobei das moderne Polen heute mit großen Schritten auch da nur zu europäisch wird und mit Beton- und Glasfassaden den alten Charakter der Städte versucht zu ruinieren). Absolut sehenswert ist der historische Hafen mit seinem Krantor.
Über die 91 könntest du Tczew (Dirschau) erreichen und dort über die historische Weichselbücke in Richtung der Masuren vorstoßen. Verkneif dir einen Abstecher zur Wolfsschanze in Ostpreußen. Du findest dort nur Ruinen. Der Bunkerkomplex wurde von der Wehrmacht beim Rückzug so gut es ging (also nur leicht) zerstört, hat aber außer Betonruinen nichts wirklich zu bieten und ist nicht begehbar.
Zu den Masuren ist nicht viel zu sagen, nein, falsch, da gäbe es sehr viel zu sagen. Da gibt es so viele historische Orte. Traust du dich bis Elk? Oder machst du einen Abstecher nach Kaunas oder Grodna? Vermutlich nicht, denn dort könntest du die dir unbekannte Sprache nicht mal lesen … ;-)
In welcher Gegend willst du dich denn rumtreiben?

ChaosQueen hat gesagt…

Svenja, der Text steht im nächsten Post....oben ist nur der für die Updates, so dass man es gleich sieht wenn sich etwas geändert hat...scroll einfach etwas runter....;-) Bin schon mit Tag 6 fertig.....

Pieps™ hat gesagt…

Duuuuuu_huuuuu, Bääääjbieh, nur kann ich 'n Körsch'treus'l-Kuch'n zu mein' Gebochtstach ... oda morg'n? Weil das is' mein Lieblings ...

Anonym hat gesagt…

Zu unseren polnischen Nachbarn von Harka:
Wie schon erwähnt, hat die polnische Küche ihre Besonderheiten. Die polnische Küche setzt auf Sättigung. Untypisch für Deutsche wird schon früh herzhaftes gereicht, Wurst, Schinken, Speck. Süßspeisen gibt es erst zum Kaffee am Nachmittag. Polen verstehen es perfekt Kuchen zuzubereiten, insbesondere solche mit Creme und jede Menge Hüftgold.

Für Deutsche eher ungewöhnlich gibt es Mittags keine Soßen. Echte Polen wissen nicht mal, wie man sie herstellt. Für uns haben sie auch schon mal zwei Stück Butter ausgelassen, um so etwas Ähnliches wie eine Soße zu erzeugen. In der polnischen Küche dominieren weniger kulinarische Einzelstücke als Mehrgangmenüs. Ein typisches polnisches Essen beginnt mit einer dünnen Suppe, heute häufig einer Nudelsuppe mit wenig Gemüse und nur wenig Fleisch (die dennoch erstaunlich gut schmeckt). Der Hauptgang besteht aus einem Gericht mit Kartoffeln. Dazu gibt es diverse gebratene Teile der üblichen Hausschlachtung (Geflügel, Schwein, Rind) mit frischen Salaten. Gekochter Salat wird gerne vermieden, ihn gibt es aber auch. Wenn es schnell gehen muss, gibt es auch schon mal Kartoffeln mit gebratenem Blumenkohl (vorher in Semmelbrösel getunkt) – so simpel das kling, es schmeckt wirklich gut. Sauerkraut ist Polen so unbekannt wie Zwiebelkuchen.

Wenn genug Zeit da ist, gibt es Bigos (deutsch gesprochen: Bigosch) – das Rezept dazu hatte ich schon erwähnt. Ein wirklich gutes Bigos braucht lange Vorbereitungszeiten, aber da kniest du dich dann auch rein, so lecker ist das.

Polen lieben, wie alle mir bekannte Slawen, das Grillen. Das typische Grillgut ist dabei aber nicht etwa ein Steak. Schweine- oder gar Rindersteaks haben in Polen keine Tradition. Typisch ist Fisch und hier besonders eher sibirische Arten – ok, das war zumindest so, als Polen und Russland noch normal miteinander umgingen. Ich habe da leckeren Fisch vorgesetzt bekommen, dessen deutschen Namen ich nicht mal kannte. Wir hatten da „Taimen“ auf dem Grill (was auch immer das ist) und der war so was von lecker, aber auch andere vornehmlich sibirische Fische …

Natürlich werfen die Polen auch Krakauer auf den Grill und selbstverständlich auch ihre Grützwürste (nur da gehören sie wirklich hin). Letztere sind ein wenig speziell, aber sie haben ein enormes Suchtpotential. Meine polnischen Freunde werfen natürlich auch sehr gerne Thüringer Rostbratwürste auf den Grill, aber die gibt es dort nur, wenn ich sie heimsuche.

Schaschlik hat in Polen leider keine größere Tradition, aber es gibt sie. Das ist in Russland oder gar in Ungarn völlig anders. Die Ungarn zählen aber auch nicht wirklich zu den Slawen und echte russische Schaschlik – da würdest du vermutlich noch den Holzspieß auskauen, so lecker sind die.

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Pieps: Erinner mich bloß nicht an Felix Papa. Welch eine weichkäsige Ökosocke. Trotzdem dürfen wir Leuten nicht die Klettsandalen zusammenkleben, damit sie dann hinfallen. *kann sich das Lachen kaum verkneifen*

@Anonym: Lach...danke schön. Aber glaub mir, ich bin schrecklich anstrengend :-)

@Anonym: Ja, mit der DR800 hättest du sicher eine Menge Spaß gehabt. Ich bin gespannt, wieviele Off Road Strecken ich entdecke.

@Harka: Die Küste kommt bei mir erst auf der Rückreise vor und dann auch nur kurz. Die ist doch sehr touristisch, wie Küstenorte das wohl immer sind. Und weil ich selbst an der Küste geboren bin und in Kiel wohne, ist der Reiz nicht mehr so groß. Ich mag Inland :-)
Die Wolfschanze werde ich sogar ganz sicher auslassen, auf diesen Pfaden möchte ich Polen nicht bereisen. Elk? Oh ja, ich werde bis auf die Höhe von Bialystok an der Weißrussischen Grenze herunterfahren und möchte mir unbedingt auch diese Holzmoschee ansehen und natürlich bei den Tartaren wohnen, aber das sollte ich eigentlich noch nicht verraten :-)
Die Rückreise ist erst bis ungefähr Zlocieniec geplant, etwas nördlich davon. Den Rest plane ich in den nächsten Tagen. Es macht Spaß, erfordert aber auch viel Sorgfalt. Ich würde niemals einfach drauflos fahren, kleiner Kontrollfreak, der ich bin.

@@Chaosqueen: Danke dir, ich konnte die Texte manchmal einfach nicht entdecken, aber jetzt weiß ich es. Sogar Tag 8 :-)

@Pieps: Kirschstreuselkuchen? *schmacht* Den mag ich zufällig auch so gerne. Weißt du was? Am Samstag holen wir uns einen ganzen Kuchen davon in der Holtenauer und dann setzen wir uns damit auf den Balkon und du darfst ordentlich krümeln ohne Mecker. Ist das was, mein Schatz?!

@Auf die polnische Küche freu ich mich schon sehr. Vielleicht werde ich ab und zu in einer Pension übernachten, falls der Herbst dieses Jahr früh kommt in Masuren, dann werde ich abends essen gehen und ausnahmsweise mal nicht braten. Das mache ich ganz vom Wetter abhängig.
Aber Sauerkraut? Das ist doch in dieser Krautsuppe drin, die habe ich sogar in Tschechien gegessen bei den Höhlenbikern.
Und dort ist das Grillen so beliebt? Oh, das wird ein Heimspiel für mich :-)
Grützwurst kenne ich gut, die gab es bei uns oft zu Hause und mein Vorteil ist: Ich mag so ziemlich alles. Außer Obst und Erbsen...

elbstrand hat gesagt…

meine liebe,

so lange nichts von dir gehört, ich dachte du seist sonstwo und machtest sonstwas und hast von den milliarden gestohlener datensätzen welche in russland gefunden? und dann zog es mir fast die birkenstocks aus, als ich wieder von dir las :-) wie schön.

wolfschanze ist ein schweres thema. genauso wie mir die besichtigung von prora mir wirklich was gab, es war irre, diese zeit zu fühlen, zu begreifen.

genauso wäre ich neugierig, die historische sensation wolfschanze zu besuchen. aber der trivialisierende betroffenheits-touri-rummel wird verhindern, dass auch ich mich da blicken lassen werde. schade.

aber mach dir nix vor: wir haben eine gemeinsame geschichte mit diesen ländern. ich kriege immer herzklopfen, wenn ich nur anfange, daran zu denken.

mir gefällt es, diesen teil meiner geschichte zu sehen und tränen der erinnerns für meine ahnen zu weinen. es ist wahrhaftig und reinigend.

uiuiui, sorry, das war jetzt schwere kost, iss mir so rausgerutscht. stimmt aber alles.

dein melancholiker

elbstrand

Anonym hat gesagt…

Vieleicht wird es ja eine der letzten Reisen mit der kleinen 250-er werden: sie hat ja schon 32.000 Kilometer geschafft, was ja für diese Klasse recht viel sein dürfte. *smile*
Demnächst wieder eine KTM? *nicht schlecht*
Es muß ja nicht gleich die größte mit fast 1,2 Litern sein, oder? *frech grins*
Konkret aber mein Tipp zu einer Landkarte im Maßstab 1:250.000... "Ermland und Masuren" mit Beschreibungen von ca. 50 Sehenswürdigkeiten.
ISBN: 3-936194-11-4

Ansonsten kannst Du ja auch Deine Kollegin von der "Entenpolizei" - die aus diesem Land stammt - einmal befragen. *smile*

Gruss von einem Enduro-Biker

Anonym hat gesagt…

von Harka
Touristisch erschlossene Ostseeküste in Polen? Da liegst du aber so was von voll daneben. Das Gegenteil ist der Fall. Touristisch erschlossen sind die wenigen Badeorte - die sollte man meiden. Polen der Mittelschicht aufwärts (also alle ab denen, die Arbeit haben) machen nicht in Polen Urlaub sondern fallen am Mittelmeer ein. Was für die Ostseeküste bleibt, ist der Rest. Aufgewertet wird das durch zumeist deutsche Touristen, aber die sind gravierend in der Unterzahl. Die Polen, die an Polens Ostseestränden Urlaub machen, das ist dieselbe Truppe, wie jene Deutschen, die in Mallorca nur den Flughafen und den Ballermann gesehen haben.
Gehst du nur zwei, drei Kilometer aus den Badeorten raus, bist du allein und die Küste, aber auch das Hinterland gehört dir. Dort ist absolut gar nichts erschlossen, das ist unberührte Natur pur und zudem eine völlig menschenleere Gegend. Küstenorte gibt es nur sehr wenige, ein paar Fischerdörfer, aber die sind lange tot und auch im Hinterland findest du eher ein seit über 70 Jahren verlassenes Gehöft, als ein intaktes. Über das Land verstreut stehen alte deutsche Güter mit halbverlassenen Ansiedlungen drum herum. Auf den Gütern sitzen heute vielerorts wieder Deutsche, aber auch viel Holländer, welche mit wenigen Angestellten diese ausgedehnten Güter heute wieder bewirtschaften. Die ortsansässigen Polen haben mit dem Ackerbau aber nichts mehr zu tun. Die, die noch da sind, leben trotzdem – ich denke du kommst von alleine drauf wovon (Tipp: Industrie ist es nicht).
Bigos als Sauerkrautsuppe zu verunglimpfen ist wie … – ok, du weist nicht wovon du redest und ich lasse Gnade vor Recht ergehen. Eine Suppe ist das ganz sicher nicht. Darf ich daran erinnern, dass da Speck, Fleisch und nicht gar so saures Sauerkraut im Verhältnis 1:1:1 reingehört? Von Wasser ist da keine Rede. Glaube mir, wenn du echtes durchgezogenes polnisches Bigos bekommst, dann kaust du die Gabel aus und leckst den Topf blank. Das Suchtpotential ist enorm, aber leider bekommt man es gut gemacht nur selten, da es mindestens einer zweitägigen Zubereitung bedarf.
Polnische Grützwürste gehören so wie sie sind auf den Grill. Sie werden erst nach dem Braten aufgeschnitten. Nimm keinen Senf mit nach Polen. Den können die Polen besser selber herstellen. Du wirst nie wieder einen von Kraft oder Thomy kaufen. Leider kannst du das alles dort nicht lesen, aber eine größere Auswahl an Senf, Ketschup und sonstigen Grillgewürzten wirst du nie wieder finden. Der Senf ist in Polen eher süßlich, das mal nur schon zur Warnung, falls du da nicht so drauf stehst.

... Fortsetzung folgt ...

Anonym hat gesagt…

von Harka, Teil 2:
Es gibt natürlich auch anderen, aber um ein Słownik (dt. Wörterbuch) wirst du dieses Mal nicht Drumherum kommen. Auch dazu ein Tipp: kauf es in Polen, da kostest auch ein „Langenscheidt“ nur den Bruchteil des deutschen Preises und es ist das gleiche Buch. Auf meinem steht zwar vorne nur „Deutsch“ (nicht „Deutsch-Polnisch/Polnisch-Deutsch“) drauf, aber ein „niemiecki“ (gesprocken: „niemi-eski“ – Polen kennen kein „ck“ und „c“ wird eher wie ein „ß“ gesprochen) tut es bei dir auch. Das heißt auch nur „deutsch“.
In Polen zahlt man nicht mit Sloty, richtig geschrieben „złoty“, gesprochen wird es aber eher wie „zwuoty“. Das „ł“ wird eher wie „u“ oder „au“ gesprochen aber niemals als „l“. Polen meinten, es wäre der Laut, der bei „blau“ zwischen „a“ und „u“ kommt.
Als wir als Kinder in Polen waren, also im letzten Jahrhundert, da war es in Polen völlig normal, dass, wenn man z.B. auf die Toilette musste, man am nächsten Haus klingelte oder klopfte und das Problem war gelöst. Als bei unseren Freunden dereinst ein schweres Gewitter runter ging, fanden wir am Mittagstisch eine Frau mittleren Alters vor, mit der sich alle unterhielten, die wir aber vorher nie gesehen hatten. Als das Gewitter vorbei war, ging sie wieder. Wir fragten unsere Freunde, wer sie war (wir vermuteten irgendeine ferne Verwandte). Antwort: „Keine Ahnung, sie wohnt wohl im 4 km entfernten Nachbarort am anderen Wisła-Ufer.“ „und warum war sie hier?“ – verständnislose Blicke, bis der jüngste Sohn auflöste: „Es hat doch geregnet?!“
Leider ist in großen Teilen Polens davon heute kaum noch etwas übrig. Inzwischen gibt es auch in Polen keine Häuser mehr mit Eingangstüren ohne Schloss, wenn du aber höflich fragst, werden dir die Eingeborenen helfen. Dann kannst du wild auf ihrem Grundstück Zelten oder in der Scheune übernachten. Es würde mich wundern, wenn du danach nicht mit ihnen zusammen frühstückst. Es ist in Polen üblich, den Kaffee türkisch zuzubereiten. Dazu gibt es reichlich Zucker und auf Nachfrage auch Milch („mleko“). Gereicht wird dazu morgens eher selten Marmelade (dżem, aber auch marmolada), sondern eher kiełbasa – „kioubasa“ (Wurst). Auf Russische würdest um „moloko“ für „Milch“ und um „колбаса́“ (lateinische Schreibweise „kolbasa“) bitten müssen. Du siehst, wie ähnlich sich die Sprachen sind. Tschechisch und Slowakisch ist davon auch nicht weiter weg als ein Württembergisch vom Sächsischen.
Kleiner Tipp: zeuge Heiligenbildern und insbesondere Bilder des polnischen Papstes Respekt, ohne dich zu verstellen und du wirst akzeptiert.
Polen ist zutiefst katholisch, aber verehrt wird weniger das Kreuz sondern eher Heilige. Genau deshalb ist Polen die Heiligsprechung ihres Papstes auch so wichtig. Polen feiern auch nicht ihren Geburtstag, sondern ihren Namenstag, der nach einem ähnlich klingenden Heiligen benannt wurde. Aus dem polnischen „Henryk“ wird dann halt „Heinrich“. Dessen Namenstag(e) sind 8. Januar, 19. Januar, 23. Januar, 11. März, 31. März, 4. April, 15. Mai, 10. Juni, 25. Juni, 13. Juli, 23. Oktober, 11. November und der 20. Dezember – gefeierte wird an dem Namenstag, der dem Geburtstag folgt.
Ich belasse es jetzt mal bei den Polen-Tipps und widme mich wieder mehr deiner Route. In den Masuren war ich bisher nicht so sehr oft unterwegs. Meine Freunde wohnen im Vorland der Waldbeskiden, in Oberschlesien und ich bin eher im Raum Krakow-Rybnik-Zakopane unterwegs, eher in den Beskiden und der Tatra, als im Norden Polens. Angeblich ist mein bissl polnisch so akzentfrei wie das eines Oberbayerns oder Nordfriesen, zwischen denen es ja bekanntlich keine Kommunikationsmöglichkeit geben soll …
Meine Stellvertreterin im Job ist übrigens eine gebürtige Weißrussin. Falls du da noch Infos brauchst, sie hilft gern und das in perfektem Deutsch.

Anonym hat gesagt…

@elbstrand von Harka
Solche historischen Orte werden heute leider eher Disney-mäßig vermarktet. Man muss da wirklich zu Zeiten hin, wo man da auch alleine ist. Ich war unter anderen in Oświęcim, bzw. dem Ort, den Deutsche in der Nähe errichtet haben. Ich hatte das Glück dort an einem trüben Herbsttag mit nur wenigen Besuchern zu verweilen. Das ist ein Ort, an dem man die deutsche Sprache verlernt. Wir haben sie dort nicht benutzt. Man muss sich so etwas aber ansehen, um zu begreifen, was dort geschah und warum dies unter gar keinen Umständen jemals wieder passieren darf. Man steht dort an Orten, da kann man das vergossene Blut körperlich fühlen. Meine polnischen Freunde waren erstaunt, aber auch positiv überrascht, als wir ihnen sagten, dass wir diesen Ort besuchen wollen, den Ort, der im kollektiven Bewusstsein dieser Welt nur als „Auschwitz“ bekannt ist.

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Elbstrand: Mein lieber Elbstrand, den ich noch nie gesehen habe, (beide, den mit dem Sand auch nicht), nein, ich bin schön da, wo ich hingehöre, im Dienst. Hmpff...
Von der Wolfschanze habe ich eine unglaubliche Geschichte gelesen in einem anderen Reisebericht, wonach dort jemand einen Stand aufgebaute hatte, wo man sich in einer SS Uniform fotografieren lassen konnte. Da war mir endgültig die Lust vergangen.
Mal sehen, ob ich die gemeinsame Geschichte noch fühlen kann, wenn ich da bin. Diese unglaublich fremde Sprache, in der man auf nichts zurückgreifen kann und die mir vorkommt wie chinesisch, schafft sicher schon eine gehörige Distanz.
Nein, so sentimental ich sonst immer bin (wirklich grässlich geradezu) wird in Polen sicher nicht aufkommen, dazu fühle ich zu wenig die Vergangenheit meiner Ahnen.
Na, du wirst ja sehen, wie ich im geistigen Tiefflug über die Landschaft düse und mich allenfalls über fehlendens Entrecote aufrege. Aber vielleicht, ganz vielleicht, wird es ja doch eine besondere Reise...

@Polnische Ente: Ich kenne eine Kollegin bei der Wasserschutz, die aus Polen stammt? Oh ja, eine war da mal. Es ist schon ein paar Jahre her, die war bei mir im Büro. Sehr frech, sehr hübsch. Und sie hätte mir um ein Haar meinen Kuli geklaut. Und als ich sagte: "Moment, DAS ist meiner...", da hat sie nur mit einem frech charmanten Lächeln geantwortet: "Das müssen meine polnischen Gene sein."
Sonst kenne ich keine :-)
Nun habe ich mir schon eine Landkarte gekauft, so eine reiß- und wasserfest: vom Know How Verlag
Ja, meine süße 250er Enduro, ich lieb die. Sie wird sicher noch viele Reisen durchhalten, so zuverlässig wie sie ist. Vielleicht kaufe ich danach eine 125er...
Nein, im Ernst, so eine richtig heiße Einzylinderenduro mit normalen Wartungsintervallen, die gibt es derzeit nicht zu kaufen. Aber ich liege auf der Lauer...
Enduro Biker? Jaaaa...? Sag mal, was denn?!

