Donnerstag, 26. Oktober 2006

Bärbels Treff und 90kg Svenja


Heute kam ich auf die glorreiche Idee, meine Freundin Conny zur Transgender Selbsthilfegruppe mitzuschleppen.

Aber halt, von Anfang an!

Zuerst sind Conny und ich mal wieder durch die Stadt getigert. Sie ist immer noch auf der Suche nach dem perfekten Stiefel: dunkelbraun, hochhackig, ohne Schnallen und Klimbim, klassisch eben. Bitte glaubt es mir: diesen Stiefel gibt es nicht. Jedenfalls nicht in Kiel und nicht im Internet. Bei Buffalo sind wir beinahe fündig geworden (siehe Foto), aber leider waren die Stiefel nicht hoch genug und gingen nur bis zur halben Wade.
Diese Shoesession war selbst für meine Verhältnisse ein ausgedehnter Shoppingtrip.

Heute ist der letzte Donnerstag im Monat und im Kieler HaKi findet das Treffen der Transgender Selbsthilfegruppe statt. Geleitet wird die Gruppe von der charismatischen Bärbel Gau, die sich mit über 60 Jahren noch hat operieren lassen (und das nicht an den Mandeln!)

Conny und ich hübschen uns ordentlich an, denn wir wollen hinterher noch ins Chaplins gehen. Nachdem wir geklärt haben, wer von uns beiden den neuen Jeansmini von Pimkie tragen darf, greife ich stattdessen meinen noch etwas kürzeren ESPRIT Cordmini mit den passenden Stiefeln dazu. Das Foto hat Conny gemacht als wir losgehen wollen.


So stöckeln wir also pünktlich zum Treff, wo wir mit acht Leuten um einen alten IKEA Tisch herumsitzen. Ich erwische mit Conny den Platz auf dem roten Ledersofa. Zu uns gesellt sich schließlich noch Claudia, die da solange sitzen darf, bis sie eine fiese Bemerkung über meinen Bauch macht. Von da an muss sie auf einem Korbstuhl auf der Falltür sitzen. Ätsch, geschieht ihr Recht! Später allerdings bemerke ich, dass ich tatsächlich schon wieder 90 kg wiege, ups! Doofe Claudia!

Die Gruppe besteht diesmal neben Conny und mir aus Bärbel, ihrer Freundin Renate (Biofrau!), Kathrin vom DGTI aus Rendsburg, Petra aus Ratekau, Melanie und Claudia. Wir unterhalten uns wie immer angeregt über die ganze Ungerechtigkeit der Welt aus Sicht einer Transe: Hormone, Operationen, Operateure, den Ärger mit Krankenkassen, Ärzten und Gutachtern. Leider kommen die persönlichen Themen schon wieder zu kurz: wie geht es mit der Freundin/dem Freund? Was ist auf der Arbeit? Wie lebst du deine Rolle im Alltag? Wie klappt es mit dem Passing? Was ist mit dem Sex? Wie akzeptieren dich deine Kinder, Eltern, Freunde? Na, vielleicht beim nächsten Mal.

Nachdem Kathrin in dankenswerter Ausführlichkeit über verschiedene rechtliche Transpekte doziert hat, haben wir alle das Gefühl, unseren Drink im Chaplins ehrlich verdient zu haben. Wir stöckeln zu viert mit Kathrin und Claudia zu unseren Autos. (Schönen Dank noch an die Gruppe der Jungfeuerwehr, der Kommentar wurde wohlwollend aufgenommen:"Booooaaaaah, hast du die im Rock gesehen......!?

Im Chaplins wird es noch ein super Abend. Conny unterhält sich angeregt mit Claudia und ich höre mir noch ein paar interessante, juristische Einzelheiten von Kathrin an. Kurz vor Mitternacht kommt Claudia H. zu uns, die beim Stammtisch in Hamburg war, der sich dummerweise am selben Tag wie die Kieler Gruppe trifft. Während Markus am Klavier sein Bestes gibt, sitzen wir mit fünf Girls (4x T + 1x Bio :-) um den winzigen Bistrotisch und brüllen uns ins Ohr. Als Conny und ich so gegen halb drei zum Ende kommen, sind wir ganz dankbar, dass Claudia H. uns nach Hause fährt. Die 300m hätte ich heute nicht mehr geschafft. Besoffen? Nein, aber die Stiefel, AUA!