@Harka: Doch, du musst dir nur mal die Straßen direkt am Strand anschauen über Street View. Da ist ein Campingplatz neben dem anderen Hotel Pension Imbiss Camping. So lieblos wie in Timmendorf auch. Und als Küstenkind reizt mich das ohnehin nicht.
Wir haben übrigens ein polnisches Restaurant in Kiel, da war ich schon sehr lecker Pierogi essen. Nein, un das Essen mache ich mir keine Sorgen.
Ich habe mir tatsächlich ein Wörterbuch gekauft aus der Kauderwelsch Reihe und das war gut so, denn nach weniger als 10 Seiten habe ich es frustriert weggelegt. Diese Sprache übersteigt mein Lernvermögen und es ist gut, dass ich erkannt habe, dass ich sie niemals lernen kann. Also weiß ich, dass ich mich auf Deutsch und Englisch verlassen muss. Ich konnte mir mir einmal danke und Guten Tag merken. Dagegen sind Französisch und Spanisch beinahe im Wochenendkurs zu lernen. Ich finde es bewundernswert, dass du diese Sprachen verstehst, aber so viel Brain Power habe ich einfach nicht und auch das ist doch eine Erkenntnis.
Ein guter Tipp mit dem Verhalten bezüglich religiöser Symbole, aber da bin ich völlig unverdächtig, denn auch wenn ich nicht getauft bin und an wenig glaube, außer an mich selbst, habe ich großes Interesse an der katholischen Kirche und würde ohnehin niemals Religiöses verunglimpfen oder abfällig betrachten. Die christlichen Symbole am Straßenrand haben mir schon in Tschechien so sehr gut gefallen.
Ich bin gespannt, was mich erwartet, nur noch 19 Mal schlafen....

Anonym hat gesagt…

@Polnische Ente: Ich kenne eine Kollegin bei der Wasserschutz, die aus Polen stammt? Oh ja, eine war da mal. Es ist schon ein paar Jahre her, die war bei mir im Büro. Sehr frech, sehr hübsch. Und sie hätte mir um ein Haar meinen Kuli geklaut. Und als ich sagte: "Moment, DAS ist meiner...", da hat sie nur mit einem frech charmanten Lächeln geantwortet: "Das müssen meine polnischen Gene sein."
Sonst kenne ich keine :-)
@anonym: die Attribute stimmen... ist jedoch "glücklich verheiratet", soweit mir bekannt... einfach von Deinem Büro raus durch den Haupteingang, am "langen" Pförtner vorbei. *grins*
Dann nach links in das benachbarte Gebäude, dort einfach einmal fragen!
Letztens stand sogar in den Kieler Nachrichten ein Artikel mit Bild drin zu Deiner Kollegin. *hmm*

"Nein, im Ernst, so eine richtig heiße Einzylinderenduro mit normalen Wartungsintervallen, die gibt es derzeit nicht zu kaufen. Aber ich liege auf der Lauer... "
@Anonym: Du hast ja, was die Kawa betrifft, wohl schon E-Mail Kontakt in ein bestimmtes Forum... das ist jedoch eine andere Person. *smile*
"Enduro Biker? Jaaaa...? Sag mal, was denn?!"
@Anonymus: vielleicht fällt Dir ja in den kommenden Wochen einmal ein vor dem Haupthaus abgestelltes gut sichtbarers Krad mit einem 23Liter-Tank auf. *hmm*

LG

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja,

ich war vor einigen Jahren in den Masuren. Nun war ich wieder da. Bin gerade eine Woche wieder zurück.Es hat sich schon viel verändert seit meinem letzten Besuch. Vor der Marienburg gibt es inzwischen einen MC Donalds und einen neuen (schönen??) Eingangsbereich. Trotzdem ist die Marienburg auf jeden Fall einen Besuch wert.Ja die Wolfsschanze..... Gedenkstätte, Commerz, Betonbrocken das wars, man verpasst eigentlich nix. Aber man war dann auch nicht da!!! 20 km weiter Hoch im Mauerwald am Mauersee (Mamerky) in Richtung Masurischer Kanal stehen noch 30 heile Bunker mit Kanal Museum. Hier war das OKH für den Ostfeldzug stationiert. Recht Interessant! Die meisten Wissen davon nichts und schauen sich nur die Betonreste der Wolfschanze an. Sehr interessant ist auch der Dom in Frombork (Frauenburg) Hier lebte Kopernikus und hat seine Experimente zum Nachweis das sich die Erde durchgeführt. Sehr Interessant und vom Turm ein toller Ausblick über das frische Haff.Ich empfehle Dir von Elblag (Elbing) nicht auf dierektem Weg zu fahren sondern die Nebenstraße am Wasser entlang zu nutzen!! Landschaft 1a, Straße 1a, Kurven und Hügel zu Moped fahren Klasse!! Gegenüber die Frische Nehrung bis kurz vor der russischen Grenze! Schlechte Straße ( aber Egal Enduro ) Traumhafte Landschaft, Toller Strand, ganz alleine am Strand. Und ich weiß wovon ich Rede, wohne ich doch auch hinter einem der schönsten Strände der deutschen Ostseeküste.Natürlich mußt Du ein zwei Orte dazwischen ausblenden die schon fast unseren überzüchten Ostseebädern gleichen. Danzig hat eine sehr schöne Altstadt. Restaurants Kaffees dicht an dicht dafür keine Klamotten Läden so wie in D. Eine Fahrt zur Westerplatte mit einer Kogge lohnt sich! Das Aussteigen dort habe ich gelassen, lohnt in meinen Augen nicht!
Die Dünen bei Lebba sehr Interessant aber die Vermarktung Pur! In Polen ist es Preisgünstig Urlaub zu machen / Unterkunft, Essen gehen.usw... Das wird sicher spätestens mit dem Euro vorbei sein. Apropo Währung! Noch ein Tipp. Beim Geld holen an Automaten, bezahlen in Geschäften, Tankstellen wird dir immer in PLN oder Euro angeboten. Immer Polnische Währung nehmen sonst bekommst Du einen üngünstigen Kurs an dem der Amerikanische Automaten Betreiber gut verdient!! Die Geldautomaten fragen sogar alle zweimal ! Immer schön ablehnen!! Das Lohnt sich dann für dich, nicht für die Automatenbetreiber!!
Viel Spaß bei deiner Polen Tour. Immer schön Vorurteilsfrei an alles rangehen! Auch wenn plötzlich mal die Straße alle ist, dich ein Pole oder Russe in der Kurve am Berg überholt und garantiert nix sieht, einige von der deutschen Geschichte leben aber nix mit deutschen zu tun haben wollen. Die meisten sind doch sehr freundlich. Tolle Landschaft, sehr sehr viele Stöche, Aber die sind bestimmt schon weg wenn Du da bist.

Gruß Mike

Anonym hat gesagt…

Kleiner Nachtrag!

Der Oberländische Kanal zwischen Elbing und Ostroda ist eine kleine technische Sensation und sehr schön gelegen. Hier weren Schiffe über schiefe Ebenen über Land gezogen um Höhenunterschiede zu überwinden.Ich fand das bei meinem letztem Besuch so gut das ich mir das noch einmal ansehen wollte. Große Enttäuschung! Der Kanal ist schon das zweite Jahr ausser Bertrieb wegen Instandsetzungsarbeiten, und ziemlich zugewachsen.Und das Tolle ist darauf wir nirgendwo hingewiesen.Ich habe es erst erfahren als ich auf einer Baustelle am Kanal stand.
Ich habe mir diesen Ausflug so schön geredet.:Eine Kanalbaustelle ist ja auch recht Interessant..........

Gruß Mike

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja,
wir sind gerade aus Masuren und Litauen zurück, waren allerdings nicht mit dem Motorrad, sondern mit VW-Bus dort. Hätte daher 3-4 Zeltplatz-Tipps für Dich, für Masuren selbst und den Weg dortin. Bei Interesse gern per Mail mehr...
Nikolaiken kannste getrost auslassen, da verpasste nüscht. Lieber die nie in Betrieb genommene Schleuse am schon erwähnten Masurischen Kanal ansehen. Richtig in Masuren kommt man aber erst an, wenn man auch ein paar km auf dem Wasser unterwegs war. Es gibt wunderschöne kleine Flüsschen, die die Seen verbinden und wo man schön paddeln kann...
Die Fahrweise der Polen ist eigentlich ganz ok, lediglich muss man sich darauf einstellen, das man auch bei Gegenverkehr überholt wird bzw. einem zwei Autos nebeneinander entgegenkommen - daher öfter mal nach rechts auf den Seitenstreifen ausweichen. Die Straßen sind teils schlecht, aber du hast ja ne Enduro.

Du wirst die Tour bestimmt nicht bereuen! :-)

Gruß aus Berlin, Theresa

Anonym hat gesagt…

von Harka
Die Polen sind ein sehr stolzes Volk und von sich sehr überzeugt. Sie fühlen sich zu Europa gehörend. Auch deshalb dienten viele in der Wehrmacht und kämpften gegen ihre slawischen Brüder, die Russen. Die polnischen Adligen wählten August den Starken, den König von Sachsen, zum polnischen König! Ich will dich nicht mit historischen Details langweilen, aber die Polen fühlten sich dadurch in Europa ernst genommen. Polnische Entsatztruppen retteten beim letzten Türkeneinfall Wien und den Deutschen Kaiser vor Kara Mustafa und seinen Türken. Polnische Adlige stiegen in höchste Ämter auf und es war nicht Hindenburg, der das deutsche Heer in der Schlacht von Tannenberg zum Sieg führte sondern ein Pole. Hindenburg war zwar der Oberbefehlshaber, aber er hat die entscheidenden Befehle verschlafen. Zitat Hoffmann: „Und hier das Bett. Hier schlief Hindenburg vor der Schlacht, hier schlief er nach der Schlacht, und, wenn es erlaubt ist, hier schlief er auch während der Schlacht.“
Polen fühlen sich gleichberechtigt, unterstellen insbesondere aber Deutschen, dass sie sich ihnen überlegen fühlen. Das haben wir dem österreichischen Gefreiten zu verdanken, der Deutsche zu Herrenmenschen ernennen wollte. Netter Joke am Rande: Auch wenn Adolf und seine größenwahnsinnigen Anhänger auf die Polen herabblickten, waren die Slawen, also auch die Polen und Russen, nach ihrer idiotischen Rassentheorie Arier, vielleicht nicht ganz so hochstehend wie die Germanen, aber ganz sicher keine Untermenschen.
Man muss den Polen verständlich machen, dass man mit ihnen auf Augenhöhe verkehren will, dass man sie und ihren Glauben sowie dessen Symbole respektiert und achtet. Dass man nicht meint etwas Besseres zu sein und dass man nicht herablassend auf ihre mitunter noch urtümliches Leben oder ihre noch nicht ganz unserem Lebensstandard entsprechende Häuser sieht. Auch da holen die Polen mit großen Schritten auf.
Polen wollen ernst genommen werden.
Eines meiner intensivsten Erlebnisse war es, als meine vier Geschwister und ich zwei Wochen nach dem Tod der Mutter unserer polnischen Freunde (sie starb mit 96 Jahren im Kreis ihrer Familie) nach Polen fuhren, um an ihrem Grab einen Kranz zu hinterlegen. Der Vater unserer polnischen Freunde (98 Jahre alt und noch recht mobil) war hin und weg gerissen. Besonders erstaunlich war, dass er in diesem Moment der Trauer plötzlich auch wieder Deutsch besser verstand und sprach, als die Jahre zuvor, in denen ihm das Alter zu schaffen machte. Am Ende wurden die verwelkten polnischen Blumen, welche als großer Berg auf dem Grab lagen, entfernt und nur der in Polen geflochtene Kranz mit seinen Kunstblumen und der mitgebrachten deutschen Widmung lag für das nächste halbe Jahr auf diesem Grab. Und ich sage es noch mal: diese Polen sind mit uns nicht verwandt. Das ist nur das Ergebnis der Freundschaft zweier Kinder in einem Ferienlager in den 1970er Jahren.

Anonym hat gesagt…

@Theresa aus Berlin von Harka
Es war früher in Polen absolut üblich auch im Gegenverkehr zu überholen. Das ist sowohl in Polen wie auch in der Tschechei völlig normal gewesen. Erkannte das vorausfahrende Fahrzeug, dass man vorbei will, rückten die nach rechts. Setzte man jetzt den Blinker, fuhr der Gegenverkehr nach links und man konnte in der Mitte durchziehen. Polnische Fernverkehrsstraßen hatten dazu extra breite befestigte Straßenränder (es gab nur eine einzige Autobahn in ganz Polen, die A4). Erst mit der zunehmenden Motorisierung und dem damit einhergehenden gewaltigen Wachstum des Verkehrsaufkommens nach der Wende verschwand in den Ballungsgebieten diese Praxis, da sie bei hohem Verkehrsaufkommen zu gefährlich wurde. In ländlichen und eher menschenleeren Gegenden wie den Masuren ist das noch immer gängige Praxis.
Früher waren Autos in Polen eher alte Rostlauben und ein Autoleben endete erst, wenn auch der beste Schweißer keine Möglichkeit mehr hatte, den Rost mit Ersatzteilen und zusätzlichen Versteifungen noch länger Paroli bieten zu können. Einer unserer polnischen Freunde war z.B. stolzer Besitzer eines über 30 Jahre alten Moskwitsch, den er aus „Sicherheitsgründen“ nur noch allein fuhr, da er Angst hatte, das bei mehr Personen der Rahmen durchbrach. Ein Jahr später war aus der kleinen Limousine ein neues Vehikel gebaut worden, welches noch ein paar Jahre als Traktor diente, bis es verkauft(!) wurde.
Das ist heute anders. Polen fahren moderne Autos und legen darauf auch großen Wert. Insbesondere deutsche Autos sind ein Statussymbol. Der Fahrstil ist dennoch sehr risikofreudig, aber nicht so rücksichtslos, wie polnische Autofahrer in Deutschland fahren. In Polen sind die Strafen für Verkehrsdelikte nicht so lächerlich gering wie in Deutschland. In Polen sind da ganz fix auch größere Beträge fällig und die sind in Deutschland vollstreckbar! Für Falschparken sind da auch schon mal 125 € drin. Auch können Polizisten vor Ort hohe Summen als Strafe auferlegen, welche früher sofort zu zahlen waren. Früher wurde das von korrupten Polizisten gerne auch mal missbraucht, heute passiert das eher selten, da in der EU es heute viel leichter ist, gegen sie vorzugehen und der polnische Staat für solche korrupten Beamten drakonische Strafen hat. Heute ist es auch so, dass man generell keine Strafen mehr vor Ort bezahlen muss. Man lässt sich eine Rechnung ausstellen. Geschwindigkeitsverstöße sind in Polen eher billiger als in Deutschland.
Das steht aber auch alles im Internet, z.B. hier http://www.polish-online.com/polen-reisetipps/bussgelder.php
Dazu sollte man den Kurs von knapp über 1:4 im Kopf haben.

Anonym hat gesagt…

weiter von Harka
Auch wissen sollte man, dass es in Polen ein generelles Alkoholverbot in der Öffentlichkeit gibt. Nur im Umfeld von Gaststätten und auf Großveranstaltungen ist es erlaubt Alkohol sichtbar zu trinken. Das sollte Svenja aber nicht weiter berühren, da sie ja privat unterwegs ist.
Auch wenn Polen sich niemals mit den Russen vergleichen lassen würden, haben sie mit denen viel gemeinsam. Das Nationalgetränk ist Wodka. Polen mischen das gerne mit Fruchtsäften. Polnischer Wodka ist nicht mit westeuropäischen zu vergleichen. Mit einem (deutschen) „Gorbatschow“ oder „Jelzin“ würde man in Polen vielleicht Pinsel reinigen oder Tapete von den Wänden beizen, ihn aber niemals trinken. Polnischer Wodka beginnt mit „Wyborowa“ und „Grasovka“, findet seine Vollendung aber erst in Sorten wie „Pan Tadeusz“ oder „Chopin“. Da kratzt nichts, da beißt nichts und da gibt es auch keine Kopfschmerzen, das ist Genuss pur. Chopin erkennst du an der Flasche, die ist matt mit einem glasklaren Fenster, durch welches du Chopin auf der Rückseite der Flasche erkennst. Echte Kenner trinken Wodka niemals tiefgefroren (er bleibt auch da flüssig) sondern nur gekühlt. Ist er zu kalt, kann er sein Aroma nicht entfalten. Nicht unüblich unter Genießern sind vorgekühlte Gläser aus Speckstein. Wodka heißt in den slawischen Sprachen übrigens „Wässerchen“ und ist eine Verniedlichung des Wortes „woda“ , welches Wasser bedeutet.
Zum polnischen Bier hatte ich mich ja schon geäußert. Es ist bekömmlich und kein bayrisches Dünnbier. Ein „Tyskie“ oder ein „Źywiec“ (gesprochen „Schü-wi-ez“) gibt es inzwischen auch in Deutschland zu kaufen. Das sind grundsolide gute Biere ohne Nebenwirkungen.

Anonym hat gesagt…

@Svenja:
etwas südlich von Zlocieniec bei Lubieszewo gibt es einen Zeltplatz, der auf einer Insel liegt. Man wird mit der zeltplatzeigenen Fähre übergesetzt, die österreichischen Betreiber kochen gut.

Falls du an der Küste über Swinemünde zurückfahren möchtest - das "Camp Tramp" auf Wolin liegt direkt hinter den Dünen. Kein Ort in der Nähe, entsprechend leerer Strand. Schöner Küstenstreifen mit Abbruchküste, keine Buhnen, viel Ruhe...
Auf Usedom ist der Platz am Hafen Stagnieß (Boddenseite) nicht schlecht. Auf der Seeseite gibt es bei Ückeritz einen großen Campingplatz (war zu DDR-Zeiten der größte Europas - im September isses da evt. auszuhalten :-) )

Falls du über Gryfino fährst, könntest du einen Abstecher in den länderübergreifenden Nationalpark Unteres Odertal machen, eine riesige Auenlandschaft. Teils sind die Poldertore seit Jahrzehnten nicht mehr in Betrieb, die Landschaft erschließt sich am besten vom Kajak oder Kanu aus. Der kleine Zeltplatz in Mescherin liegt direkt an einem Nebenarm der Oder. Von dort läuft man (nein, fahren darf man leider nicht) ca. 15 min hinauf auf den Endmoränenrand von wo aus man einen schönen Blick über das Odertal hat. Boote kann man auch ausleihen. Aber laufen und paddeln is ja nicht so Pieps' Ding, oder ?

@Harka: Kleine Anmerkung: Grasovka gibts nur in Deutschland. In Polen heißt er Zubrowka.

Grüße, Theresa aus Berlin

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Polnische Ente: Ach, dann warst du das tatsächlich?! Ist ja witzig. Den KN Artikel hab ich leider nicht gefunden.
Oh, ich war früher in so vielen Motorradforen. Nein, eine KTM wird es sicher nicht mehr werden, die sind mir zu teuer und nicht zuverlässig genug. Meine kleine Kawa wird mich hoffentlich noch lange begleiten, ich bin ja immer gut zu ihr.
23 l Tank? Da kenne ich nur die GS Adventure. Na, ich guck mal und bin schon gespannt...

@Mike: Danke, Mike. Meine Route steht jetzt bis auf den letzten Meter fest, jedes Camp, jede Ausweichpension, jede Zapfsäule, jeder Meter Sand und Schotter sind schon in die Karten eingezeichnet. Und einig der Ziele, die du beschreibst, sind auch dabei. Nun soll es auch bald losgehen.
PS: Dass der Kanal derzeit wg. Bauarbeiten nicht befahren wird, hatte ich schon gelesen, aber ich seh ihn mir trotzdem an, ich steh auf Kanäle.

@Theresa: Danke dir. Die Schleuse hab ich drauf, die schaue ich sicher an. Doch, Nikolaiken kommt auch dran, da ist ein ganz okayer Campingplatz. Nein, Paddeln ist nichts für mich. Ich hab ja kein Boot mit und in Motorradsachen im Mietkajak, das ist nicht mein Urlaub. Dafür habe ich ein paar tolle Sand- oder Matschwege geplant, auf die bin ich gespannt.

@Harka: Ich denke, in all diese Fettnäpfchen werde ich nicht hineintreten. Für mich gehören die Polen voll und ganz zu Europa und der Respekt vor dem bereisten Land und natürlich auch vor religiösen Symbolen ist für mich selbstverständlich. Und auch Witze über Polen und Beklaut-werden, kann ich mir sparen. Doch, ich bin offen und neugierig auf das fremde Land.
Wodka allerdings trinke ich nicht. Überhaupt nicht gerne Schnaps, allenfalls in homöopathischen Dosen nach dem Essen, wenn er gereicht wird und man nicht ablehnen kann. An den Grasovka allerdings kann ich mich von früheren Partys her erinnern.
Inzwischen steht die komplette Route und ist als feine, gepunktete Linie in die Landkarten eingezeichnet. Ein T für jede Tankstelle, ein Dreieck für die Campingplätze. Doch, ich glaub, ich hab jetzt alles. Hoffen wir auf einen schönen Spätsommer.

@Theresa: Ach, das ist ja witzig. Genau den Campingplatz habe ich fest auf meiner Route. Es ist die Campinginsel Schulzewerder und die Sendung NDR Landpartie hat einen total sympathischen Fernsehbericht über die gebracht. Entweder schlafe ich auf der Campinginsel, oder ich frag mal, ob ich im Haupthaus übernachten darf.
Danke für die schönen Tipps. Klick mal hier, da ist der Bericht. Meintest du den?

Anonym hat gesagt…

@Theresa
@Harka: Kleine Anmerkung: Grasovka gibts nur in Deutschland. In Polen heißt er Zubrowka.Komisch, genau das steht auf der Flasche hier im Regal. Ob das wohl am polnischen Siegel liegt, dass die Flasche noch immer hat? ;-) Natürlich. Dort stammt sie ja her. Der „Chopin“ ist auch noch unberührt. Das wird er aber auch bleiben. Mein Vater schenkte ihn mir mit dem Kommentar, dass wir diese Flasche öffnen, wenn ich meine eigene Wohnung beziehe. Die Wohnung habe ich seit sehr vielen Jahren, nur meinem Vater war es nicht vergönnt sie zu sehen. Er starb vor der Zeit und die Flasche bleibt zu.

Anonym hat gesagt…

@ Harka: Grasovka wird zwar in Polen abgefüllt, dort aber nicht verkauft, denn Grasovka ist eine deutsche Marke. In Polen gibts Zubrowka. Is aber auch egal, denn letztlich ist das gleiche in der Flasche. Übrigens sehr lecker, wenn man ihn mit naturtrübem Apfelsaft mischt...

@Svenja: Der Link zum Bericht funzt leider nicht. Kenne den Bericht auch garnicht. Wie waren letzten Monat auf der Insel auf Empfehlung von Reisenden hin, die wir unterwegs getroffen hatten.
Der Platz in Nikolaiken ist jetzt nicht sooo schön, aber wenn du dir den Ort geben willst passt das ja zusammen ;-) Ein paar km südlich einsam im Wald liegt Galindia, Campingplatz mal anders. Für 10 zl kann man das Gelände auch besichtigen, ohne zu Campen.

Was ich noch loswerden wollte: Ich verfolge Deine Reiseberichte und auch Deine Blogs schon seit geraumer Zeit. Die Berichte sind klasse aufbereitet und du hast tollen Schreibstil, ich muss oft Tränen lachen. Hab mir schon viele Anregungen für die eigene geplante Mopedtour von Deiner Webseite geholt. Bin auch Fan der leichten, robusten Einzylinder, wahrscheinlich weil ich Trial fahre und auch dort der Spaß mit jedem kg und jedem dB weniger umso größer ist. Auch finde ich es ganz toll, wie offen du über dein Passing schreibst.

Also hör bitte nicht auf zu Reisen und entsprechende Berichte zu verfassen, sonst muss ich über den Winter an den Nägeln kauen.

Theresa aus Berlin

Anonym hat gesagt…

von Harka:
Witze über Polen? Da hätte ich einen https://www.youtube.com/watch?v=dImqkEq_GMs

Anonym hat gesagt…

naechstes Jahr koennte es ein interessantes neues Moped zum Endurowandern geben... Die KTM 390 Duke ist ja schon laenger auf dem Markt, anscheinend kommt 2015 ne passende Adventure... 124kg leer, 16l Tank... Frau darf gespannt sein... http://www.autoevolution.com/news/are-you-the-2015-ktm-390-adventure-85282.html

Aeh, wann geht es denn mit dem Gotland Bericht los???

Gruss Uwe

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Theresa: Oh, der Link funktioniert tatsächlich nicht. Mist. Moment, ich versuche es neu, versuch mal bitte diesen: Campingplatz Schulzewerder in Polen. Das klingt so sympathisch und interessant und liegt wirkich mitten im Nichts.
Du fährst Trial? Das habe ich früher auch gemacht. Mit 15 Jahren bin ich mit MotoCross angefangen im ADAC, aber dann bin ich zum Trialsport gekommen, der in den 80ern oft in den Medien präsent war. Trial ist klasse und dann versteht man auch, weshalb einige so leichte Enduros bevorzugen, wie ich es tue. Die machen einfach Spaß.
Den Campingplatz Galindia schaue ich mir gleich mal an.
Ich hoffe wirklich, dass mir die Freude am Endurowandern noch lange erhalten bleibt. In neun Tagen geht es wieder los und ich muss erstmal umschalten von Alltag auf Lagerleben. Wenn ich aber erstmal auf der Maschine sitze, ist alles wie immer und geht von selbst.

@Harka: Oh, guck ich mal, ich bin so gespannt.

@Uwe: Danke für den Link, aber an ein solches Motorrad glaube ich nicht. Der Markt wäre sicher noch kleiner als der für eine große Einzylinder Adventure. Ich glaube nicht, dass ich mir jemals wieder eine KTM kaufen würde. Tolle Motorräder, aber in meiner Wahrnehumg sind sie nicht zuverlässig genug und die hohe Leistung wird außerdem mit recht teuren Inspektionen erkauft. Nee, von KTM bin ich ab.
In Argentinien bietet Honda seine XRE 300 Rally an. Es gibt Clips dazu auf Youtube.
Nein, die KLX hat ja erst 33000 km runter, die hält hoffentlich noch lange durch. Toi, toi, toi...
Gotland? Ich schreibe schon fleißig an den ersten Tagen und sowie ich aus Masuren zurück bin, fange ich an, sie zu posten. Wie früher bei Bonanza: Sonntags um 18 Uhr kommt eine neue Episode :-)

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Uwe: PS: Wenn ich mich mit der KTM irre, schulde ich dir eine Flasche Blanchet :-)

Anonym hat gesagt…

KTM hat die letzten Jahre in Sachen Qualitaet und Dauerhaltbarkeit sehr viel getan... Die alten LC4 Motoren waren quasi Wettbewerbsmoped, die nur muehselig an den Strassenbetrieb angepasst wurden.

Die Duke wird ja schon fuer runde 5000 Euro verkauft, wird in Indien gefertigt. Daher der guenstige Preis. Die Adventure duerfte nicht soo gross drueberliegen. 44PS, kaum Vibrationen und auch untertourig super zu fahren. Mein Nachbar hat ne Duke, ab und an leih ich mir die mal. 150kg vollgetankt, Fahrradhaendling, laessige Sache..
Inspektionen nach 7500km (kleine Inspektion, 90min in der Werkstatt), alle 15000km die grosse Inspektion (120min Arbeitszeit). Sollten also nicht aus dem Rahmen fallen.

Ich bin mal gespannt, Ende September (IFMA) sollten wir mehr wissen, stell schonmal den Blanchet kalt...

Wann geht es los in Rtg. Masuren?

LG
Uwe

Anonym hat gesagt…

@Svenja von Harka
Ok, du wirst es dann eben erst vor Ort lernen müssen. ;-) Die polnische Ostseeküste ist touristisch völlig unerschlossen, menschenleer und wunderschön – außer im direkten Umfeld der wenigen Badeorte. Wie schon geschrieben, meide sie so gut es geht. Dort tummelt sich die polnische Unterschicht und unter denen findest du reichlich besoffene Nationalisten und ähnlich unterbelichtete Typen. Dort tummeln sich die Verlierer unter den Polen und ich denke du ahnst, was da eine allein reisende Frau oder gar TS zu erwarten haben. Körperliche Gewalt sicher nicht, aber Belästigungen. Außerhalb der Badeorte bist du hingegen ganz schnell wieder allein und hast deine Ruhe. Mallorca hat schließlich auch weit mehr zu bieten, als die paar Kilometer Strand um den Ballermann. Die Klientel ist die gleiche.
Streetview hilft dir da auch nicht, da es außerhalb der Orte nur selten eines gibt, eben weil das so „langweilig“ ist und es nur Landschaft gibt.
Auch wenn dir Polnisch verschlossen bleiben wird, dann versuche dir wenigstens zwei Worte zu merken. Die Begrüßung ist "dzień dobry“, das wird gesprochen „dschi-en dobri“ und heißt wörtlich übersetzt „tag, guten“. Polen kürzen das aber gerne ab und sagen nur „dobri“, also nur „guten“. Wenn du also einen Laden betrittst, genügt es „dobri“ zu sagen. Du solltest dir vielleicht auch den nächsten Satz einprägen (Lautschrift): „ja ni-mi-etzki. Ja ne umju po polsku.“ Genau genommen bist du eine „Ni-emka“, also eine Deutsche, aber über polnische Grammatik solltest du dir keine Gedanken machen. Ich habe sie auch nicht gelernt, aber als Kind lernt man die Sprache ohnehin ohne sie zu kennen.
Um dich noch ein wenig zu verwirren: „Gute Nacht“ heißt „dobranoc“. „Dobra“ heißt, wie du sicher schon vermutet hast, wieder „gute“, „noc“ wird „notz“ gesprochen und heißt „Nacht“. Hier wird die Eigenschaft also vor dem Substantiv genannt und zusammengeschrieben.
Das zweite Wort, das du dir merken solltest, ist „Dziękuję“ und heißt „Danke“. Gesprochen wird es – zumindest in Oberschlesien – „Dschi-eng-ku-je“, wobei das „ng“ extrem kurz ist und dich jeder versteht, wenn du nur „Dschin-ku-je“ sagst. Du wirst das Wort oft hören.
„ja„ heißt auf Polnisch „tak“, „nein“ heißt „ni-e“. Generell, wenn dein gegenüber Wort spricht die mit „ni-e“ anfangen, dann ist irgendetwas verboten.
Sagst du zu einem Polen „ja“ denkt er du sagst „ich“, denn genau das heißt es auf Polnisch.
Unter Freunden begrüßt man sich mit „cześć“, gesprochen wird das wie „Tcheschsch“ und heißt wörtlich übersetzt „Hallo“. Aber vermutlich hast du dann einen Knoten in der Zunge, wenn du das versuchst auszusprechen.
Und jetzt ducken und weg: Polnisch ist die Urwaldsprache, es zischt von überall …

Anonym hat gesagt…

von Harka:
Ach ja, der Satz bedeutet: "Ich bin Deutsch(er). Ich verstehe kein Polnisch."

Anonym hat gesagt…

von Harka:
Eventuell hilft dir auch das noch weiter:
„ja tülko pa ni-emtzki albo angi-elski“
Das heißt (mit Grammatikfehlern, aber für Polen erfassbar) „Ich (spreche) nur Deutsch und Englisch“. Korrekt wäre der Satz noch etwas länger, aber so versteht ihn ein Pole auch und ich will dir ja nicht die Zunge brechen. Ich bin mir nicht mal sicher, ob „albo“ hier korrekt ist, da es auf Polnisch drei völlig verschiedene Worte für „oder“ gibt und ich nie weiß, welches gerade dran ist. Da meine polnischen Freunde mich aber verstehen können, liege ich mit „albo“ wohl nicht gar so falsch.

Pieps™ hat gesagt…

Duuuuuu_huuuuu, Bääääjbieh, nur dörf'n wir in unsam Orlaub nich' "Gu' Nacht, Mammi, gu' Nacht, Piepsi, gu' Nacht, Schonnboj" sag'n? ... Nur dann bleib' ich lieba zu Haus' diesma' ... weil sons' kann ich mämich nich' einschlaf'n ... *kaugummi aufpust* ...

MIC hat gesagt…

Seit Svenja schon sehr früh vorrausgesagt hat, dass die Husqvarna 650 Terra nix wird (weil eingestellt), vertraue ich auf ihr Bauchgefühl bzw. Erfahrung im Thema.
Diese kleine KTM-Adv. wäre super, aber das Bild sowie die Daten sehen irgendwie so optimiert aus wie der feu-- Blanchettraum eines T-Girls. 16 Liter Tank bei 124 kg ? Von allem das Beste rausgesucht :-)
Ich glaube leider auch nicht dran.

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Uwe: Ich lass mich einfach überraschen, was noch kommt. Auch von der angekündigten Africa Twin verspreche ich mir wenig, das wird sicher ein Powermotorrad mit mehr als einem Zylinder.
Samstag fahre ich los, nur noch 6x schlafen :-)

@Harka: Danke Harka, das ist der erste Minisprachkurs Polnisch, mit dem ich wirklich etwas anfangen kann. Ich kopiere mir die Passagen heraus und druck sie auf einen kleinen Zettel, den ich immer dabei habe. Das war wirklich eine gute Idee von dir.

@Pieps: Wir beide sagen uns Gute Nacht wie immer. Du mit deinem Gute Nacht John-Boy. *lach* Das war so gut.

@MIC: war das nicht eine Schande, wie KTM die Terra abgewürgt hat, kaum dass diese tolle Allround Enduro mit dem erstklassigen Motor auf dem Markt war? Momentan finde ich die XT660R wieder so gut, die ist in der aktuellen ENDURO noch einmal getestet gemeinsam mit der KTM690R.

Anonym hat gesagt…

von Harka:
Ok, wenn dir das hilft, dann den zweiten Satz noch mal etwas korrekter, aber auch länger: "„ja tülko panimaju po ni-emtzku albo angi-elsku“. Das heißt dann wirklich „Ich spreche nur Deutsch und Englisch“.

Generell zur Aussprache: Schalte die deutsche Bedeutung der zusammengesetzten Buchstaben ab. Ein "ie" ist kein langes "i" sondern ein "i" plus ein separat gesprochenes "e". Es gibt auch kein "ck" als kurzes hartes "k". Das "c" ist eher ein Zischlaut, vergleichbar mit unserem "sch". Ein „ck“ heißt somit „schk“. Jedoch solltest du dich lieber gar nicht mit der Aussprache normaler Wörter herumschlagen, denn das schaffst du so schnell nicht. Ich schreibe das nur, damit du (Deutsch oder Englisch) nach Orten fragen kannst bzw. verstehst, wohin man dich schickt und was dann da auf dem Wegweiser steht. Auch wenn du da dieses Mal nicht hinkommst, aber ich bin regelmäßig in Pszczyna. Das ist eine alte oberschlesische Kreisstadt mit dem in Polen nicht unüblichen Doppel-"sch". Die wird tatsächlich "Pschschüna" gesprochen und die beiden "sch" folgen sehr kurz hinter einander.

Die Buchstaben, welche wie lateinische aussehen, aber Striche oder sonstwas im Buchstaben haben, werden zumeist völlig anders ausgesprochen, wie ihre uns bekannte lateinische Variante. Ich hatte da schon drauf hingewiesen, dass „złoty“ gesprochen wird wie „zwuoty“. Das „ł“ wird eher wie „u“ oder „au“ gesprochen aber niemals als „l“. Ich denke nicht, dass es dir so kurz vor deine Abfahrt noch etwas nützen wird, wenn ich all diese Besonderheiten hier aufliste. Du willst ja zur Entspannung da hin und nicht zum Gehirnjogging.

Die Ausschilderung der Straßen ist in Polen meistens sehr gut. Es werden schon immer die E-Nummern für europäische Fernverbindungen auf den Wegweisern angegeben, z.B. die E28 als Fernstraße Berlin-Minsk, welche durch deine Zufahrtstrecke führt (bis Gdynia kannst du ihr folgen). Diese E-Nummern sind in Polen allgegenwärtig. Daran muss man sich erst gewöhnen, denn in Deutschland sieht man sie extrem selten.

MIC hat gesagt…

Die XT 660 R ist aber eben wie die Terra zwar irgendwie schön, aber eben doch so schwer. ( > 180 Kg)
Im Grunde wäre so eine wie die Wunschtraum-KTM genau richtig, aber lieber bauen sie eine NOCH grössere Adventure 1290 oderso.
Diese AJP PR 5 ist ja jetzt draussen, aber anscheinend nicht genug tourentauglich und die Gasgas cami 250 soll ja, aber die kommt und kommt nicht. Die beiden haben aber lockere 120 kg ca. :-O
Seitdem ich durch ganz Dänemark auf der Autobahn mit Topcase und Gepäckrolle (wie bei svendura) gefahren bin, will ich beim nächsten mal lieber einen Tag länger unterwegs sein und Landstrasse fahren.
Ich glaube an >= 25 PS

BTW. Bist du noch da oder schon in Polska ?

Pieps™ hat gesagt…

Polska? ... *augen verdreh* ... nur wir fah'n do' na' Maaahsuuuuuränn ... hihi ... mät unsan neu'n Frääähsuuuuuränn ... Nur ich wollt' Mini-Pli, abba ging nich'. Menno ... *betrübt guck* ...

elbstrand hat gesagt…

"Aktuelles:
Sowie ich ... Nur noch ein wenig Geduld..."

schreibt svenja auf der titelseite. GEDULD! ich bin fünfzig jahre alt und habe nur noch wenig zeit. GEDULD! wenn ich das schon höre...

empört,dein

elbstrand

Anonym hat gesagt…

Dann noch zwei Worte, welche dir begegnen könnten:
"pan" heißt "Herr", "pani" heißt Frau im Sinne von edler Dame (höflich). Das Gemeine dabei ist, dass es das Wort "pan" dekliniert auch als "pana" und und in der Mehrzahl auch als "pani" gibt. Jedoch wird dich kein Pole zu den "Herren" - "pani" - schicken, weil bei dieser Formulierung die Mehrzahl sprachlich absolut unüblich ist.

Eine kleine Besonderheit der deutschen Sprache noch am Rande. In Lateinamerika ist es üblich die Toiletten mit den Symbolen von Sonne und Mond geschlechtlich zu trennen. Nur in der deutschen Sprache ist jedoch der Mond männlich und die Sonne weiblich, in allen anderen mir bekannten Sprachen wie spanisch, portugiesisch, italienisch, französisch, russisch, polnisch, tschechisch, arabisch, indisch, ja selbst auf Maya ist es umgekehrt (und denke jetzt ja nicht, dass ich die Sprachen alle beherrsche - auf Maya kann ich nur rechnen).

Ein weiteres Wort, welches dir auf Schildern begegnen könnte ist "Uwaga!". Das heißt "Achtung!" und ist textlich ein Warnschild. Der Rest des Schildes ist egal, fahr da nicht weiter und gut ist's. Das polnische Militär ist zwar nicht gerade schießwütig, aber wer will das schon genauer wissen?

Die polnische Polizei hat zwar sicher noch den einen oder anderen nicht so ganz selbstlosen Angehörigen, generell ist sie aber eher hilfsbereit und friedlich. Bei Problemen wie Diebstahl kann man sich vertrauensvoll an sie wenden und die leiten alles notwendige in die Wege. Unseren Audi konnten sie zwar nicht wiederbeschaffen, aber sie sorgten sehr schnell für Dolmetscher und Hilfe, wobei letztere von für uns völlig unerwarteter Seite kam, den der uns bis dahin völlig Pfarrer unserer Freunde, der genau wusste, dass wir seinen Glauben nicht teilen, organisierte uns für den Rest des Aufenthalts Fahrgelegenheiten und auch unsere Heimfahrt über hunderte Kilometer nach Thüringen und dies völlig kostenlos für uns. Im Gegenteil, die uns unbekannten Fahrer verweigerten die Annahme von Geld. Bei denen galt noch Nationalstolz und Schahm ob des Diebstahls unseres Autos in ihrem Polen. Was für ein Glück für alle, dass denen die Diebe nicht zwischen die Finger gerieten.

Anonym hat gesagt…

das war von Harka ...

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Harka: Nein, das wird jetzt zu kompliziert, das kann ich mir nicht mehr merken. Puh, es ist wie mit dem Kauderwelsch Sprachführer, je mehr man sich mit dieser fremden Sprache befasst, desto mutloser wird man, weil sie so schwer ist und man auf nichts zurückgreifen kann, das man schon kennt und weiß. Wenn man nur laut genug auf Deutsch auf einen Einheimischen einredet, dann verstehen die einen auch: "ICH CAMPING! DU VERSTEHN?"
lach... Ich werde mich schon durchschlagen und dafür sind die Sprachbrocken sehr nützlich, die du mir genannt hast.

@MIC: Sehe ich ebenso. KTM setzt jetzt doch sehr auf den Mainstream. Man braucht sich nur die Originalbereifung eines Motorrads anzuschauen, dann weiß man sofort, ob es als Enduro gemeint ist. Siehe die Straßenbereifung der KTM 1290.
Ja, die PR5. Ein interessantes Motorrad und günstig dazu, aber wohl doch nicht für den Weg zum Nordkap. Dafür braucht man eine echte Reiseenduro, wie z.B. die KLX :-)
PS: Noch zweimal schlafen, dann gehts los.

@Pieps: Pieps, sei nicht albern. Ich versteh ja, dass du auch so aufgeregt bist. Nachher packen wir die Tasche zusammen und ich hab mich jetzt doch für den dicken Schlafsack entschieden, nach dem, was wir auf Gotland erlebt haben.