Jedenfalls war es wieder ein toller Abend. Conny und ich haben zuhause noch weiter bis gegen halb vier getagt. Ich finde es klasse, dass meine Freundin mich zum Transtreff begleitet hat. Das sieht man nur sehr selten in der Gruppe, obwohl die meisten eine Freudin/Frau haben.

Montag, 23. Oktober 2006

Auf zum 2. Gutachten

Hier sieht man mich just auf dem Weg zu meinem zweiten Gutachten stöckeln.

Es ist mein erster Urlaubstag und wo könnte frau den besser verbringen, als in der Gerichtsmedizin, wo ich mich um 16.30 Uhr mit Herrn Dr.Dr. Penners treffen sollte. Die Vornamensänderung geht jetzt endlich in die heiße Phase, yippieee!

Und wieder die ewige Frage: was zieh' ich an? Wie das wohl die Biofrauen machen? Woher wissen die eigentlich jeden Tag, welches Outfit gerade perfekt zusammenpasst und vor allem: welche Schuhe passen dazu? Jedenfalls entscheide ich mich für den neuen ESPRIT Cordrock mit den braunen Stiefeln von Shoe for You und stöckel das kleine Stück von meiner Wohnung zufuß zum Termin.

Der gespannte Gesichtsausdruck kommt übrigens von meiner kleinen DigiCam, die ich mit Selbstauslöser auf einen Trafokasten gelegt hatte. Die beiden Südländer vom Sportstudio gegenüber schauen interessiert zu und ich überlege, ob ich notfalls schneller bei meiner Kamera bin als die.
Girl, würden die eine Überraschung erleben....


Die Kieler Gerichtsmedizin kenne ich noch aus früheren Zeiten, wo ich hier dienstlich bei einigen Obduktionen zugeschaut hatte. Im Vorraum warte ich noch einen kleinen Moment auf den Doc. Das Foto zeigt mich in der Eingangshalle der Rechtsmedizin in Lauerstellung.

Der Doc ist mega pünktlich und macht es kurz. Nach einigen abschliessenden Fragen und einem kurzen Blick auf die Kronjuwelen haben wir es beide überstanden. Der Doc informiert mich, dass das Gutachten in zwei Wochen bei Gericht liegen wird. Ich freu' mich und stöckel flugs wieder nachhause.

Meine Frau ist sicher nicht so megahappy darüber, wie meine Namensänderung jetzt unaufhaltsam voranschreitet, aber sieh' es doch mal so, Schatz:

Wer hat schon einen Freund, der Svenja heißt und notfalls auch mal mit Lippenstift, Mascara, oder einer heilen Strumpfhose aushelfen kann, hääääh...??

Samstag, 21. Oktober 2006

Jahrestag mit Conny

Heute vor einem Jahr habe ich Conny kennengelernt. Zur Feier des Tages stöckeln wir gemeinsam in die Stadt, um uns einen kleinen Marktüberblick zu verschaffen. In manchen Schuhgeschäften war ich schließlich schon tagelang nicht mehr. Aber wir hatten ganz klar abgemacht: gekauft werden sollte nix. (ist alles in der orangen Tüte, den Rest trägt Conny :-)

Wer konnte denn ahnen, dass sie bei Pimkie diese total süssen Jeansminis runtergesetzt hatten? Zwischen den ganzen Teenys fühle ich mich riesig und viel zu dick. Als aber an der Kasse das Girl vor mir den gleichen Mini in Größe 44 bezahlt, lege ich meinen zickig daneben und achte darauf, dass auch ja das Schild zu sehen ist: 38

Conny und ich werden in der Stadt schon ein bisschen angeschaut. Vielleicht hätte ich doch nicht die 9cm hohen Stiefel anziehen sollen? Egal, ich steh' auf Keilabsätze.
Abends gehen wir ins Cabana Rodizio essen und gönnen uns das volle Programm All-You-Can-Eat. Es ist wirklich seeehr reichhaltig. Entsprechend ist leider auch das Publikum: die übliche Menge von Proleten, die rülpsend und leise pupsend Unmengen Fleisch in sich reinschaufelt und mich dabei dumpf vom Nebentisch anglotzt. Spätestens wenn eines von den Landeiern sagt: "Das is'n Kerl", werde ich ihm freundlich erwidern: "Ich wette, zu dir hat das noch nie jemand gesagt."