@Elbstrand: Wenn du wüsstest, wie fleißig ich schon war, aber kannst du ja nicht wissen. Gnihihi...
50? Das ist keine Ausrede, ich gehe davon aus, dass die zweite Halbzeit genauso lang ist, wie die erste (ohne Nachspielzeit!)

@Harka: Und das mit dem geklauten Auto reibst du mir so ganz heimlich nebenbei ein, häh...?! *lach und dabei emört guck*
Aber den Anglern aus Leipzig, die ich auf meiner Nordkapreise getroffen habe und die mich so nett bekocht haben, sind ihre BEIDEN VW Sharan in der ersten Nacht vorm Ferienhaus im Wald geklaut worden.
Und meiner Kollegin, die auf Busreisen steht, ist der komplette Reisebus in Polen abhanden gekommen. Sie wurden mit einem Ersatzbus nach Haus gefahren. Aber Greeny wird niemand klauen, ich geh ja nie weiter als 10m davon weg, falls ich überhaupt mal absteige.

Anonym hat gesagt…

http://bos-fahrzeuge.info/einsatzfahrzeuge/88062/Slubice_-_Policja_-_Krad#/165940

Wenn du diese Jungs siehst, schön Sachte machen;-)
Ansonsten, viiieeel Spass in den Masuren und komm heile wieder!
Ich bin gespannt auf deinen Bericht!


HeikeK64 hat gesagt…

Am besten, du schläft auf Greeny - oder noch besser - Greeny schläft mit im Zelt. Da braucht es dann allerdings ein Denali SuperXXL. Und das ist wieder zuviel Gewicht ... hmhm, irgendwas ist ja immer ...
Gute Reise, und komm bitte komplett wieder zurück!

Anonym hat gesagt…

von Harka:
Dann also so: "ja kemping - rozumieć [rozumi-esch]?" ("Ich camping, verstehst du?"). Höflicher wäre "rozumiem" - das wäre dann "verstehen (sie)". Genau genommen ist "rozumiem" nur das Verb "verstehen" in der Form, wie es zum "sie" auf polnisch gehört. Es ist aber auf Polnisch völlig üblich die Pronomen wegzulassen und nur das Verb in der zugehörigen Form zu deklinieren. "rozumiem" (sie) und "rozumieć" (du) sind somit ok. Im Unterschied zu Russisch ist es in Polen üblich seinen Gesprächspartner nach dem Kennenlernen zu dutzen, unter Russen redet man sich selbst unter Freunden eher selten mit "du" an. Häufig bleibt das Familienmitgliedern vorbehalten. Echte Russen würden niemals jemanden nur beim Vornamen nennen. Das wäre eine völlige Entgleisung. Zum Namen gehört zwingend der Vatersname. Sollte dein Vater zum Beispiel "Ferdinand" heißen, dann wärst du Svenja Fjoderowna Kühnke, nach ein paar Wodka vielleicht Svenja Fjoderowna, aber niemals Svenja. In Polen würdest du ja nach Alkoholpegel und Freundschaftsgrad recht fix zur "Svenjuschka".

Die Diebstahlgefahr ist in Polen vorhanden, aber in etwa so zu verstehen: am meisten geklaut wird in den ehemals deutschen Gebieten von jenen Polen, welche der echte Pole auch nicht haben wollte, also jene, die der Russe rausschmiss und die sich in den hemals deutschen Gebieten niederließen. Dort bist du nur auf Durchreise. In Ostpolen klauen nicht die echten Polen - die würden jeden Dieb eher steinigen oder die Hände abhacken. Dort klauen Ukrainer und Weißrussen, dies aber nur in den größeren Städten und sollten Polen das bemerken, wird für die Diebe die Polizei zum Lebensretter, denn echte Polen würde die so was von durch die Mangel nehmen ... In den Masuren hast du da kaum etwas zu befürchten, außer, dass du plötzlich in Weißrussland oder der Ukraine bist, denn eine echte Grenze gibt es dort nicht. Ich könnte dir Ansprechpartner für Minsk oder Kiew vermitteln. Der Motorradklub von Kiew würde dich auch beherbergen. Aber du wirst den Grenzübertritt ganz fix merken und zwar daran, dass du nun die dir fremde Sprache nicht mal lesen kannst, denn die benutzen eine dir fremde Schrift.

Anonym hat gesagt…

von Harka:
und Svenja, solltest du ein wenig zu weit vom Weg abkommen und dich im Vorgebirge des Urals wiederfinden, dann merke die folgende Worte: "Daite me poschalista Chleb. U menja ne dengi" ("Geben sie mir bitte etwas Brot. Ich habe kein Geld."). Solltest du also auf dem Wegweiser "Dubno 200 km" lesen, dann ruf lieber mal an. Wobei, wenn du das lesen könntest, bestünde Hoffnung, denn dann würdest du mit dem Kyrillischen schon ganz gut klarkommen. Da stünde nämlich „ДуБно 200 km“ und Moskau läge dann im Westen …

Anonym hat gesagt…

Von Harka:
Noch ein Tipp. Polen befindet sich östlich von Görlitz, einer topsanierte deutschen Grenzstadt in Sachsen. Görlitz würde wohl kein Mensch wirklich je gehört haben, durchliefe durch den Ort nicht der 15. östliche Längengrad. In Görlitz wird die europäische Zeit festgelegt, gemessen und bestimmt. Zu Greenwich besteht eine Stunde Differenz. Polen misst in europäischen Zeitzonen, jedoch ist das für Polenbesuche im Spätsommer nachteilig. Du musst die Uhr nicht umstellen, aber in den Masuren ist es ca. eine Stunde vor Kiel Nacht. Die Sonne geht eine Stunde früher unter und eine Stunde früher auf. Das merkt man am Ende des Sommers und in dem bist du ja unterwegs. Plane deine Touren entsprechend. Es ist schneller Nacht, als du erwartest.

Anonym hat gesagt…

von Harka:
Ein Klassenkamerad von mir ist öfters in Rumänien unterwegs. Er fährt da irgendwelche Rennen, bei denen sie ihre Geländeautos durch schwerstes Gelände prügeln. Er hat ein zusätzlichen Diebstahlschutz eingebaut, nämlich einen simplen Schalter, dessen Position nur er kennt, der aber die Zündung unterbricht. Das hat schon mehrfach Diebe verzweifelt aufgeben lassen und ist extrem billig, aber sehr effektiv. Du hattest da mal was zum Tuning geschrieben - vielleicht ziehst du den Stecker einfach nur hin und wieder ab?

Noch etwas zum Essen:
Solltest du an einem Imbissstand das Wort "czosnek" (chosnek) hören, dann hat dich jemand gefragt, ob du Knoblauch möchtest. Fragt jemand "bez czosnek", dann fragt er, ob du es ohne Knoblauch möchtest. Knoblauch wird in Polen, genau wie bei den meisten slawischen Völkern und nicht nur bei denen, gerne zum würzen benutzt, jedoch ist auch den Polen die Nachwirkung bekannt. Es gibt Gründe, warum mir immer ein Einzelbüro auf Arbeit zugeteilt wird. "bez" heißt "ohne", dass kannst du vielleicht auch sonst gebrauchen. "mit" heißt "z" - das ist wirklich nur ein Buchstabe!
Um dich noch etwas zu verwirren: Polnisch kennt nicht nur vier Fälle bei Substantiven, die haben sogar sieben und somit einen mehr als die Russen. Aber wie schon geschrieben, versuche erst gar nicht, die polnische Grammatik zu verstehen.

Anonym hat gesagt…

von Harka:
auch wenn du vermutlich schon unterwegs bist (mobiles Internet ist in Polen vorhanden) noch ein Tipp: versuche polnischen Kuchen und polnisches Eis. Überhaupt verstehen Polen so richtig gute Süßspeisen zuzubereiten. Pralinen gibt es einzeln verpackt. Bessere Großserienprodukte findest du nicht mal in Russland. Gefüllter heißer Blätterteig umhüllt in Polen auch nicht unbedingt nur Marmelade, da kann durchaus auch Fleisch drin sein. Das wird gerne an Imbissständen angeboten, heißt aber in jeder Region anders (zumindest hatte ich den Eindruck). Erst in Russland sind das dann einfach nur Piroggen, aber ich glaube, so weit willst du dieses Mal noch nicht, zumindest nicht mit Absicht.
Um deinen Wortschatz noch etwas zu erweitern merke dir "ryba" (gesprochen: rüba). Das ist Fisch, ein in Polen häufig gereichtes Lebensmittel. Auch da gibt es interessante Zubereitungen, die mir bisher alle sehr gut geschmeckt haben. Du könntest den aber auch im Blätterteig wiederfinden und ob du das möchtest musst du selber entscheiden. Ich möchte das.
Ein Schwein heißt "świnia" ("schwinia"), Huhn "kura", Ente "kaczka" ("kaschka"). Vielleicht hilft das die Speisekarte zu lesen. Rind heißt übrigens "wołowy" - das Wort möchtest du nicht aussprechen ;-).

Anonym hat gesagt…

Meine Güte, irgendwie fühle ich mich schon im Vorfeld von Polen komplett erschlagen,
durch die vielen langen Textpassagen, die sich hier häufen, dass es mich absolut
nicht mehr reizt, es selber zu entdecken ... puhu ...

elbstrand hat gesagt…

also echt jetzt: polen, masuren, diebstahl, andacht, essen, sprache, dialekte, wurst, käse....

ich finde, dass der ausflug nach tschechien recht lieblos ausklang, da kann svenja mehr, wenn sie lust hat. und von gotland war noch gar nix zu hören, und das war so schön anmoderiert.

jetzt reden hier alle schon das nächste thema tod...

"geduld" sagt svenja auf der homepage und die öffentlichkeit platzt vor neugier. tumulte sind vorprogrammiert...

so geht das doch nicht,
findet

elbstrand

Anonym hat gesagt…

Ein wahre geschichte....heute am 5.september 2014... mikolajki (masuren)..ich öffne das tor von meiner tiefgarage der ferienwohnung am marktplatz von mikołajki. .ich fahre raus verlade meine kinder und fahre die auffahrt hoch..und wer läuft mir fast verträumt bei strahlenden sonnenschein ins auto? Die svenja aus kiel...ich bin schockiert...total überrascht...1200 km von zu hause und svenja läuft mir fast ins auto...ich fahre weiter verfolgen vrunsichert..war sie es wirklich...fahre noch ne platzrunde und sehe tatsächlich den grünen frosch von ihr stehen....ich beiß mich in den arsch...das wäre die gelegenheit gewesen sie mal persönlich zu sprechen...heul...na man sieht sich ja meist 2x im leben...liebe svenja ich hoffe du hast auf dem marktplatz auch die parkticketlady mit dem auffälligen hut bestaunt...sie hat davon drei...rot blau und orange...heute war blau dran....komm gut zu hausr wieder an...das nächste mal gibs kaffee...lg stephan

Anonym hat gesagt…

.... Stephan --- hättste mal ... dir ist was entgangen ... ;-)) ... vlt. absolute Prämiumzeit ...

Anonym hat gesagt…

Svenja: You´ll never walk alone ;-)
Thymi

MIC hat gesagt…

Hey Tzwänja,
dafür scheint aber jetzt die CCM GP 450 Adv in Gang zu kommen.
130kg, 18 L Tank, 40 PS, erhältlich angeblich ab Herbst
Einziger Nachteil bei der - die soll 8000 GBP kosten !
Irgendwas ist immer...

Anonym hat gesagt…

Als BloggNeuling bitte ich um Nachsicht bei Handlungsfehlern. Großen Dank an Svenja für Ihre Initiative das T-Thema betreffend. Es ist in der westl. Kultur für die Betroffenen mehr "Thema" als in einigen östl. Kulturkreisen (Filmbeispiel: NOKAN ) . Dort wird mehr das Energiesystem YIN-YANG berücksichtigt, damit sind die weiblichen / männlichen Prinzipien gut von der Persönlichkeit entkoppelt und gut einer Wertung entzogen.
Als Mitbetroffener (T-Thema) suchte ich viele Jahre innen und außen eine Antwort auf meine "spezielle" Veranlagung. Das scheinbar Paradoxe für mich war, empfinden wie eine Frau und Frauen lieben, auch körperlich. Als ich meine erste Frau kennenlernte, waren wir beide nach längeren Reisen "zufällig" im gleichen Abschnitt der Hasenheide in Berlin spazieren. Ich führte gerade meine nahezu blinde Oma aus und Karin schloss sich uns an. Oma dachte, wir kennen uns. Nun ja, jedenfalls nicht aus diesem Leben. Beide praktizierten wir zu diesem Zeitpunkt Za-Zen. Irgendwann bald offenbarte ich mich Karin. Flugs holte sie ihre frühere Bekleidung heraus und wir begannen Rollenspiele in der Art, wie ist Frau. Unters Volk (passing) konnten wir wunderbar in der Zeit um Sylvester bis Fastnacht. Es war traumhaft: Frau hilft mir sich-Frau-traun, dazu frisch verliebt - muß ausgesehen haben wie zwei turtelnde Lesben (=keine Verunglimpfung, ich achte diese sehr).
Jedoch holte uns Kultur und Zeit bald ein. Wir folgten einer streng religösen christlichen Richtung, es grenzte an Zölibat. Dann gab es Sorgen um die Eltern, das eigene Kind und schließlich um sie. Karin verließ dieses Lebensfeld. Ich verließ nach etwa 30 Jahren diese Religionsrichtung, hatte mittlerweile eine Art priesterlichen Status. Jetzt bin ich 60. Nichts von meiner inneren Empfindung hat sich verändert. Vorsichtig erkundigte ich mich und bei der Begrifflichkeit "pathologisch" hatte ich die Nase voll. ICH BIN ICH, basta.
Es ist befreiend zu lesen, wie viele den Mut aufbringen eine psychisch-körperliche Transformation anzugehen. Im Mystischen nennt man dies die Auferstehung des Phönix. Na ja, die Mystiker meinten wohl etwas anderes ;) . Ich sehe das trotzdem so. Es entsteht kein BioMann oder eine BioFrau, aber es lebt nahezu so und es lebt einen Weg der Befreiung. Authentisch. Und das ist unsere Lebensaufgabe, authentisch sein.
Aus Eurem Blogg bekomme ich die Zuversicht normal zu sein, also nix pathologisch. Normal ist, wie die Masse zu sein. Die Masse Eurer Schilderungen teile ich. Großartig. Mir geht es gut. Mit Freude werde ich wieder an meinen alten Eisenhaufen (XZ550, GS1000) schrauben (siehe auch, Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten). Vielleicht begegne ich mal damit den einen oder anderen Phönix. Ich arbeite weiter an meinem eigenen inneren Phönix. Selbstverständnis. Der körperliche Aspekt ist nicht mehr so drängend, mag am Alter liegen.
Stellvertretend für uns alle schreibt Svenja Reiseberichte. Wir alle sind voller Reiseberichte. Inner Voyage of a Stranger, betitelte ein Lehrer von mir sein Buch. Möge jeder von uns einen guten Stern zur Führung auf seinem Weg haben. Herzliche Grüße, Michel (nicht von Lönneberga, aber ein Fan davon).

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@ALL: Ich bin wieder da und wurde auch nicht geklaut. Es war einfach... Nein, das kann man nicht in drei Sätzen zusammenfassen und außerdem können wir das jetzt ja noch gar nicht wissen wie es war.

Nun sitze ich am Reisebericht Gotland und gleich danach geht es nach Masuren. Ich denke, ich hab den ganzen Herbst und Winter etwas zu schreiben, zu scribbeln, zu zeichnen (zu lassen, danke Claudie) und Kommentare zu beantworten.
Aber erstmal muss ich richtig zu Hause ankommen. Die erste Nacht im Bett ist immer ebenso schön wie strange. Und nicht eine einzige Ameise im Bett...


@Anonym: Danke für den Tipp. Zum Glück bin ich ohnehin meistens ganz sachte unterwegs. Du weißt doch, Svenja = "Die die Kolonne anführt..."

@Heike: Da bin ich wieder, heil und komplett und wie ich gerade festgestellt habe: Ein Kilo schwerer. Das hatte ich noch nie auf einer Reise. Hmpff...
Harka hatte wohl doch Recht mit der Küche.

@Harka: Eine Svenjuschka wäre ich gerne, welch ein süßer Name. Ja, der Alkoholpegel, aber dazu komme ich später. Nicht meiner natürlich.
Ach menno, am liebsten würde ich alles herausplatzen, aber das würde ja die schöne Geschichte vorausnehmen und von der können wir noch gar nichts wissen.

Nein, mobiles Internet habe ich ganz bewusst nicht gentzt, bzw. überhaupt kein Gerät dazu mit. Dann würden meine Abende völlig anders verlaufen und ich wäre nie richtig weg. Nein, das mache ich wohl auch in Zukunft nicht.

@Anonym: Glaub mir, da gibt es noch genug zu entdecken und ich bin selbst gespannt, was davon aus Harkas Schilderungen ich wiederfinden werde. Am liebsten würde ich zwei Berichte parallel schreiben, Gotland und Masuren, aber so beginne ich mit Gotland und der startet an diesem Wochenende. Ich hab ja fleißig vorgearbeitet.

@Elbstrand: Hah! Da bin ich wieder. Schon in deinem ersten Satz kommen ein paar wichtige Stichworte vor, aber dazu später mehr. Viel mehr, aber auch viel später. Jetzt gehts erstmal nach Gotland zum Endurowandern und ich war schon so fleißig. Der erste Tag kommt an diesem Wochenende und ich selbst hab wahrscheinlich am meisten Spaß daran, ihn endlich zu posten.
Ich bin so gespannt, was du sagst und ob das eventuell auch Tenere-Land ist, beide, Schweden und Masuren.

@Stephan: Das gibts doch nicht!? Ich war tatsächlich in Nikolaiken und habe oben auf dem Campingplatz geschlafen. Am nächsten Morgen war ich im Ort unterwegs auf der Suche nach einem Frühstück. Das ist ja ein Ding, so klein ist die Welt?
Schade, du hättest mir sicher einen Tipp geben können, wo ich einen Kaffee bekommen hätte. Egal, nächstes Mal :-) *kriegt sich wegen dieses Zufalls kaum wieder ein*

@Anonym: Wer weiß, auf jeden Fall hätten wir prima Kaffee zusammen trinken können und die Frau mit dem bunten Hut hätte einen Moment auf die Kinder aufpassen können. Und auf Pieps.

@Thymi: lach... So könnte man sagen. Hihi.

MIC: Ich bin auf die ersten Berichte in deutschen Magazinen gespannt. Eine würdige Nachfolgerin der KTM 640 Adventure. Das sind ja gute 10.000 Euro, allerdings hat meine KTM damals auch schon über 8000 Euro gekostet.

@Michel: Es ist interessant, wie unterschiedlich wir uns dem Thema genähert haben. Für mich hatte es nie etwas esoterisches und ich habe nicht einmal darüber nachgedacht, weshalb es wohl so sein mag. Vielleicht habe ich es mir damit sehr einfach gemacht, aber letztlich war es das dann ja auch. Heute kommt es mir nicht mehr wie eine große Sache vor.
Ich freu mich, dass du deinen ganz eigenen Weg gehst und das Schrauben an den Bikes hat seinen eigenen Wert. Von dem Buch war ich damals übrigens enttäuscht, ich dachte, das sei so eine Art universales Reparaturhandbuch, aber ich habe kein Wort verstanden. Nun, das ist schon Jahrzehnte her.

Tina hat gesagt…

Oooh, wie schöööön, daß Du wohlbehalten und ungeklaut wieder zurück bist. :-D
Und noch schöner, daß Du es immer wieder schaffst, uns so herrlich den Mund wässrig zu machen auf Deine zu erwartenden Reiseberichte! ;-)
Diese Spannung und Vorfreude sind fast genauso schön wie das spätere Lesen.

Dann will ich Dich mal nicht länger aufhalten, ruh dich aus und sammle Dich und Deine Sinne für's schreiben .... und ich spekuliere und hoffe schon mal ganz ganz vorsichtig, ob wir vielleicht schon an diesem Sonntag .... aber das können wir natürlich noch überhaupt nicht wissen.
Lassen wir uns also überraschen.

Liebe rheinische Grüße,
Tina

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Tina: Ach danke schön. Ein feines Gefühl, wenn man so nett zurückempfangen wird und soviele nette Kommentare bekommen hat.
Inzwischen kann ich es selbst nicht mehr erwarten, endlich etwas Neues zu veröffentlichen und deshalb erscheint der erste Tag der Gotlandreise noch heute. Es ist zwar nur ein blasser Anfang, aber immerhin ein Anfang. Sonst kommen wir ja nie nach Masuren...

Tina hat gesagt…

Hab's grad gesehen und traute meinen Augen kaum ... jippieeeh!
Dank dafür an Dich, da mach ich es mir gleich gemütlich und lese ihn genüßlich durch!

Ja, ich sage mal: nett, wem nett gebührt. Nech? ;-)
Schließlich ist es ja auch sehr nett von Dir, uns so toll zu unterhalten. Denn ich sage es nochmal: was man sonst üblicherweise an Reiseberichten zu lesen bekommt .... da reichen nur sehr sehr wenige einigermaßen an Deine heran. Jaja, nix Honig ums Maul schmieren oder so ..... das isssooooo!

Schönen Abend,
Tina

Tina hat gesagt…

Huch, bin ich ganz alleine hier ...?! :-)
Hach, Svenja ... Du verstehst es, Fernweh zu wecken! Der Bericht und das Video von der Fähre lässt mich hier mit den Hufen scharren und es kitzelt mir in den Fingern, umgehend die Homepage meiner bevorzugten Fährgesellschaft zwecks Buchung aufzurufen! (Was ich tun würde, wenn ich wüßte ob es mit einem Urlaub im nächsten Jahr überhaupt klappt)

Übrigens ist es klasse, in dem Video mal Deine Stimme zu hören. Sehr interessant - sehr nett! :-)
Ich kann mir nun irgendwie noch besser vorstellen, wie forsch (im sympathischen Sinne) Du im allgemeinen auftrittst.

Ja, jetzt bin ich also angefixt und kann die nächsten Tage mal wieder kaum erwarten.

Winkewinke in den Norden,
Tina

Anonym hat gesagt…

Von Michel zu Svenjuschkas Worten:
Trans. Tatsächlich ist das keine große Sache. Deine Schreibe! Die Umwelt machte es dazu. Als Kind spielte ich mit Schwesterherz mit Begeisterung Verkleidung mit den zurückgelassenen Sachen von Tantchen. Dann kam der erhobene Zeigefinger……….. . Vorbei.

Robert M.Pirsig`s Buch war merkwürden. Die Geduld zum Fertiglesen (~ 500 Seiten)brachte ich nur auf, weil ein Zen-Übender Geduld üben sollte. So einen leichten „Schatten“ muss man da schon haben, aus NormaloSicht, ist sonst nicht zu ertragen.
Der Protagonist (im Buch!) ist frisch aus der Heilanstalt. Sein Sohn ist misstrauisch, ob der Papa der wirkliche oder nur ein „angepasst reparierter“ Papa ist. Der Sohn stößt den Papa an die Wirklichkeit, scheint vor einem Suizidversuch zu sein. Beim Papa knallts durch, er IST wieder sich selbst. Den Schluss verrate ich nicht. Dazwischen Nebenthemen wie metaphys. Vergleich 2Zyl.Honda mit R75/5, Meditationen über den Begriff Qualität, Phaidros und Rhethorik, Reisebeschreibungen…….. . Sein weiteres Buch „Lila“ ist auch so eine Geduldsprobe.
Das Buch, bzw. die Leseerfahrung wurde im Winter 1995/96 sehr wichtig für mich – und meinen Sohn. Wir blieben damals übrig, als unsere beste Frau und Mutter verstarb bzw. in ein anderes Lebensfeld wechselte. Das wurde richtig dunkel und leer um uns. In Erinnerung an das Buch holte ich eine verwahrloste 79er GS 1000 von der Straße an unseren Kachelofen und jeden Abend bastelten wir an dem Krädle. Manchmal hockten wir nur davor und unterhielten uns, so von Jungmensch zu älterem Jungmensch. Unsere Gemüter wurden wieder heil, wir glaubten den Tod zu verstehen.
Im Frühjahr war es wieder licht und mit dem ersten heiseren Gebrüll aus dem verboten hohlen Endrohr (mit TÜV-Abnahmeprägung) erwachten die Ideen zu einer Motorradtour. Diese wurde unser letztes großes gemeinsames Abenteuer.

Ich hab das jetzt beschrieben, da ich über Deine Begriffe so verblüfft war. „Universelles Reparaturhandbuch“, hier, um Papa und Sohn beim Heilen zu helfen?
Und „das Schrauben an den Bikes hat seinen eigenen Wert“. (Bikes sind geduldig und hören gerne zu).
Die „Löwin“ SuzieMill steht seit vielen Jahren in einem Bauwagen. Ich bin ihr dankbar und meine, der Dornröschenschlaf darf nächstes Frühjahr zu Ende gehen. Vielleicht kommt Sohnemann mit seiner GiXe zum Wecken helfen?
Hmm, das macht Spaß, so redschreiben zu können ohne Zwischenfragen. Danke dafür und liebe Grüße.
Der Michel

Anonym hat gesagt…

Bytow? Was soll das sein? Wie man das ausspricht sollte man in Schleswig - Holstein besser wissen. Falls nicht, dann empfiehlt sich eine Kurztour nach Travemünde!!
Balu

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Tina: Oh, danke. Das Schreiben macht doch einfach Spaß. Dabei habe ich es in der Schule überhaupt nicht geliebt, Aufsätze zu schreiben. Aber jetzt: Svenjas schönstes Ferienerlebnis :-)
Ach, die Stimme. Danke dir. Am Telefon werde ich natürich noch immer als Herr Kühnke angesprochen, wenn die mich nicht kennen, aber darüber kann ich je nach Tagesform lachen oder grummeln. Am kommenden Sonntag geht es weiter mit Tag 3.

@Michel: Uih, das ist schwerer Stoff. Nee, ich lese völlig andere Dinge, aber darüber mehr an Tag 3 der Gotlandreise.

@Balu: Oh, du hast Recht, ich habe das gestrichene ó vergessen. Jedenfalls schreibt Wikipedia das so.

Tina hat gesagt…

Och ... die ("bio"-)Mutter einer Schulfreundin von mir hatte ich bei meinem ersten Anruf dort auch mit "Herr XY" angesprochen, und das ist ihr wohl häufiger passiert. ;-)

Ich bin sicher: wenn Dein(e) ehemalige(r) Deutschlehrer(in) deine Berichte lesen würde, er/sie wäre stolz auf Dich.
(Übrigens brauchte ich beim lesen eine Weile um zu kapieren, daß es ja noch gar nicht um die Polenreise geht, sondern erst der Gotlandbericht ist .... weioweiowei .....ich hatte nur Polen auf'm Schirm )

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja,
deine Texte auf Svendura und hier im Blog sind wirklich erstklassig verfasst. Du weißt, dass dir dafür Geld zusteht? Von der VG-Wort? Und zwar nicht ganz so wenig?
Wenn nicht, dann ließ nach z.B. hier:
http://www.literaturcafe.de/vg-wort-texte-im-netz/
Gruß
Lord Helmchen

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenjuschka (von Harka),
endlich wieder zurück aus dem Land, in dem Verkehrszeichen eher beratenden Charakter haben und von den Eingeborenen nur als nicht gar zu ernstzunehmender Hinweis angesehen werden?
Ich hoffe, es war nicht so eine Pleite wie bei unseren tschechischen Nachbarn, welche du einfach nur auf dem falschen Bein erwischt hast.
Zu dem hier hochgekommenen Transthema:
Wer dich für einen Mann hält, der glaubt vermutlich auch, der Mond ist ein Käsekuchen. Ich finde es toll, wie du den Laden im Griff zu haben scheinst. Es war das längste Telefonat meines Lebens, das ich führte, als ein ehemaliger Freund von mir mit demselben Problem, gerade dabei war, sich das Leben zu nehmen. Als es draußen wieder hell wurde, war sie so weit, dass Zeug, welches vor ihr lag, nicht mehr einzuwerfen. Ich hatte sie nur zufällig angerufen, aber im richtigen Moment. Ob es wirklich Zufall war? Ich weiß es nicht. Sie lebt heute immer noch, aber der Kontakt ist abgebrochen. Ihr verständnisloser Vater war es, der sie fast in den Tod getrieben hätte. Nur zu oft begreifen die Hinterbliebenen erst am Grab ihres Kindes, was sie versäumt haben und wie groß ihre Schuld tatsächlich war. Sie brach alle Kontakte ab und fing woanders neu an. Ich verfolge das jetzt nur noch aus der Ferne.
Zum Telefon:
Da halten mich übrigens alle für eine Frau. Wen stört’s?
Zu deinen schriftstellerischen Fähigkeiten:
Schon mal daran gedacht, dass deinen Lehrern vorzulegen? Zu meiner Lehrerin habe ich noch Kontakt, genau wie fast zum kompletten Rest der Klasse. Meine Lehrerin schaut auch gelegentlich bei meinen Wikipedia-Artikeln vorbei, auch den über die Dirschauer Weichselbrücken hat sie gelesen (er ist ihr aber zu holprig – mir inzwischen auch).

Philipp ("Phil89") hat gesagt…

Zitat: "Wer dich für einen Mann hält, der glaubt vermutlich auch, der Mond ist ein Käsekuchen." - Ich hab Svenja nur über ihren Schottland Reisebericht gefunden (War bis Anfang letzter Woche selber da) und hätte NIEMALS gedacht das Svenja mal ein Sven war! Niemals. Ich war ehrlich überrascht als ich das im Blog hier rausgefunden habe und habe umgehend größten Respekt für die mutigen Schritte gezollt die Sie gegangen ist!

@Svenja
Wann gibts denn den Masuren-Bericht?! =)

Gruß, Philipp

Anonym hat gesagt…

@Philipp
Was Svenja war - wen interessiert das? Das ist Vergangenheit und fertig. Svenja ist für mich heute eine Frau, egal ob mit oder ohne Anhängsel und der Rest ist egal. Der Schöpfer hat halt einen Fehler gemacht, der wurde korrigiert und gut ist es. Ich bin ja nun nicht so der Kirchenanhänger, aber schon bei Lukas 17 (einem der vier anerkannten Evangelien) kann man nachlesen: "Gott wohnt in jedem Menschen" - nicht in einigen, sondern in allen und dies unabhängig davon, welchen Weg sie wählen. Man findet nicht mal in der Bibel ein einziges Wort, welches Homosexuelle oder Transsexuelle oder wen auch immer wegen seiner Neigungen oder Veranlagungen verurteilt. In keiner Religion findet man dies, nicht mal beim Islam! Ich finde es gut, dass Svenja dieses Thema für abgeschlossen hält, denn für mich ist es das bei ihr schon lange. Ich würde es als unnatürlich ansehen, sie nicht als Frau zu sehen. Überhaupt definiere ich Menschen schon lange nicht mehr in so engen Gruppen. Es gibt für mich einen fließenden Übergang, kein alleiniges schwarz und weiß, Mann und Frau. Die Kleidung wird dann zur Nebensache.
https://www.youtube.com/watch?v=YhQQcLHTc5g

Anonym hat gesagt…

ups, der vorherige Kommentar stammt von Harka

Philipp hat gesagt…

Das hat mir Harka aber ganz ganz lieb erklärt. Was auch immer Sie mir da überhaupt erklären will. War jedenfalls unnötig. Keine Ahnung was du aus meinem Post herraus gelesen hast oder ob du ihn überhaupt zu Ende gelesen hast. Oder ob du ihn missverstehen willst.

Ich muss mein Geschriebenes nicht großartig weiter erläutern...deutlicher geht ja fast schon gar nicht mehr.

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Tina: Gerade eben traf ich eine Bekannte in der Stadt, auch eine neue Frau wie ich, die ich lange Jahre nicht gesehen hatte. Und sie fragte mich gleich, ob ich schon meine Stimmlippen hätte operieren lassen. Never! Türlich nicht. Da muss der Doc aber ordentlich Verstärkung mitbringen, kampflos ergebe ich mich nicht. Mich stört meine Stimme schon eine ganze Weile nicht mehr. Außer, wenn ich mit VISA telefonieren muss. Grmpff...

@Lord Helmchen: Danke für den informativen Tipp. Davon hatte ich nie gehört. Es sind ungefähr 26 Euro im Jahr. Genug für fast 10 Flaschen Blanchet oder ein Kilo Entrecote. Vielleicht kümmere ich mich mal drum, schon wegen des Spaßes, den es bedeutet. Danke dir, prima Tipp.

@Harka: Nein, Polen und besonders Masuren waren...Ich will es noch nicht verraten. Aber der Anfang darf nicht auf das Ende schließen lassen.
Du schreibst für Wikipedia? Wow, das finde ich klasse. Den such ich mir gleich mal über die Weichselbrücken.
Wusstest du, dass ich freiwillig für Wikipedia bezahle, auch wenn es frei verfügbar ist? Mit einem kleinen Dauerauftrag. Gute Dienste sollen bezahlt werden, finde ich.
Ja, die Stimme. Eigentlich ist sie mir egal. Operieren würde ich sie niemals lassen, wer weiß, was da heraus kommt? Nachher klinge ich wie Bonny Tyler auf Kortison...

@Philipp: Oh, dank schön. Das geht runter wie Öl. Nein, in der Tat, inzwischen werde ich nicht mehr entdeckt, nur die Stimme lässt einige neugierig gucken.
Jedenfalls freu ich mich über deinen Kommentar.
Masuren? Sowie ich aus Gotland wieder zuhause bin. Ich freu mich selbst schon drauf. Die Fotos haben völlig andere Farben, ganz anderes Licht.

@Harka: Ach, das hat wirklich schon lange nicht mehr DIE Bedeutung, wie zu Anfang. Nur noch ganz selten kommt das Thema darauf. An meinen Ex kann ich mich kaum noch erinnern.

@Philipp: Nein, das hat Harka sicher nicht böse gemeint und war ja auch nicht misszuverstehen. Sie erklärt einfach nur gerne.

Pieps™ hat gesagt…

Nur ich kann au' voll gut akler'n, näää!? ... So zun Beispiel von gesunde Ahneeeeehrung ... un' das ich no' in Wachstumm bääääääään ... un' ... hihi ... manschma'meist'ns ... das ich dich so voll lieb hab'. Weil hab' ich ... So lieb, von hier bis na' Dörnässss ... un' in die Baaaaaaakur Baaaaa' ... un' zun Nooooooordkapp ... nur nich na' Örrland, weil da wa' voll blöd ... überleg überleg ... un' bis na' Kölle un' zun Mooooond ... un' alle Sterne gu'n Tach zu sag'n ... un' dann bis zu dir zun ein Küssschjänn zu geb'n ...

Anonym hat gesagt…

@Philipp von Harka
Das war nicht als Kritik gedacht, im Gegenteil, nur als Bestätigung. Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass es für mich völlig ok ist, wie ein Mensch meint durchs Leben gehen zu wollen, wenn dieser so glücklich wird. Ich muss weder dessen Weltanschauung teilen, noch seinen Geschmack, seinen Kleidungsstil, seine sexuelle Orientierung oder gar seine sexuellen Vorlieben. Wenn ein Mensch anderen durch seinen Lebensstil keine Gewalt antut, andere nicht belästigt oder seine Anschauungen und Vorlieben nicht als alleingültig versucht anderen aufzunötigen, dann ist es mir egal.

Mir sind Menschen zuwider, die meinen, anderen vorschreiben zu müssen, wie sie leben sollen. Die Differenzierung in „ein Mann hat, eine Frau hat“ gehört da dazu. Ich habe z. B. eine äußerst hübsche Kollegin mit Modelmaßen – die würde im Büro niemals einen Rock anziehen. Die Männerwelt bedauert es, aber von ihrem Mann weiß ich, dass sie im Urlaub welche trägt. Ok, dann ist das eben so. Eine meiner besten Freundinnen ist bekennende Lesbe und gerade von ihrer Partnerin geschieden – und? Ich mag sie trotzdem.

Ich brauche auch nicht erst Berichte über Kim Petras, um zu akzeptieren, dass manche Menschen im falschen Körper leben. Wenn das denn so ist, dann ist das eben so und man sollte diesen Menschen möglichst frühzeitig helfen und einen Zustand herbeiführen, der sie glücklich macht. Das können OPs sein, das können vielleicht Hormone richten – Hauptsache der Mensch ist glücklich. Da ich zudem das Glück hatte, mich intensiver mit Betroffenen zu unterhalten und ihr sogar das Leben retten konnte, verstehe ich das vermutlich besser als viele andere.

Verurteilen tue ich heute eher die Heterosexuellen, die da meinen, dass ihre Art zu leben die einzig richtige ist. Deren Welt ist so klein, ihre Phantasie so begrenzt …

Vom Testosteron-gesteuerten Macho bis zur Frau gibt es für mich eine breite Skala, auf der sich jeder irgendwo einordnet. Das ist kein entweder oder, das ist ein sanfter Übergang und irgendwo passt dann das biologische Geschlecht nicht zu dem zwischen den Ohren. Ich finde es gut, dass unsere Welt inzwischen so weit ist, da gewisse Fehler des Schöpfers zu korrigieren. Vielleicht nicht immer und auch nicht überall, aber bei mir ganz sicher.

Svenja fühlt sich als Frau, sieht aus wie eine Frau und ist für mich auch eine. Alles andere wäre widernatürlich. Wer das anders sieht ist einfach nur dumm, engstirnig, geistig unreif und hat die Welt in ihrer Vielfalt nicht verstanden.

Bärly F. hat gesagt…

..... @Philipp ? ..

.... fääähhrsttttttt duuuuuuuuhhhh auch sooooo gerneeeeeeee Schhhhüüüüüüüüfffffffffffffffff ?

Cmdr. b0b hat gesagt…

Hey Grosse. Melde mich zurück. Freu mich schon nachzuleen was du so angestellt hast in letzter Zeit.

Gruss, Torsten

lamingerschmied hat gesagt…

Habe deinen Reisebericht Tschechien verfolgt einfach super

Anonym hat gesagt…

Mit dem Osten komme ich (auch) nicht klar. Keine Ahnung warum. Kind des kalten Krieges (geb. 1965)? War in Bad Oldesloe der eiserne Vorhang zu nah? Wohl sowas. Mit der Family war ich mal in Kroatien, eigentlich traumhaft schön. Aber irgendwas störte mich und ich fühlte mich erst wieder wohler als es zurück nach Österreich ging. Nee nee, dann lieber Frankreich. Da gibt es genug zu entdecken. Obwohl... diese Motorradhöhle in Tschechien könnte mich dann doch mal reizen..
Bester Gruß
Jan, Salzgitter

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Pieps: Ja, Mäuschen, du kannst "voll gut erklären". Besonders dein Wissen über Ernährung ist eine wahre Fundgrube. Obwohl ich bis heute nicht an Kirsch mit Leberwurst glaube, aber dafür magst du keinen Rosenkohl. Wie kann man keinen Rosenkohl mögen?!

@Harka: Manchmal frage ich mich selbst, in welche Schublade ich passe und gerade wenn ich denke, das ist sie, dann passt es wieder nicht.
Dabei ist es so einfach, ich bin wer ich bin. Svenja eben :-)

@Cmdr.bob: Du warst aber lange weg!

@lamingerschmied: Danke dir. Da fahr ich mal wieder hin.

@Jan: Anfangs habe ich regelrecht gelitten, aber inzwischen weiß ich: Der Osten ist nichts für Anfänger. Und ich werde solange hinfahren, bis ich ihn richtig begriffen und lieben gelernt habe.
Warte bitte die Masurenreise ab. Meine Güte, welch eine Reise...

Anonym hat gesagt…

@Svenja von Harka
Ja, ich warte ... und warte ... der Dezember kam ... und ging ... ich will dich ja nicht unter Druck setzten. Neeeeiiiin, ich doch nicht. *flöt* *Fingertrommel* *Hufe scharr*
Ne, lass dir nur Zeit, nicht das die Qualität noch unter Stress leidet.