Es ist trotzdem ein ganz okayer Abend, aber da gehen wir sicher nicht wieder hin.

Freitag, 20. Oktober 2006

Ein toller Tag and a girls' night out...

Heute ist ein richtig toller Herbsttag mit strahlendem Sonnenschein und bester Laune. Es ist mein erster Urlaubstag. Ich schlafe erst aus und brezel mich dann auf um ein bisschen shopping zu gehen. Ich zieh' eine dicke braune Strickstrumpfhose an, dazu meinen schokobraunen ESPRIT Cordmini, den bronzenen Gürtel und die passenden Ballerinas. So geh' ich total entspannt und allerbester Laune in die Stadt. Erst in die Fußgängerzone, wo ich ein bisschen mit meiner Lieblings Bratwurstverkäuferin rede und dann in den Sophienhof. Die neue Querpassage ist eröffnet und ich kaufe mir in dem neuen C&A ein paar Stulpen für meine Stiefel.
Bei New Yorker entdecke ich eine total scharfe Bermudajeans. Kann man leider nicht sehen, weil sie noch in der Tüte steckt. Sieht echt geil aus, die geht so knapp bis zum Knie.
Es ist dieses unglaublich erfüllende, glückliche Feeling: ich bin total girly aufgestylt und geh' ganz normal shopping im Sophienhof. Es fühlt sich total warm und wohl an, einfach zufrieden. Kaum jemand schaut mich blöd an. Es ist diese eigene Ruhe und sichere Art aufzutreten und ganz selbstverständlich zu sein. Leider kann ich es nicht besser ausdrücken, aber T-Girls wissen sicher was ich meine?!
Später fahre ich zu Conny und muss bei der Gelegenheit natürlich mein neues Outfit ausführen. Wir haben jetzt gemeinsam Urlaub und gehen abends zusammen ins Birdcage, wo wir noch schnell die Happy Hour mitnehmen und auch gleich Claudia H. aufgablen, bevor wir spätere alle gemeinsam rüber ins Chaplin's stöckeln.

Markus sitzt am Klavier und die Stimmung ist gut wie immer. Wir drei Girls unterhalten uns supergut und haben eine Menge Spaß. Zu vorgerückter Stunde fährt Claudie noch mit uns in die Heinrich Bar. Draussen entdecke ich ein Schild "Drink zum 1/2 Preis: Rusty Nail". Klar, der soll es sein. Die nette Tresenmaus versucht vergeblich, uns den Drink auszureden. Er sei zu stark. Das lockt uns natürlich gerade, aber tatsächlich, das Girl hatte Recht: es ist ein mittleres Wasserglas mit reinem Wisky und drei Eiswürfeln. Puh... das wars. Ich peppe meinen Drink noch mit drei Löffeln Zucker auf aber er bleibt ungenießbar.

So stöckeln wir gegen Ladenschluß zu Claudias Twingo der uns sicher nachhause bringt. Beim Ausziehen mach ich mir noch eine riesen Laufmasche in meine schöne neue Strumpfhose aber irgendwas ist ja immer :-)

Welch ein toller Tag, aber schade, dass nur eine Claudia mit war! Der Freitag morgen war dafür auch nicht so proper, aber mit zwei Aspirin haben wir den Tag dann doch noch gerettet.

Dienstag, 10. Oktober 2006

Ich lerne einen neuen Standpunkt kennen

Heute lerne ich einmal eine andere Meinung über Transsexualiät kennen.
Mein lieber Ex-Schwiegervater ruft mich auf der Dienststelle an, um mich ein bisschen zu beschimpfen. Er formuliert seinen Standpunkt klar und deutlich: ich bin einfach nur pervers. Besser hätte es sein tägliches BILDungsmagazin auch nicht ausdrücken können. Kurz, knapp und auf den Punkt gebracht. Bravo!