@Jan
Slawen ticken anders und sie sprechen anders. Ich denke, dass diese Sprachbarriere das Hauptproblem ist. Jedoch hat bei Slawen das Familienleben einen für uns kaum vorstellbaren hohen Stellenwert. Freundschaften zwischen völlig fremden Menschen können eine Intensität erreichen, die kann man sich hier zu Lande kaum mehr vorstellen. Wenn ein Pole dich einlädt, dann hofft er, dass du kommst, wenn ein Deutscher dich einlädt, hofft er, dass du ihm die Stube nicht schmutzig latschst. Kein Russe würde dich jemals in Russland hintergehen, wenn du mit ihm "Brüderchen" getrunken hast. Ein Handschlag ist verbindlich. Man muss nur eines immer klar machen, man fühlt sich gleichberechtigt und nicht überlegen oder westlich arrogant.
Das funktioniert übrigens auch auf anderen Erdteilen. In Mexiko versuchten die Mexikaner uns auszunehmen, wo es nur ging. Sie hielten uns für Gringos (USA-Bürger). Machte man ihnen klar, dass man aus Allemanja kommt, kippte die Stimmung sofort. Gringos sind dazu da, um ausgenommen zu werden, Deutsche sind Gäste des Landes. Die zahlen nur einen Bruchteil der Preise der Gringos, die lädt man am Abend zum Feiern ein und verkauft ihnen eine vorher 50 $ kostende Handarbeit für unter 20 $. Die fahren in Collektivos (landesübliche Sammeltaxen) zum Landestarif und nicht zum 10x so hohen Gringo-Tarif. Wenn man dann noch damit punkten kann, die Geschichte des Landes zu kennen und Indios an Hand ihrer Tracht dem richtigen Landesteil zuordnet, dann spürt man die echte Gastfreundschaft wirklich. Wenn man dann noch zeigt, dass man auf Maya rechnen kann (Zahlensystem 0-20, also nicht nur mit 10 Fingern), dann gehört man zur Familie.
Kleiner Joke am Rande: In Cancun stehen die Hotels alle auf einer langen Landzunge. Fragt man nach einem Hotel, nennen einen die Einheimischen den Kilometer, an dem es steht. Das gemeine dabei ist, dass die Kilometersteine die Zahlen nicht auf arabisch, sondern nur auf Maya angeben. Ergo kann kein Gringo die lesen und weiß nicht, wo er gerade ist. Steht er am Kilometer 1 und muss zum Kilometer 17, dann kann er nicht ablesen, wie weit es noch ist. Mexikaner hingegen können das und sie geniesen es, Gringos kilometerweit latschen zu lassen.

Und, auch interessant: Sobald die Mexikas wussten, dass wir Deutsche sind, boten sie uns keinen Ramsch mehr an. "Deutsche bauen Qualität und kaufen Qualität!" war ihre feste Meinung, ergo wurde uns der Touristenkitsch gar nicht mehr angeboten.

Matilda hat gesagt…

Nachdem ich im Oktober meinen A (offen) bestanden und mir dann direkt auch ein Mopped gekauft habe, werde ich mal schauen, wann es bei mir losgeht mit den Motorradurlauben. Kann sich nur noch um ein paar Monate handeln. Im Moment ist es zu kalt und zu schlechtwetterig zum fahren.

Aber - ich bin keine Bruchstrichpilotin ;)

Ja, ich habe es tatsächlich getan *hihi*
Matilda fährt selber Motorrad.

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja !
Und das sind die Dinge warum ich mich freue das Sonntag wird !
Nicht weil ich Dienstfrei habe, nein, es ist die Vorfreude auf einen neuen Reisebericht von Dir.
Also dann bis Sonntag, ich zähle schon die Stunden !
Ganz liebe Grüße aus Melk in Austria
Harry

Julia Julchen hat gesagt…

Oh je, oh je, die Ostzone.
Na hoffentlich geht das mal alles gut.
Und wenn nicht, ich hol dich da raus Baby, Knieschoner an und ab aufs Bobbycar.
:-)

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Harka: lach... Ich möchte zuerst ein paar Tage voraus sein, dann habe ich einen kleinen Puffer, falls ich mal nicht zum Schreiben komme, aber inzwischen halte ich es selbst nicht mehr aus. Die vielen Erlebnisse muss ich einfach loswerden. Das war eine Reise...
So in einer halben Stunde bin ich fertig. Claudia liest gerade noch einmal Korrektur.

Meine Güte, wo du schon überall gewesen bist, das ist ja toll. Mexiko muss so schön sein, aber mit dem Motorrad zu weit weg.

@Matilda: Hast du? Du hast! Herzlichen Glückwunsch. Und du willst auch auf Tour gehen? Klasse!
Ich bin so gespannt, was du zu erzählen haben wirst und auch, welche Maschine du dir kaufst.

@Harry: Oh, danke, wie lieb von dir. In einer halben Stunde etwa geht der erste Tag der Herbstreise online. Ich freu mich, wenn du mitliest.

@Julchen: Lach... du bist süß. Na, ich hoffe es geht alles gut. Die sind doch bestimmt total nett da.
"Bobbycar mit Knieschonern..." Gröhl! Klasse.

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja!
Na, dieser erste Tag war ja ein richtiges Abenteuer! Ich glaube, ich hätte mich nicht über die Brücke getraut!
Danke, dass Du die Sache im Wald doch noch erwähnt hast. Der Reisebericht wirkt gleich viel natürlicher, wenn nicht alles glatt läuft... ;-) Geht' s "Greeny" wieder gut? Und was hat Pieps dazu gesagt? Sie muss doch einen Schock bekommen haben, oder? - Aber es gibt nichts, was ein heißes Bad oder ein gutes Essen nicht heilen könnte!
Liebe Grüße
Thomas R. aus Süddeutschland

Anonym hat gesagt…

Oha, ein Trail - Abenteuer im wilden Osten "Chapeau".

Über das wackelige Bretterweck hätte ich mich nicht ein mal
zu Fuß rüber getraut. Respekt für deinen Wagemut. Auf
Wölfe bis du nicht zufällig gestoßen? Die soll´s da ja
auch wieder geben.

Und jaaaaa Bootfahren macht Spaß. Das ist genau wie Camping,
nur ohne Ameisen im Schlafsack. Du bis jeden Tag woanders
und bliebst dort wo es dir gefällt, einfach ein paar Tage länger.

lg Thalia....

Marcus Berndt hat gesagt…

Nana....wilde Kapriolen im unwegsamen Gelände? Und dann auch noch ein geschnittener Film darüber? LOL...
Ich hoffe der Lenker hat nichts abbekommen. Guck mal die Schweißpunkte der Verstrebung an...Abplatzer von Lack oder Galvanik...Ansonsten könnte die Gabel auch noch wie Du vermutet hast verdreht in den Holmen stehen...
Aber Chapeau für die Stufen...:-)

Funny Fundurina hat gesagt…

Zum Geburtstag viel Glück ... zum Geburtstag viel Glück ... trallala ... zum Geburtstag, liebste Svenja, zum Geburtstag viel Glück ...

Meine liebste Svenja, alles, alles Gute zum Geburtstag. Lass dich schön feiern, es ordentlich krachen und dich reich beschenken.

Alles Liebe und 1000 rote Luftballons,
Irina

<3

Maike/ eule hat gesagt…

Oh toll - neues Jahr, neuer Reisebericht - und wenn ich das richtig sehe, bist Du heute noch ein Jahr jünger geworden.
Dann auch von mir die allerherzlichsten Glückwünsche, Gesundheit, Zufriedenheit und viele schöne Reiseziele auch im neuen Lebensjahr!

Anonym hat gesagt…

oh - ich wollte nach dem neuen Reisebericht schauen....da les ich was ganz anderes ;-)
herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag ! Viel Gesundheit und mögen die nächsten Reiseträume
in Erfüllung gehen
Lg Sabine

ThomasD hat gesagt…

Alles Gute zum neuen Lebensjahr und danke für den Bericht.
Herzliche Grüße, Thomas

HerBert Sahler hat gesagt…

Toll!! Ich freue mich, wieder von einem deiner Abenteuer zu lesen. Und wie spannend es gleich schon losgeht – da bin ich sehr gespannt, wie es weiter geht.

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Thomas R.: Ja, das war wirklich ein Abenteuer. Zum ersten Mal seit Ewigkeiten habe ich mich abgelegt, aber es ist nichts passiert, außer irgendwas krumm. Sie haben bei der Inspektion die Holme neu justiert, nun ist alles wieder gerade.
Pieps? Hmpff... Die fands spannend, dass endlich mal was passiert.

@Thalia: Wölfe? Nein, noch nicht, aber was noch nicht ist, kann ja noch kommen. Ja, Bootfahren ist sicher klasse, nur für mich ist das nix, ich habs probiert. Aber du bist ja inzwischen ein richtiges Skipper Girl geworden.

@Marcus: Nein, alles wieder gerade, die Holme hatten sich verdreht, das wurde in der Inspektion gerichtet. Nun kann es wieder losgehen...

@Funny: Oh, danke schön. Das war ein toller Geburtstag. Nur ich wusste nicht, dass man auch ZUVIEL essen kann. (Ratskeller)

@Maike: Danke Maike, das neue Jahr startet ausgezeichnet.

@Sabine: Danke Sabine, mal sehen, wohin meine nächsten Reiseträume gehen, aber ich denke schon ganz fest daran.

@Thomas D: Danke, Thomas, ich hab momentan so einen Spaß am Schreiben, weil ich auch so viel Neues erlebt habe.

@Herbert: Ach, klasse, dass du mitliest. Ich weiß doch, dass du auch eine leichte Maschine fährst und Endurowandern magst.

Anonym hat gesagt…

@Svenja von Harka
Wo du dich wieder rumtreibst …
Dein Urteil über die verbliebenen Reste der ostdeutschen Bevölkerung ist gar nicht mal so falsch, insbesondere wenn es um Mecklenburg-Vorpommern geht. Da es dort keine Arbeitsmöglichkeiten mehr gibt, hat jeder, der es kann, das Land verlassen. Das betrifft insbesondere die Jugend und jene mit besserer Bildung bzw. Ausbildung. Nach der Wende brach dort die gesamte Industrie weg und auch die Landwirtschaft braucht kaum noch Leute, zudem taugen die Sandböden nicht viel. Das Land ist seit alters her extrem dünn besiedelt. Die wenigen der gerade mal noch 1,5 Millionen Einwohner des Bundeslandes wohnen zumeist an der Küste oder den wenigen Städten. Im Hinterland der Küste triffst du auf jene, die Mangels anderen Möglichkeiten noch geblieben sind. Das sind zumeist Rentner, ältere oder Leute, die mangels Ausbildung geblieben sind.
Zu DDR-Zeiten wurde dort Industrie angesiedelt, aber die hat die Wende kaum irgendwo überlebt und die Arbeiter haben das Land verlassen, so sie es konnten.
Das mit der Stasi solltest du auch nicht überbewerten. Nicht, dass es sie nicht gab, nein das ist unbestritten, aber die allermeisten DDR-Bürger hatten mit der nie zu tun, weder aktiv noch passiv. Da wird heute viel Unsinn erzählt und so mancher Dummschwätzer ernennt sich heute zum Widerstandskämpfer, obwohl er früher mindestens ein Mitläufer war.
Wie man auf der Fahrt von Kiel nach Malchow aber dermaßen in der Wildnis landen kann, dass musst du mir mal erklären. Ich fahre dort ja auch gerne abseits der Autobahnen, aber so was von Pampa dort zu finden, das nötigt Respekt ab.
Malchow ist eine recht bekannte Stadt in Mecklenburg, welche mehr als nur eine interessante Kirche zu bieten hat. Waren wäre auch einen Besuch wert. Das ist eine top-sanierte Tourismus-Stadt ohne nennenswerte Kriegsschäden.
Wie hast du DEN Zeltplatz nur gefunden? Der liegt doch am Ende der Welt. Solche Orte kann man doch sonst nur noch aus der Luft erreichen … Haben die dort schon elektrisch Licht und Wasser aus Wand? Juliane Freudenbergs Frage „Wie weit ist es bis zum Ende dieser Welt“ kann man dort schon in Metern angeben.

Anonym hat gesagt…

(von Travelbritta/Travelhector):
Liebe Svenja, erst einmal alles Liebe zum Geburtstag!! (Nachträglich, weil irgendne doofe Sicherheitseinstellung hartnäckig Kommentare von meinem normalen PC aus verhindert...) Gutes Essen, guter Wein und gute Gesellschaft hast du wohl gehabt, recht so :o)
Zu deinem ersten Masuren-Reisetag: Oh wie spannend! Ich habe schon bei der Zeichnung gestutzt, da sah eine Motorradskizze so seltsam aus, die wird sich doch nicht auf die Seite...?? Sie wird! Wie gut, dass dir und Pieps nichts passiert ist und deine Greeny bekommst du bestimmt wieder hin! Spannender Bericht und wer dem Link des Campingplatzes folgt, kommt zwangsläufig zu der Illusion, dass alle Stellplätze für Zelt und sonstiges Gefährt idyllisch im satten Grün liegen. Ich freue mich auf alle weiteren Reisetage und wünsche weiterhin viel Spaß beim Urlaub-nochmal-Erleben :-)
LG, Travelbritta

MädchenMopped hat gesagt…

... juhuhh...endlich...
Popcorn, Cola,.. und ab vor den PC:

Heute: Die Masuren Teil 1

In den Hauptrollen:
Svenja, das Enduro-Girl mit Stil
Pieps, die stets unterernährte Begleiterin
Greeny, die "Wildsau", der kein Matschloch zu tief ist.

Alles Gute zum Geburtstag, coole Socke (wenn die Bemerkung erlaubt ist... ;-) )

Anonym hat gesagt…

@Svenja von Harka
Ok, es kommt zu spät, aber hier noch ein kleiner Ossi-Kurs für Wessis. Wenn auf einer Speisekarte im Osten ein ungewöhnlich günstiges Jägerschnitzel angeboten wird, dann bekommst du nicht das, was du denkst. Das ist KEIN Schnitzel mit Pilzen, was da gereicht wird, das ist eine ca. 1 cm dicke Scheibe panierte Jagdwurst oder Bierschinken zu der üblicherweise Nudeln und Tomatensoße oder Letscho gereicht wird. Wenn es gut gemacht ist, dann ist das sehr lecker, aber eben definitiv ist das kein Schnitzel und es gibt (hoffentlich) auch keine Pilze dazu. Nicht das ich was gegen Pilze hätte, aber hier kämen nur die grünen in Frage, wenn das Futter nicht mehr gar so frisch ist.

D'eau Venus hat gesagt…

Oh ja! Von mir auch - nachträglich - alles Gute und Liebe zum Geburtstag! Ich wünsch Dir viele schöne Erlebnisse und tolle Touren in diesem neuen Jahr!

Viele ganz liebe Grüße,
Minya, der die Sache mit dem Brückchen im Wald doch sehr imponiert...

Matilda hat gesagt…

Ich habe schon gekauft. Eine F650GS, Bj. 2001, 50 PS, titanblaumetallic mit gelbem Sitz. Sieht sch*** aus, fährt sich aber toll.

béa hat gesagt…

hallo svenja, ich lese gern Deine Reportagen, doch ich möchte eine Lanze für die neuen Länder brechen und verweise auf meinen Blog „ Vitalienschwester “

MIC hat gesagt…

Ach, ihr Wessis ... Aber DU nimmst es munter in Angriff, das ist toll und du schaffst das auch !
Wiedermal muss ich sagen, es ist in MV schöner als ich mir das als Südländer (Leipziger im SH-Exil) vorstelle. Durch dich lerne ich andere Ecken kennen als die 2 Abschnitte Strand bei Rostock und den einen auf Usedom (DDR-Sommerurlaub, das war schon ne Nummer, an die See zu fahren).
Das ist ein sehr vielversprechender 1. Tag mit starken Adventure-Ein-und Ausblicken. Und deine Andeutungen lassen Einiges ahnen. Und ich bin gespannt, was du über die Polinnen berichtest - die hier in D finde ich bisher ausnahmslos total sympathisch (und oft süss) !
Den Knaller hat aber Pieps geliefert, ich sag nur 404. Muhuhahaha ! Giftig :-))
Schöne Grüsse, bis bald, Michael

Eggi hat gesagt…

Hallo liebe Svenja!

Ohhauaha!!

Da liegt die Svenja auffe Nase.
Aber tröste Dich: Mich hat es bei über 70 km/h - im Umkreis von 60 km nix - in Schweden mal dahingerafft.
Da ich ja eine Person bin, die sich gern alles schönredet, hab ich mir gedacht:"Zur echten Abenteuerreise gehört auch das auf die Fresse packen" :-D

In McPom bin ich oft (Grevesmühlen und Dassow), da es dort sehr viele Offroadwege gibt, die man legal fahren kann. Aber hier heißt es auch: Vorsichtig fahren Rücksicht nehmen und die Enduro leise halten.
Dann klapps auch mit dem Nachbarn. :-)

LG aus Lübeck

Eggi

Joerg hat gesagt…

Sag mal, hat Pieps eigentlich einen Helm? (Helm ist Vorschrift, nicht daß Dich mal die Polizei anhält!) Das nächstemal verletzt sich die Maus womöglich... ;-))
Die Brückenüberfahrt find` ich klasse, wie gemacht für eine 250er. Aber noch besser ist, daß Du die Kamera vorher aufstellst. Ich denke meist hinterher, daß es gut gewesen wäre, ein Foto (oder Film) auch von schwierigen Situationen zu machen. Freue mich schon auf die Weiterreise!
LG
Jörg

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Harka: Du weißt ja, dass ich nicht abfällig über die Menschen schreiben wollte, es ist rein das, was ich beobachtet und dazu gedacht habe. Nein, nein, sonst würde ich ja nicht immer wieder hinfahren.
Der Osten ist nichts für Anfänger, ich brauche noch eine Weile, fühle mich aber schon immer wohler, das müsste man auch herauslesen.
Das war eine Abkürzung nach Malchow, oder?! Ich liebe mein Garmin, aber warte erstmal Pommern ab. Ich habe ihn gerade veröffentlicht...

@Travelbritta: Oh, danke schön. Das war ein toller Geburstag. Im Ratskeller mit gutem Essen.
Ja, die Skizze. Ich hab das Motorrad nicht nur in Echt umgeschmissen, sondern gleich noch mal auf dem Computer. Da hat es aber mehr Spaß gemacht. Nee, nix passiert und Greeny geht es wieder gut. Pieps pennt ja meistens im Tankrucksack und wird erst zum Abendbrot wach. *Seufz*

@MädchenMopped: lach... Cooler Trailer, den du geschrieben hast. Aber warte erstmal den nächsten Tag ab. Den habe ich gerade online gestellt...
PS: Danke für die Coole Socke zum Geburtstag. Sehr erlaubt sogar :-)

@Harka: Das Schlimme ist, dass ich wahrscheinlich den Unterschied nicht merken würde, wenn ich richtig Hunger hab. So ist mal eine Serviette verschwunden...

@D'eau Venus: Danke dir. Das Brückchen im Wald? Keine Meisterleistung, ich hätte umdrehen sollen. Svenja und ihre Fehlentscheidungen. Guck dir bloß Tag 2 an...

@Matilda: Ein feines Motorrad. Und mit der korrekten Zahl von Zylindern für eine Enduro :-)

@Bea: Danke dir. Aber das brauchst du gar nicht mehr. Ich bin doch inzwischen längst begeistert von den neuen Ländern und den freundlichen Menschen.

@MIC: Ja, MeVo ist wirklich schön. Es gefällt mir von Mal zu Mal besser und diesmal war es wirklich ein toller Abschnitt auf dem Weg nach Polen. Aber warte Tag 2 ab, der hatte es in sich. Was ich manchmal für Entscheidungen treffe...

@Eggi: Zum Glück war ich nur in besserem Joggingtempo. Bei 70? Boah, das hätte mich sowas von zerlegt. Schön, dass dir nix passiert ist.
Ja, du kennst diese Gegend ja ganz gut. Ich bin dort sonst nie.

@Joerg: Klar hat Pieps einen Helm. Aus der Kappe eines alten Deorollers gebaut. Ganz wunderbar passt der. Doch, das mit der Kamera mache ich immer, wenn ich nicht gerade zu angespannt bin. Nach dem Sturz habe ich kein Foto gemacht, da wollte ich so schnell es geht alles ungeschehen machen "Alles wieder gut, nix passiert". Hinterher denkt man dran...

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja,
ich habe mit Freude deinen Bericht über den ersten Tag in Polen gelesen.
Vor allem freut es mich, dass Du angenehm überrascht bist, ich denke das wird dir in Polen immer so ergehen, ausgenommen Du triffst die Menschen die immer noch vom sogenannten Unrecht der Vertreibung lauthals reden.
Dir Polen sind uns in vielerlei Hinsicht weit voraus, aber dazu muss Du sie ganz privat kennen lernen.
Mach weiter so, mir gefällt wie Du schreibst.
Gruß Rollerheinz

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja!
Wow, war der zweite Reisetag unterhaltsam zu lesen! Ich konnte mir das mit der Kaserne und den Militärfahrzeugen und den Soldaten bildhaft vorstellen und habe mich kringelig gelacht. Ich wäre bestimmt den langweiligeren Weg um das Militärgelände herum gefahren... Aber das ist eben Svenja! Was Du nicht alles für uns Leser tust! Danke!
Ach ja: Meintest Du am Geldautomaten mit der Zahl 1500 Deine Geheimnummer oder die gewünschte Geldmenge... (Hüstel, ich frag ja bloß!)
Was freue ich mich schon auf die nächsten Reisetage!
Liebe Grüße
Thomas R. aus Süddeutschland

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Rollerheinz: Ja, danke dir für die Info, ich bin auch schon gespannt, wie mir Polen am Ende gefallen haben wird. Es dauert ja noch ein wenig :-)

@Thomas: Danke, Thomas, lieb von dir. Das war keine Glanztat, über den Truppenübungsplatz zu fahren, aber ich mag es eben nicht, auch nur einen Meter von meinen Plänen abzuweichen. Später sagte man mir, wie glücklich ich bin, denn ich Polen liegen die Nerven blank wegen der Ukraine Krise.
1500? Meine Geheimnummer, die Summe verrate ich nicht :-)
Liebe Grüße, Svenja

MIC hat gesagt…

Verrückt biste, DAS biste ! Irgendwann schnappen se dich, dann suchen sie dich in halb Europa .... Seufz. Ich hoffe, Claudia hat dir die Leviten gelesen ?
Ansonsten war das ein schöner Tag. Total gemütlich dort und genau die richtige Strecke für eine Enduro :-)
Dort würde ich auch gerne mal wildcampen.