Mittwoch, 4. Oktober 2006

Alltagstest

Hurra...! Das eine Jahr Alltagstest ist um. Was mir vor einem Jahr noch als ein unendlich langer Zeitraum schien, ist wie im Flug vergangen. Es gab eine Menge Höhen und Tiefen in diesem einen Jahr.
Neben der Schwierigkeit, mich überall beruflich und privat als Svenja zu behaupten, ist besonders meine finanzielle Situation ein Desaster. Die Scheidung mit Unterhalt für sechs Personen frisst mich finanziell auf.

Etwas Lustiges am Rande: Der Advokat meiner ehemaligen Gattin wirft mir in seiner neuesten Klageschrift vor, ein "wirtschaftlich unvernünftiges Luxusleben" zu führen.

Oh, ich lieeeeebe Juristen mit Humor.... :-)

Dennoch: mir persönlich geht es richtig gut und ich bin wirklich glücklich.

Dienstlich läuft alles supergut. Meine diesjährige Beurteilung wird wohl eine deutliche Leistungssteigerung auswerfen. Scheinbar hat Svenja eine Menge mehr Power und Selbstsdisziplin als Sven. Girls rule!
Trotzdem lass ich mich noch immer zu leicht aus der Bahn werfen. Die leiseste Kritik haut mich emotional sofort total um. Daran muss ich unbedingt arbeiten.
Bestes Beispiel: neulich berichtete mir ein Kollege von einer Party. Dort hatte ein anderer netter Kollege über mich behauptet, ich sei "eine Schande für die Landespolizei"
Puh, das hat gesessen.....schönen Dank für die freundiche Information.

Ach ja: Alltagstest.
Das eine Jahr ist um, damit steht mir der Weg für medizinische Massnahmen offen. Ich kann jetzt zum Frauenarzt gehen und mit der Hormontherapie beginnen. Klitzekleines Problemchen dabei: ich steh' ausschließlich auf Girls und da brauch' ich bislang noch alle Teile im funktionsfähigen Zustand. Deshalb mach' ich mir den nächsten Schritt nicht leicht....

Montag, 11. September 2006

Ruby Monday

Heute hatte ich meinen fünften Lasertermin. Allerdings habe ich Alex die Treue gekündigt. Der Alexandritlaser hat mir am Schluß nur noch wehgetan und war ohne Betäubung nicht mehr lustig. Daher war ich am Montag morgen erstmals bei Ruby, einem Rubinlaser aus den USA.

Die Behandlung bei Frau Dr.Rohde in Kiel war fast ein Genuss. Die Schmerzen kaum der Rede wert, allenfalls ein leichtes Pieken auf der Oberlippe. Dazu ging es rasend schnell, nach fünf Minuten war ich schon fertig mit Kinn und Oberlippe. Das übrige Gesicht war noch haarlos.
Und die Kosten waren mit 60 EUR für Oberlippe und Kinn sensationell günstig.

In drei Wochen gehe ich wieder zu Ruby und bin hoffentlich zum Jahresende diesen blöden Bartschatten los.

Dienstag, 5. September 2006

Hurra - der Laser wird bezahlt

Welch ein Tag! Ich stöckel' gerade so durch mein Büro, als ich einen Anruf von Birgit aus unserer Krankenabteilung bekomme: die Kosten der Laserepilation werden von der Polizei übernommen. Hurra! Bis jetzt hatte ich die Kosten aus eigener Tasche bezahlt. Das waren jedesmal € 200,- cash beim Hautarzt. Puh! Wer kann das schon auf Dauer?!

Ich bin total happy, denn der fiese Bartschatten hat ein gutes Passing von Vornherein unmöglich gemacht.

Montag, 4. September 2006

Namensänderung

Das erste Gutachten für die Vornamensänderung ist fertig und liegt schon bei Gericht. Es ist von Prof. Dr. Henner Völkel aus Kiel erstellt worden. Darin wird die VÄ ausdrücklich befürwortet. Hurra!

Jetzt fehlt mir nur noch das zweite Gutachten. Es wird von Dr.Dr. Penners vom Kieler Gesundheitsamt gefertigt und dauert hoffentlich nicht mehr lange.

Anfangs war noch kein zeitlicher Druck hinter der Namensänderung, aber inzwischen hat sich das geändert. Ich trage im Büro meistens Röcke und komme mir dann als "Sven" total doof vor.

Heute hab' ich meinen neuen ESPRIT Jeansrock angezogen. Der Sommer machte gerade mal Pause, da passten die Stiefel perfekt dazu.

Dienstag, 29. August 2006

Röcke werden alltäglich

Der Hochsommer macht gerade mal Pause und auch wenn es auf dem Foto nicht so aussieht: ich bin mega gut drauf und totalglücklich. Ich weiß selbst nicht, warum ich auf dem Bild so griesenklöterig gucke...


Das Outfit mag ich total gerne leiden, aber ich zieh' keinen Rock ohne Schlitz mehr an: kann frau kaum drin laufen.

Inzwischen ist es schon nichts Besonderes mehr, im Büro einen Rock zu tragen. Auch die Kollegen haben sich wohl oder übel daran gewöhnen müssen. Für Ausseneinsätze hab' ich immer noch ein Wechseloutfit im Schrank, aber das haben die echten Girls - die BioFrauen - ja schließlich auch, wenn sie schlau sind.

Dienstag, 22. August 2006

Der erste BH

Heute habe ich das erste Mal einen BH getragen.
Das ist vielleicht ein ungewohntes Gefühl! Auch
wenn ich noch nicht viel habe, womit ich die
Körbchen ausfüllen kann :-)
Meine vierte Laserbehandlung hat mir ein
schön glattes Gesicht beschert. Obwohl ich
diesmal echt sauer mit Alex war: AUAAAH!

Donnerstag, 13. Juli 2006

Metamorphose

Hier sind acht Monate auf fünf Sekunden gerafft. Cool, oder?!

Freitag, 30. Juni 2006

Alltag - Das Leben ist schön

Heute ist ein toller Tag. Es ist Sommer, die Sonne scheint und das Leben ist schön. Ich war schon beim Aufstehen in so guter Laune, dass ich mir ganz spontan einen Rock angezogen hab'. Das "Besondere" daran schleift sich langsam ab, hah..!!!

Wie ich so durch die Dienststelle gehe, zum Kopierer, zur Poststelle, ins Geschäftszimmer, Büros, Sozialräume, bemerke ich schon die befremdeten Blicke einiger Kollegen, aber so what?! Wer weiß, ob sie bei aller Normalität so glücklich leben, wie ich.

Schade ist nur, dass die Freundschaft zu Klaus und zu Claudia meine Veränderung nicht überlebt hat. Trotzdem habe ich eindeutig mehr Menschen hinzugewonnen, als ich verloren habe. Das hätte ich selbst nie für möglich gehalten.

Mein doofer Bartschatten ist immer noch nicht weg, ich hab' zur Zeit einfach kein Geld für den Laser, MIST!!!

Freitag, 16. Juni 2006

Scheidung

Heute ist der 16.Juni 2006 und ich bin seit 24 Stunden wieder Junggeselle. Ein komisches Gefühl. Ich erinnere mich noch genau an den Tag meiner Hochzeit, den 25.August 1994.

Die ganze Scheidung hat nur knapp zehn Minuten gedauert, dann verkündete die Richterin: "im Namen des Volkes, die Ehe wird geschieden."
Hinterher hab' ich mich total befreit gefühlt und hatte gleichzeitig ein schlechtes Gewissen, eben weil ich mich so gut gefühlt habe. Zugleich war todtraurig, dass alles so gekommen ist, denn Matina war die absolut große Liebe meines Lebens. Ich muß mir immer wieder klarmachen, dass es aber nicht alleine das Svenja-Gen war, das uns auseinandergebracht hat. Ja, vielleicht hat Svenja es überhaupt erst möglich gemacht, dass ich Tina geheiratet habe?! Ich weiß es nicht und hinterher ist es auch egal.
Ach ja, Klamotten. Was anziehen zur Scheidung? Ich war eher dezent gekleidet (...nein, in diesem Fall war das nicht rosa Glitzer girly whirly...), dunkle Hüftjeans, hohe schwarze Pumps, Langarmshirt und Jeansjacke. War alles ok.

Montag, 12. Juni 2006

Bikergirl - gestern und heute

Auch als Svenja bin ich noch immer begeistert mit dem Motorrad unterwegs. Jetzt natürlich als Bikergirl. Schaut euch nur die beiden Fotos an: das linke hab' ich im Sommer 2003 gemacht, das war noch in Trappenkamp. Das rechte Bild ist vom Juni 2006. Schaut auch auf meine Website www.svendura.de