Anonym hat gesagt…

@Svenja von Harka
Also die Polen haben kein Bundesheer und eine echt noch knackige Wehrpflicht - aber auch wenn Polen irre aufrüstet und heute mehr Leopard-Panzer als die Bundeswehr hat, sind die Polen selber friedlich, zumindest in Europa.
Polen und noch mehr Polinnen achten sehr auf ihr Äußeres. Ballonseide wirst du dort nicht finden, kurze Röcke und unvorstellbare Absatzhöhen hingegen ganz sicher. Und es ist erstaunlich, dass dies keinesfalls nuttig wirkt. Polinnen gelten als die hübschesten und modischsten Europäerinnen überhaupt. Richtung Russland wird das eher übertrieben.
Aber auch die Herren tragen in Polen häufig Anzüge zu für uns normalen Anlässen. Selbst einfache Bauern würden sich am Sonntag niemals nicht im Anzug sehen lassen.

Tom Fox hat gesagt…

Cool
und du machst dir immer so viel Mühe.
Danke für die lebhaften Berichte.

Fundiert bebildert und mit Belegen dazu. Klasse.

Anonym hat gesagt…

Nun ja Svenja (von Harka), hättest du dein Auftauchen in der Uckermark rechtzeitig vom zuständigen Herold ankündigen lassen, dann hätten die wenigen Eingeborenen bestimmt Fähnchen schwenkend an der Straße gestanden und das wäre für sie die Sensation des Jahres geworden, wenn du da an denen nett winkend vorbeigefahren wärst.
Deine Beobachtungen sind wie üblich völlig korrekt. Polen feiern gerne und ausgiebig. Eine typische Hochzeit dauert drei Tage, auch wenn diese Tradition heute leider langsam verloren geht.

Anonym hat gesagt…

(von Travelbritta/Travelhector):
"Ah, is schon okay. Bischt ei'gladen" => Österreicher?? Hört sich nach einem waschechten Schwaben an, aber die sind ja auch nett und gut drauf... Ein irrer Tag! Schade, dass du so viel Regen einstecken musstest, zumal der Campingplatz sehr ansprechend wirkt. Aber das Restaurant hat dich ja für das Wetter entschädigt, so ist's recht. Obwohl dein Schweden-Gotland-Bericht so nachhaltig wirkte, dass ich beim TV-Zappen neulich prompt an einer Reportage über das Kupfer-Bergwerk hängen blieb (fast so informativ wie deine Berichterstattung, aber Aussehen und Charme-Faktor des dortigen Führungspersonals kamen zu kurz), muss ich dennoch sagen: die ersten beiden Masuren-Tage sind bisher das Highlight deiner Berichte! Ich habe so den Verdacht, dass dieser Urlaub richtig toll wird, wenn auch anders als in Skandinavien. Siehste, der Trend geht zum Zweit-Ziel für die Urlaubsplanung (Osten statt Norden). Schöne Grüße, Britta

D'eau Venus hat gesagt…

...ich seh schon, es geht gut weiter...
Ich habe gestern Abend, beim Lesen wieder Tränen gelacht!
Auf einen Truppenübungsplatz habe ich mich auch schon mal verirrt. Ich meinte noch zu dem Kollegen, der das Sagen hatte, das sei der Truppenübungsplatz Baumholder, da können wir nicht einfach reinfahren, aber er war der unumstößlichen Ansicht, unser Ziel läge vor uns und wir müssten einfach nur ein Stück weiterfahren. Er würde sich mit Zeichen und Schildern schon auskennen. Als irgendwann plötzlich Amis vor uns über die Strasse kamen, war ihm das dann auch nicht mehr geheuer. Und das Ganze mit meiner 1. Mai Bastelei für meinen kommunistischen Assistenten auf dem Armaturenbrett... Frag nicht...

Anonym hat gesagt…

"Entschuldigung, Herr Oberfeldwebel, aber da stand "Eintritt verboten", und ich war schließlich NICHT zu Fuß unterwegs..."
Gut dass Pieps das nicht mitbekam, wer weiß, wie sie die Soldatentruppe aufgemischt hätte.
Grüße von Silvia und Wollmaus

elbstrand hat gesagt…

ach meine liebe,

dieses ostelei hat eine eigene romantik, hat es nicht? die sprache erschwert den zugang, aber es findet sich immer ein schlupfloch und die einsamkeit ist doch eigentlich immer das schönste?!

so gespannt auf weiteres, aber der charme der uckermark fiel dir auch auf, näh? ich bin jahrelang immer wieder dahin gefahren und habe so schöne zeit und ruhe erlebt. die gemähten felder im herbst finde ich besonders toll. kennst du die dvd "uckermark"? unbedingt sehen! ich wunderte mich immer, dass der osten dir so fremd ist, obwohl um die ecke beginnend.

mir wird langsam der westen vertrauter, den ich immer so allesistimmersogleichglattgelutscht fand.

danke dir, liebe svenja.

Anonym hat gesagt…

na endlich wieder ein Reisebericht, da habe ich schon lange drauf gewartet- schön
Gruß Marcus

Anonym hat gesagt…

Lässt sich superspannend an... bin schon gespannt auf die nächsten Tage!!
Jan

SoD hat gesagt…

Herrje! Da hast du aber ein Abenteuer gesucht und gefunden! Ich kann mir richitg die verdutzen Blicke der Soldaten vorstellen xD Die Wurst und der Speck haben mir ganz schön Hunger gemacht, ich geh jetzt mal Essen :)

Uwejoe hat gesagt…

Hallo Svenja, schöner Bericht über Masuren. Den Streß mit dem Sperrgebiet hättest du dir ersparen können wenn die den http://www.motoplaner.de/ im OSM Modus benutzt.
Weiter so, ich freue mich auf jeden Bericht von dir.

LG Uwe

MädchenMopped hat gesagt…

Hast Du anschließend Greeny wenigstens durch die Panzerwaschanlage schicken können?
Wie wäre es mit einer Warnweste mit Aufdruck "Kradmelder"?

In gespanntem Warten auf das nächste Matschloch
Viele Grüße
Anja

@Uwejoe: ... aber will man und vor allem FRAU sich den Stress wirklich ersparen *hüstel ;-)

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja! Wir waren 2002 in Schlesien auf der Suche nach unseren Vorfahren. Außer uns und 1 anderen Touri gabs dort keine Motorräder, nur Mofas & Co.! Wann immer wir wo auftauchten waren wir DER Hingucker. Schmachtende Blicke junger Männer nahezu überall. Die Leute waren total hilfsbereit. Wenn uns niemand mit unserem Ahnensuchversuch verstanden hat, wurde ausm Nachbardorf schon mal ein Opa geholt, der noch Deutsch konnte. Als Polizisten sind wir mit leichtem Magengrummeln dorthin gefahren,weil damals viele Autos in Richtung Polen verschwunden sind und wir nicht wußten, was uns erwartet. Uns wurde dort mal gesagt, daß viele reiche Deutsche kommen und ihren Besitz zurück haben wollen und viele Leute Angst haben, daß ihnen das Häuschen abgenommen wird, in dem sie seitm Krieg wohnen, wenn mal wieder ein Mercedes mit deutschem Kennzeichen und Oma, Opa und deren Kindern durchs Dorf fährt. Aber vor abgeschabt und unmodern gekleideten Motorradfahrern haben sie diese Furcht nicht. Jedenfalls tolle Menschen, saulecker Essen ohne politische und gesellschaftlich verordnete Gutmenschen- Life-Style-Correctness (wir denken in Sachen Essen so wie Du) und schöne einsame Landschaft! Tina

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja,

wieder ein sehr schöner Reisebericht von Dir.
Gefällt mir sehr gut die detaillierte Schilderung, auch die Kostenaufstellung
anhand derer man das Preisniveau der Reiseziele ermessen kann.
Die vielen Fotos und natürlich die Videoclips machen die Lektüre sehr spannend
und nachvollziehbar.
Dein Blog gehört zu meinen absoluten Favoriten.
PS: Planst Du auch mal in wärmere Gefilde zu fahren ? So eine Pyrenäentour mit Anfahrt über
Normandie, Bretagne und zurück über Cote da Azur oder ähnlich ?

Gruß Enduromax


Anonym hat gesagt…

@anonym vom 21. Januar von Harka
Es war ein riesiges Problem bei der Aufnahme Polens in die EU, wo sie wahrlich hingehören, dass vielerorts in den Grundbüchern noch vertriebene deutsche Alteigentümer drin standen, da die Grundstücke nie an Polen übereignet wurden. Es gab nie genug Polen, um da auf jedes verlassene Gehöft einen Polen zu setzen. Es gibt deshalb die juristisch klare Regelung, dass diese Alteigentümer ihren Besitz nicht zurückerlangen. Sie können ihn dem polnischen Staat abkaufen, was vielerorts auch inzwischen geschehen ist, bekommen dabei aber kein Vorkaufsrecht und keine Sondertarife. Tatsächlich sitzen in Pommern und Schlesien heute vielerorts wieder Deutsche und auch viele Holländer auf den Gütern und bewirtschaften diese (mit wenig Personal und viel moderner Technik).

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@MIC: Du hast ja Recht, das war wirklich nicht meine stärkste Aktion und Claudia war tatsächlich nicht amüsiert. Aber ab jetzt gehts ganz legal weiter, vielleicht bis auf diese eine Aktion an der russischen Grenze... Aber das können wir ja jetzt noch gar nicht wissen.

@Harka: Was das Modebewusstsein in Polen angeht, kann ich dir nur zustimmen. Auf jeden Fall ist der Unterschied so augenfällig, dass man ihn kaum ignorieren kann.

@Tom Fox: Oh, gerne. Mir macht es soviel Freude, meine kleinen Reiseberichte zu tippen.

@Harka: Drei Tage Hochzeit feiern. Puh, wie soll das gehen? Nee, das könnte ich auch nicht, egal wessen Hochzeit das ist. Ich bin allerdings auch überhaupt kein Typ für Partys und Feiern.

@Travelbritta und ihr Hector: Ja, das waren Österreicher. Ich konnte das nur nicht besser lautmalern. Der Campingplatz ist übrigens wirklich klasse. Ein wenig abgelegen vielleicht (Die Untertreibung des Jahres), aber wirklich schön.
Ja, hier ist es wirklich anders als in Skandinavien. Morgen bleibe ich erstmal im Zelt, aber dann geht es weiter und wer weiß, welche Abenteuer Pieps und mich noch erwarten.
Der Osten könnte wirklich mein Zweitziel für die Herbstreise werden, oder vielleicht sogar mal für die große Sommerreise?!

@Deau Venus: Baumholder? Den kenn ich auch! Da in der Nähe hab ich ein paar Jahre gewohnt, in Idar-Oberstein. Leider bin ich da nie mit dem Motorrad drübergefahren. Mist...!

@Silvia und die Wollmaus: lach... Genau das wäre mein Satz gewesen. Oder noch: "Entschuldigung, wo gehts hier nach Masuren, bitte?"

@Elbstrand: Eigene Romantik. Hmpff... Das ist die frechste Beschreibung für die Verhältnisse, aber dennoch zutreffend.
DVD Uckermark? Nee, ich glaube, das ist nichts für mich: Keine Tierfilme, nix mit Pflanzen, Landschaften oder Naturgedöns. Ich mag Filme, in denen Kettensägen vorkommen, oder ein Atomkrieg, oder wenigstens Piraten...

@Markus: Ja, endlich... :-)

@Jan: Danke, Jan. Jetzt geht es erstmal ruhig weiter. Doch dann...

@SoD: Ich wette, dass die Soldaten zu Hause nix davon erzählt haben. Das hätte sicher doppelt Ärger bedeutet.

@Uwe: Das ist doch gerade der Trick, sich solche Strecken NICHT zu ersparen. Übrigens habe ich lange mit dem Motoplaner gearbeitet, bevor ich Basecamp für mich entdeckt habe. Und du siehst: Es funktioniert, man muss nur Luftlinie einstellen...

Anja: Panzerwaschanlage? Boah, weißt du wie tief die sind? *Empört guck*

@Tina: Ich hatte auch so meine Vorurteile gegenüber der Reise nach Polen, aber das Klauen war eigentlich keine davon. Außerdem entferne ich mich ja nie weit von meiner Maschine. Die weiteste Entfernung ist die zwischen Supermarktparkplatz und Fleischabteilung :-)
Aber 2002 war das sicher noch ein anderes Gefühl. Ich habe dort auch noch Wurzeln, weil mein Opa ein großes Rittergut verwaltet hat, auf dem mein Papa aufgewachsen ist, aber es hat mich nie dorthin gezogen.
Als Motorradfahrer ist man wirklich näher dran an den Menschen, das emfpinde ich auch so. LG zurück. (Endlich normale Esser...)

@Enduromax: Danke dir für den netten Kommentar. In wärmere Gefilde? Aber ja, ganz sicher sogar, das wird wieder eine ganz andere Reise.

@Harka: Das alles ist auch der Grund, weshalb ich das alte Gut in Schröttersburg nicht besuche, auf dem mein Großvater Verwalter gewesen ist. Irgendwie gehöre ich da nicht hin. Für meinen Papa aber habe ich eine Website eingerichtet mit ein paar alten Fotos, die ich gefunden habe. Schröttersburg

Anonym hat gesagt…

Hi Svneja,
mmmmh, das Schnitzel schaut hervorragend aus...
LG aus München
Sabine

MädchenMopped hat gesagt…

Zitat: Anja: Panzerwaschanlage? Boah, weißt du wie tief die sind? *Empört guck*

So etwa 4-5 Meter. Trotz Deiner "Vorliebe" für Wasser dann wohl doch etwas zu viel... *zwinker*

Hoffentlich geht's nun trockener weiter. Ich bin gespannt...

Anonym hat gesagt…

@Svenja von Harka
Merke: wenn du in Polen Essen verkaufen möchtest, dann erwarten die Polen ein gut schmeckendes Essen. Wenn das nicht ordentlich zubereitet ist, dann kommt kein Pole ein zweites mal. Da es in Polen billiger ist frisches Gemüse zu kaufen, als Dosenfutter zu nehmen und man auch genug preiswerte Arbeitskräfte haben kann (Oma, Kinder, ...) ist in Gaststätten das Essen in der Regel frisch zubereitet.

Anonym hat gesagt…

von Harka:
du warst in Złocieniec

HeikeK64 hat gesagt…

Was für ein Schnitzel. Da bekam ich nur vom Ansehen schon Wasser im Mund. Also was das Essen angeht, ist Polen bislang echt 1aTop. "Gerne wieder".
Der unvermeidliche Regen, dem Du irgendwie immer in die Fänge gerätst, ist natürlich bäh. Hoffentlich hattest Du auch Sonnentage. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung (so wie immer!).

Anonym hat gesagt…

@Svenja von Jan (@Jan: Anfangs habe ich regelrecht gelitten, aber inzwischen weiß ich: Der Osten ist nichts für Anfänger. Und ich werde solange hinfahren, bis ich ihn richtig begriffen und lieben gelernt habe.
Warte bitte die Masurenreise ab. Meine Güte, welch eine Reise...)
Da bin ich ja extrem gespannt, was noch alles abgegangen ist auf der Reise!!! Aber was Du da noch so schreibst von der Gastfreundschaft der Polen, Slawen usw., das gibt mir schon zu denken. Ich muss wohl auch noch ne Menge lernen (trotz meines fortgeschrittenen Alters von...49)!! Und das mit "hoffentlich macht der Besuch mir nicht die Wohnung dreckig" bei vielen unserer Landsleute... Stimmt (leider!)!
Nach Masuren wäre ich vor deinem Bericht im Leben nicht gefahren. Eher wäre ich im Salzgittersee zum Eisbaden gegangen. Wer weiß, vielleicht sehe ich das nach der Lektüre dann ganz anders!
Aber eines steht jetzt schon fest. Bin fest entschlossen im April oder Mai auf erste Tour zu gehen und zwar mit "Svenja Minimalausstattung", ergo mit Zelt! Back to the roots!!
Jan

Anonym hat gesagt…

@Jan
Es ist aber wirklich so, wenn ein Pole dich einlädt, hoffter, dass du kommst. Das ist keine leere Floskel. Sage einem Polen niemals zu, wenn du nicht auch ernsthaft kommen möchtest. Wir haben das schon in den 1970er Jahren immer wieder erlebt, dass uns an und für sich völlig fremde Polen sich riesig gefreut haben, wenn man dann auch nur auf einen Kaffee vorbei gekommen ist.
Wie schon mehrfach betont, sind unsere polnischen Freunde mit uns nicht verwandt und wir haben keine Vorfahren, die jemals in Polen waren. Nur mein Großvater mütterlichenseits fuhr da mal durch, aber nur um einen Tag nach dem Aussteigen aus dem Zug in Stalingrad vermisst zu werden und vermisst zu bleiben.
"Unsere" Polen kennen wir nur durch einen gemeinsamen Aufenthalt meiner ältesten Schwester und einem polnischem Jungen in einem Kinderferienlager. Daraus erwuchs eine Freundschaft, wie sie tiefer kaum gehen kann.
Leider sind die Treffen in den letzten Jahren immer wieder zu traurigen Ereignissen gewesen, aber auch als meine mittlere Schwester starb, stand alle Polen zur Trauerfeier an ihrem Grab, genau wie wir vorher, beim Tod ihrer Mutter (sie war weit über 90).
Schon bei unserem ersten Besuch wurden wir von den Nachbarn eingeladen - die wir noch gar nicht kannten! Als einer durch Zufall erfuhr, dass wir gerne Pilze essen, wollte er im vollen Kofferraum unseres Autos sämtliche Lücken mit Pilzen füllen! Kein Witz! Es blieb dann bei einigen Tüten voll, dabei kannten wir den bis dahin gar nicht.
Ein interessantes Detail war, dass die Polen und zwar gerne und äußerst schmackhaft bekochten, sie aber Angebote mal etwas anderes zu machen sehr gerne annahmen und genau registrierten, was wir wie machten. Beim ersten Besuch in Polen gab es keine Soßen zum Fleisch. Die polnische Küche kennt sie nicht und ließ für uns auch schon mal Butter aus, um soetwas ähnliches zu basteln. Ergo zeigten wir ihnen das unds schon gab es von nun an auch Soßen. Wir führten dort auch den Zwiebelkuchen ein, der super angekommen ist.
Wichtig war und ist, dass man niemals den deutschen Michel, den reichen Westeruropäer oder gar Verächtlichkeit für ihre uns ungewohnten Prioritäten raushängen lässt. Jeder kennt die Sorte Touristen, die im Ausland sich als Arschlöcher outen müssen, alles besser wissen und natürlich besser machen würden. Auf einer Norwegenreise hatten wir da mal einen Berliner in der Truppe, der ständig seine Weisheiten über das ganze Schiff gröhlen musste, dem ein Hamburger dann, als er gerade wieder Luft holte, anbot: "Wenn du dein Maul noch einmal aufreißt, kippe ich dich über die Reeling!" Der Hamburger war ein erfolgreicher und ansonsten sehr höflicher Millionär, aber wir hätten ihm ganz sicher geholfen und dann zusammen "la Paloma" gepfiffen.

MIC hat gesagt…

...
Svenja, wie kommts, dass Wasser zwischen das Groundsheet und den Zeltboden lief ?
Pech und zuviel Wasser ?
Einen Anfängerfehler schliesse ich bei der Adventure-Amazone aus.

D'eau Venus hat gesagt…

Genau, Baumholder. Da war es auch ganz einfach drauf zu fahren, da hat uns keiner gehindert. Da gab es sogar recht brauchbare Straßen. Das ist aber auch sicher schon verjährt, das muss um 2000 gewesen sein. Wie der Kollege damals aber auf die Idee kam, unser Ziel läge mitten auf dem Truppenübungsplatz, das ist mir bis heute schleierhaft.

Anonym hat gesagt…

@Svenja (von Harka)
Die ganze Zeit habe ich überlegt, was ist am ersten Bild des dritten Tages ungewohnt. Jetzt weiß ich es! Im langen Rock habe ich dich noch nie gesehen! ;-) Der steht dir aber wirklich gut.

Anonym hat gesagt…

Ich liebe deine Berichte, das Layout, die eingefügten Filmchen, deine zweite Haut.
Mach weiter!
die-b-@gmx.de

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Sabine: Anbetungswürdig, oder? Ich könnte da gleich wieder hinfahren...

@MädchenMopped: Echt 4 bis 5 Meter tief? Ups...
Dann wars ja doch gut, dass ich nicht jede Pfütze ausgelotet hab.
Aber bald musst du mal berichten, woher du das weißt. Du fährst da wohl nicht selbst durch, oder?

@Harka: Das sollte doch hier genauso sein und trotzdem gehe ich aus Lokalen manchmal unzufrieden weg, weil einfach nicht genug Nahrung auf dem Teller war. Das ist mir in Polen kein einziges Mal passiert, aber ich will nicht vorgreifen, denn das können wir ja noch gar nicht wissen...

@Harka: Ich weiß...

@Heike: Mein Lieblings Essenland ist Schottland. Die haben das Scottish Angus Beef erfunden :-)
Aber Polen verspricht bisher sehr viel. Vor allem sehr viel Regen. Hmpfff.
Wenn ich der Chef der Sahelzone wäre, würde ich Greeny, Pieps und mich zum Urlaub einladen...

@Jan: Auch in meiner Planung kam der Osten viele Jahre nicht vor, dabei liegt er vor meiner Haustür. So bin ich auf Tschechien gekommen und jetzt auf Masuren. Beides ist nah genug für eine kurze Herbstreise von 14 Tagen und nicht mit großen Kosten verbunden. Keine Tickets, keine Überfahrt, günstiges Essen. Lies am besten weiterhin mit, ob es nicht auch ein Ziel für dich sein könnte.
49 fortgeschrittenes Alter. Hmpff... Nennt ihn Benjamin.

@Harka: Diese Familienkultur ist für uns ungewohnt und besonders für mich als Young Urban Single mit ohne Anhang. Dabei finde ich es ganz wunderbar, in so einem engen Familienverband zu leben. Ich erinnere mich noch gut an jene Zeit.

@MIC: Das Zelt stand an einem Hang und das Regenwasser lief in kleinen Bächen hinunter zum See und da stand ich mit meinem Zelt dazwischen. Das Zelt wird nicht gleich nass innen, aber der eigentliche Zeltboden ist so dünn, dass die Feuchtigkeit durchdrückt. Deshalb auch immer das Groundsheet.
PS: Danke für die Adventure-Amazone :-)

@Minya: Dort ist mein Papa damals immer durchgefahren im Manöver. Meine Güte, ist das lange her, die 70er...

@Harka: Gröhl.... Du hast es genau richtig erfasst. Das ist tatsächlich einer meiner längsten Röcke :-)
Ich wollte züchtig aussehen.

@Die-B.: Oh, danke dir. Macht auch noch immer total viel Spaß, selbst nach all den Jahren.


Anonym hat gesagt…

Menno - wann kommt denn Tag 4 ????????????

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@menno: Weißt du doch: Immer am Sonntag gegen 18 Uhr. Wie die Sportschau...

Anonym hat gesagt…

boah - noch einmall bubu machen, aba denne............;-)

Marcus Berndt hat gesagt…

Hey...die Brücken werden besser...:-)
Tolle Gegend dort zum Endurowandern. Hätte ich nicht gedacht.
Übrigens: Ich wäre den Weg zur Kamera zurückgefahren....aber sportlich - Respekt!
Gruß
Marcus

Anonym hat gesagt…

Hallo Svenja!
Bisher macht die Masuren-Reise auf mich einen guten Eindruck!
Die einsamen Gegenden und Feldwege sind genau das, was meine Enduro und ich mögen. - Okay, Soldaten würde ich in weitem Bogen umfahren...
Und die Preise passen genau zu meinem Geldbeutel. - Beim ersten Zeltplatz für 8 Euro gab es sogar ein Willkommensbier umsonst!!!
Da Du wieder heil nach Hause gekommen bist, wurde "Greeny" auch nicht geklaut. Deshalb würde ich Polen auch auf meine Wunschliste der Reiseländer setzen. Vor allem, weil man sich doch ganz gut mit Deutsch und Englisch verständigen kann.
Schon jetzt: Vielen Dank für Deine "Testfahrt". Vielleicht ist Dein Bericht für mancheinen der letzte Anstoß, die Gegend auch mal zu besuchen? (Dann solltest Du beim Fremdenverkehrsamt von Masuren eine Provision für jeden Reisenden verlangen, der Deinen Namen kennt!)
Ich will so gerne mal ins Elbsandsteingebirge. Und von da aus wäre es ja gar nicht mehr weit nach Masuren... Mal sehen, ob ich irgendwann wieder verreisen kann. Aber träumen geht noch!
Und was das GPS betrifft, so freue ich mich, dass es Dir so gute Dienste geleistet hat. Auch wenn Du recht hast, dass man selbst oft nicht weiß, wo man sich gerade befindet, so ist es doch eine Beruhigung, dass das GPS mitten im Wald an einer Weggabelung zeigt, ob man rechts oder links weiterfahren muss, um zum gewünschten Ziel zu kommen... Nimmst Du trotzdem noch Straßenkarten mit? (Ich habe keine mehr auf den Fotos gesehen.)
Liebe Grüße
Thomas R. aus Süddeutschland

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Markus: Stümmt...lach. Die Brücken werden etwas besser, aber warts nur ab, Brücken spielen vielleicht noch eine Rolle auf dieser Reise, aber das können wir jetzt noch gar nicht wissen.
Zur Kamera zurückgefahren? Lach...: Genau DAS hat Claudia auch gesagt, als sie das Video gesehen hat und ich frag mich selbst, wieso ich zweimal den Weg gelatscht bin.

@Bärly: Pilze sammeln? Ich habe zwar einen ziemlich eisernen Magen, aber das war mir dann doch zu gefährlich. Ich kann Pilze nur auf der Speisekarte, oder anhand der Aufschrift auf der Packung unterscheiden. Aber wer sich auskennt, findet in Polen reichlich.

@Thomas: Danke, Thomas. Das ist eine schöne Zusammenfassung der ersten Tage und ich bin mir recht sicher, dass es dir dort gut gefallen würde, falls es dir nicht zu langweilig ist landschaftlich, denn es gibt viel plattes Land.
Für Polen habe ich eine einzelne Straßenkarte mitgekommen, diese wasserdichte aus dem Know How Verlag. Darin ist die gesamte Route mit Filzstift eingezeichnet und auch die Campingplätze und jeweils zwei Alternativplätze und Tankstellen. Früher hatte ich natürlich viel mehr Landkarten mit, aber jetzt reicht eine für die Übersicht. Die habe ich im Tankrucksack oben im Kartenfach.
Ach, ich würde mich freuen, wenn du bald wieder auf Reisen gingest.

Anonym hat gesagt…

@Svenja von Harka
Ich merke, du bist in Polen angekommen. Genau so kenne ich die Polen, das Land und auch seine Straßen. Natürlich haben die Polen heute auch top-ausgebaute Straßen, nicht selten mautpflichtig, aber abseits der Transitrouten findest du in den ländlichen Gegenden genau das, was du gefunden hast. Alte Landstraßen, die vor 100 Jahren befestigt wurden und bei denen kein Mensch beim Bau an Autos oder gar Enduros dachte. Die waren für Pferdefuhrwerke gedacht und mit der Entvölkerung der eh nur dünn besiedelten Gebiete nach dem zweiten Weltkrieg wurden diese Straßen einfach bedeutungslos. So etwas findet man aber auch in Brandenburg oder Mecklenburg, wenn auch nicht so oft.
In polnischen Bäckereien bekommst du keinen heißen Kaffee. Dort gibt es leckeren Kuchen, aber nichts zu trinken. Das ist im Osten völlig unüblich und selbst in den neuen Bundesländern noch immer nicht Standard, jedoch lernt man dazu und immer häufiger gibt es wenigstens dort den Standard der gebrauchten Bundesländer.
Mit deiner Analyse der Menschen liegst du einmal mehr völlig richtig. Es ist in Polen völlig üblich, durch Nebenerwerbe dazu zu verdienen. Da geht man Pilze sammeln, um sie zu verkaufen, da wird Landwirtschaft im Nebenberuf zur Eigenversorgung betrieben, da bessert man sich die Rente auf. Das ist alles so ganz nebenbei sehr gesund, denn teure chemische Dünger kann man sich gar nicht leisten und die Pilze wachsen in Wäldern, in denen Chemie als Wort noch erfunden werden muss.
Das mit der Beton-Architektur stimmt leider. Die im Krieg zerstörten Orte versuchte man in Polen historisch stimmig wieder aufzubauen. In den 1960er-1970er Jahren gab es aber einen Bauboom für Plattenbauten, welche heute einfach nur hässlich sind. Die Bauten sind heute arg verfallen und sehen schrecklich aus. Ok, wir Deutsche haben auch nicht das Monopol auf hässliche Städte, Kassel oder Gera sind nicht allein.
Größere Aufmärsche hat es im Osten aber eher selten gegeben.

MIC hat gesagt…

Boah nee, is dat schön da ! Die Landschaften und die Wege, ich will auch irgendwann mit einer Leichtenduro so da längs. So weitläufig. Und die Zeltplätze, herrlich gelegen an den Seen. Schön.
Mit Pieps haste eine Möglichkeit verpasst. Als sie gefragt hat, ob sie Pilze mag (Kinder) hätteste ihr tief in die Augen schauen müssen und sagen: "Ja. ....... Und Rosenkohl auch, hm lecker !"
..........
Bäh ! Rosenkohl *würg* .......... Arme Pieps, aber ich mag Manipulation.
Das war echt ein schöner Tag.
Grüsse, Michael

Anonym hat gesagt…

(@Markus: Stümmt...lach. Die Brücken werden etwas besser, aber warts nur ab, Brücken spielen vielleicht noch eine Rolle auf dieser Reise, aber das können wir jetzt noch gar nicht wissen.
Zur Kamera zurückgefahren? Lach...: Genau DAS hat Claudia auch gesagt, als sie das Video gesehen hat und i)
Nee nee, alles bestens so!!! NUR mit Latschen war es die ultimative und authentische Abfahrt!
Jan ("Benajamin" :-). )

elbstrand hat gesagt…

ach wie schön es war, gestern abend, als aufm smartphone vorm einschlafen den tag las. mit meiner dicken 300km/h honda fuhr ich vor jahren zu den gräbern meiner ahnen über diese endlosen strassen durch den wald, der nicht enden wollte. und fand auch keinen kaffee. dieses alleine durch eine vergessene welt fahren, hat mich dermassen bezaubert. ich übernachtete damals in pensionen/hotels von super bis gruselig und fuhr auf strassen, die mit meiner damaligen straffen hochgeschwindigkeits-karre eben gerade noch machbar waren. aber auch unvermeidbar viel schotter. ich fands so toll. richtig allein fühlte sich das an. besser geht nicht. ich freue mich sehr, dass dir diese gegend etwas zu sagen scheint. manchmal hielt ich an, um mit dieses nichts anzusehen. alles war nichts. sichtlich irgendwann von irgendwem zu irgendwas gebraucht. aber seitdem vollständig vergessen. die menschen zogen fort und nichts kam. ganz viel davon.

DANKE

Anonym hat gesagt…

von Harka:
Es ist für viele kaum fassbar, dass man so nah von uns, so völlig einsam sein kann. Natürlich hätte Svenja auch auf topp-ausgebauten Transitstrecken fahren können - die gibt es in Polen reichlich und sie schießen wie Pilze aus dem Boden - aber sie hat die alten Straßen gefunden, Wege die vor Jahrhunderten gebaut wurden und zum Teil langsam in Vergessenheit geraten. Das ist erlebte Geschichte und mich lässt das immer in Ehrfurcht erstarren, was unsere Vorfahren da gebaut haben. Jedoch kommt Svenja ja erst noch in die Masuren, einen Landstrich, den der Deutsche Ritterorden erst erschloss. Man steht da an Orten, da wünscht man sich, dass die Bäume und Steine zu einem sprechen könnten. Was die gesehen haben ...

Anonym hat gesagt…

@Thomas R. von Harka
Das Elbsandsteingebirge ist phantastisch. Das musst du gesehen haben. Wenn du da ernsthaft hin willst, dann sollten wir reden. Der angrenzende Teil Polens und der Tschechei ist gleichfalls sehr schön. Auch da hätte ich Tipps, wo man hin sollte und was man tut oder nicht. Svenja klapperte da eher die Industriegebiete ab ... ;-) Svenja hat meine Mailadresse.

SoD hat gesagt…

Ich bin ziemlich entsetzt...du LÄUFST zurück zur Kamera???

Anonym hat gesagt…

@Harka
Bis auf Weiteres weiß ich nicht, ob ich wieder verreisen werde, da ich schon seit fast einem Jahr krank bin.
Aber Danke für das Angebot!
Thomas R. aus Süddeutschland

MädchenMopped hat gesagt…

Nein, ich fahre durch keine Panzerwaschanlage. *lach Mich hat mal interessiert wie die Panzer nach einem Manöver wieder sauber werden. In Bergen Belsen in der Heide gibt es so eine Waschanlage.
Irgendwo hab ich mal gelesen, dass eine Autofahrerin aus Versehen in so ein Ding gefahren ist. Seit dem weiß ich die exakte Höhe *lol. Es gibt auch ebenerdige Anlage. Da kommt von beiden Seiten der Hochdruckreiniger zum Einsatz. Aber auch das ist nichts für meine Moppeds. Ich möchte die beiden ja noch gerne ein paar Jahre ohne große Reparaturen fahren ;-)

Nun bin ich suuuper gespannt auf Deine Bilder und Berichte, wenn Du Masuren erreichst *freu

Ceri hat gesagt…

Hallo Svenja,
seit fast zwei Jahren schaue ich immer mal wieder auf deine Internetseite "Svendura".
Herzlichen Dank für die tollen Reiseberichte und die Art wie du uns an deinen Erlebnissen teilhaben lässt.
In einer Zeit wo fast 90 % der Motorradbesitzer der Meinung sind das sie mindestens 130 PS und 280 kg Gewicht bewegen müssen um artgerecht bei strahlendem Sonnenschein zur Eisdiele zu kommen, bietest du ein erlebnisreiches Kontrastprogramm.
Ich hoffe das wir auch weiterhin viele interessante Reiseberichte von dir sehen werden. Und ich wünsche mir das du uns in gleichem Maße an deinen Erlebnissen teilhaben lässt.
Skandinavien und die baltischen Staaten üben eine ungeheure Faszination aus. Und wer abseits der Fernstraßen das Hinterland bereist, wird immer wieder vom Zauber dieser Länder eingefangen.

Weiterhin viele tolle Erlebnisse mit deiner KLX wünscht dir , Carsten




ASH26E hat gesagt…

Vielen dank für die gut geschriebenen Reiseberichte. Ich liebe deine Darstellung von Kleinigkeiten, die den Berichten ihr Eigenleben geben.
Meinst Du, der Verlauf der Donau müsse noch mal erkundet werden? Ich denke das jedenfalls :- )

Und das Tschechow ein grosser war, stimmt auch.

Marina Hildebrand hat gesagt…

Hallo Svenja,

wieder ein schöner Bericht, den ich leider erst heute lesen konnte. Nur eine Sache ist mir aufgefallen: Der Link zum Kaschubischen Meer = Weitsee = Jezioro Wdzydze funktioniert nicht. Die Webseite wurde wohl inzwischen umgebaut. Hier der aktuelle Link: http://pomorskie.travel/de/Sport_Erholung-Fahrradfahren-Radwege/5015/Wok_Kaszubskiego_Morza_Jezioro_Wdzydze

Jan Ellerbrock hat gesagt…

Immer noch nicht 18:00 Uhr. Und wen interessiert schon die Sprtschau....

Svenja-and-the-City hat gesagt…

@Harka: Ja, nun bin ich in Polen angekommen. Die polnischen Bäckereien? Der erste, der darauf kommt, Kaffeepulver in einen Filter zu tun, heißes Wasser darüberzugießen und das Ganze als Getränk zu verkaufen, wird Millionär. Kann mir niemand erzählen, dass das nicht angenommen würde. Ich hätte eine Tasse getrunken, oder hundert... :-)

@MIC: Das sind wirklich wunderschöne Endurostrecken, dabei sind es gar keine, sondern nur ganz normale Verbindungsstrecken zwischen Dörfern.
Pieps und Rosenkohl? Oh, erinner mich nicht an die Geschichte! Der Trick ist gut, aber mit Rosenkohl funktioniert der nicht. Jedenfalls nicht bei Pieps...

@Jan: Genau das war auch mein Gedanke. Wenn ich einmal abgefahren bin, kann ich nicht noch einmal zurückfahren, das wäre Betrug. Deshalb die Latscherei. Hmpff...

@Elbstrand: Ja, auf deiner Doppel-X war das ganz sicher kein Vergnügen, einige der Wege zu fahren. Die fand ich auf der Enduro schon unangenehm, jedenfalls nach einigen Kilometern.
Masuren hat schon was, aber ich bin ja gerade erst eingetaucht...

@Harka: Oh nein, keine Transitstrecken. Das ist auf der KLX kein Vergnügen.

@SoD: Ja, ja, ja! Musste diesmal sein, sonst wäre es keine echte Abfahrt gewesen, wenn ich nochmal zurückgekommen wäre. Leider...

@MädchenMoped: Ok, das mit dem Dampfstrahler finde ich auch besser. Danke für das liebe Kompliment. Nun bin ich in Masuren angekommen.

@Ceri: Oh, danke dir, Carsten. Die vielen PS wären auf dieser Reise eher hinderlich gewesen, dazu müsste ich viel besser fahren können. So ist die KLX das optimale Motorrad für diese Reise. Und nicht nur für diese...

@ASH26E, nicht der Flieger: Ach, das macht doch auch Spaß. Mir ist unterweges jede Tube Senf und jedes Verkehrsschild wichtig. Es ist alles interessant, wenn man in der Ferne ist, finde ich.
Den Plan mit dem Verlauf der Donau habe ich selbst schon einmal im Kopf bewegt. Vielleicht ist das wirklich einmal was.
Tschechow? Ich war auch im Kirschgarte und den fand ich wunderbar.

@Marina: Oh, danke. Hab ich sofort gefixt. Ich muss irgendwann mal auf Linkpatrouille gehen auf alle Berichte, aber das dauert sicher einen ganzen Tag. Puh...

@Jan: lach... Heute war es 18:17 Uhr, als alles online war. Du müsstest einmal die Hektik mitkriegen, die in den letzten beiden Stunden vor Redaktionsschluss herrscht.

Anonym hat gesagt…

Liebe Svenja!
Das war wieder ein wunderbarer und langer Reisebericht, dieser fünfte Reisetag. Und was für eine interessante Gegend!
Wie Du die kleine Episode mit der Postbeamtin formuliert hast, finde ich besonders lustig.
Liebe Grüße und eine gute Woche!
Thomas R. aus Süddeutschland

HeikeK64 hat gesagt…

Der obligatorisch kläffende Hund *lächel*. Ah - wie ich das kenne und WIE ich das hasse. Gut reagiert, Svenja. Gebratene Pilze und Zwiebeln sind DER Hit in der Feldküche, sowas mag ich aber komischerweise nur draussen. Es tut so gut, Deinen Bericht zu lesen, während bei uns draußen der Schneeregen runtersaut und mich eine erneute Erkältungseinheit heimtükisch überrollen will.
So gehe ich "mit den Augen campen" bei Dir im Bericht. Sehr interessante Geschichte der Brücke. Traurig ebenfalls.
Polen ist so ganz anders, als ich mir das vorstellte. Und Masuren sieht wunderschön aus im Herbst!

Anonym hat gesagt…

Ein Schwert, ein Helm und ein rosa Prinzessinnenkleid (lol).
Ich lach mich schlapp. Huiii dolle Mischung. Da bin ich dabei!..

Ich glaube ja fest daran, dass das Mittelalter bestimmt nicht ganz
so finster gewesen währe wenn alle Ritter Anno dazumal so
angezogen rum gelaufen währen.

Und danke für die Anregung. Jetzt weis ich wenigsten als was
ich zum nächsten Faschingsball gehen kann. Als grimmige
Schildmeid mit lackierten Fingernägeln ihi...

Ich bin immer wieder beeindruckt von deinem Wagemut.
Einfach so den eisernen Vorhang zu ignorieren Tz,tz,tz.
Nur weiter so. Den mutigen gehört die Welt!...

Lg Thalia

Anonym hat gesagt…

Superbericht
ich warte immer ungeduldig auf den nächsten
lg leon

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